Hallo!
Ich, als Mutter, die
absolut davon überzeugt bin, dass ich viel besser als Mein
Kind weiß. was ihm steht und was es mögen sollte, würde nur
den Kopf schütteln und ein Paar allgemeine „Undankbare junge
Menchen“ Bemerkungen von mir geben.
Ich hoffe, du meinst das genau so, wie’s dasteht, sonst beschwere ich mich jetzt zu Unrecht, aber… Selbst ein sogenannter Teenie (über dieses Alter bin ich noch nicht sooo lange hinweg) hat doch ein gewisses Recht auf seine eigene Meinung. Was Reinlichkeit betrifft, ist’s meinetwegen okay, dass die Eltern ein Wörtchen mitzureden haben; aber wenn „dein“ Kind als vernunftbegabter Mensch der Meinung ist, ein giftgrünes T-shirt und rosafarbene Jeans tragen zu müssen, dann soll es das von mir (und hoffentlich auch dir) aus tun. Und dass das fürs Bewerbungsgespräch vielleicht etwas unpassend ist, kann man jedem auch anders als durch Vorschriften und Verboten einreden. Vorausgesetzt, man besitzt ein gewisses Grundwissen über Erziehung.
Was die Aussage „was es mögen sollte“ betrifft… Ich finde, du solltest Linux und C++ mögen, außerdem solltest du dich für Mathematik interessieren und ein wenig Interesse für Latein aufbringen. Für die Freizeit empfehle ich Go, Schach und Rollenspiele, und außerdem solltest du gerne Auto fahren.
Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen will: Für mich sind diese Interessen erstens durchaus okay, und zweitens kann ich davon glücklicherweise auch einigermaßen gut leben. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass diese Zusammenstellung für _dich_ auch gut ist, ist ausgesprochen klein.
Ich hoffe du bist mir nicht böse, aber ich finde, das gehört einmal gesagt.
lG Alpha
PW:
Schlagzeuger bei der Aufnahmeprüfung einer Musikakademie: Gehörbildung: Der Professor spielt ihm zunächst zwei aufeinanderfolgende Töne vor: C - dann E. „Wie nennt man das?“ fragt der Professor. „Hmm? Kann ich das nochmal hören?“ Wiederum erklingt das C, dann das E. „Hmm… Moment, gleich hab ich´s! Oder doch noch ein drittes Mal bitte!“ Und wieder: C - E. „Ah ich hab´s: Das ist ein Klavier!“