jep, z.B. daß jede/r sein eigener kleiner
Gott ist (ich bin Atheistin) und
dennoch…
Hi,
das musst du mir jetzt mal naeher
erklaeren, sonst laesst du die
muetterliche, fuersorgliche,
psychologisch gewandete … raushaengen
und jetzt so ein spruch? als ich an
anderer stelle deinen account las,
dachte ich schon jemand anderes haette da
gepostet, aber jetzt denke ich wirklich,
dass ihr mind. 2 seid!!
(nicht uebel
nehmen, ist ironisch gemeint)
Ich lasse mir nichts raushängen. Ich bin wie ich bin. Und den Spruch empfinde ich als abwertend.
Wenn’s ironisch gemeint ist, wieso sollte ich es dann übel nehmen. 
Was ist daran, wenn ich schreibe, jede/r ist sein eigener kleiner Gott. Was paßt Dir daran nicht? Im christlichen Sinne bin ich nicht religiös. Und sofort würde sich mir die Frage aufdrängen, welche Religion, welcher Gott oder welcher Götter sind die Richtigen. Doch ich glaube daran, daß es bei uns ein Stirb und Werde gibt, siehe Ebbe und Flut, die Jahreszeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, daß wir alle eine Laune der Natur nur sind, zum Amusement eines Nichts. Mir scheint, als wären wir Teil eines Ganzen, bei dem jeder so seine Aufgabe hat. Meine Philosophie ist hier total simpel. Da kommt ein kleines Wesen zur Welt und möchte leben und sich des Lebens erfreuen. Doch die Eltern wollen, daß das Wesen, sich ihren Vorstellungen nach entwickelt. Das deckt sich nicht unbedingt immer mit den Anlagen und Bedürfnissen des kleinen Wesens. Das heißt, es wird vom Weg abgebracht und muß sich im Laufe des Lebens seinen Weg wieder mühsam erkämpfen, erforschen, finden.
In gewisser Weise kommt es mir so vor, als kommt einen Banane zur Welt, die Eltern wollten jedoch lieber eine Orange haben, biegen und machen, doch die Orange will nicht so recht gelingen und eine Banane ist es auch nicht mehr. Und am Ende schafft das Früchtchen es mehr oder weniger wieder das zu werden, was es ursprünglich war und werden sollte. Wir kommen dann alle in eine große Schüssel und ergeben einen wunderbaren Fruchtsalat. Ich weiß, sehr sehr einfache Logik. Doch für mich ist gefühlsmäßig was Wahres dran. Sogesehen, ich finde die Menschen suchen zu sehr im Außen, anstatt zu lernen mehr auf sich selbst zu hören, die eigenen innere Stimme wieder zu finden. Denn was für Dich richtig ist, muß für mich nicht zwingend auch richtig sein. Folglich: jeder ist sein eigener kleiner Gott oder jeder ist der wichtigste Mensch in seinem Leben.
Dafür haben wir die Zeit der
Kinderkrankheiten bzw. können in 20
Jahren Zoff mit „the next generation“
bekommen, die uns über heutiges Denken
und Handeln verurteilt.
das macht doch jede generation, mit der
aelteren. vielleicht haben wir der
generation in 20 jahren aber auch schon
werte mitgeben koennen, die sie
verstaendnisvoller fuer die denkweisen
der anderen macht. dann bliebe uns der
zoff erspart.
Ja, und es kann jeder seinen Teil auf seine individuelle Weise dazu beitragen. Und mehr als sein Bestes ernsthaft geben zu wollen, geht ja wohl nicht.
Tja, und hast Du schon ein paar Ideen für
Kommunikationsnetze?
)
fuer netze nicht, wohl aber fuer
techniken und formen der kommunikation.
ich denke an systeme, die auf den
menschen abgestimmt sind(anm.1), anders
als heute. vor allem an techniken, die
die technik im hintergrund lassen und die
echt pure kommunikation in den
vordergrund stellen. an techniken, bei
denen du mich herumspringen siehst, wenn
du mir mal wieder ansatz zum rum-motzen
gibst
, machst du ja aber nicht mehr
so oft …
LOL. Du bist ja heute gut drauf. Wenn Du motzen mußt, ist das DEIN und nicht mein Problem. Wir sind ja auch hier um durch Konfrontationen dazu zu lernen. Net wohr?!
anm1.: dilemma: bisher haben sich die
kommunikationskultur immer an die
kommunikationstechnik angepasst. woran
aber wollen wir kommunikationstechnik
anpassen, wenn es die kultur dazu noch
nicht gibt…
Bestimmen aber nicht auch die Bedürfnisse die Technik?
ciao …
Ciao,
Romana
PS: Schick mir doch ein paar Tipps wie ich Dich gut ärgern kann.
)