'sich selbst-zerstoerende mail/Nachricht'

oT: Kopierschutz
Hallo,

Ja, ich hätte nicht wenig Lust, das Programm zu schreiben,
wenn Du Dich bereit erklärst, den code zu knacken. :wink:

gerne :wink:
Allerdings fehlt mir der Anreiz. Und nach dem Original-Posting war der Anreiz gross genug um Verschlüßelung mit Passwort als zu unsicher erscheinen zu lassen

den Empfänger gibt’s schon, das BS hat er auch schon. Daß er
die Nachricht in einem anderen Fenster lesen muß, halte ich
nicht für gravierend.

Hm. Es muß diese Programm also für alle verwendeten Betriebssysteme geben? das ist ne ganze Menge, siehe
http://en.wikipedia.org/wiki/Operating_system

Zudem duerfte es zwangslaeufig zu Fehlern kommen, so dass
immer wieder Informationen neu angefordert werden muessen,
weil die Einmalausgabe des Programms, aus welchen Gruenden
auch immer, nicht gelesen werden konnte.

Das war vom OP so gewollt.

Nein. Der OP wollte, dass die Nachricht genau einmal gelesen wird, nicht dass sie vielleicht gar nicht gelesen werden kann.

Ok, ich mache es mal klarer!!

Nein. Der OP wollte, dass die Nachricht genau einmal gelesen
wird, nicht dass sie vielleicht gar nicht gelesen werden kann.

Hallo Leude,

meiomei, was hat sich da fuer eine Diskussion losgetreten…!

Ok, ich mache es mal einfacher:

ich will ein Textdokument verschicken, z.B. im Word oder PDF-format. Dieses File soll nur einmal (oder eine begrenzte Anzahl von Malen) zu oeffnen sein. Dann soll der Aufruf blockiert werden.

Macht das die Frage oder das Problem klarer?

Sepp

für Droh- oder Erpresserbriefe

Interessante Idee.
Nur vielleicht nicht so nuetzlich, falls das „Opfer“ vor lauter Panik die mail zuerstmal schliesst und dann alles futsch ist. Wie will man das kontrollieren - als Erpresser meine ich?

Und falls man die Warnung dazuschreibt „Dieser Text wird nach dem ersten Schliessen unlesbar“, dann waere der ganze Sinn und Zweck auch im Eimer - denn dann wuerde die/derjenige den Bildschirm „snapshotten“, abschreiben, abfotografieren usw., wie alles oben erwaehnt.

Hi!

Was ist DRM und longhorn?

Sepp

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

meiomei, was hat sich da fuer eine Diskussion losgetreten…!

ist doch nicht schlecht :wink:

ich will ein Textdokument verschicken, z.B. im Word oder
PDF-format. Dieses File soll nur einmal (oder eine begrenzte
Anzahl von Malen) zu oeffnen sein. Dann soll der Aufruf
blockiert werden.

Meiner Meinung nacht ist das prinzipiell nicht sicher möglich.
Jetzt ist die Frage: wie sicher soll denn sein, und wieviel Aufwand willst Du betreiben?

Das schon mehrfacht erwähnte DRM dürfte für dich am besten passen, es ist allerdings noch nicht so weit verbreitet, und ich weiss nicht wieweit es auch Textdokumente unterstützt.

Macht das die Frage oder das Problem klarer?

mäßig…

Grüße,
Moritz

DRM und Longhorn
Hi,

Was ist DRM

Digital Rights Management. Ein Oberbegriff für Technologien, die der Musik- und Filmindustrie die Kohle wieder reinholen sollen, die sie selbst durch Unfähigkeit verzocken.

und longhorn?

Der „Code Name“ für den Nachfolger von Windows XP.

Gruß,

Malte.

Hallo Moritz,
ja, so ist es. :wink:
Gruß, Rainer

Hi Philipp,

Eine Verdoppelung der Nachricht vor dem MUA hat aber zur
Folge, dass sichergestellt werden muss, dass das Leseprogramm
erkennt, dass die Nachricht bereits irgendwoanders gelesen
wurde.

Wieso? Ich versteh’s immer noch nicht. Wenn das Dokument nur von berechtigten Rechnern abgerufen werden kann, dann kann es doch nicht von einem anderen Rechner gelesen worden sein.

Dadurch ist eine Online-Verbindung und ein zentraler
Server noetig, der speichert, welche Nachrichten noch lesbar
sind.

Mach’s doch nicht so groß! Es ging hier nicht um die Erfindung eines neuen Nachrichtensystems, sondern nur darum, einem Partner gelegentlich eine Nachricht so zukommen zu lassen, daß sie nicht von dritten gelesen wird. Dazu reichen zwei Windows-Rechner und ein simples VB-Programm völlig aus. Was hast Du denn für ein BS, daß das da eine so gigantische Aufgabe zu sein scheint?

den Empfänger gibt’s schon, das BS hat er auch schon.

Moeglicherweise sind es aber auch die' Empfaenger und/oder die’ Betriebssysteme, was das Vorhaben immer komplizierter
macht.

Wenn das so wäre, müßte das Programm tatsächlich Systemunbahängig laufen. Davon war aber nicht die Rede.

Dann kommt spaeter ein weiterer Empfaenger mit anderer
Konfiguration dazu, oder einer der Empfaenger aendert seine
Konfiguration.

Dann fängt’s halt von vorn an. Windows ist auch nicht in der Lage mit einem 256-Bit Prozessor zu arbeiten. Wenn das erforderlich wird, wird es programmiert.

Daß er die Nachricht in einem anderen Fenster lesen muß, halte
ich nicht für gravierend.

Mit der Aussage `anderes Fenster’ machst du im Grunde schon
einschraenkende Annahmen ueber die Systemkonfiguration des
Empfaengers.

Wie kommst Du darauf? OK, ich nehme an, daß er nicht mehr unter DOS arbeitet, der Mailverkehr wäre da auch schwierig. :wink:

Das war vom OP so gewollt.

…oder nicht bedacht.

Ja, oder so.

Gruß, Rainer

Hallo,

Eine Verdoppelung der Nachricht vor dem MUA hat aber zur
Folge, dass sichergestellt werden muss, dass das Leseprogramm
erkennt, dass die Nachricht bereits irgendwoanders gelesen
wurde.

Wieso? Ich versteh’s immer noch nicht. Wenn das Dokument nur
von berechtigten Rechnern abgerufen werden kann, dann kann es
doch nicht von einem anderen Rechner gelesen worden sein.

durch die Vorgabe, dass die Nachricht `nur ein einziges Mal gelesen werden kann’ muss auch verhindert werden, dass der Empfaenger selbst die Nachricht mehrfach liest. Da aber eMails in beliebig vielen Postfaechern landen koennen und der MUA sie auch aus einem Postfach nicht notwendigerweise loeschen kann, weil z.B. keine Verbindung mehr dorthin besteht, wenn die eMail gelesen wird, muss vor dem Anzeigen geprueft werden, ob sie nicht schon an einem anderen Ort und/oder zu einer anderen Zeit gelesen wurde.

Mach’s doch nicht so groß! Es ging hier nicht um die Erfindung
eines neuen Nachrichtensystems, sondern nur darum, einem
Partner gelegentlich eine Nachricht so zukommen zu lassen, daß
sie nicht von dritten gelesen wird.

Nein, eine Passwort-Verschluesselung wurde vom OP ausdruecklich nicht als ausreichender Schutz angesehen. Vorgabe war, dass die Nachricht `nur ein einziges Mal gelesen werden kann’.

Dazu reichen zwei Windows-Rechner und ein simples VB-Programm
völlig aus.

Da wuerde ich allerdings eher eine OpenPGP-basierte Loesung empfehlen. Da gibt es auch entsprechende Flags (`for your eyes only’), um den Empfaenger zu bitten, vom Speichern des Klartextes abzusehen (und wohlkonfigurierte Software macht das dann auch nur unter Protest).

Was hast Du denn für ein BS, daß das da eine so
gigantische Aufgabe zu sein scheint?

Jemand, der mir eine eMail sendet, kann im Allgemeinen a priori nicht wissen, auf welchem System ich die eMail lesen werde. Weder steht fest, ob es sich um ein Unix oder ein Windows handelt, noch ist, bei einem Unix sichergestellt, dass ein X-Server zur Verfuegung steht.

den Empfänger gibt’s schon, das BS hat er auch schon.

Moeglicherweise sind es aber auch die' Empfaenger und/oder die’ Betriebssysteme, was das Vorhaben immer komplizierter
macht.

Wenn das so wäre, müßte das Programm tatsächlich
Systemunbahängig laufen. Davon war aber nicht die Rede.

Es war nicht die Rede von definierten Empfaengern, sondern nur davon, `eine e-mail oder Nachricht zu schreiben und zu verschicken’.

Mit der Aussage `anderes Fenster’ machst du im Grunde schon
einschraenkende Annahmen ueber die Systemkonfiguration des
Empfaengers.

Wie kommst Du darauf? OK, ich nehme an, daß er nicht mehr
unter DOS arbeitet, der Mailverkehr wäre da auch schwierig.
:wink:

  1. eMail und WWW unter DOS ist kein Problem.
  2. Nicht auf jedem Unix-Terminal laeuft ein X-Server, und viele Leute lesen eMails mit Pine oder aehnlichem.


PHvL

Hallo,

OK, wir reden aneinander vorbei. Daß ich nur von einer ‚kleinen‘ Lösung z.B. für zwei Freunde rede, Du aber von einer Lösung redest, die im kommerziellen Umfeld einsetzbar ist, macht die Sache recht schwierig. :wink: Wir reden nicht über das selbe Thema.
Ja, ich habe von Windows gesprochen, ein Linux-User hätte das mit angegeben. Linux ist und bleibt etwas für Experten. … Schade für Linux.

  1. Nicht auf jedem Unix-Terminal laeuft ein X-Server, und
    viele Leute lesen eMails mit Pine oder aehnlichem.

Du meinst es gibt Leute, die freiwillig auf eine grafische Oberfläche verzichten? 2004? Dann hätte ich eher gar keinen Computer. :wink:
In der Firma sehe ich das ein, für den Zweck reicht das, b.z.w. beschleunigt die Anwendungen. Aber privat? Neeeeeee !!! Wozu?

Gruß, Rainer

Hi,

nein, denn eine Hardcopy des Bildschirmes bzw. ein Ausdruck in ein pdf-file ist immer möglich.

btw: wozu soll so eine Funktion nützen, wenn Du nichts illegales vor hast?

A.

btw: wozu soll so eine Funktion nützen, wenn Du nichts
illegales vor hast?

A.

Hallo,

wie unten erklaert: soll verhindern, dass wichtige Informationen potentiell von jemandem anders gelesen werden, falls der Empfaenger vergisst, die Mail (mit dem Anhang) zu loeschen.
Aber wo wir schon mal dabei sind: was meinst Du koennte man „illegal“ mit einer solchen Funktion machen…?
Sepp

Hallo,

OK, wir reden aneinander vorbei. Daß ich nur von einer
‚kleinen‘ Lösung z.B. für zwei Freunde rede, Du aber von einer
Lösung redest, die im kommerziellen Umfeld einsetzbar ist,
macht die Sache recht schwierig. :wink: Wir reden nicht über das
selbe Thema.

auch von zwei Freunden kann einer unterschiedliche Betriebsysteme verwenden.

Linux ist und bleibt etwas für Experten. …

Nein, ich kenne mehrere Leute, die Linux einsetzen und keine Experten sind.

  1. Nicht auf jedem Unix-Terminal laeuft ein X-Server, und
    viele Leute lesen eMails mit Pine oder aehnlichem.

Du meinst es gibt Leute, die freiwillig auf eine grafische
Oberfläche verzichten? 2004?

In Bezug auf eMail sind es sogar recht viele Leute.

In der Firma sehe ich das ein, für den Zweck reicht das,
b.z.w. beschleunigt die Anwendungen. Aber privat? Neeeeeee !!!
Wozu?

Es gibt mannigfaltige Gruende. Du deutest ja selbst schon an, dass Konsolen-Anwendungen effizienter sein koennen.

Die zwei Systeme unter denen bei mir zuhause i.d.R. keine graphische Benutzeroberflaeche zur Verfuegung steht sind mein Router und mein VDR. Beide habe ich schon benutzt, um eMails zu lesen.


PHvL