Schlechter Wasserdruck beim el. Durchlauferhitzer

Hallo,
vorab, das am vorhandenen DLE der „Druck“ schlecht ist, halte ich
für eine falsche Interpretation. Ich gehen mal davon aus, das
der Durchfluss nur noch sehr gering ist, oder?
Entweder muß das so sein, weil der alte DLE nur eine geringe
Leistung hat (Leistungsaufnahme sollte auf Tyschild ablesbar sein)
oder die Reduzierdüsen sind verkalk oder anderweitig zugesetzt.
Das ließe sich aber durch Wartung zwar leicht beheben, aber ein
moderner DLE mit elektronischer Regelung hätte natürlich deutlich
mehr Komfort.

wurde. 1997 wurde hier wohl einiges gemacht, genauso alt ist
auch der Durchlauferhitzer, soweit ich weiß.

Ist zwar nicht neu, aber auch wieder nicht so alt, dass es nicht
mehr funktionieren könnte.
Etwas aber gleich neu zu kaufen, nur weil eine kleine Wartung nicht
gemacht wird, halte ich für zweifelhaft, zumindest wenn das Geld
wirklich knapp ist.

2008 wurde das Haus von der Vorbesitzerin erworben, die einen neuen
Heizkessel einbauen ließ. Jetzt kaufte ich das Haus, weil sie
zu ihrem Freund zog und ich habe jetzt weder Unterlagen, noch Infos.
B., dass eine Wassersparfunktion im Duschkopf ungeeignet ist.

Ja, wenn es ein einfacher hydraulischer DLE ist, bringt das eher nix.
Die Probleme sind auch hier beschrieben:
/t/thermoblock-wasser-wird-staendig-kalt/5634105/4

Nun ist die Reihe an mir, entweder einen elektronischen DLE zu
kaufen oder eine Gastherme zu installieren, denn auch das
konnte ich den verschiedenen Antworten entnehmen, dass
Brauchwasser in solchen Häusern, wo mehrere Anschlüsse
versorgt werden (meine Wohnung unten Waschbecken und Wanne
sowie Wohnung oben, WB und Wanne), aber nicht endlos Leitungen
gelegt werden können. Oder so ähnlich habe ich es zumindest verstanden.

Tja, das ist gut zu planen.
Am sinnvollsten wäre sicher ein Boiler am Gasbrenner angeschlossen.
Dazu müßten dann aber wohl Warmwasserleitungen verlegt werden.

Alternaive Gasdurchlauferhitzer brauchen aber Gasleitungen am
Installationsort. DLE braucht nur eine entsprechend leistungsfähige
Elektroleitung, die schon existieren dürfte.
Weitere kleine dezentrale elektrische Warmwasserboiler zum
Händewaschen kann man auch an 230V-Steckdosen betreiben,
sofern die Installation das zuläßt.
Die Verbrauchskosten sind dann natürlich wegen der hohen Kosten
für Elektroenergie höher.

Ja, es ist einiges im Argen und ich möchte nun gern Nägel mit
Köpfen machen, kann aber aus Kostengründen (leider) keine
Fachfirma beauftragen. Aber das ist eine andere, ebenfalls
lange, Geschichte ;o)

Tja, und ohne vernüftige Planung zahltst du evtl. später dann
ordentlich drauf.
Bei solchen Entscheidungen sind viele Randbedingungen zu beachten,
die aber unmöglich hier im Forum bewertet werden können.
Gruß Uwi