Dieses Gelaber von der Einheitsschule fördert den Schwächsten,
jedoch leben wir in einer Leistungsgesellschaft und brauchen
die Besten.
Sicherlich brauchen wir die. In einer Leistungsgesellschaft werden die Besten sich aber trotz aller Widrigkeiten durchsetzen. Niemand wird darin beschränkt, nur in der Schule zu lernen, selbst Nordkorea wird das nicht durchsetzen können oder wollen.
Der Beste benötigt Hochbegabtenföderung, ein schnelles Abtitur
und ein schnelles Studium. Die künftigen Arbeitsplätze werden
nicht mehr am Laufband entsthen sondern in sehr viel
komplexeren Gebieten.
Und es werden viele Arbeitsplätze sein, die besetzt werden müssen. Deshalb müssen wir so viele junge Menschen wie möglich qualifizieren, damit sie in der Lage sind, diese Jobs zu erlernen. Im Alter von 10 jemandem (fast) konsequent zu erzählen, dass er zu doof ist, meinen Job irgendwann einmal zu bewältigen, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Ansatz um sicherzugehen, dass für meinen Job in 35 Jahren bei meinem Renteneintritt genug Bewerber vorhanden sind, um ihn halbwegs nach meinen Vorstellungen fortzuführen.
Und zum eigentlichen Thema:
Lass sie doch erstmal machen, vielleicht wirds ja garnicht so schlimm, wie du befürchtest. Und wenn doch, erinnern sich die Baden-Würtemberger bei den nächsten 10 Wahlen daran, was für einen fürchterlichen Fehler sie begangen haben:smile:
Also ich habe mal gehört, dass eine Regierungsumbildung mit
wechsel des Kanzlers durchaus möglich ist. Das hat’s sogar
schonmal gegeben.
Hallo TheSedated,
und warum sollen die das machen? Weil Mike die Grusel-Kanzlerin und ihr Pudding-Kabinett nicht gut findet?
Mein Tipp an Frau Merkel ist, sich nicht den Grünen anzugleichen, die gibt´s nämlich schon.
Eine klare Nicht-Neinsager Politik wünsche ich mir und sicherlich auch viele andere Wähler, wenn Japan bald in Vergessenheit gerät.
Ob jemand das Kabinett grausam findet oder nicht, ist erstmal egal. Problematisch wird es jetzt bei Entscheidungen, die durch den Bundesrat müssen. Schwarz-Gelb hat schon länger keine Mehrheit mehr im Bundesrat und, je nachdem, wie die Koalitionsverhandlung in BaWü und RlP sieht sich die Kanzlerin demnächst einer rot-grünen Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundesrat gegenüber.
Du hast recht, ständiges Nein-Sagen ist kein Mittel um ein Land zu regieren, sich je nach aktueller Stimmung zu drehen und zu winden aber ebenfalls nicht.
Für micht sieht es so aus, daß die ganz große Katastrophe durch relativ gunstiges Wetter bisher ausgeblieben ist. Die ganz große katsatrophe wäre, wenn die japanische Regierung Tokio evakuieren müsste.
Was meinst Du, wie lang es dann dauert, bis das vergessen ist, wenn Tokio für die nächsten Generationen unbewohnbar wird? Der Kraftwerksbetreiber hofft, die Situation im Kraftwerk in ein paar Jahren in den Griff zu bekommen. Wenn ich so an Tschernobyl denke, rechne ich eher damit, daß das irgendwann aufgegeben und einbetoniert wird. Dann strahlt es aber immer noch weiter und verseucht das Trinkwasser von Tokio …
Du meinst, die Atomkatastrophe gerät in Vergessenheit? Die Atomkatastrophe mit den bisher weitreichendsten Folgen?
Das steht bald in den Geschichtsbüchern als Beispiel, wohin es führen kann, wenn eine Technologie genutzt wird, die man nicht beherrscht.
Wenn die 38 Millionen Tokioter evakuiert werden müssen wird das in einigen Staaten das Aus für die Atomkraftwerke bedeuten, wenn nicht sogar in allen.
Du hast recht, ständiges Nein-Sagen ist kein Mittel um ein
Land zu regieren,
Ja, und gerade der Wechsel zu erneuerbaren Energien hat große Bauvorhaben an Stromleitungen, lokalen Kraftwerken usw zur Folge. Wenn man auch da gegen ist (und das ist meine Befürchtung bei den Grünen) dann wird sich nicht viel verändern.
sich je nach aktueller Stimmung zu drehen
und zu winden aber ebenfalls nicht.
Du nennst es drehen und winden, ich nenne es lernen und das ist doch was gutes.
ich fürchte immer noch, daß das Wetter in einem ungünstigen Moment umschlagen könnte und eine Radioaktive Wolke über Tokio abregnet. Dann werden sogar die wach, die es immer noch nicht begriffen haben.
Wenn es in einem halben Jahr bei Aldi Atomstrompakete aus
Frankreich für 19Cent/KWStd geben würde, würden die Leute
schlange stehen.
Das glaube ich auch. Die nächste Rechnung kann man nicht von Idealen bezahlen. Wer sich so oder so nach der Decke strecken muss, kauft das billigste, das er bekommen kann.
Aber das ist ein anderes Thema, diese Leute treffen die Entscheidungen nicht. Damit kann keine Regierung Wahlen gewinnen.
Sollten 38 Millionen Tokioter obdachlos im Süden von Japan stranden und die japanische Wirtschaft zusammenbrechen, kann vermutlich nicht mal mehr in Frankreich, Russland und den USA eine Wahl gewonnen werden, ohne den Atomausstieg anzustreben.
Denke ich dann noch an die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, glaube ich nicht, daß das bald vergessen wird.
Für micht sieht es so aus, daß die ganz große Katastrophe
durch relativ gunstiges Wetter bisher ausgeblieben ist
Der Wind wird irgendwann aus Norden blasen! Die Katastrophe
ist da.
In Japan wird davon gesprochen, daß damit gerechnet wird, daß allein der aktuelle Katastropheneinsatz noch Jahre dauern kann.
Irgendwann wird der Wind auch mal aus Norden blasen, das ist richtig …
Die
ganz große Katsatrophe wäre, wenn die japanische Regierung
Tokio evakuieren müsste.
Das ist unmöglich.
Abhängig von der Strahlenbelastung wird der japanischen Regierung unter Umständen aber gar nichts anderes übrig bleiben.
Was dann, wenn es nötig ist, aber unmöglich, wie Du schreibst?
Die Warnung vor leicht belastetem Trinkwasser hat schon zu ernsten Problemen geführt. Was passiert, wenn das Trinkwasser stark belastet ist?
Abhängig von der Strahlenbelastung wird der japanischen
Regierung unter Umständen aber gar nichts anderes übrig
bleiben.
Was dann, wenn es nötig ist, aber unmöglich, wie Du schreibst?
Es werden Menschen sterben.
Die Warnung vor leicht belastetem Trinkwasser hat schon zu
ernsten Problemen geführt. Was passiert, wenn das Trinkwasser
stark belastet ist?
die Leute wohnen aber nicht nur in Tokio. Wenn ich das richtig sehe, arbeiten da auch ein paar Leute. Dann wohl eher nicht mehr.
Dann wird es erst richtig teuer.
Dann dürfen die Atomstrombefürworter noch einmal rechnen, ob Atomstrom wirklich so billig ist. Wenn ich Aktien hätte …