Hallo,
Eine Verdoppelung der Nachricht vor dem MUA hat aber zur
Folge, dass sichergestellt werden muss, dass das Leseprogramm
erkennt, dass die Nachricht bereits irgendwoanders gelesen
wurde.
Wieso? Ich versteh’s immer noch nicht. Wenn das Dokument nur
von berechtigten Rechnern abgerufen werden kann, dann kann es
doch nicht von einem anderen Rechner gelesen worden sein.
durch die Vorgabe, dass die Nachricht `nur ein einziges Mal gelesen werden kann’ muss auch verhindert werden, dass der Empfaenger selbst die Nachricht mehrfach liest. Da aber eMails in beliebig vielen Postfaechern landen koennen und der MUA sie auch aus einem Postfach nicht notwendigerweise loeschen kann, weil z.B. keine Verbindung mehr dorthin besteht, wenn die eMail gelesen wird, muss vor dem Anzeigen geprueft werden, ob sie nicht schon an einem anderen Ort und/oder zu einer anderen Zeit gelesen wurde.
Mach’s doch nicht so groß! Es ging hier nicht um die Erfindung
eines neuen Nachrichtensystems, sondern nur darum, einem
Partner gelegentlich eine Nachricht so zukommen zu lassen, daß
sie nicht von dritten gelesen wird.
Nein, eine Passwort-Verschluesselung wurde vom OP ausdruecklich nicht als ausreichender Schutz angesehen. Vorgabe war, dass die Nachricht `nur ein einziges Mal gelesen werden kann’.
Dazu reichen zwei Windows-Rechner und ein simples VB-Programm
völlig aus.
Da wuerde ich allerdings eher eine OpenPGP-basierte Loesung empfehlen. Da gibt es auch entsprechende Flags (`for your eyes only’), um den Empfaenger zu bitten, vom Speichern des Klartextes abzusehen (und wohlkonfigurierte Software macht das dann auch nur unter Protest).
Was hast Du denn für ein BS, daß das da eine so
gigantische Aufgabe zu sein scheint?
Jemand, der mir eine eMail sendet, kann im Allgemeinen a priori nicht wissen, auf welchem System ich die eMail lesen werde. Weder steht fest, ob es sich um ein Unix oder ein Windows handelt, noch ist, bei einem Unix sichergestellt, dass ein X-Server zur Verfuegung steht.
den Empfänger gibt’s schon, das BS hat er auch schon.
Moeglicherweise sind es aber auch die' Empfaenger und/oder die’ Betriebssysteme, was das Vorhaben immer komplizierter
macht.
Wenn das so wäre, müßte das Programm tatsächlich
Systemunbahängig laufen. Davon war aber nicht die Rede.
Es war nicht die Rede von definierten Empfaengern, sondern nur davon, `eine e-mail oder Nachricht zu schreiben und zu verschicken’.
Mit der Aussage `anderes Fenster’ machst du im Grunde schon
einschraenkende Annahmen ueber die Systemkonfiguration des
Empfaengers.
Wie kommst Du darauf? OK, ich nehme an, daß er nicht mehr
unter DOS arbeitet, der Mailverkehr wäre da auch schwierig.

- eMail und WWW unter DOS ist kein Problem.
- Nicht auf jedem Unix-Terminal laeuft ein X-Server, und viele Leute lesen eMails mit Pine oder aehnlichem.
–
PHvL