Das haben zumindest viele Menschen, die von Depressionen betroffen sind. Was dagegen hilft? Die richtige Medikation (das ist individuell unterschiedlich), der richtige Therapeut und sehr viel Geduld mit sich selbst.
Mittelfristig können auch kleine, vielleicht etwas albern wirkende Tricks und Kniffe hilfreich sein. Ich organisiere mein Leben beispielsweise mit Listen von Zielen pro Woche, Monat und Quartal. Sobald ich etwas erledigt habe, verändere ich die Farbe (es sind Excel-Tabellen) von Schwarz in freundliches Grün. Auf diese Weise kann ich sichtbar machen, dass ich sehr viel mehr erledige, als ich mitunter den Eindruck habe. Andere Betroffene arbeiten mit Glückstagebüchern. Falls du noch Kraft für irgendwelche Hobbys und den Haushalt hast, könntest du auch notieren, wenn dir etwas gut gelungen ist - durch das Niederschreiben wird es präsenter, und du kannst dir bewusst machen, dass du eben nicht wertlos und nichtsnutzig ist, wie die Stimme der Depression dir einzureden versucht.
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