was metapher sagen will, sit offensichtlich, daß hier die Sprache hilft, daß der Klient seinen „Standpunkt“ verändert und die Sitaution „distanzierter“ betrachten kann.
Zudem ist „Mord“ ja einen schwerwiegende Straftat. Hier wird der Klient „auch“ gefragt, ob es seinem Wesen entspricht solche Straftaten zu begehen?
Allein durch solche neuen Blickwinkel, tritt derjenige aus seiner Gedankensackgasse heraus.
ich hatte das wesentliche überlesen, schließl. ging es um
suizidgefährdete Menschen im Gespräch, siehe Winkels Antwort,
das leuchtet mir ein, da es ja Ziel des Therapeuten ist,
die Menschen mit ihren Absichten zu konfrontieren.
Danke Dir auch für Deinen Versuch der Erklärung.
d.
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war da nicht dieses jahr mal ein artikel im spiegel der das „erklärt“ hat??
da wurden mehrere arzt-selbstmorde aufgeführt:
u.a. hat ein chirurg sich vorher das gebiet der pulsadern betäubt und sie danach erst durchtrennt.
eine apothekerin hat sich selbst was gemixt (schmerzmittel, schlafmittel, …).
kurz: jeder selbstmord war „fachspezifisch“.
zu den „normalbürgern“ wäre eine wilde vermutung: die kennen eben nur das ein oder andere. kopfschuss wird schliesslich in vielen filmen vorgemacht, aufhängen muss man einen richtigen knoten hinbringen, züge fahren überall rum.
tschüss
matthias
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Hallo Metapher!
Das Thema interessiert mich, obwohl ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann, jemals Selbstmordgedanken zu hegen. Ich denke, dass mit dem Tod regelt sich irgendwann von alleine. Was ich nicht ganz verstehe. Ich hatte mal eine Kollegin, die wollte sich ständig umbringen. Sie hat Tabletten geschluckt, mit einem Messer in der Badewanne gesessen und wollte sich die Pulsadern aufschneiden, aber in allen Fällen in letzter Minute jemanden angerufen und sie lebt noch immer. Na - Gott sei Dank, aber was erzählst Du so jemanden? Ganz schlimm fand ich, dass sie in jungen Jahren (20) einen Arzt gefunden hatte, der ihr Barbiturate verschrieb, mit denen es hätte gelingen können. Aber das steht wohl auf einem anderen Blatt. Jegliche Therapie hat sie abgelehnt. Ich war damals ein Jahr jünger, sie war die Tochter vom Chef. Ich denke noch oft daran und was aus ihr geworden ist. So richtig verstehen, kann ich es bis heute nicht.
Oops, ich merke gerade, dass sich meine Frage eigentlich in dem Posting schon erledigt hat. Wer keine Therapie macht, dem kann auch keiner was erzählen?! Trotzdem, diese Menschen scheinen Leidensdruck zu haben, wollen sich aber nicht helfen lassen?
Liebe Grüße
Usch
habe noch eine Nacht darüber geschlafen und nach dem lesen der Antworten, denke ich es eher „greifen“ zu können. Von Verstehen will ich nicht reden, dafür fehlt mir persönlich der Bezug an sich.
Ihr habt mir doch etwas gezeigt, worüber ich hinweg gesehen habe oder nicht dran gedacht habe. Die Situation umittelbar davor, dieses „abwesend sein“ und nur die „Möglichkeit“ sehen. Es geht dem Mensch darum sich umzubringen, weil ihm kein Ausweg mehr erscheint, wie ist egal, ergibt sich die Möglichkeit wird sie genutzt oder nicht.
Also ist es keine „Absicht“ andere mit hineinzuziehen.
Metapher, auch wenn man wohl studiert haben muss, um wirklich in jede deiner Aussagen zu verstehen, finde ich es schön, und das im wahrsten Sinne des Wortes, dass du schon Menschen das Leben „gerettet“ hast.
Und von wegen ironisch, dass ausgerechnet das Teufelchen solche Fragen stellt, so spielt eben das Leben.
Danke für die Übersetzung, so schwierig scheints ja dann doch nicht gewesen zu sein.
Anderseits denke ich daß, wenn jemand sich umbringt, bzw. es versucht, solche Fragen angebracht sind, dienen sie doch dazu das soziale Umfeld in die Reflexionen miteinzubeziehen.