Hallo,
Hallo, mein Mann und ich sind auch seit drei Tagen am
überlegen ob wir uns gegen die Schweinegrippe impfen lassen
sollen. Doch vorhin wurde in den Nachrichten gebracht das ein
Mann aus Deutschland NACH der Impfung einen anaphylaktischen
Schock erlitt …
Sofern die Meldung stimmt, muss man doch, so zynisch das klingt, sagen, das ist pures Pech und kann bei fast jeder Injektion und sogar durch Nahrungsmittel ausgelöst werden.
und in Schweden sogar schon 5 Menschen durch
(also kurz darauf) die Impfung gestorben sind.
Ich bin beim Stand von drei stehen geblieben und von denen waren zwei über 90, so dass ein Zusammenhang mit der Impfung sicher nicht unwahrscheinlich ist, aber in dem Alter sterben menschen auch ohne besondere Umstände. Der Zusammenhang wird m. W. bislang vermutet, erwiesen ist noch nichts.
Also da konnte wohl doch nicht so ausgiebig getestet worden sein,
zumindest nicht mit dem Impfstoff!
Bei uns sagt jeder Arzt lieber normale Grippe impfen lassen.
Tatsächlich sehe ich das ähnlich, nur nicht als entweder oder, sondern als sowohl als auch.
Der Impfstoff hält nach zulieferung wohl 24 Stunden und somit
muss jeder Arzt täglich mindestens 10 Patienten impfen.
Nein, er muss nach Anbruch in 24 Stunden geimpft werden. Unangebrochene Ampullen sind viel länger haltbar. Hab irgendwo gelesen, dass man sie auch nächstes Jahr noch verwenden kann.
Ich schätze darum kurbeln die Medien das auch
mit an (nicht nur), alle rufen zum Impfen auf denn der
Impfstoff ist ja nun da, bezahlt und muss ja nun auch weg.
Wohl nicht wegen der Haltbarkeit, aber tatsächlich wäre es wohl eine politische und für den Fall späterer Pandemien vielleich auch pädagogische Pleite wenn der Impfstoff nun ungenutzt bliebe. Ganz abgesehen von den medizinisch, volkswirtschaftlichen Schäden die bei bewahrheiten der Befürchtungen zum Verlauf der Pandemie eintreten würden.
Im Sommer haben sie noch gesagt Sie haben keinen Impfstoff, dann
war er da aber woran wurde der getestet?
Der Impfstoff wurde als Musterimpfstoff auf Grundlage des Vogelgrippevirus getestet. Was nicht da war, waren die Antigene des Schweinegrippeimpfstoffes. Nach dem diese nun produziert wurden, wird nach der „Rezeptur“ des Vogelgrippeimpfstoffes der Schweinegrippeimpstoff hergestellt, nur eben mit den Bruchstücken der H1N1 Viren anstatt solcher des H5N1 Virus. Dann wurde, soweit ich das verstanden habe, in einem verkürzten Verfahren geprüft, ob die Produktion des neuen Impfstoffes auch der Musterzulassung entspricht.
Und was ist wenn das Virus sich im Dezember oder Januar verändert,
sprich weiter mutiert? Dann ist auch nicht von heute auf morgen ein
Impfstoff da und der jetzige taugt dann auch nicht wirklich was.
Tatsächlich könnte das Virus seine Hülle so stark verändern, dass die Impfung unwirksam würde. Das ist in so kurzer Zeit dann doch sehr unwahrscheinlich, aber gänzlich ausgeschlossen ist es nicht. Man kann sich nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten. Es könnte ja auch sein, dass in diesem Winter noch eine ganz andere gefährlichere Variante irgendeines Virus auftaucht. Da könnte man dann auch erst mal nichts dran ändern.
Also meine Hausärztin sagt auch die machen so eine Panik, aber
wieviele Menschen jährlich an der normalen Grippe
draufgehen intressiert scheinbar niemand.
Jedes Jahr gibt es intensive Kampagnen für die Grippeschutzimpfung. Das wird allerdings in diesem Jahr durch die Schweinegrippe überlagert. Meinst du eine Werbung für beide Impfungen wäre parallel erfolgversprechend? Ich weiß nicht.
Gruß
Werner
