Telekom - erste Rechnung 219,33 Euro !

Hallo zusammen,

ich habe mich entschieden nun auch zuhause mir einen Internet-Anschluß einzurichten, soweit so gut. Ich habe mich dann für DSL von der Telekom entschieden, mir wurde per Brief die Freischaltung für den 3.8. zugesichert.

Am 4.8. rief ich bei der Telekom an und bat um Hilfe, ich bekam einfach keine freie Leitung, auf Nachfragen wurde mir gesagt das es Schwierigkeiten gibt und sich der Außendienst bei mir melden wird. Gesagt - getan, mir wurde ein neuer Termin für den 09.08. zugesichert.

Auch dies hat nicht geklappt, ich war ma verzweifeln, ich steckte alle Stecker hin und her - es ging einfach nichts. Also bot man mir an das ein Technicker vorbei kommt. Dieser kam am 14.08. und war sehr geübt in der Sache und stöpselte nochmals ein Kabel um und es ging, ok den Schuh muß ich mir dann wohl anziehen.

Jetzt kommt aber der Grund meines Postings, die Telekom berechnet mir jetzt in der ersten Rechnung folgende Bausteine:

Zugang - Telefonanschluß vom 03.08.-03.09. 33,27 Euro
Tatsächlich erst ab 14.08. genutzt, jedoch verzögerung bis nachweislich 09.08.
Sind kleinlicherweise mindestens 6 Euro die zuviel berechnet werden…

Bereitstellung: 51,68 Euro (???)

Fahrtpauschale: 40,90 Euro (!!!)

Instadtsetzung: 25,77 Euro (ok, lasse ich mir eingehen)

=============================

aber was genau mit bereitstellung gemeint ist konnte mir gerade in der hotline niemand beantworten, auch bin ich nicht gewillt die 40,90 Euro Fahrt zu bezahlen! das ist einfach unverschämt so eine Pauschae zu berechnen. Er hatte einen nachfolgenden Termin Luftlinie 500 Meter, hat er mir gesagt. Dort wird er wieder die 40,90 Euro berechnet haben, es erweckt den Eindruck das man sich durch die Kennzeichnung ein gewaltiges Zubrot verdient.

Nun meine Frage, hat jmd diesbezüglich auch schon Schwierigkeiten gehabt?
Gibt es ein Limit für eine Fahrtkostenpauschale?

Ich werde es später nochmals in der Leitung der telekom probieren, aber vielleicht hat ja jemand einige gute RAtschläge vorab.

Danke soweit für´s zuhören :wink:

Mahlzeit!

auch bin ich nicht
gewillt die 40,90 Euro Fahrt zu bezahlen!

Das werden die anders sehen.

das ist einfach
unverschämt so eine Pauschae zu berechnen.

Wieso?
Einfach mal dumm gerechnet durchschnittlich 10km Anfahrt, das sind
20km gesamt macht bei einem normalen Auto 10€ Kosten (ADAC Tabelle).
Der Mensch benötigt in der Stadt 15Min für 10km, also 30min gesamt,
daraus ergibt sich 30€ für 30 Minuten. Was ist daran teuer, bei mir
zahlst du mehr als 60€/h.

Er hatte einen
nachfolgenden Termin Luftlinie 500 Meter, hat er mir gesagt.

Na und? Ich möchte erleben was du sagst wenn der nachfolgende Termin
100km entfernt ist und du dich an den Kosten beteidigen sollst.
Billiger ja aber teurer, neee niemals nich…

Dort wird er wieder die 40,90 Euro berechnet haben, es erweckt
den Eindruck das man sich durch die Kennzeichnung ein
gewaltiges Zubrot verdient.

Siehe Rechnung oben, da bleibt nichts an Zubrot übrig.

Gruß
Stefan

Hy

muß dir leider sagen das du nicht all zu gute Karten hast.
Bereitstellung, Anfahrt sind wohl in einer Mischkalkulation für alle gleich ausgerechnet. Wie es gelegt wird kann sich die Telekom selbst einteilen. (heißt Oma Ema auf dem flachen Land wird das gleiche zahlen wie einer der direkt neben dem Gebäude der Telekom wohnt)
Instandsetzung hast du in Anspruch genommen, ergo auch richtig.
Über die Grundgebühr läßt sich nach meiner Erfahrung reden. Da du wie du schreibst nachweisen kannst das der Anschluß erst ohne dein Verschulden zum 09.08. gegangen wäre ist hier bstimmt was drin.

Hoffe es hilft

Berty

Hallo,

Bereitstellung: 51,68 Euro (???)

aber was genau mit bereitstellung gemeint ist konnte mir
gerade in der hotline niemand beantworten, auch bin ich nicht
gewillt die 40,90 Euro Fahrt zu bezahlen!

die Bereitstellungsgebühr war Vertragsbestandteil. Das sollte man vorher lesen. Und ich weiß auch nicht, welche Hotline Du angerufen hast, die Dir das nicht beantworten konnte.

Gruß,
SylviaM

Hallo!

Zunächst muß ich sagen daß ich es verstehen kann daß Du dich so sehr ärgerst.
Meiner Meinung nach wird vom Kunden der Internetanbieter doch schon eine menge Wissen verlangt daß sie eigentlich garnicht haben müssen. Klar geht man hin und macht „Idiotensichere“ Skizzen wie was zu verschalten ist, aber wenn man ein Auto kauft muß man ja auch nicht erst den Motor selber einbauen bevor man losfahren kann.
Das problem ist wohl daraus entstanden daß ein großer Teil der Kunden sich meist weiterhelfen kann oder wen kennt der das kann. Diese Kunden wären wohl zu Recht sauer wenn sie 150€ Einrichtung zahlen müßten nur damit ein Techniker pauschal bei Ihnen rum käm den sie garnicht bräuchten.
Daher schauen eben all die leute in die Röhre die einen brauchen.

Die Anschlußgebühren werden immer recht gern unterschlagen, wie auch die Grundgebühr.

Kurzum: Die Werbung die gemacht wird ist absolut irreführend. Die Kunden werden meiner Meinung nach nicht klar genug auf die kosten hingewiesen.
Aber mal ehrlich: Das ist doch trend in unserm Land. „Geiz ist Geil“ und der Mediamarkt sagt „… ich (der mediamarkt) bin doch nicht blöd“. Es gibt TV-Sender die rund um die uhr die Bevölkerung (die sich den Schrott anschaut) verarscht und viele Politiker und Manager schieben sich das Geld gegenseitig zu ohne Angst haben zu müssen daß ihnen was passiert…

Klar kann man sich über eine solche Rechnung aufregen, aber wenigstens hast Du noch eine Leistung erhalten.

ich würde vorschlagen nimm es als lehrgeld. So bald wird Dir sowas nicht nicht mehr passieren. Und rufe niemals diese 01379er Nummern an, denn gegen die (in meinen Augen) Verbrecher ist die „Abzocke“ die Du erlitten hast Killefitz!

Gruß Marco

Hallo Beisammen,

Zunächst muß ich sagen daß ich es verstehen kann daß Du dich
so sehr ärgerst.
Meiner Meinung nach wird vom Kunden der Internetanbieter doch
schon eine menge Wissen verlangt daß sie eigentlich garnicht
haben müssen. Klar geht man hin und macht „Idiotensichere“
Skizzen wie was zu verschalten ist, aber wenn man ein Auto
kauft muß man ja auch nicht erst den Motor selber einbauen
bevor man losfahren kann.
Das problem ist wohl daraus entstanden daß ein großer Teil der
Kunden sich meist weiterhelfen kann oder wen kennt der das
kann. Diese Kunden wären wohl zu Recht sauer wenn sie 150€
Einrichtung zahlen müßten nur damit ein Techniker pauschal bei
Ihnen rum käm den sie garnicht bräuchten.

Früher, zu den Monopolzeiten in der Telephonie war das ganz anders, aber auch auf der Kostenseite.
Damals durfte man gar nichts selber machen und die Geräte konnte man nur mieten !!
Dafür kam der Techniker umsonst vorbei, bzw. diese Kosten waren im Mietpreis inbegriffen.
Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass ein 1200Bps-Modem damals noch einige 1’000 CHF kostete. OK, das ist jetzt so um die 20 Jahre her…

Heute werdem einem DSL-Modems mit der Anmeldung nachgeschmissen. Und letzhin hiess es bei einer Fehllieferung (DSL-Modem für analog statt ISDN) behalten sie das falsch gelieferte, umbuchen kostet uns mehr als ein neues.

Grundsätzlich hat es seine Vorteile, dass man heute die Installation selber machen darf. Allerdings muss man dabei auch betrachten, dass es nun vermehrt zu Störungen kommt, welche durch unsachgemässe Installationen hervorgerufen wird, und deren Behebung von irgendjemandem bezahlt werden muss, da die Mieteinnahmen ja weggefallen sind.

Andererseits ist es heute für mich als Techniker mühsam, wenn ich mich mit Leuten im Callcenter rumschalgen muss, welche keinerlei grundlegende Ahnung von Technik haben.

Ich habe mich mal hier 2 Tage mit der Störungsstelle der Swisscomm rumgeschlagen, als bei einem Freund, durch einen Schaltungsfehler der Swisscomm, sein Telefon von ISDN auf analog umgeschaltet wurde (das konnte ich durch eine einfache Spannungsmessung herausfinden und dann habe ich ein analoges Telefon angeschlossen). Die Damen im Callcenter konnten nicht begreiffen, dass es unmögliche wäre sie über diese Leitung mit einem analogen Telefon anzurufen, wenn der Fehler nicht bei der Swisscomm läge … Zudem ist es unmöglich über das Callcenter mit einem Techniker verbunden zu werden und, entgegen allen Versicherungen, hat auch nie Jemand zurückgerufen. Ich habe mich dann über die Direktion zur Technik durchgeboxt und nach 2h konnte das Problem behoben werden.

MfG Peter(TOO)

Auch hier breche ich einen Stab für die Telekom
Ich habe schon etliche Anschlüsse für die Telekom geschaltet, In erster Linie PC anschlüsse. Auch ich hatte hier und da ein Problemm mit der Telekom.
Nicht freigeschaltete Anschlüsse zum Termin.
Aber sofort kompetente Mitarbeiter am Telefon, die das Problemm sofort lösten.
In allen meinen Fällen gabs eine Gutschrift auf die Telefonrechnung.
Diese Kulanz sucht mal bei anderen.
Hier gilt M.E. wie es in den Wald ruft…
IIch stelle fest, das die Telekom eher pro Kunde als non Kunde reagiert.

ich habe mich entschieden nun auch zuhause mir einen
Internet-Anschluß einzurichten, soweit so gut. Ich habe mich
dann für DSL von der Telekom entschieden, mir wurde per Brief
die Freischaltung für den 3.8. zugesichert.

Am 4.8. rief ich bei der Telekom an und bat um Hilfe, ich
bekam einfach keine freie Leitung, auf Nachfragen wurde mir
gesagt das es Schwierigkeiten gibt und sich der Außendienst
bei mir melden wird. Gesagt - getan, mir wurde ein neuer
Termin für den 09.08. zugesichert.

Auch dies hat nicht geklappt, ich war ma verzweifeln, ich
steckte alle Stecker hin und her - es ging einfach nichts.
Also bot man mir an das ein Technicker vorbei kommt. Dieser
kam am 14.08. und war sehr geübt in der Sache und stöpselte
nochmals ein Kabel um und es ging, ok den Schuh muß ich mir
dann wohl anziehen.

Jetzt kommt aber der Grund meines Postings, die Telekom
berechnet mir jetzt in der ersten Rechnung folgende Bausteine:

Zugang - Telefonanschluß vom 03.08.-03.09. 33,27 Euro
Tatsächlich erst ab 14.08. genutzt, jedoch verzögerung bis
nachweislich 09.08.
Sind kleinlicherweise mindestens 6 Euro die zuviel berechnet
werden…

Bereitstellung: 51,68 Euro (???)

Fahrtpauschale: 40,90 Euro (!!!)

Instadtsetzung: 25,77 Euro (ok, lasse ich mir eingehen)

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aber was genau mit bereitstellung gemeint ist konnte mir
gerade in der hotline niemand beantworten, auch bin ich nicht
gewillt die 40,90 Euro Fahrt zu bezahlen! das ist einfach
unverschämt so eine Pauschae zu berechnen. Er hatte einen
nachfolgenden Termin Luftlinie 500 Meter, hat er mir gesagt.
Dort wird er wieder die 40,90 Euro berechnet haben, es erweckt
den Eindruck das man sich durch die Kennzeichnung ein
gewaltiges Zubrot verdient.

Nun meine Frage, hat jmd diesbezüglich auch schon
Schwierigkeiten gehabt?
Gibt es ein Limit für eine Fahrtkostenpauschale?

Ich werde es später nochmals in der Leitung der telekom
probieren, aber vielleicht hat ja jemand einige gute
RAtschläge vorab.

Danke soweit für´s zuhören :wink:

Hallo,

Meiner Meinung nach wird vom Kunden der Internetanbieter doch
schon eine menge Wissen verlangt daß sie eigentlich garnicht
haben müssen. Klar geht man hin und macht „Idiotensichere“
Skizzen wie was zu verschalten ist, aber wenn man ein Auto
kauft muß man ja auch nicht erst den Motor selber einbauen
bevor man losfahren kann.

So wenig wie man den Automotor einbauen muß, muß man auch den Splitter selbst zusammenlöten.
Aber so wie man in einem Auto die Tür aufsperren muß, Sitz und Spiegel einstellen, Zündschlüssel einführen und Motor starten muß, geht halt auch im TK-Bereich nichts ganz ohne Wissen.
Beim Auto braucht man einen Führerschein, fürs Internet (leider) (noch) nicht.

Meine Meinung zur Technikerpauschale:
Der Techniker dürfte etwa 45 Euro die Stunde kosten. Der Aufwand, die exakt benötigte Zeit, Fahrstrecke, Fahrzeugkosten etc zu erfassen und abzurechnen, ist riesig. Also nimmt man Pauschalen. Die genannten 41 Euro halte ich für eher kundenfreundlich (obwohl ich nicht T-freundlich bin!). Bestell Dir mal einen beliebigen Handwerker ins Haus… Vielleicht ist es in deinem Fall ungerecht, weil er danach nur 500m weiter gefahren ist, aber was hättest du gesagt, wenn der nächste Techniker-Standort 30km entfernt wäre und er dir 2x30km Fahrt verrechnet hätte?

Die Abrechnung des Telefonanschlußes ab 3.8. sehe ch auch als ok an, da vermutlich T-seitig ab 3.8. der Anschluß verfügbar war. Das er nicht genutzt werden konnte, weil auf Kundenseite ein Anschlußfehler passiert ist, ist nicht relevant. Es ist eine Grundgebühr für die Bereithaltung, die muß ich ja auch zahlen, wenn ich nachweislich im Urlaub in Spanien bin…

Bereitstellung heißt erstmalige Installation des Anschlusses, das kostet fast immer & überall extra, steht auch immer im Kleingedruckten der Werbung. OK, leicht zu überlesen, aber steht im von dir unterschriebenen Vertrag.

Das sich alle diese Einzelposten in der Summe viel anhören, ändert m.E. nichts daran, daß sie alle gerechtfertigt sind.

Von mir will das T 60 Euro dafür, daß sich der Name im Vertrag ändert! Keine Änderung am Anschluß, an Optionen, Rufnummer, Konto, Adresse, … - Nur ein anderer Name!
Na gut, ab November fliegen sie bei mir komplett raus, dann bin ich sie komplett los.

Viele Grüße

Sven

Hi Peter!

Eigentlich hat es ja nichts mehr mit der sache an sich zu tun, aber ich bin ja doch neugierig:
Hat man deinem Freund eine falsche Rufnummer hingeschaltet (so dass er zwar abgehend telefonieren konnte aber kein ruf an seiner nummer ankam)oder hat man alles richtig geschaltet, aber statt des bestellten isdn analog geliefert?

Gruß Marco

Hallo Marco,

Eigentlich hat es ja nichts mehr mit der sache an sich zu tun,
aber ich bin ja doch neugierig:
Hat man deinem Freund eine falsche Rufnummer hingeschaltet (so
dass er zwar abgehend telefonieren konnte aber kein ruf an
seiner nummer ankam)oder hat man alles richtig geschaltet,
aber statt des bestellten isdn analog geliefert?

Das ganze war schon 1 oder 2 Jahre als ISDN in Betrieb.

Es gab dann einen Schaltfehler in einer Verteilung in unserer Strasse.

Die Swisscom hatte da mehrere Fehler gemacht. Das Hauptproblem war ein kleines Chaos in den Unterlagen:

  1. Mein Freund hatte zwei Anschlüsse, einen Privat und einem fürs Büro. Das Büro hatte Hausnummer 40, Privat Nr. 43, beides selber Ort und Strasse.
  2. Die Leitung in seinem Büro war, vom früheren Mieter des Büros noch mit seiner Wohnung paralell geschaltet, selbe Strasse, Haunummer 36 oder 38. Der Vormieter hat dann Büro und Wohnung zur selben Zeit aufgegeben.
  3. Als dann der Techniker Freitags so um 17:00 auftauchte, hatte er nur die Schaltunterlagen der privaten Telefonleitung bei sich, sich aber bei der richtigen Adresse eingefunden :wink:
    OK, das ganze war dann nach 30Minuten wieder in Ordnung.

Auslöser der ganzen Problematik war ein neuer Mieter, bzw. Eigentümer, im Gebäude 36 oder 38, welcher einen Telefonanschluss bestellte …

MfG Peter(TOO)