SUI zieht nicht!

Pragmatisches
Lieber Manni

neben der dringend wichtigen Korrektur, die Oliver schon anbrachte:

Da du mit dem sog. pragmatischen Paradoxon des Barbiers vertraut bist „Ein Barbier rasiert alle Männer, die sich nicht selbst rasieren“ (sie läßt sich ja mathematisch beschreiben mit Fixpunktsatz bzw. 2-Zyklus des Orbits einer rekursiven Funktion), und sie witzigerweise in ein Therapeuten-Paradoxon umgestaltest, weißt du auch, wie die pragmatische Lösung aussieht: Befehlsverweigerung!

Das Barbier-Paradoxon wird ja erst pragmatisch brisant durch den wichtigen Zusatz „… bekommt den Befehl, alle … zu rasieren…“, was heikel ist, da sich das ganze beim Militär abspielt.

Vorausgesetzt und per analogiam, daß alle Therapie nur mit der Einsicht der Therapiebedürftigkeit möglich ist, bleibt hier also nur der Ausstieg aus der Paradoxie: Entweder man therapiert sich selbst (was je nach Problemstruktur nicht möglich ist) oder man läßt sich therapieren.

reflect on it

Gruß

Metapher

Iniziatiefe Assoziation?
Hallo, Meta-Manni!

Warum hat häufige Assoziation eigentlich häufig einen tiefen asoziativen Charakter?
Weil die Iniziazion ja auch sehr innig ist?
Und ist Skizofrenia nicht auch ein sich-verlaufen-haben in der Assozietät?

Hallo, Oliver!
Danke für den Hinweis!
Ernsthaft: wäre nicht manchmal ein „Psychopäde“ als Betreuer hilfreich?
Oder ist das nur die „faschistoide Variante“ (ev. nach Reich)

Batsch, moin, manni (ich wiederhole: „Baatschi = Küßchen“)

Hallo!

Hallo, Oliver!
Danke für den Hinweis!
Ernsthaft: wäre nicht manchmal ein „Psychopäde“ als Betreuer
hilfreich?

Für wen oder was wäre ein „Psychopäde“ hilfreich? Und was soll der „Psychopäde“ tun?

Gruß,

Oliver Walter

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Logopädisch?
Hallo, Oliver!

Danke für den Hinweis!

Ernsthaft: wäre nicht manchmal ein „Psychopäde“ als Betreuer
hilfreich?::

Für wen oder was wäre ein „Psychopäde“ hilfreich? Und was soll
der „Psychopäde“ tun?:

Ich meine etwas Ähnliches wie „Logopädie“; Sprach/Denktraining, so verstehe ich dies (???).
Also eine Art „Seelentraining“.

Einerseits scheint jede (die) Seele das selbst zu veranstalten (in Abwehr oder auch Dominanzstreben), andererseits wehrt sie sich auch.
Es gibnt aber ja (soweitichweiß) therapeutische Schulen, die das handhaben. Oder?
Zumindest ist es nützlich, das Selbstfinden zu trainieren, wie das andere-finden ja auch.
Nur bleibt es scheints meist beim „Vormachen“.

Bis bald, moin, manni

Klugsche…er
Oscar Wilde autet sich aber mAn hiermit gerade als Klugscheißer.
Denn die meisten Menschen „sind ja gerade anders“.
Die meisten bemühen sich sogar auch.
Ich möchte mich also eher öffentlich von dieser Art Weisheit distanzieren.
Wie die meisten Menschen.

Batsch, moin, manni

Psychopädantik
Ihr Lieben, ich rate (immer) zur
Befehlsverweicherung, nämlich:
Was erfolgt auf den Befehl „analysieren/therapieren Sie alle, die sich nicht selbst richtig analysieren/therapieren können!“ ???
Denn was ist „richtig“?
Eine „richtige Seele“ eine
„hin- oder eine hergerichtete Seele“?

Batsch, moin, manni

verlaufen
Hi Manni

Und ist Skizofrenia nicht auch ein sich-verlaufen-haben in der Assozietät?

Ja, es gehört zu deren Erscheinungsformen - wenn du mit „sich-verlaufen-haben“ meinst, daß die Assoziationen nicht mehr kommunikabel sind. Insofern ist deine Assoziation „assoziativ → … → unsozial“ wiederum kommunikabel.

Auch die Assoziation „schizophren → skizzenhaftes Denken“ beschreibt durchaus eines der Merkmale.

Zu dem „sich-verlaufen-haben“ hatte ich ja schon in der ersten Antwort mit meiner Bemerkung zum Grundtypus der sog. Transformationsmärchen etwas angedeutet. Sie sind tatsächlich als Initiationsriten zu verstehen.

Gruß

Metapher