Schwer Entscheidungen zu treffen

Hi Mike,

Mache bitte nicht den Fehler, daß Du die
Vergangenheit (oder Erinnerungen daran)
über die Zukunft entscheiden läßt. Du
wirst dabei nicht glücklich. Lasse bei
all Deinen Entscheidungen die
Vergangenheit einfach weg. Sonst ist es
so, als wenn Du in einem Mülleimer nach
Eßbaren suchst.

#So einfach weglassen würde ich die Vergagenheit auf keinen Fall. Schließlich bildet sie den Erfahrungsschatz, und wenn man den ignoriert, wiederholt man vielleicht falsche Entscheidungen, die man früher schon mal getroffen hatte.
Ich weiß ja nicht, wie alt Danny ist, aber vielleicht haben ihm jahrelang andere (Eltern, Lehrer, Kumpels) alle Entscheidungen abgenommen?
Mein Vorschlag ist: Man soll sich bewußt Selbständigkeit schaffen, z.B. umziehen oder sein Leben so gestalten, dass man selbst vielerlei entscheiden MUSS. Nur so kann man es lernen. Für weitreichende Entscheidungen wie Berufswahl halte ich die Plus-Minus-Methode für ganz gut, wobei, falls eine solche Entscheidung nicht sehr drängt, auch eine zweite Plus-Minus-Betrachtung der Entscheidungsvarianten ein paar Wochen später oft interessante und nützliche Ergebnisse bringt.

Gruß, Helmut

Hi Romana,

Allerdings möchte ich richtig stellen,
daß ich nicht alles therapieren will.

Drei Viertel oder mehr Deines vorigen Beitrages bezogen sich allerdings auf Therapie. Ich glaube, bei einer Entscheidung zur Berufswahl, wie sie Danny als Beispiel nannte, hilft kein Therapeut, egal ob von der Kasse oder privat.
Ich habe nach der Devise „mehrere Eisen im Feuer“ gehandelt und mich gegen Ende meiner Oberschulzeit (in den 60er Jahren) gemäß meinen Interessen gleichzeitig beim Tierpark, an der Musikhochschule und beim Sprachenstudium an der Uni beworben. Ich hätte in jedem dieser Bereiche etwa gleich gern gearbeitet, aber realisiert wurde letztlich das Fremdsprachenstudium, und ich arbeite auch heute noch als Übersetzer, ohne meine Interessen für Tiere und Musik völlig beiseitegelegt zu haben.
Gruß, Helmut

Hi Romana,

Beispielsweise finde ich den Begriff der
Allgemeinbiildung schon recht amüsant.
Das kannst Du heutzutage vergessen. Es
wird immer wichtiger werden, Netze zu
bauen, wo Menschen die Informationen
schnell und günstig finden können, die
sie suchen.

Was zur Allgemeinbildung gehört, wandelt sich eben. Und heutzutage kann es keinen Leibniz mehr geben, aber Grundkenntnisse auf verschiedenen Gebieten und die Fähigkeit, ein Problem so weit zu erfassen, dass man weiß, wo und wie man nach Detailinformationen suchen muss, gehören schon dazu. Leider wird in den Schulen und schon bei der Lehrerausbildung viel zu wenig dafür getan, Freude an einer möglichst breiten Allgemeinbildung zu wecken. Ich will zwar keine Primitivzustände zurück, aber früher konnten die Kinder auf dem Dorf erleben, dass ein Lehrer sämtliche Fächer unterrichtete und daneben vielleicht noch Außerschulisches organisierte, also selbst ein Beispiel für den Nutzen von Allgemeinbildung gab. Ich erinnere mich, dass ich vertretungsweise einspringende Lehrer am interessantesten fand - eine Mathestunde bei unserem Sportlehrer ist mir noch heute, 33 Jahre später, in bester Erinnerung, während vom Matheunterricht der eigentlichen Fachlehrerin nicht viel hängen geblieben ist.

Früher trafen sich die
Leute auf dem Dorf in den zwei
Gaststätten oder im Fußballverein und
einmal im Jahr gab es ein Volksfest. Das
war’s.

Dementsprechend eng war ihr Horizont
Gruß, Helmut

Hi Helmut,

tja, einen goldenen Mittlweg zu finden, mag sicherlich sehr schwer sein, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Was nutzt einem ein Herzspezialist, der theoretisch alles zum Herzen weiß was man nur wissen kann, doch dem dann doch der eine oder ander Patient über den Jordan geht, weil er einfach gewisse Zusammenhänge außer acht läßt, z.B. die Psyche, muß ja gar nicht organisch bleiben.

Doch das sind theoretische Konstrukte. Ich denke nur, daß dieses Spezialistentum in gewisser Weise auch wieder zu einem unbedriedigten Ergebnis führt. Wenn jemand bei VW immer nur Heckscheiben macht, ein anderer nur Stoßdämpfer herstellt, wird doch nie das fertige Produkt erlebt, da ist doch wenig da, an dem man sich erfreuen kann, sozusagen wo man ein Ergebnis wahrnehmen kann, ein Erfolgserlebnis genießen kann.

Überdies führt meines Erachtens dieses Spezialsistentum bzw. nur noch bedingt gut informiert sein zu können, auch zu einer gewissen Verunsicherung. Ich denke wir kommen mehr und mehr in eine Zeit, in der wir auf andere Werte vertrauen lernen sollten, z.B. ein Grudvertrauen entwickeln, daß uns zur rechten Zeit die z.B. rechte Information zukommt. Zumindest kenne ich das von mir, daß ich da schon einiges an Zeit vergeudet habe, weil ich dachte, hier und da müsse ich noch gucken und dort auch noch. Und ob ich dann am Ende wirklich soviel mehr wußte… ich bezweifle es. Doch jeder Mensch hat seine eigenen Spielchen drauf.

Ciao,
Romana

Tja, Helmut. Ich hatte das schon mal formuliert. Ich meinte, daß vielleicht mehr dahinter steckt als direkt rüber kam. Nun gut, ich war voreilig und ich hätte erst abwarten müssen, ob mein Gefühl auch stimmt. Das ist richtig. Doch sonnenklar ist, daß Therapie ein Mensch wollen muß. Es läßt sich niemand zwangstherapieren. Das wäre ja nahezu schon Gehirnwäsche, etwas überzogen ausgedrückt. Sogesehen, es lag mir wirklich fern, sie hier zur Therapie nötigen zu wollen. Ich hatte einfach den Eindruck, zurecht oder auch nicht, es steckt mehr dahinter. Für mich las es sich so, als ob sie nicht nur in beruflicher Hinsicht Entscheidungsschwierigkeiten hätte. Wie dem auch sei, es ist ihr Weg, den sie gehen wird, ihre Entscheidung, von wem und was sie sich beeinflussen läßt.

Ciao,
Romana

Hallo Helmut!

#So einfach weglassen würde ich die
Vergagenheit auf keinen Fall. Schließlich
bildet sie den Erfahrungsschatz, und wenn
man den ignoriert, wiederholt man
vielleicht falsche Entscheidungen, die
man früher schon mal getroffen hatte.

Die gesammelten Erfahrungen sind bei vielen nur „abgespeichert“. Wer stellt sich schon die Frage, warum habe ich das erlebt, warum ist das Ereignis in mein Leben getreten. Die meisten sagen einfach: Glück gehabt, Pech gehabt, Zufall gewesen, mein Nachbar ist Schuld, das Arbeitsamt gibt mir keine Arbeit usw. Genau das ist der springende Punkt. Der Erfahrungsschatz hilft vielen nicht weiter bei ihrer Zukunftsplanung, da die Wenigsten die volle Verantwortung für ihr bisheriges Leben übernehmen. Frage doch mal jemanden, warum etwas in der Vergangenheit schiefgelaufen ist. Du mußt Dir dann viele Ausreden anhören. Wie kann dann ein solcher Erfahrungsschatz Ratgeber für die Zukunft sein? Wirklich verarbeitete Erfahrungen sind nützliche Entscheidungshilfen, doch dann habe ich auch keine Probleme mich zu entscheiden.

Hallo Mike!

#So einfach weglassen würde ich die
Vergangenheit auf keinen Fall. Schließlich
bildet sie den Erfahrungsschatz, und wenn
man den ignoriert, wiederholt man
vielleicht falsche Entscheidungen, die
man früher schon mal getroffen hatte.

Die gesammelten Erfahrungen sind bei
vielen nur „abgespeichert“. Wer stellt
sich schon die Frage, warum habe ich das
erlebt, warum ist das Ereignis in mein
Leben getreten.

#Gerade derartiges Nachdenken und Prüfen möchte ich raten.
Die meisten sagen

einfach: Glück gehabt, Pech gehabt,
Zufall gewesen, mein Nachbar ist Schuld,
das Arbeitsamt gibt mir keine Arbeit usw.

#Wer es sich nicht nur gegenüber anderen, sondern auch im eigenen Kopf so einfach macht und vor sich selbst nicht selbstkritisch sein kann oder will, darf sich natürlich nicht wundern, wenn er/sie immer wieder Entscheidungen trifft, die sich später als falsch erweisen.

Wirklich
verarbeitete Erfahrungen sind nützliche
Entscheidungshilfen, doch dann habe ich
auch keine Probleme mich zu entscheiden.

#Ich könnte mir Probleme vorstellen, bei denen die Entscheidung auch dann nicht leicht zu treffen ist, z.B. ob man einen schwierigen Job übernimmt, erneut heiratet, ein Kind adoptiert oder Ähnliches.

Gruß, Helmut

Hi RomanaHelmut,

Ich denke nur, daß dieses Spezialistentum
in gewisser Weise auch wieder zu einem
unbefriedigenden Ergebnis führt. …
Überdies führt meines Erachtens dieses
Spezialistentum bzw. nur noch bedingt
gut informiert sein zu können, auch zu
einer gewissen Verunsicherung.

Das stimmt, deswegen halte ich ja Allgemeinbildung für wichtig. Natürlich ist das Wissen insgesamt so umfangreich und wächst ständig weiter, dass ein einzelner Mensch nur „bedingt gut“ informiert sein kann. Ich bin mal so frech, mich als Beispiel zu nehmen: Ich muss häufig Patentbeschreibungen aus den verschiedensten Bereichen übersetzen. Nun kann kein Mensch gleichzeitig und in gleicher Wissenstiefe Ingenieur, Arzt, Mathematiker, Chemiker, Baufachmann usw. sein, aber ich brauche die Fähigkeit, mich in diese Beschreibungen hineindenken und dann entscheiden zu können, wo ich nach Klärungen für Dinge suche, die mir zunächst völlig unverständlich sind. Wäre ich nur auf ein Fachgebiet spezialisiert, so würde ich Hungers sterben.

Ich denke, wir kommen mehr und mehr in eine :Zeit, in der wir auf andere Werte vertrauen :lernen sollten, z.B. ein Grundvertrauen
entwickeln, daß uns zur rechten Zeit die
z.B. rechte Information zukommt.
Zumindest kenne ich das von mir, daß ich
da schon einiges an Zeit vergeudet habe,
weil ich dachte, hier und da müsse ich
noch gucken und dort auch noch. Und ob
ich dann am Ende wirklich soviel mehr
wußte… ich bezweifle es.

#Wie systematisch gehst Du bei solchen Such- und Guckaktionen vor?

Ciao,

Helmut

Hallo Helmut!

#Ich könnte mir Probleme vorstellen, bei
denen die Entscheidung auch dann nicht
leicht zu treffen ist, z.B. ob man einen
schwierigen Job übernimmt, erneut
heiratet, ein Kind adoptiert oder
Ähnliches.

Genau das sind die beiden Lebensbereiche, die bei Entscheidungen die größten Probleme hervorrufen, die Partnerschaft/Kinder/Sex und Geld/Arbeit. Und hier hängen viele in der Vergangenheit fest, trauern alten Beziehungen nach usw.
Gerade hier muß ich die Vergangenheit hinter mir lassen, neue Herausforderungen annehmen, auch mal ein Risiko eingehen. Mein(e) Ziel(e) sollten hier die Entscheidungen bestimmen und nicht vergangene Dinge.

Mike

Hallo Mike!

Gerade hier muß ich die Vergangenheit
hinter mir lassen, neue Herausforderungen
annehmen, auch mal ein Risiko eingehen.
Mein(e) Ziel(e) sollten hier die
Entscheidungen bestimmen und nicht
vergangene Dinge.

#So gehen wohl viele Leue vor, die z.B.vier oder fünf Mal heiraten und sich dann ärgern, dass dei Unterhaltszahlungen sie finanziell ruinieren. Da kann ich nur sagen: Selbst schuld!

Gruß, Helmut

Hallo Helmut!

Gerade hier muß ich die Vergangenheit
hinter mir lassen, neue Herausforderungen
annehmen, auch mal ein Risiko eingehen.
Mein(e) Ziel(e) sollten hier die
Entscheidungen bestimmen und nicht
vergangene Dinge.

#So gehen wohl viele Leue vor, die
z.B.vier oder fünf Mal heiraten und sich
dann ärgern, dass dei Unterhaltszahlungen
sie finanziell ruinieren. Da kann ich nur
sagen: Selbst schuld!

Mehrere Beziehungen zu haben ist in der heutigen schnellebigen Zeit normal. Diese Beziehungen haben alle ihren Wert und sind vielleicht erfüllender, als eine kaputte Beziehung krampfhaft auf ein ganzes Leben auszudehnen. Man muß ja nicht gleich heiraten, ich bin sowieso mehr für die nichteheliche Lebensgemeinschaft. Die Ehe ist mir zu sehr von Gesetzen durchdrungen, die dann natürlich bei Scheidung finanzielle Probleme verursachen.

Vielleicht ist das ein Thema „Ehe kontra Lebensgemeinschaft“ für eine neue Diskussion?

Mike

Hallo Mike!

Vielleicht ist das ein Thema "Ehe kontra

Lebensgemeinschaft" für eine neue
Diskussion?

#Könnte ich mir vorstellen, aber als Single lasse ich da lieber Leute mir Erfahrungen in beiden Bereichen zu Worte kommen.

Gruß, Helmut

Ich denke nur, daß dieses Spezialistentum
in gewisser Weise auch wieder zu einem
unbedriedigten Ergebnis führt. Wenn
jemand bei VW immer nur Heckscheiben
macht, ein anderer nur Stoßdämpfer
herstellt, wird doch nie das fertige
Produkt erlebt, da ist doch wenig da, an
dem man sich erfreuen kann, sozusagen wo
man ein Ergebnis wahrnehmen kann, ein
Erfolgserlebnis genießen kann.

kommt auch wieder auf deine bewertung an, vielleicht baut ja der heckscheiben-spezi irgendwann mal die ultimativ exakte heckscheibe ein. naja bloedes beispiel, in der industrie geht der trend glaube ich doch im grossen und ganzen zu gruppen- und projektarbeit hin. aber je mehr sich die leute spezialisieren, um so wichtiger wird die kommunikation und neue kommunikationsformen, das hatten wir glaube ich weiter oben schon mal …

Ich denke
wir kommen mehr und mehr in eine Zeit, in
der wir auf andere Werte vertrauen lernen
sollten,

stimmt, aber wie die aussehen muessen/sollen/koennen weiss keiner. bzw jede zeit hat ihre eigenen werte

Zumindest kenne ich das von mir, daß ich
da schon einiges an Zeit vergeudet habe,
weil ich dachte, hier und da müsse ich
noch gucken und dort auch noch.

naja wir alle muessen den umgang mit information lernen, wir stehen im informationszeitalter erst zehn minuten nach dem urknall und die vorstellung macht mich unheimlich zuversichtlich und die vorstellung auch heute noch mit zu den pionieren zu gehoeren (mal aus der sicht in 20 jahren gesehen) macht mich zihmlich stolz. wir sind doch die, die die neuen medien erforschen und nutzbar machen. in 20 jahren redet bestimmt keiner mehr ueber wer-weiss-was (cool doppeldeutig) aber wir probieren heute hier und heute die neuen sachen aus, und entwickeln sie

so geilllll…

Hi Musik-Freak, :smile:

Ich denke nur, daß dieses Spezialistentum
in gewisser Weise auch wieder zu einem
unbedriedigten Ergebnis führt. Wenn
jemand bei VW immer nur Heckscheiben
macht, ein anderer nur Stoßdämpfer
herstellt, wird doch nie das fertige
Produkt erlebt, da ist doch wenig da, an
dem man sich erfreuen kann, sozusagen wo
man ein Ergebnis wahrnehmen kann, ein
Erfolgserlebnis genießen kann.

kommt auch wieder auf deine bewertung an,
vielleicht baut ja der heckscheiben-spezi
irgendwann mal die ultimativ exakte
heckscheibe ein. naja bloedes beispiel,
in der industrie geht der trend glaube
ich doch im grossen und ganzen zu
gruppen- und projektarbeit hin. aber je
mehr sich die leute spezialisieren, um so
wichtiger wird die kommunikation und neue
kommunikationsformen, das hatten wir
glaube ich weiter oben schon mal …

Stimmt. Und genau daran happert es doch, am Miteinander Reden. Es wird meines Erachtens immer wichtiger, nicht nur sich selbst zu verstehen wie man was meint, sondern sich auch in die Formulier- und Ausdrucksweise anderer Menschen einzufühlen. Siehe Bücher wie „Miteinander reden“. Kommt man beim Gegenüber so an wie man verstanden werden möchte? Wieviele setzen das teils nicht als selbstverständlich voraus, weil sie nur ihre Art der Kommunikation betrachten.

Ich denke
wir kommen mehr und mehr in eine Zeit, in
der wir auf andere Werte vertrauen lernen
sollten,

stimmt, aber wie die aussehen
muessen/sollen/koennen weiss keiner. bzw
jede zeit hat ihre eigenen werte

jep, z.B. daß jede/r sein eigener kleiner Gott ist (ich bin Atheistin) und dennoch…

Zumindest kenne ich das von mir, daß ich
da schon einiges an Zeit vergeudet habe,
weil ich dachte, hier und da müsse ich
noch gucken und dort auch noch.

naja wir alle muessen den umgang mit
information lernen, wir stehen im
informationszeitalter erst zehn minuten
nach dem urknall und die vorstellung
macht mich unheimlich zuversichtlich und
die vorstellung auch heute noch mit zu
den pionieren zu gehoeren (mal aus der
sicht in 20 jahren gesehen) macht mich
zihmlich stolz. wir sind doch die, die
die neuen medien erforschen und nutzbar
machen. in 20 jahren redet bestimmt
keiner mehr ueber wer-weiss-was (cool
doppeldeutig) aber wir probieren heute
hier und heute die neuen sachen aus, und
entwickeln sie

so geilllll…

Was die Leute alles geil macht. :smile:) Ja, jede Zeit hat so ihre Qualitäten und Nachteile. Dafür haben wir die Zeit der Kinderkrankheiten bzw. können in 20 Jahren Zoff mit „the next generation“ bekommen, die uns über heutiges Denken und Handeln verurteilt. Aber wollen wir mal nicht so schwarz sehen. GEZ-Gebühren angemeldet? :smile:

Tja, und hast Du schon ein paar Ideen für Kommunikationsnetze? :smile:)

Ciao,

Romana

jep, z.B. daß jede/r sein eigener kleiner
Gott ist (ich bin Atheistin) und
dennoch…

das musst du mir jetzt mal naeher erklaeren, sonst laesst du die muetterliche, fuersorgliche, psychologisch gewandete … raushaengen und jetzt so ein spruch? als ich an anderer stelle deinen account las, dachte ich schon jemand anderes haette da gepostet, aber jetzt denke ich wirklich, dass ihr mind. 2 seid!! :wink: (nicht uebel nehmen, ist ironisch gemeint)

Dafür haben wir die Zeit der
Kinderkrankheiten bzw. können in 20
Jahren Zoff mit „the next generation“
bekommen, die uns über heutiges Denken
und Handeln verurteilt.

das macht doch jede generation, mit der aelteren. vielleicht haben wir der generation in 20 jahren aber auch schon werte mitgeben koennen, die sie verstaendnisvoller fuer die denkweisen der anderen macht. dann bliebe uns der zoff erspart.

Tja, und hast Du schon ein paar Ideen für
Kommunikationsnetze? :smile:)

fuer netze nicht, wohl aber fuer techniken und formen der kommunikation. ich denke an systeme, die auf den menschen abgestimmt sind(anm.1), anders als heute. vor allem an techniken, die die technik im hintergrund lassen und die echt pure kommunikation in den vordergrund stellen. an techniken, bei denen du mich herumspringen siehst, wenn du mir mal wieder ansatz zum rum-motzen gibst :wink:, machst du ja aber nicht mehr so oft …

anm1.: dilemma: bisher haben sich die kommunikationskultur immer an die kommunikationstechnik angepasst. woran aber wollen wir kommunikationstechnik anpassen, wenn es die kultur dazu noch nicht gibt…

ciao …

jep, z.B. daß jede/r sein eigener kleiner
Gott ist (ich bin Atheistin) und
dennoch…

Hi,

das musst du mir jetzt mal naeher
erklaeren, sonst laesst du die
muetterliche, fuersorgliche,
psychologisch gewandete … raushaengen
und jetzt so ein spruch? als ich an
anderer stelle deinen account las,
dachte ich schon jemand anderes haette da
gepostet, aber jetzt denke ich wirklich,
dass ihr mind. 2 seid!! :wink: (nicht uebel
nehmen, ist ironisch gemeint)

Ich lasse mir nichts raushängen. Ich bin wie ich bin. Und den Spruch empfinde ich als abwertend.

Wenn’s ironisch gemeint ist, wieso sollte ich es dann übel nehmen. :smile:

Was ist daran, wenn ich schreibe, jede/r ist sein eigener kleiner Gott. Was paßt Dir daran nicht? Im christlichen Sinne bin ich nicht religiös. Und sofort würde sich mir die Frage aufdrängen, welche Religion, welcher Gott oder welcher Götter sind die Richtigen. Doch ich glaube daran, daß es bei uns ein Stirb und Werde gibt, siehe Ebbe und Flut, die Jahreszeiten. Ich kann mir nicht vorstellen, daß wir alle eine Laune der Natur nur sind, zum Amusement eines Nichts. Mir scheint, als wären wir Teil eines Ganzen, bei dem jeder so seine Aufgabe hat. Meine Philosophie ist hier total simpel. Da kommt ein kleines Wesen zur Welt und möchte leben und sich des Lebens erfreuen. Doch die Eltern wollen, daß das Wesen, sich ihren Vorstellungen nach entwickelt. Das deckt sich nicht unbedingt immer mit den Anlagen und Bedürfnissen des kleinen Wesens. Das heißt, es wird vom Weg abgebracht und muß sich im Laufe des Lebens seinen Weg wieder mühsam erkämpfen, erforschen, finden.

In gewisser Weise kommt es mir so vor, als kommt einen Banane zur Welt, die Eltern wollten jedoch lieber eine Orange haben, biegen und machen, doch die Orange will nicht so recht gelingen und eine Banane ist es auch nicht mehr. Und am Ende schafft das Früchtchen es mehr oder weniger wieder das zu werden, was es ursprünglich war und werden sollte. Wir kommen dann alle in eine große Schüssel und ergeben einen wunderbaren Fruchtsalat. Ich weiß, sehr sehr einfache Logik. Doch für mich ist gefühlsmäßig was Wahres dran. Sogesehen, ich finde die Menschen suchen zu sehr im Außen, anstatt zu lernen mehr auf sich selbst zu hören, die eigenen innere Stimme wieder zu finden. Denn was für Dich richtig ist, muß für mich nicht zwingend auch richtig sein. Folglich: jeder ist sein eigener kleiner Gott oder jeder ist der wichtigste Mensch in seinem Leben.

Dafür haben wir die Zeit der
Kinderkrankheiten bzw. können in 20
Jahren Zoff mit „the next generation“
bekommen, die uns über heutiges Denken
und Handeln verurteilt.

das macht doch jede generation, mit der
aelteren. vielleicht haben wir der
generation in 20 jahren aber auch schon
werte mitgeben koennen, die sie
verstaendnisvoller fuer die denkweisen
der anderen macht. dann bliebe uns der
zoff erspart.

Ja, und es kann jeder seinen Teil auf seine individuelle Weise dazu beitragen. Und mehr als sein Bestes ernsthaft geben zu wollen, geht ja wohl nicht.

Tja, und hast Du schon ein paar Ideen für
Kommunikationsnetze? :smile:)

fuer netze nicht, wohl aber fuer
techniken und formen der kommunikation.
ich denke an systeme, die auf den
menschen abgestimmt sind(anm.1), anders
als heute. vor allem an techniken, die
die technik im hintergrund lassen und die
echt pure kommunikation in den
vordergrund stellen. an techniken, bei
denen du mich herumspringen siehst, wenn
du mir mal wieder ansatz zum rum-motzen
gibst :wink:, machst du ja aber nicht mehr
so oft …

LOL. Du bist ja heute gut drauf. Wenn Du motzen mußt, ist das DEIN und nicht mein Problem. Wir sind ja auch hier um durch Konfrontationen dazu zu lernen. Net wohr?!

anm1.: dilemma: bisher haben sich die
kommunikationskultur immer an die
kommunikationstechnik angepasst. woran
aber wollen wir kommunikationstechnik
anpassen, wenn es die kultur dazu noch
nicht gibt…

Bestimmen aber nicht auch die Bedürfnisse die Technik?

ciao …

Ciao,
Romana

PS: Schick mir doch ein paar Tipps wie ich Dich gut ärgern kann. :smile:)

Was paßt
Dir daran nicht?

das ist irrelevant, meine frage zielte darauf ab, wie das posting zu deinem sonstigen grundtenor passen soll. mit diener folgenden erlaeuterung kann ich es wieder hinnehmen.

Bestimmen aber nicht auch die Bedürfnisse
die Technik?

geau das meine ich, so sollte es sein. machen sie heute aber nur insofern als dass sie sagen, dass die techniken unzureichend sind.

PS: Schick mir doch ein paar Tipps wie
ich Dich gut ärgern kann. :smile:)

ich aerger mich doch nicht. im gegenteil, ich habe meine freude daran… und deshalb zappel ich rum ergo: du weisst schon ganz genau, wie du mir eine freude machen kannst.

?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Was paßt
Dir daran nicht?

das ist irrelevant, meine frage zielte
darauf ab, wie das posting zu deinem
sonstigen grundtenor passen soll. mit
diener folgenden erlaeuterung kann ich es
wieder hinnehmen.

Aha. Na, fein. Ich bin gerade auf dem Sprung, wie sooft zu spät. Doch heute beginne ich mit dem Buch „Die Chaosprinzessin“. Nöööö, hat nix mit mir zu tun. :smile:)

Ciao,

Romana

Bestimmen aber nicht auch die Bedürfnisse
die Technik?

geau das meine ich, so sollte es sein.
machen sie heute aber nur insofern als
dass sie sagen, dass die techniken
unzureichend sind.

PS: Schick mir doch ein paar Tipps wie
ich Dich gut ärgern kann. :smile:)

ich aerger mich doch nicht. im gegenteil,
ich habe meine freude daran… und
deshalb zappel ich rum ergo: du weisst
schon ganz genau, wie du mir eine freude
machen kannst.

Ich weiß ja nicht, wie alt Danny ist,
aber vielleicht haben ihm jahrelang
andere (Eltern, Lehrer, Kumpels) alle
Entscheidungen abgenommen:Gruß, Helmut

hi helmut,

bin Anfang 20 und weiblich :wink:

Gruß Danny