Ok, zum Abschluss dieser Sache der wichtigste Satz: Du irrst
dich, und das nicht nur in der oberen, absolut falschen
Beobachtung. Du hast mich eher darin bestärkt, dass wir das
einzig Richtige machen. Um mich zum Nachdenken zu bringen,
hättest du mir zwei Dinge darlegen müssen,
Basisvoraussetzungen für eine konstruktive Kritik:
- Fehler in der bisherigen Strategie aufzeigen
und
- konkrete, umsetzbare Verbesserungsvorschläge
bringen.
Das ist meine Art nicht.
Sich eventuelle Fehler bewusst zu machen führt immer zu etwas, meist aber nicht sofort und in der logischen Folge.
Überhaupt hat mein Anliegen wenig mit Logik zu tun gehabt.
Dass es nicht folgenlos bleibt, davon bin ich überzeugt.Nur wohl in einer anderen Art und an anderer Stelle, als Du es jetzt erfassen kannst.
Beides ist nicht passiert und legt mir daher die Vermutung
nahe, dass du das alles noch nicht zu Ende gedacht hast. Daher
mein Vorschlag, doch einfach mal das, was auch immer du dir
vorstellst - was mir bis zuletzt nicht wirklich einleuchtete,
dazu fehlte mir u.a. eine klare Linie -
das ist mir schon klar, dass hier gerne eine klare Linie gesehen wird.
Gibt´s aber in den wenigsten Fällen, in die menschliche Seelen involviert sind.
in die Tat umzusetzen.
Aber bitte entschuldige, dass dies hier nicht möglich ist,
weil wir hier kein wissenschaftliches Labor oder eine separat
betrachtbare Kleingruppe bestehender Mitglieder haben sondern
mit echten Menschen „in freier Wildbahn“ kommunizieren, die
brauchbare und möglichst zeitnahe Lösungen für ihre Probleme
möchten.
Möchten sie das? Da wirst Du wahrscheinlich Recht haben…
Nun denn, manchmal hat das seinen Preis.
Im Moment zahlt den eine gesperrte userin, auch wenn sie das selber arg provoziert hat.Und damit alle.
Die wichtigen Gegenfragen nicht nur von mir hast du lieber
ignoriert, bspw. „Was macht man mit mehr als einem
Problemfall?“
Ich hatte gesagt, dass in einem gesunden System nicht mehr Extremstörer auftreten, als dieses integrieren kann. Ich kenne übrigens auch zumindest ein großes Forum, in dem das so gelebt wird.
Werden es zu viele Störer, dann sollte das Forum und seine BAsis untersucht werden, dann stimmt etwas Grundsätzliches nicht.
Es geht auch nicht in erster Linie darum, zu „machen“, eher geht es darum , zu erkennen. Zum „machen“ hatte ich übrigens ignorieren angedeutet, wer das nicht schafft, hat seinen Teil Verantwortung.
Und wer noch mehr kann als ignorieren, der kann versuchen zu erkennen, warum er das nicht kann, denn dann hat es was mit ihm zu tun, eine gute Gelegenheit, etwas zu lernen.
Aber nur wenn man lernen will, das ist halt schwieriger als mal eben brauchbare Lösungen in einem Forum mitzubekommen.
, „Was passiert bei strafrechtlichen Sachen?“,
Hattest Du, soweit ich mich erinnere nicht explizit abgefragt.
Dann hätte ich nämlich geantwortet, dass das eine äussere Grenze darstellt, die im Sinne der Wahrung des Forums beachtet gehört.
In das forum bedrohenden Fällen kommt dann manchmal nur eine Löschung der betreffenden Inhalte in Frage, was mindestens notwendig ist, wird jeder Jurist besser sagen können, als ich.
Jedenfalls ist das gängige System, Störer ind Gefängnis zu werfen und nicht weiter drüber nachzuspüren, was uns der Störer über unser Gesellschaftssystem aufzeigt, nicht sehr effektiv, hm?
„Was ist mit einer Gruppierung, deren Mitglieder ständig
wechseln?“. Das sind hier absolut elementare Fragen, die in
deinem Ansatz beachtet werden müssen!
Nun, wenn wir noch weiter diskutiert hätten, hätte ich dafür eine Begründung verlangt.
Man kann die vielen Neuzugänge grundsätzlich aufklären, warum man Störer nicht aussperrt. Aber alles müßig, wenn der grundlegende Punkt nicht bewusst ist, warum man so handeln sollte.
Prima, dann können wir das ja jetzt beenden.
Wobei ich
weiterhin der Annahme bin, dass Grenzen dazu denen, etwas
nicht zuzulassen oder jemanden auszuschließen. Aber vielleicht
sehe ich da wirklich die Feinheiten in der Abstufung zwischen
Ignoranz und Ausschluss nicht, zwischen Verbot und Grenze.
Grenzen und Ausschliessen sind zwei wesentlich(!) verschiedene Dinge:
Ich kann eine Grenze ziehen, und dennoch da bleiben, verfügbar letztendlich.Ich sage, so nicht, aber ich bleibe da.
Schliesse ich jemanden aus, bin ich nicht mehr verfügbar und in diesem Falle nehme ich ihm sogar die Möglichkeit mit allen anderen im System Kontakt zu haben.
Diesen Punkt halte ich für den Wichtigsten und die Grundlage meines „Ansatzes“, wie Du es nennst.
Immerhin ziehe ich durch diese Diskussion mein Fazit: Alles,
was wir unternehmen, ist im Rahmen des Machbaren
Ja, mit dieser von Dir selber gemachten Einschränkung, vielleicht noch verdeutlicht durch ein „von uns“ (machbaren) kann ich dem voll zustimmen.
das einzig
Richtige, wobei Fehler leider dazugehören. Nichts anderes
haben wir bislang behauptet (ja, Fehler in Einzelfällen haben
wir auch nie abgestritten).
Natürlich,und darum ist auch letztendlich schon alles OK so, wie es ist.
Ja, cheers, aber worauf stossen wir denn eigentlich an?
Auf eine weitere lange, letztendlich wenig fruchtbare
Diskussion, die mich Zeit gekostet hat, die ich vielleicht
besser mit dem Lösen der Probleme anderer Mitglieder
zugebracht hätte.
Warte mal ab, nichts ist fruchtlos, nur dürfte es Deiner und der im Forum gängigen Art zu denken entsprechen, Sinn nur zu sehen, wenn er möglichst sofort und im Zusammenhang einleuchtet.
Also denn, cheers, aber trink nicht zuviel…
Danke für Dein Bemühen!
Anja