Shell ist schnell

darin die Folgen ihres Handelns zu kennen: Bereits 1986 wurde die globale Erwaermung als moegliche Katastrophe in einem internen Bericht erwaehnt, 1991 war sich Shell ziemlich sicher, dass die globale Erwaermung ein grosses Problem wird und hat auch einen Dokumentarfilm darueber gedreht der in Schulen gezeigt wurde um vor dem Klimawandel zu warnen - waehrend Shell immer noch genau den Stoff foerdert der das Problem hauptsaechlich verursacht… und sich dazu noch dafuer einsetzt dass Umweltstandards nicht verschaerft werden.

Das ist Vergleichbar mit jemanden der als Gastdozent in Schulen die Kinder ueber die Gefahren von Drogen aufklaert und dann im Pausenhof genau diese verkauft und sich auch noch dafuer einsetzt dass Drogendealer nicht haerter angepackt werden.

Wie schaffen es die Manager von Shell seit Jahrzehnten eine Unternehmenspolitik zu betreiben von denen ihre eigenen Nachkommen die negativen Konsequenzen spueren werden?

Gruss
Desperado

Hi,

wenn das so stimmt, ist es ein Beispiel für die manchmal geradezu schizophren anmutende Diskrepanz zwischen Predigen und Handeln. Da scheint mir halt gerade in internationalen Kapitalgesellschaften offensichtlich manchmal der ordnende Kopf zu fehlen und die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut. Ich frage mich ja manchmal auch, welches Interesse eigentlich mein Stromlieferant hat, mich zum Stromsparen zu überreden und diesbezüglich zu „beraten“.

Auf der anderen Seite ist die gängige Sichtweise, nach der Klimawandel bzw. globale Erwärmung hauptsächlich durch einen erhöhten CO2-Gehalt in der Luft verursacht und dieser wiederum vom Menschen verschuldet wird, nicht unumstritten bewiesen und meiner Ansicht nach auch falsch.

FG myrtillus

Da eisfreie Pole eher den Normalzustand darstellen und in Deutschland auch schonmal subtropisches Klima geherrscht hat, aber andererseits auch schon Teile Deutschlands unter fetten Eisschichten lagen, gehe ich sogar davon aus, dass das damals gar nicht menschenverursacht gewesen sein kann und das auch in der Wissenschaft unumstritten ist.

Hallo,
wahrscheinlich will der Stromlieferant Dich aus dem gleichen Grund zum Strom sparen überreden wie Shell über die Klimakatastrophe aufklären will: PR - man will einen guten Ruf in der Öffentlichkeit und vor allem beim Kunden.

Beim Stromanbieter gibt es aber auch noch andere wirtschaftliche Gründe hierfür: Wenn dieser z.B. die Kunden dazu bringt in Stoßzeiten weniger zu verbrauchen spart er sich die oft teuere Produktion des Stroms bei den Verbrauchsspitzen.

Ich dachte im Jahr 2017 könnten wir uns langsam darauf einigen dass man 1. nie mit 100%iger Präzision sagen kann was den Klimawandel zu welchen Teilen verursacht und 2. man aber davon ausgehen kann dass durch menschliche Einflüsse ein gewisser Teil davon verursacht wurde bzw. wird.

Gruss
Desperado

Hallo Deserado,

das Fördern von Erdöl ist nicht für den Klimawandel verantwortlich. Seine Verbrennung als Heizöl oder Treibstoff schon eher.

Erdöl ist ein viel zu wertvoller Stoff, um die darin enthaltene Energie durch die Schornsteine zu blasen.

Wenn mir Dorfdepp sowas in den Sinn kommt, könnten unter Umständen auch die hochbezahlten Spezialisten eines Ölkonzerns zu ähnlichen Schlüssen gelangen.

Gruß Hans-Jürgen Schneider

Hallo,

nun wir Menschen sind aber nun einmal direkt und vorrangig daran beteiligt.
Erwärmen tun wir alleine durch unseren Körper schon sehr gut und da es imemr mehr Menschen gibt ist das nicht ein gewisser, sodnern mit Sicherheit der Haupteil.
Dazu kommt dann noch die ganze Nahrunsgproduktion.

Ich ging bis vor kurzem auch davon aus, aber in Klimasektenkreisen ist gar nichts unmöglich:

Diese Leute sind absolut beratungsresistent!

Gruß Oberberger