Sterilisation beim Mann

oh du glückliche !
aber welcher unsinn hier verzapft wird passt ja auch unter keine vorhaut.
t.

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Sorry, Enno, aber dieses Posting kann ich nur so
beantworten:

http://www.vasektomie.de/humor3.htm

Naja,
den bruno kenne ich - der hieß früher brunhilde.
und arbeitete in der anatomie.
t.

Hallo,
wieso ? Wenn die Spermatogenese gehemmt würde, wäre das doch durchaus naheliegend.

Gruss
Enno

Hi noch einmal,

wieso ? Wenn die Spermatogenese gehemmt würde, wäre das doch
durchaus naheliegend.

Na ja… Manche Menschen benutzen ihr Gehirn nicht, deswegen schrumpft es noch lange nicht… *fg*

Nein, ernsthaft: was sollte Deiner Meinung nach in einem Hoden schrumpfen? Die Kanälchen? Das Bindegewebe? Die …meine Güte, wie heißen die nochmal? Leydig’schen (wenn mich nicht alles täuscht) Zellen? Da ist ja auch kein Muskel, der evtl. wegen Inaktivität verkümmern könnte. Die Testes werden doch lediglich hinsichtlich des Spermiennachschubs ausgeknockt, ansonsten funktioniert z. B. die Testosteronproduktion ungestört weiter.

Gruß

Renee

Es kommt halt vor…
…dass man hin und wieder danach die Orientierung verliert… :smile: :smile:

Hallo Tom,

ich überlege schon die ganze Zeit, ob Du uns hier nicht zufällig zu verkackeiern versuchst…

Mir ist ein Fall bekannt, bei dem nach (möglicherweise
fehlerhaft durchgeführter) Sterilisation folgende
Veränderungen eintraten:

Ich vrstehe nicht ganz, was der Urologe bzw. Chirurg so entsetzlich falsch gemacht haben könnte, daß die von Dir beschrieben Folgen eintreffen. Der Eingriff findet ja nicht am Hoden selbst statt… Hinsichtlich der Horrorfolgen Folgendes:

  1. Die Haare fielen ihm aus - sogar Brusthaare, Wimpern und
    Augenbrauen. Jetzt hat er gar keine mehr.

Das spricht eher für eine seltene Art der Alopecia areata (= kreisrunder Haarausfall); falls diese längerfristig mit hochdosiertem Cortison behandelt wurde, ist

  1. Er wurde fett. Richtig fies fett.

durchaus im Bereich des Realistischen.

  1. Seine Stimme (ehemals dunkel wie die von Lee Marvin) wurde
    derart hell, dass er sich heute wie ein 12-jährigen Mädel
    anhört.

Das ist ‚technisch‘ unmöglich. Während der Pubertät werden die Stimmlippen - bei Männlein wie bei Weiblein - unter Einfluß von Testosteron dicker und bleiben so, wie sie mit dem Abschluß der Besagten sind. Deswegen gab es Kastratensänger und deswegen erkennt man auch einen Transsexuellen - unter anderem - an der Stimme (außer natürlich, er hat sich Mühe gegeben und hat eifrigst geübt).

  1. Das eigentliche Objekt der Sterilisation - einstmals sage
    und schreibe bis zu 20,5 cm lang - ist heute nicht mehr als
    ein verkümmertes Cocktail-Würstchen. Gerade mal 4 cm bei 1,5
    cm Durchmesser (und das auch nur im voll erregtem Zustand!)

Also von der Schrumpfung dieses Objektes habe ich bisher noch nie etwas gehört…

  1. Seine geistige Leistungsfähigkeit hat derart nachgelassen,
    dass wir schon an Alzheimer oder vCfJk dachten. Vor der
    Sterilisation war er hochbezahlter Manager mit besten
    Aussichten. Und heute… Spargelstecher - und das auch nur in
    der Spargelsaison und weil der Spargelbauer Mitleid mit ihm
    hat.

Mal abgesehen davon, daß auch Spargelstecher ein höchst ehrbarer und mehr als anstrengender Beruf ist: ein Zusammenhang zwischen der Vasektomie und offenbar völliger Verblödung will sich mir nicht so recht erschließen…

  1. Damals umschwirrten ihn die hübschesten Damen wie Motten
    das Licht. Heute will ihn keine mehr kennen.

Das kann auch andere Gründe haben. Vielleicht ist er schlicht zu einem Riesenarschloch geworden - das läßt sich keine Frau lange gefallen.

Gruß

Renee

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Hallo,
anpassungsfähig sind viele Organsysteme und/oder Gewebearten - nicht nur die Muskulatur. Bemühen wir mal die Fachliteratur:

http://www.gesundheit.de/roche/ro15000/r16300.000.html

Neben der Frage, ob überhaupt eine Hemmung der Spermatogenese stattfindet, ist mir allerdings auch unklar was salopp gesagt die „Klötendicke“ ausmacht bzw. erhält (im wiss. Sinne :wink:). Es ist durchaus möglich, daß selbst im Fall einer kompletten Spermatogenese-Hemmung die Hoden durch die weiterbestehende Hormonproduktion genügend gefordert sind, also keine dauerhafte Degeneration des Gewebes stattfindet.

Gruss
Enno

Bleiben wir ruhig bei der Fachliteratur, Enno…
… eine Vasektomie ist keine pathologische Veränderung, sie greift auch nicht das Hodengewebe an. Das bleibt ja intakt und ackert auch nach dem Eingriff munter weiter. Insofern ist anschließend weder eine Fibrose noch eine sonstwie geartete Degeneration zu befürchten.

Unter uns Pastorentöchtern: ich hatte mit einigen der von mir erwähnten ‚Probanden‘ auch Jahre nach der OP das intime Vergnügen. Einen Unterschied konnte ich nicht ausmachen.

Gruß

Renee

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Unter uns Pastorentöchtern: ich hatte mit einigen der von mir
erwähnten ‚Probanden‘ auch Jahre nach der OP das intime
Vergnügen. Einen Unterschied konnte ich nicht ausmachen.

na siehste - das ist wenigstens mal eine klare Aussage :wink:. Beunruhigend fand ich vor allem, daß die Frage bei den zugegebenermaßen spärlichen Infos, die mir zu dem Thema Sterilisation bekannt sind, nie auftauchte.

Gruss
Enno

Herbi, ich habe schon so einiges gehört, aber noch nie
ist es mir untergekommen, daß eine Frau per Pipi schwanger
geworden ist… *grins* Die Pipeline bzw. die Mündung mögen
zwar dieselben sein, aber die Quellen sind unterschiedlich…

Es ist der Frauen Qual - des Herberts Mittelstrahl,
Schmackhaft bis zum Ende , will sie es in die Lende.
In seiner Lenkung sehr agil, ist er auch noch sehr viril.
Mit einem kurzen Schuss, geht es sogar ohne Kuss,
Ohne gebroch´nem Hymen steht sie dann am Pranger
denn die Seiche macht ´ sie schwanger

nudge nudge - know what i mean ?

Herb !

Hallo Renee !

Wie bringst dus übers herz für so einen Quatsch eine so ausführliche und fundierte antwort zu posten. ??
spätestens wenn ich ein zweites posting dieser machart lese - drücke ich „ESC“ und bin weg. Dann schmauche ich erstmal ein schönes Pfeifchen.
da fällt mir nichtmal mehr ne passende antwort ein - nur weg.
schönes wochenende
wünscht aus dem schönen Cölln
t.

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Zweifel
Hi Tom

zu der Geschichte melde ich allergrößte Zweifel an!!!

Da es keine rationale Erklärung für Zusammenhänge zwischen einer Vasektomie und den von Dir beschriebenen Phänomenen gibt. Ausserdem gehe ich davon aus, dass EIN EINZIGER Fall dieser Art in den Medien eine Riesenwelle ausgelöst hätte.

An der Verbreitung derartiger Stories mag ja durchaus auch was Reizvolles sein - immerhin hat man damit DEN ultimativen Kontrast - andererseits bestätigt sie u. U. unbegründete Vorbehalte und Ängste mancher Männer vor einem vernünftigen Schritt - oder löst diese aus.

Wer mit seiner eigenen Familienplanung abgeschlossen hat (das sollte in einer festen Beziehung zusätzlich eindeutig mit der Partnerin abschliessen geklärt sein), für den ist und bleibt die Vasektomie ein „erlösender“ Sch(r oder n)itt.

Hi Enno,

was soll das?

Und bei dem Thema scheint es mir zu
naheliegend, daß solche Nebeneffekte als Resultat falsch
verstandener Emanzipation unter den Tisch gekehrt werden.

Was hat Vasektomie mit Emanzipation zu tun? Glaubst Du wirklich, dass Männer schuldbeladen und gesenkten Hauptes zur Sterilisation gehen, weil sie (auf Druck einer oder vieler Frauen) MÜSSEN?

Vielmehr gehe ich davon aus, dass sich aufgeklärte (nicht VERklärte) Männer zu dem Schritt entschliessen, weil sie selbst sich für „Sex ohne Nebenwirkung und Spätfolgen“ entschieden haben und das genießen möchten.

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Hallo Tamansari,

Wie bringst dus übers herz für so einen Quatsch
eine so ausführliche und fundierte antwort zu posten. ??

Ist das nicht offensichtlich? Natürlich nur aus einem Grund: ich wollte ein paar von den güld’nen Dingern da rechts oben in der Ecke einsacken. *lach*

Nein, ernsthaft… Die meisten Deiner Geschlechtsgenossen haben vor der Vasektomie ohnehin schon einen fundamentalen Schiß und winden sich, wie en Aal, wenn es ‚Auf zum OP-Termin‘ heißt. Dann lesen sie so ein Horrorszenario - ‚Gottohgott! Ziehen sie per geöffneten Samenleiter auch das Gehirn mit raus?!‘ - und ratzfatz kommen zu den Kastrationsängsten auch noch die Ängste vor der völligen Verblödung und/oder Verweibischung dazu. Dem wollte ich entgegenwirken. :wink:

Grüße

Renee

Hallo Herbert,
als einer, der es sich bereits vor 17 Jahren hat machen lassen, kann ich dir bestätigen, dass der Eingriff keinerlei negative Auswirkungen welcher Art auch immer hatte. Das gleiche haben mir 2 Bekannte erzählt, die sich kurz nach mir den Eingriff haben machen lassen.

Vorsichtshalber sollte man aber wohl davon ausgehen, dass das ganze irreversibel ist. Man sollte sich halt einfach seiner Entscheidung sicher sein.

Anmerkung: Wer erleben durfte, wie angenehm es für ein Paar ist, ohne jeden Gedanken an Verhütung leben zu können, wird bestätigen, dass dieser Weg sicher der beste für alle Beteiligten ist.
Gruß Furdo

Hallo Enno,

ob durch eine evtl. Absenkung der Spermienbildung
die Hoden schrumpfen.

es werden weiterhin Spermien (bzw. deren Vorläuferzellen) gebildet. Da sie aber nicht rauskönnen, werden sie wieder resorbiert.
Es ändert sich werder in der Größe der Hoden, noch an deren Aussehen etwas.
Die Libido ist meist unverändert, häufig sogar gesteigert (jetzt kann ich ja, ohne daß was passiert - lechts).

Gandalf

Hallo,
was ist an der Aussage unklar ? Bei der „klassischen“ Pille wurden bekannte Fakten über deren praktisch _dauerhafte_ schädigende Wirkung auf den weiblichen Hormonhaushalt lange genug schön geredet. Weil es schlicht bequem für den Mann ist und war, wenn nur sie den Part der Empfängnisverhütung übernimmt. Korrekt wäre, wenn beide Partner die damit einhergehenden Nachteile untereinander gleichmäßig aufteilen. Die Vasektomie dagegen ist die Umkehr, den Mann dauerhaft „steril“ zu machen, ihm also _ausschließlich_ die Bürde der Empfängnisverhütung aufzuhalsen. In Betracht käme ja auch die Sterilisation von ihr oder Vasektomie & Sterilisation von Mann resp. Frau in einer Partnerschaft. Nur Vasektomie kann max. darüber gerechtfertigt werden, daß sie bisher hormonell verhütet hat und er nun für das weitere Zusammenleben die Aufgabe übernimmt.
Konkret stoße ich mich an verharmlosenden Aussagen bzgl. hormonellen Verhütungsmethoden für den Mann, wo vor ca. 2 Jahren noch die Testosteron-Depot Spritze als völlig bedenkenlos dargestellt wurde. Das dies kompletter Schwachsinn ist, kann man jedem Einstiegsbuch zur Endrokrinologie entnehmen - selbst die mickrigste, handelsübliche exogene Testosteronzufuhr fährt die endogene Testosteronproduktion auf _null_ zurück (z.B. 100mg Testosteronpropionat / Woche). Und mit der, würde der Mann nur noch vor sich hinvegitieren, fett werden, keinen Libido mehr haben. Bei akzeptablen Mengen ist es schlicht ausgeschlossen, daß mehrjährige Zufuhr folgenlos bleibt.

Was hat Vasektomie mit Emanzipation zu tun? Glaubst Du
wirklich, dass Männer schuldbeladen und gesenkten Hauptes zur
Sterilisation gehen, weil sie (auf Druck einer oder vieler
Frauen) MÜSSEN?

Nein aber der Schritt fällt doch bedeutend leichter, wenn die Nebenwirkungen verharmlost werden. Und warum taucht diese naheliegende Frage nicht auf den einschlägigen Seiten auf ? Allein das sie andere nicht stellten zeigt mir nur, daß die Masse einfach völlig ahnungslos in diesen Eingriff schlittert.

Vielmehr gehe ich davon aus, dass sich aufgeklärte (nicht
VERklärte) Männer zu dem Schritt entschliessen, weil sie
selbst sich für „Sex ohne Nebenwirkung und Spätfolgen“
entschieden haben und das genießen möchten.

Das bezweifle ich stark, was die Nebenwirkungen angeht.

Gruss
Enno

Nachtrag
Hallo,
allein, daß meine _Frage_ zu emotional beladenen Gegenreaktionen führt, zeigt das hier bereits ein Politikum vorliegt - also keine Basis mehr, um objektive Antworten zu erwarten.

Gruss
Enno