Schröder bleibt beim 'Nein' zu Studiengebühren

Hi Katja…

Find ich aber gar nicht so toll, dass Du für Studiengebühren bist. Ich hab an der Uni schon genug Probleme dadurch, dass ich ein Homosexueller bin. Wenn ich jetzt auch noch Geld zahlen muss, um mich immer dahin quälen zu dürfen, dann kann ich ja besser damit aufhören.
Wenn schon Studiengebühren, dann sollte wenigstens ein grosser Teil des Geldes für Aktionen zum besseren Miteinander von Hetero- und Homosexuellen verwendet werden, denn das ist leider immer noch ein voll riesiges Problem an unseren Unis.

Grüss Dich

Hallo Katja!

Und wir reden
hier von 400 bis 500 DM im Monat, auch das wird sich
aufbringen lassen,

Für mich ist das sehr viel Geld.

Natürlich spielst Du in Deinem Job mit ganz anderen Summen rum, aber der normale Ottonormalverbraucher eben nicht.

evtl. wenn der Staat es vorschiesst oder

…womit wir wieder bei Kredit und Verschuldung wären…

auf das BAFÖG anrechnet oder die Hälfte dazugibt, oder von der
Steuer bei den Eltern abziehbar etc. etc.

Wer soll das denn dann wieder finanzieren?
Das ist doch jetzt schon alles nicht gerade unproblematisch.

Die bleiben zum größten Teil auf der Strecke :smile:.

zur Erinnerung:
„Survival of the Fittest“ (Darwin)
Wenn wir das auf soziale Belange beziehen, dann sehe ich schwarz.

Das führt zu tausenden von jungen Menschen, die zwar ein Studium abgeschlossen haben, aber verschuldet sind und von ihren Schulden nicht so schnell herunterkommen können.

Und das nur, weil eben nur 5 bis 10% zu den Besten gehören und die anderen eben nicht.
Gerecht kann das doch nun wirklich nicht sein!

Ich hätte da einen Vorschlag:

Denk mal an die Steuern:
Je mehr Geld Du hast, desto mehr Steuern zahlst Du.

Wie wäre es denn, wenn man ein ähnliches System bei den Studiengebühren einführt:
Die Reichen zahlen mehr als die „schlechter gestellten“.

Damit wäre es sicherlich weiterhin für jeden möglich zu studieren, ohne sich verschulden zu müssen!

Bis dann
Unikuss

Für mich ist das sehr viel Geld.

Ich weiß, deshalb habe ich doch auch Wege dargelegt wie man finanziell schlechter gestellten Menschen ein Studium finanzieren kann.

evtl. wenn der Staat es vorschiesst oder

…womit wir wieder bei Kredit und Verschuldung wären…

Ja, aber im Marginalen Bereich, z.B. 15 000 oder 30 000 DM, die Du verteilt auf 5 bis 10 Jahre locker abzhalen kannst !.

auf das BAFÖG anrechnet oder die Hälfte dazugibt, oder von der
Steuer bei den Eltern abziehbar etc. etc.

Wer soll das denn dann wieder finanzieren?

Der Steuerzahler :smile:

Das ist doch jetzt schon alles nicht gerade unproblematisch.

Da werden sich schon Lösungen finden :smile:

zur Erinnerung:
„Survival of the Fittest“ (Darwin)
Wenn wir das auf soziale Belange beziehen, dann sehe ich
schwarz.

Meinst Du im Beruf ist es anders ?. Im Job zählen nur Leistungen, wer die Leistungen nicht bringt fliegt raus. Warum soll man die Studenten nicht schon im Studium darauf vorbereiten ?. Job und Ausbildung ist immer ein Kampf, es geht darum die beste Ausgangsposition für sich zu erkämpfen und ich finde es wäre positiv wenn dieses Denken schon im Studium einhalt finden würde, damit die Studenten später nicht ins Kalte Wasser geworfen werden und im wahrsten Sinne des Wortes untergehen.

Das führt zu tausenden von jungen Menschen, die zwar ein
Studium abgeschlossen haben, aber verschuldet sind und von
ihren Schulden nicht so schnell herunterkommen können.

In anderen Ländern funktioniert das seit Jahrzenten optimal, warum sollte es in Deutschland anders sein ? Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird !

Und das nur, weil eben nur 5 bis 10% zu den Besten gehören und
die anderen eben nicht.
Gerecht kann das doch nun wirklich nicht sein

Das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun, sondern es geht um Fleiß. Wer kämpft und viel ackert, schafft es unter die besten 5 bis 10 % und wird später durch einen besseren Job belohnt. Wenn die anderen 90 % eben zu faul waren oder lieber den ganzen Tag Party gemacht haben ist das deren Problem.

Ich hätte da einen Vorschlag:

Denk mal an die Steuern:
Je mehr Geld Du hast, desto mehr Steuern zahlst Du.

Wie wäre es denn, wenn man ein ähnliches System bei den
Studiengebühren einführt:
Die Reichen zahlen mehr als die „schlechter gestellten“.

Damit wäre es sicherlich weiterhin für jeden möglich zu
studieren, ohne sich verschulden zu müssen!

Nein, dass wird nicht funktionieren. Das würde gegen den Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz verstoßen. Alle müßen für die selbe Leistung das selbe zahlen. Du kannst den finanziell schlechter gestellten durch Stipendien etc. unter die Arme greifen, aber die Kosten müßen für alle die gleichen sein, dass ist nunmal so in diesem Land.

Und „je mehr Geld Du hast um so mehr Steuern zahlst Du“ stimmt auch nur bedingt, denn ab einer bestimmten Grenze, dem Höchssteuersatz zahlen alle das gleich. Das heißt der Ingenieur mit 120 000 DM verdient genauso viel wie Herr Breuer von der Deutschen Bank mit 10 Mio. DM (Gott, ich zitiere schon Frau Wagenknecht *g*).

Cheers

Katja