Sinn des Lebens (Antriebslosigkeit)

zu suchen! :wink:)

Hallo Michaela,

sinnloses liegt dir wohl nicht, nur Sinn und Unsinn liegen sehr nahe beisammen.

Ich schreibe dir jetzt mal wie du nach deinen Postings und deinen Antworten auf deine Antworten auf mich wirkst.

Du bist für mich ein Mensch der genaue Vorstellungen über Richtig und Falsch hat, der die Dinge mit 100-200% persönlichen Einsatz erledigt und mit viel Kraft seine Ziele verfolgt.
Von den Anlagen her bist du sicher ein sehr guter hilfsbereiter Mensch, nach außen wirkst du selbstbewußt und perfekt.

Nur den perfekten Menschen gibt es nicht, dieser Schein läßt sich nur so lange aufrecht erhalten wie man selber und das Umfeld MITSPIELEN.

Perfekte Menschen schauen sich interessiert um, aber nicht nach Menschen sondern wie perfekt oder unperfekt ist sein Gegenüber.
Scheint das was er sieht perfekt wird die eigene Latte gleich noch höher gesteckt, ist das Gegenüber unperfekt wird sofort Hilfe angeboten.

Perfekte Menschen halten selten inne und wenn, dann kommt das große Loch…die Frage nach dem Sinn!
Der Sinn ist nicht besser zu sein, hilfsbereiter, kämpferischer, liebenswürdiger, verständnisvoller, glücklicher usw. …sondern so zu sein wie man sich fühlt. Um sich zu fühlen braucht man aber Zeit, sehr viel Zeit!
Um so zu funktionieren wie man glaubt sein zu müssen braucht man zwar noch mehr Zeit, aber da tut man ja was, ist in Bewegung, hat ein Ziel vor Augen, kämpft um Anerkennung und überbietet sich selber. Des blöde ist nur, wenn man funktioniert statt zu fühlen dann kommen immer wieder diese „Sinnlosen Zeiten“, jedes mal wenn ein schwer erkämpftes Ziel erreicht ist und der Druck weg ist, ist man nicht glücklich und zufrieden sondern hängt im „Luftleeren Raum“ knapp vorm Absturz.
Jedesmal, wenn man die bittere Pille schlucken muß, dass man zwar was nur gut gemeint hat und nur helfen wollte, dass aber der Freund das nicht so sieht, er einem nicht mal die Spur EDEL sieht…fällt die Zuvielgewollthaltung in Frust zusammen.

Ja, wie kann man da gegensteuern…zuerst mal die Selbsterkenntnis suchen, damit meine ich deine echten Gefühle erforschen. Du hast ein ICH und das solltest du akzeptieren lernen, das ist wahrscheinlich nicht immer rosarot und himmelblau (perfekt), sondern hat Kanten und Ecken (das was ich z.B. an meinen Mitmenschen besonders liebe). Diese Kanten und Ecken sollst du nicht mehr vertuschen, du verleugnest dich selbst damit und belügst dein Umfeld und davon kommt dann das Bauchweh :wink:).
Bis daher ist es nicht leicht, das schwierigste am reifen und erwachsenwerden ist den Mut zu finden, zu sich selber zu stehen und trotzdem nicht zuviel Kleinholz zu schlagen.
Wenn du dir jetzt bewusst machst, wieviel du wirklich für dich und wieviel du scheinbar für andere tust…wirst du hoffentlich über dich schmunzeln können. Das meiste machst du für dich, für dein Ego gut zu sein (über eine Menge Umwege)…das wenigste um wirklich zu helfen. Helfen tut man dann, wenn`s erwünscht wird…voreiliger Gehorsam, voreiliges Hilfsbedürfnis…voreiliges Denken…steht immer vor den Tatsachen und das kostet sinnlose Kraft, du sollst einen Freund nicht durch seine Probleme schleppen, die er womöglich noch garnicht sieht(vor), sondern anstupsen (von hinten) den Rest muß er schon alleine machen.
Das bewahrt dich auch vor deinem Frust, wenn du nicht immer über deinen eigenen Schatten springst für andere…erwartest du das auch nicht von Dritten.
Es gehört viel Mut dazu, nicht perfekt zu sein…wenn du den aufbringst dann findest du wirkliche Freunde und wirst auch zu einem. Was du momentan empfindest, da sollte jeder mal durch…
nur manche schaffens nicht mal bis zu dem Gedanken…das Ausmisten der Wertvorstellungen, die Suche nach dem eigenen Wert…ist der zweite Beginn vom Leben, nach der Geburt wird man in Wertvorstellungsschablonen gepresst, je nach Kultur…ja und dann stellt man fest dass man da nicht reinpasst :wink:)

Ich denke mal, sieh diese Zeit für dich als wichtig…bevor du ein Kind in Schablonen drückst, oft weiss man erst viel später den wahren Sinn.

Eines muß ich dir auch noch ehrlich sagen, von deinem ersten Posting wegen deinem Kinderwunsch…über die Fruststufen wegen deiner Freundschaften…ja da warst du mir nicht sehr sympathisch und ich wollte dir zwar Antworten, es war mir aber nicht wichtig genug meine Zeit (Kraft) zu vergeuden, jetzt hast du eine Stufe erreicht die mich interessiert…du bist auf einem schweren Weg, aber jetzt hast Zweifel und Sinn…
jetzt finde ich dich interessant!

Der Antrieb kommt von alleine, glaube mir…wenn du weisst welche Richtung für dich gehen willst.

Herzliche Grüße von
Kerbi

Mein Senf dazu
Hallo Michaela!

Zunächst mal möchte ich sagen, dass ich die Beiträge von Frank absolut bemerkenswert finde, weil sie genau den Kern von Vielerleuts Problemen treffen. WIR SIND ZU WEIT VON UNS SELBST ENTFERNT! Tja, Frank, leider haben wir an der Stelle ein Problem. Das Ego der Menschen ist zu trickreich und wird alles tun diese Erkenntnis zu leugnen.

So, Du fragst also nach dem Sinn des Lebens. Absolut unnötig!! DEN Sinn des Lebens, den Du gerne finden möchtest gibt es nicht!(zumindest aus unserer eingeschränkten Perspektive) Der einzige Sinn des Lebens ist das Leben selbst (bestenfalls noch die Evolution, um bisher ungenutzten Raum als Lebensraum zu erschließen - aber das weiter auszumalen führt hier etwas weit). Aber um diesen Sinn brauchst Du dich als einzelne Person nicht kümmern! Wer sich letztendlich fortpflanzt ist dem Leben völlig egal bzw. wird von der Evolution schon geregelt.

Wie komme ich zu dem Schluss? Nun, schau dir die einfachsten Lebensformen auf der Erde an! Welchen Sinn könnte deren Leben haben? Da bleiben nur die Erhaltung der eigenen Art und als Grundlage für andere Arten zu dienen. Glaubst Du denn wirklich, nur weil wir ein sonst nicht erreichtes Maß an Intelligenz besitzen, dass der Sinn des Lebens deshalb für uns ein anderer ist?? Ich nicht!

Was hier von den meisten als Sinn des Lebens bezeichnet wird, das ist der Lebensinhalt oder die Lebensweise. Und was Deinen Lebensinhalt/Deine Lebensweise betrifft hast Du vollkommen freie Hand. Du kannst Dich entscheiden aus Sicht von anderen ein Arschl… (sorry) zu werden oder ein „Engel auf Erden“. Du kannst Dich dazu entscheiden Dinge zu tun, die Dir überhaupt keinen Spass machen - was auf Dauer eben zu solchen Problemen bis hin zur Depression führt - oder Dinge die dir gefallen. Du kannst Dir einreden, dass Du zu manchen Dingen die Du nicht magst einfach gezwungen bist oder Du kannst erkennen, dass es nur an Dir liegt NEIN zu sagen. Die Entscheidung was Du aus Deinem Leben machst liegt ganz allein bei Dir!

Und wie Frank schon sagte machst Du gerade wieder einen Fehler. Du schaust wieder nach Außen und fragst andere, was denn Ihr Lebensinhalt/Ihre Lebensweise ist. Ok, Du erhoffst Dir einen Impuls in die richtige Richtung. Aber warum hast Du so wenig Vertrauen in Dich selbst? Das Wissen darum was Dich glücklich macht ist schon in Dir. Warum schaust Du nicht nach Innen und entdeckst wie Du Dein Leben gestalten kannst, damit Du glücklich wirst. Und sag jetzt nur nicht - ach dazu bräuchte ich nur nen 6er im Lotto, dann wär ich schon glücklich. Der ärmste Bettler kann glücklicher sein, als ein Milionär, wenn er mit sich selbst im Reinen ist.

Zu dem Tipp mit dem Psychiater (ich glaube von Dilarah - ähm Dilarah, kennen wir uns aus nem Chat??) würd ich sagen: Nur, wenn du ein Suizidkandidat bist oder schon richtige Depressionen hast!!! Denn die Psychiater helfen einem im Kern auch nicht weiter! Sie sind nützlich in akuten Situationen. Aber wie in vielen Bereichen der westlichen Medizin doktorn sie nur an den Symptomen rum. Wenn schon Hilfe, dann lass dir lieber von Meditations-Profis zeigen, wie Du Dein Inneres Selbst finden kannst.

Das Problem mit dem Loch … alle sagen es ist schwer da raus zu kommen. Für den, der drin steckt sieht es auch ohne Frage so aus. Aber mal ehrlich … das Problem mit dem Loch ist doch rein imaginär. Es existiert nur in Deiner Gedankenwelt. Das schwierige daran ist, dass die Gedanken die Macht haben imaginäre Probleme für Dich real erscheinen zu lassen. Der Weg dort raus ist der: Wann immer Dir jemand die Hand reicht Dich dort raus zu holen, dann nimm sie bevor deine Gedanken dazwischen funken! Fragt Dich jemand ob Du mit ins Kino willst, dann sag ja bevor die Gedanken dir vorgaukeln, dass es Dir sooo schlecht geht. Schalte Deine Gedanken ab, wo immer es geht. Genau das ist das Ziel der Meditation, den Gedanken die Macht zu nehmen, die sie über einen haben.

Noch ein Tipp: Mach Sport. Dort findest Du vielleicht die Freundin, die du suchst und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Sport in solchen Situationen und sogar bis hin zu Depressionen wirksam ist. Und fang jetzt nicht an darüber nachzudenken … ja soll ich denn … machs einfach!

Gruß und alles Gute
Benky

Liebe Dilarah,

da bist Du ja doch empfindlich berührt. Ist mein Eindruck. Warum?
Weil ich selbstgerecht bin? Ich bin ehrlich, nichts weiter. Ich sage das, was ich denke. Ich bin egoistisch, ja klar. Muß ich auch sein, um „nah an mir dran zu sein“

Das es jeder schwer hat, mit seinen ganz eigenen spezifischen Problemen, steht außer acht. Ich habe sehr großen Respekt vor jedem, der hier seine Schwierigkeiten darlegt und andere um Meinungen und Hilfestellungen bittet.
Das ist für viele nicht einfach. Ich bewundere das (AUCH BEI DIR!). Das kannst Du mir glauben.

Es hält mich aber nicht davon ab, wichtige Dinge eben sehr deutlich anzusprechen, wenn Dich das empfindlich trifft, dann könntest Du darüber nachdenken, warum.
Wenn ich Dich damit verletze, das ist sicher nicht schön, aber soll ich es lieber nicht schreiben, um Rücksicht zu nehmen? Das ist doch genau das Thema. Dann bin ich nicht mehr ich, dann hab ich mich schon nach Deinen Erwartungen verhalten, nämlich Dich nicht zu verletzen. So bin ich eben nicht.

Das Du das mit dem „Passieren“ schreibst, es passt zu dem, was ich von Dir weiß. Ich sehe es als „typisch für Dich“
So eine Formulierung wähle ich nur, wenn ich auch die EINSTELLUNG habe. Wenn ich mich kenne und die Verantwortung für mich habe, dann sage ich: Ich mache, ich handle, ich habe das so und so getan.

Wenn mich der große, gelbe Bus streift,

dann ist das NICHT PASSIERT, sondern ich HABE IHN NICHT
GESEHEN. Ich war UNACHTSAM.

Ach und wenn Dich ein Geisterfahrer umbringt, dann übernimmst
Du auch dafür die Verantwortung. Das ist gelinde gesagt
unsinnig.

Es geht mir um die EINSTELLUNG. Es gibt mit Sicherheit Dinge im Leben, die ich nicht ändern, oder verhindern kann. Ich behaupte aber einmal etwas überzogen: Wenn ich „passieren lasse“ dann ist die Wahrscheinlichkeit, das mich ein Geisterfahrer umnietet größer, als wenn ich sage: Ich habe die Verantwortung für mein Leben (auf der Autobahn und überall sonst)

Noch etwas, was Dir vielleicht nicht bekommt:
Mich schmeißt manchmal etwas um. Mich wirft auch manchmal ein Ereignis aus der Bahn. Daran kann ich wachsen.
Ich wäre alles andere als stolz, wenn mich so schnell nichts umhaut. Umwerfen lassen ist einfacher, als immer gerade im Sturm zu stehen. Sich fallen lassen und aufgeben zu kämpfen ist viel einfacher und LEICHTER, als immer Stand zu halten und gegen an zu gehen.
Warum machst Du es Dir selbst so SCHWER??

Dilarah, die nix so schnell umschmeisst und in der Lage,
endlich wieder zuzuhören, o h n e zu predigen.

Zuhören ist das eine, deutliche Antworten das andere.
Zuhören UND predigen geht nicht.

Wie wäre es mit: Ich kann endlich wieder zuhören und die Wirkungen der Aussagen, nämlich Verletzung, Verärgerung, Wut und vielleicht auch Freude, Zufriedenheit bei mir wahrnehmen.??

Wenn Du den Eindruck hattest, dass ich predige…ja es kommt mir auch so vor und den Empfänger meiner Botschaften kann das treffen, wie ein Peitschenhieb. Ich werde mich bemühen mehr auszusagen, als zu predigen. Versprochen.
Ich bin halt NUR EIN MENSCH, ein Selbstbewußter sicherlich, aber auch einer mit vielen Schwächen, der auch Fehler macht. Das möchte ich mal in aller Klarheit sagen!
Uns beide wird da wohl kaum was unterscheiden.

Liebe Grüße

Frank

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Lieber Frank,

da bist Du ja doch empfindlich berührt.

…empfindlich berühert.

Warum?
Weil ich selbstgerecht bin? Ich bin ehrlich, nichts weiter.

Ja, ich weiss und ich weiss dies sehr zu schätzen. Nur gilt Deine Wahrheit eben nicht für andere so unbedingt wie für Dich.

Ich sage das, was ich denke. Ich bin egoistisch, ja klar. Muß
ich auch sein, um „nah an mir dran zu sein“

Und wie stehts mit Eindrücken von weniger nah an Dir dran? Also
von Menschen, die sich - Dich - von weniger nah betrachten?
Gilt das auch?

Es hält mich aber nicht davon ab, wichtige Dinge eben sehr
deutlich anzusprechen, wenn Dich das empfindlich trifft, dann
könntest Du darüber nachdenken, warum.

Brauch ich gar nicht, weil ich eben anders drüber denke, was nicht heißt besser, richtiger sondern einfach nur anders.

Wenn ich Dich damit verletze, das ist sicher nicht schön, aber
soll ich es lieber nicht schreiben, um Rücksicht zu nehmen?

Um Himmels Willen, Du verletzt mich nicht. Das geht gar nicht.
Verletzen können mich nur oberflächliche Menschen, die glauben, mir Wahrheiten vermitteln zu können, die keine sind. Du gehörst nicht dazu!!!

Das Du das mit dem „Passieren“ schreibst, es passt zu dem, was
ich von Dir weiß. Ich sehe es als „typisch für Dich“

*jammer* ich hab das nicht so gesagt. Lies noch mal, was ich meine ist, es passieren Dinge, die wir nicht beeinflussen können und die dann Auswirkungen haben, mit denen wir lernen müssen, umzugehen.

So eine Formulierung wähle ich nur, wenn ich auch die
EINSTELLUNG habe. Wenn ich mich kenne und die Verantwortung
für mich habe, dann sage ich: Ich mache, ich handle, ich habe
das so und so getan.

Ja, aber erst dann, wenn Handlungsbedarf gegeben ist. Ein Beispiel:
Meine Mutter erkrankte an akuter Leukämie, ich hab ihr 2 Jahre
beigestanden, um sie dann zu „erlösen“ (Handlung). Damit klarzukommen war dann mein Part. Verstehst Du. Ich konnte ja nix für ihre Krankheit und nichts dafür, mich in dieser Zeit hilflos und furchtbar zu fühlen.

Es geht mir um die EINSTELLUNG. Es gibt mit Sicherheit Dinge
im Leben, die ich nicht ändern, oder verhindern kann. Ich
behaupte aber einmal etwas überzogen: Wenn ich „passieren
lasse“ dann ist die Wahrscheinlichkeit, das mich ein
Geisterfahrer umnietet größer, als wenn ich sage: Ich habe die
Verantwortung für mein Leben (auf der Autobahn und überall
sonst)

Nein, genau dies glaub ich eben nicht. Aber gut, ich spreche Dir nicht ab, das Deine Theorie vielleicht sogar stimmt. Ich mag es aber nicht so sehen. Denn dann wären alle (wieder auf Krankheiten bezogen) "Krebs- AIDS- Drogen-Kranke ja selber
Schuld und das ist einfach nicht wahr.

Warum machst Du es Dir selbst so SCHWER??

Weil ich ich bin.

Wie wäre es mit: Ich kann endlich wieder zuhören und die
Wirkungen der Aussagen, nämlich Verletzung, Verärgerung, Wut
und vielleicht auch Freude, Zufriedenheit bei mir
wahrnehmen.??

Ich bin auf dem Weg dahin und hab schon lange Strecken zurück-
gelegt.

Wenn Du den Eindruck hattest, dass ich predige…ja es kommt
mir auch so vor und den Empfänger meiner Botschaften kann das
treffen, wie ein Peitschenhieb. Ich werde mich bemühen mehr
auszusagen, als zu predigen. Versprochen.

Das war jetzt richtig lieb-versöhnlich. Im Ernst. Frank, ich denke jeder trägt seine Wahrheit in sich. Es gilt nichts für andere, was man - wenn man tiefer geht - selbst empfindet.
Wir sind alle anders, individuell halt.

Ich bin halt NUR EIN MENSCH, ein Selbstbewußter sicherlich,
aber auch einer mit vielen Schwächen, der auch Fehler macht.
Das möchte ich mal in aller Klarheit sagen!
Uns beide wird da wohl kaum was unterscheiden.

Du sagst das Gleiche - nur mit anderen Worten. Und Menschen ohne
Schwächen (Fehler mag ich noch nicht mal sagen) sind weiter nix als langweilig-angepasste, existierende Wesen.

Liebe Grüße

Dilarah

Hallo Grilla,

Entschuldige, ich glaub ich hätte es anders sagen müssen, denn
ich weiss ja, wie - nein was - Du sagen wolltest.

Und diese Antwort macht mir eigentlich nur meine Unzulänglichkeit wieder mal bewußt.
Ich hab nur gedacht, aber eben nicht viel weiter als…
Bitte sei nicht böse drum, ich glaub Du hast es sehr gut
verstanden ohne beleidigt zu sein mir zu antworten.

Und diese Arbeit kann man dem anderen nicht abnehmen. Das
dumme daran ist, dass ein Lebensunlustiger dazu eigentlich
keine Lust hat, es fehlt die Antriebskraft, so wie es Michaela
als Überschrift geschrieben hat. Oh ja, das kenne ich sehr
gut.

Das genau, das meinte ich.

Mir helfen Leute in meiner Umgebung (im Forum nicht), die mit
einer unvermuteten Warmherzigkeit (z.B. Frage nach meinem
Ergehen) mich ein wenig anschupsen.

Und genau dies konnte ich fast ein ganzes Jahr lang nicht. Du bist einen großen Schritt weiter, als ich damals. Aber ich hab
meinen Freund, der mich immer wieder aufgefangen hat und ich hab Euch hier gelesen (z.B. Kerbi, Dich und viele andere), was mir
persönlich mal Einblicke gegeben hat. Komischerweise durften meine Freunde nicht in meine Seele schauen, ich wollte dies nicht. Sie haben sich gesorgt und es war mir lästig. Mein Eigenverantwortung stand mir doch sehr im Weg. Hier im Forum war dies anders.

Auch hier mal ein liebes Dankeschön gerade an Dich.

LG
d.