Therapieerwartungen/Psychologenmaschen?

Mannomann, da bist Du ja an ganz schön viele Idioten geraten.

Vielleicht hätte ich es anders ausdrücken sollen, aber
normalerweise wird mir immer vorgeworfen ich wäre _viel zu_
verständnisvoll.

Wenn ich deine Artikel lese, die den Tenor haben „Ach du armes Mensch, was haben dir die nur angetan“ so ist der Vorwurf gerecht.

Tja…nun war ich mal etwas radikaler…auch
wieder falsch.

Das ist ist doch das gleiche, wenn du dann die bösen Therapeuten alle über einen Kamm scherst und die Klienten wieder auf den Arm nimmst.

Du bist also nicht unterschiedlich sondern gleich beurteilt.

Fakt ist zumindest, dass ein Therapeut, der seine Patientin
nicht ernst nimmt, kein guter Therapeut ist.

wenn aber jemand unbedingt ernst genommen werden will, kann es doch hilfreich sein, ihm zu zeigen, daß nix passiert, wenn man ihn nicht ernst nimmt. sozusagen Konfrontation. leute wie du die sich in solche Konzepte einmischen stören die Behandlung und Heilung.

Und wenn er sagt „er hätte ja kein Problem damit, wenn’s nich
so schnell vorangeht“, obwohl es die Patientin stört (!), dann
ist das für mich so ein Fall.

Ja? an wem liegt es denn da0ß es nicht voran geht? Am Klienten, mit Sicherheit. also was soll es den Therapeuten stören.

Zudem habe ich selbst viele Erfahrungen in dem Bereich
gemacht.

Auch die richtigen?

Es gibt nun mal einige in diesem Fach, die vorschnell
Diagnosen fällen und sich nur auf das gelernte Fachwissen
berufen (was nur ein Teil ausmachen sollte - das Wichtigste
ist Feingefühl).

da stößt du genau ins Horn derer die Borderline-verdächtig sind. Meinst du, du hilfst damit, wenn die Ängste verstärkt und die Störung unterstützt wird?

Ich kenne viele Leute, die von so etwas richtig fertig gemacht
wurden.

Viele? Wieviele? 1 oder 2? ich habe in meinen Gruppentherapien fünfzig von deiner couleur sitzen sehen, die alle nur über das Therapeutenpack geschimpft haben. Keine Weiterentwicklung keine Heilung. alle anderen sind oft vor der Zeit wieder gegangen.

Im übrigen habe ich eine nette Therapeutin, die sehr viel Wert
auf meine Meinung legt. Sie wird auch bei ihren Kollegen sehr
geschätzt, von daher vertraue ich auf ihr Wissen. Und sie
sagt, das Wichtigste, sind meine Empfindungen.

Und warum muss sie dann nett zu dir sein? sind nur positive Empfindungen gut? wie gehst du mit Stress und Ablehnung um? Ist es schön in Watte zu leben?

Wenn ein Patient bei sich bestimmte Symptome, die eine
Diagnose voraussetzen (und bei Borderline sollten mindestens 3
von 5 Punkten sicher sein!) nicht erkennen kann, dann kann der
Therapeut auch nicht einfach sagen: Doch, doch… natürlich
haben sie die.

ist es nicht Teil der Krankheit, daß man sie selbst nicht erkennt? Erst wenn der Leidensdruck unermesslich ist, sucht man Hilfe und ist dann entsetzt über die Diagnose udn wehrt sie ab?

Mach weiter so, daß sich die Welt mit Therapieablehnenden Kranken füllt, weil du Ihnen recht gibst: Nicht der Patient ist krank, die Therapeutenkaste.

Der Patient ist doch nicht dämlich, nur wenn er psychisch
krank ist.

Nein, aber gestört in der Wahrnehmung dessen was ist und was scheint.

Natürlich muss er auch Durchhaltevermögen haben!
Ich sage bestimmt nicht, dass eine Therapie entspanntes
Vergnügen sein soll… aber es sollte eine Vertrauensbasis
bestehen.

Bestehen oder sollte ein Borderliner sie nicht erstmal aufbauen? Woher soll er die „Vertrauensbasis“ denn haben? Bringt Mamma sie eben mal in der Therapestudne vorbei?

Und dazu gehört, dass der Therapeut den Patienten ernst nimmt
und ihm, falls er mal anderer Meinung ist, vernünftig erklärt,
was er denkt.

Kommen Erklärungen bei psychisch Kranken an? Sagtest du nciht selbst, daß es auf die Emfpindungen ankommt?

Wie bereits gesagt: Es kommt auf den Dialog an.

Ach so!: dialog vom therapeuten zum Patienten: Du armes Hascherl!

So richtig?

Und nochmal zur Eigeneinschätzung des Patienten:
Ich habe ja gesagt, es kommt _auch_ darauf an.

eine klasse Piroutte, die du hier hnlegst.

Mir hätte man Borderline fast eingeredet und mit einer
falschen Diagnose herumzulaufen, ist sicherlich nicht
heilungsfördernd.

Wenn man geil auf die Diagnose ist, damit man sich mit was beschäftigen kann, so hast du recht Wenn es aber einem Scheißegal ist, welche Didagnose man hat und man WILL GESUND werden, hat man das Problem nicht. Zumal die Diagnose nicht auf der Stirn steht.

Was ich mit meinem Artikel nur sagen wollte, ist, dass
mipiaces Einschätzungen und Vorstellungen meiner Meinung nach
richtig sind und sie sich nicht alles gefallen lassen darf.

richtig sie darf sich nicht alles gefallen lassen, das sollte niemand. Aber sagst du dem Chirugrgen auch: Diese Herzader möchte ich nicht mit Bypass haben, das täte mir weh, außerdem fidne ich die Diagnose falsch, was soll ich denn als Herzkranker in der Welt rumlaufen.
(Jezt komm mit dem Rettungsanker: Fehldiagnose)

Wenn Du Dich mit dem Thema beschäftigst, dann weißt Du ja
sicherlich auch, wieviel Falsches bei einigen Ärzten da noch
in den Köpfen sitzt.
(Was ja nicht unbedingt deren Verschulden ist)

Ja Ja, die bösen schlechten Ärzte. Ist das nicht ein Punkt der Bordeline-diagnostik?

gruss

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Außerdem, und das hab ich noch gar nicht angeführt:
ein Therapeut, der meine Beziehungsstörungen incl
Berührungsängste mit einer „Körpertherapie“ kurieren will,
indem er mich „halten will“, damit ich diese Ängste los werde
… na, da stimmt ohnehin was nicht …

Wenn dir das so Sorgen bereitet, dann stimmt bei dir was nicht.

Ich hab das ganz sichere Gefühl, dass ich jetzt auf dem
richtigen Weg bin …

Was soll der tiefenpsychologe denn anders machen? Vegess nicht deinen Therapieplan mitzunehmen. Erstelle auch unbedingt einen Behandlungsablaufplan. du kannst auch eine viertelsündige Kontrolle machen, wie der Therapeut mit seinen Erfolgen bei dir Fortschritte macht. wenn in der zweiten Stunde, nach der ersten Viertelstunde keine sicht-/und fühlbaren Erfolge da sind: Unbedingt sofort wechseln, denn dann bist du wieder an einen scharlatan geraten.

gruss

PS: Kann es ein, daß dein Verhalten, daß du hierr beschreibst, dich krank gemacht hat? Es wird dich nicht bgesund machen, wenn Therapeuten es auch noch unterstützen (müssen) und es wird dich nicht gesund machen, wenn du solchen „Ich nehm dich auf den Arm“-Postern und Therapeuten begegnest.

mipiace

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Anmaßende Hobbypsychologen und Laienurteile
Mich kotzt ehrlichgesagt an, dass Laien vorgeben zu „wissen“, um was es bei Borderline geht und sich anmaßen hier herauszustellen, was „Teil des Krankheitsbildes“ ist.

Nicht ein mal ein anständiger, kompetenter Psychiater/Therapeut würde sich diese Diagnose innerhalb von ein paar Sätzen trauen.

Nein, aber gestört in der Wahrnehmung dessen was ist und was
scheint.

Wer sagt das?
Kein Psychologe, kein Arzt - nein ein „Sicherheitsbeauftragter“.
Schon anmaßend, oder?

Quod erat demonstrandum:

Ach so!: dialog vom therapeuten zum Patienten: Du armes
Hascherl!

Eben:

Ja Ja, die bösen schlechten Ärzte. Ist das nicht ein Punkt der
Bordeline-diagnostik?

Peng - da picken sich die Hobbypsychologen ein Merkmal raus und peng ist man in der Borderline-Schublade!!!

Aha, nur weil man auf jemanden schimpft, z.B. auf Ärzte, ist man ein Borderliner?
Aha, Mensch, du, ich hab vorhin auf meinen Nachbarn geschimpft, weil er im Treppenhaus seine Kippen verteilt hat - Mensch, du, bin ich jetzt „ein Borderliner“?

Warum heißt Borderline wohl Borderline, hm?
Und da will ein „Sicherheitsbeauftragter“ sich aufschwingen zu beurteilen, welche Verhaltensweisen an einem Menschen, den er nicht kennt, von dem er nur ein paar Sätze und Spekulationen weiß, „Borderline“ sind?

Dass ich nicht lache! Komm mal wieder runter!
Die Diagnose Borderline DARF nur von kompetenten Ärzten gefällt werden und auch nur nach ausführlichen Test und Gesprächen.
Und nicht eher landet jemand in der Borderline-Schublade, egal, wie er sich verhält.

Außerdem sind viele vermeintliche Borderline-Merkmale schlicht und ergreifend nicht Borderline, sondern sonstwelche Psychosen.

Also mal hübsch langsam mit deinen Laienurteilen!

mipiace

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Völlig ignorant

Außerdem, und das hab ich noch gar nicht angeführt:
ein Therapeut, der meine Beziehungsstörungen incl
Berührungsängste mit einer „Körpertherapie“ kurieren will,
indem er mich „halten will“, damit ich diese Ängste los werde
… na, da stimmt ohnehin was nicht …

Wenn dir das so Sorgen bereitet, dann stimmt bei dir was
nicht.

Sorry, aber nicht ich, sondern du tickst nicht richtig!
Ich hab mich bei Ärzten schlau gemacht, Körpertherapie hat nichts mit „Anfassen lassen durch den Therapeuten gegen den eig. Willen“ zu tun.
Das ist eine Grenzüberschreitung!
Der Therapeut hat den Klienten nicht anzufassen!

Wo lebst du eigentlich?
Von nichts, aber auch von nichts eine Ahnung - aber mitreden und URTEILEN wollen!

mipiace

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Hilflose kontern immer mit ‚zu hohen Ansprüchen‘

Und wer kein aktiv Betroffener ist, sollte besser nicht nur
auf seinen Lehrbuchtheorien beharren!

Dein Ton ist bezeichnend. Was weisst Du über meine Erfahrungen
in diesen Dingen?
Gar nichts. Soviel zum Thema „Abwertung“…

Wow! so einfach kann man es sich machen, yeah, er hat ein Borderline-Merkmal aufgeschnappt und schwupps, es passt doch glatt auf die eine da … wow, das ist Abwertung, Fazit, Borderline.

Ich glaube, du solltest dich mal damit auseinandersetzen, warum Borderline eigentlich Borderline heißt und wie schwierig eine Diagnose ist, da geht es nicht, dass man sich mal ein paar Merkmale rauspickt und sofort ist der andere in der Schublade drin.

Und was meinen Ton angeht, dann nehme ich mir den heraus, wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus. Mag sein, dass es jemandem, dem diese meine Meinung nicht passt, sich auf den Schlips getreten fühlt, seine Sache, mag sein, dass das Abwertung ist - aber das ist eine ganz normales menschliches Phänomen und Procedere, das für sich genommen erstmal gar nichts mit Borderline zu tun hat.

Kommt mir hier schon langsam vor wie bei den Zeugen Jehovas, die picken sich auch nur Argumente raus, die ihnen gerade passend erscheinen, egal ob aus dem Zusammenhang oder nicht.

Ich hatte eigentlich geglaubt, dass hier Profis mitreden. Aber dass so viele Laien so verquere Ansichten über dieses Sujet haben und sich an Urteile wagen, die höchst bedenklich sind, finde ich absolut daneben.

Schliesslich akzeptierst Du nur eine Therapie, die Deinen ja
schon sehr konkreten und eingeschränkten Vorstellungen
entspricht - das kann man schon „Bequemlichkeit“ nennen.

Sorry, aber was musst du für ein anspruchsloser Mensch sein.
Ich hab im Leben IMMER konkrete Vorstellungen von meinen Zielen und von meinen Wegen und die artikuliere ich auch.
Es gibt viele Patienten, die haben weder die Motivation, noch haben sie ein klar definiertes Ziel, noch Vorstellungen - DIE sind bequem, denn die gehen an die Sache ran, der „Onkel Therapeut“ wird schon richten!

Aber diese typisch männliche Aussage ist nun schon steinalt und weit verbreitet. Das ist das gleiche, wie wenn man einer Singlefrau unterstellt, weil sie länger keinen Partner hatte, dass sie „zu hohe Ansprüche“ hätte. Da lach ich nur herzhaft.

Wer eigentlich ist so blöde, dass er seine Ansprüche für sein Leben runterschraubt?
Bitte, kann jeder tun, wie er will - also ich möchte nicht so anspruchslos leben und fressen, was mir vorgesetzt wird.

So, und wenn ich z.B. mir einen Job suche, dann weiß ich auch genau, wer, wo, was, wie - hab exakte Vorstellungen, was ich erreichen will, erreichen kann und mit wem und wie und wo.
Nur wer Ziele hat, kann sie auch erreichen.
In meinem Job hab ich das geschafft.

Warum sollte ich nicht in einer Therapie auch klar formulieren, was ich will und wohin ich will und wie ich dahin will?
Schließlich ist das die erste Frage, die einem von einem Therapeuten gestellt wird!

mipiace

Ich

gebe Dir aber insofern Recht, als daß es schon eine große
Leistung ist, überhaupt etwas aktiv zu tun.

Dennoch sag ich ja gar nichts dagegen, mehrere Therapeuten
auszuprobieren - aber wenn ihre Therapiewerkzeuge allesamt als
lächerlich abgetan werden, dann spricht das nicht gerade
dafür, daß die Patientin sich ernstlich bemüht.

Ich habe durchaus nicht gesagt, dass ich alle
seine Theapiewerkzeuge als lächerlich abtue!! Das ist absolut
unwahr!

Ich moniere „Spieltheorien“ in Form von tanzen, anfassen,
Bauklötzchen bauen, malen und was so sonst noch gibt.

Das sind dann ja quasi „alle“, mit einziger Ausnahme des
Gespräches.

Mit mir kann man gerne reden. Aber wenn der gute Mann
auf meine Fragen nur antwortet mit „lassen Se’s halt“ oder
„dann gehen Se halt mal mit dem Verstand ran“ … dann zeugt
das eher für mich von Hilflosigkeit.

Ja, für mich auch. Deshalb finde ich den Entschluß, sich
jemand anderen zu suchen ja auch ganz okay. Siehe dazu bitte
meine Antwort direkt an Dich.

Ich verlange von einer guten Therapie einen Dialog, einen
Gesprächsdialog! Ich hab keinen Bock, angefasst zu werden oder
mich bei Bauklötzchen wie ein Kind zum Affen zu machen!

Ich bin erwachsen, ich kommuniziere verbal mit meiner Umwelt,
also verlange ich das auch in einer Therapie mit und vom
Therapeuten - und das, glaube ich, ist nicht mal zuviel
verlangt.

*lächel* Also Offenheit und Bereitschaft, an sich zu arbeiten
sind für mich andere Dinge… Merkst was? Du forderst und
forderst und lehnst ab und forderst…

Und als guter Therapeut hat er sicherlich nach was anderes an
„Werkzeugen“ gelernt, denn man kann ja nicht alle Patienten
über einen „Werkzeug-Kamm“ scheren, nicht?

Oh, ich bin sicher, es gibt schon sowas wie eine Hand voll von
„Standardwerkzeugen“, die quasi immer nützlich sind. Es gehört
übrigens zur Bereitschaft, an sich zu arbeiten dazu, daß man
dem Therapeuten die Wahl der Werkzeuge überlässt. Und 25
Stunden sind ja auch noch nicht sooo viel.

Zuletzt noch der Hinweis, daß mein Posting an Dich ganz oben
steht - das, auf das Du hier geantwortet hast, ist in erster
Linie eine Antwort auf Leah und daher an der einen oder
anderen Stelle vielleicht ein wenig verallgemeinernd.

Gruß,

Malte.

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Nein, Hilflose kontern mit Aggressionen.
Hi Annika,

Dein Ton ist bezeichnend. Was weisst Du über meine Erfahrungen
in diesen Dingen?
Gar nichts. Soviel zum Thema „Abwertung“…

Wow! so einfach kann man es sich machen, yeah, er hat ein
Borderline-Merkmal aufgeschnappt und schwupps, es passt doch
glatt auf die eine da … wow, das ist Abwertung, Fazit,
Borderline.

Das habe ich nirgends gesagt. Ganz im Gegenteil, ich hab sogar geschrieben, daß das eine oder andere an der Diagnose sogar zweifeln liesse… Aber nochmal, Annika:

Was weisst Du über meine Erfahrungen mit Borderline und wieso maßt Du Dich an, sie zu beurteilen?

Ich glaube, du solltest dich mal damit auseinandersetzen,
warum Borderline eigentlich Borderline heißt und wie schwierig
eine Diagnose ist, da geht es nicht, dass man sich mal ein
paar Merkmale rauspickt und sofort ist der andere in der
Schublade drin.

Das weiß ich vermutlich besser als Du. Deine Diagnose ist hier übrigens gar nicht das Thema - es geht ja darum, wie Du zu einem guten Therapeuten kommst. Hast Du meine Antwort direkt an Dich, ganz oben, gelesen?

Und was meinen Ton angeht, dann nehme ich mir den heraus, wie
es in den Wald hineinschallt, so schallt es heraus.

So aggressiv, wie Du mich hier gerade angehst, habe ich nirgends in diesem Thread geschrieben. Also komm runter.

eine ganz normales
menschliches Phänomen und Procedere, das für sich genommen
erstmal gar nichts mit Borderline zu tun hat.

Nein, so wie Du Dich grad aufführst ist das sicher nicht „normal“. Ob das was mit BL zu tun hat oder nicht, ist dabei völlig egal.

Ich hatte eigentlich geglaubt, dass hier Profis mitreden. Aber
dass so viele Laien so verquere Ansichten über dieses Sujet
haben und sich an Urteile wagen, die höchst bedenklich sind,
finde ich absolut daneben.

Weil Dir die Antworten nicht passen? Du bist übrigens vermutlich auch nichts weiter als blutiger Laie - auch als evtl. Betroffene.

Sorry, aber was musst du für ein anspruchsloser Mensch sein.
Ich hab im Leben IMMER konkrete Vorstellungen von meinen
Zielen und von meinen Wegen und die artikuliere ich auch.

Erzählst Du das auch dem Chirurgen, der Dich operiert?

Warum sollte ich nicht in einer Therapie auch klar
formulieren, was ich will und wohin ich will und wie ich dahin
will? Schließlich ist das die erste Frage, die einem von einem
Therapeuten gestellt wird!

Naja, das „wie ich dahin will“ gehört da eigentlich nicht mit hinein - der Rest schon.
Zu der erfolgversprechndsten Therapieform habe ich Dir oben was geschrieben.
Du kannst sie ausprobieren oder es sein lassen - mein Problem ist das nicht.
So, nun darfst Du Dich an anderen austoben, ich hab auf die Aggro-Schiene keine Lust mehr,

Tschüß.

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???

Hi Annika,

Ich weiß nicht, was du von mir willst und was du immer mit „Annika“ hast, aber ich bin nicht Annika und ich heiße nicht Annika.

mipiace

Identitätsverlust?

Hi Annika,

Ich weiß nicht, was du von mir willst und was du immer mit
„Annika“ hast, aber ich bin nicht Annika und ich heiße nicht
Annika.

Hier hast Du Dich aber noch so genannt, Annika: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Die Artikel passen übrigens zu dem, was Du hier ablieferst.

Gruß,

Malte.

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hallo mipiace

ich frage mich die ganze Zeit folgendes:

du erwähntest mehrfach das die 8 Symptome der Borderlinestörung auf dich zutreffen und du ALLE bei dir feststellst. Für mein Gefühl beharrst du sogar darauf sie alle für diese Störung zu erfüllen, warum, wenn du doch selber meinst diese Störung zu haben, gehst du jeden agressiv an der dich in diese Schublade stecken will?

schiwa

Ich traue mir natürlich auch keine Ferndiagnose zu. Zudem habe ich praktisch nur Erfahrungen aus Kliniken (sowohl Psychiatrien wie auch Psychosomatische Kliniken). Da hat man es als Diagnostiker leichter, weil man den Patienten länger erlebt. Für den Patienten ist es leichter, weil es Gruppentherapien bzw. überhaupt Gruppenangebote gibt. Zwar scheuen sich einige nicht zu unrecht, weil sie in Gruppen Probleme bekommen oder sich nicht länger konzentrieren können oder dissoziieren. Andererseits erhält man hier Feedback über sich und sein Verhalten.

Eine Zwischenform zwischen Psychosomatischer Klinik und Psychiatrie bzw. ambulanter Therapie wäre entweder eine Institutsambulanz einer Psychiatrischen Klinik oder auch eine Tagesklinik einer Psychiatrie. Hier gibt es häufig weit mehr Erfahrungen mit dem Störungsbild (das der normale Psychologe oder Psychiater zwar häufig erlebt, aber nicht immer gerne behandelt…) und auch recht gute Möglichkeiten für die Diagnostik oder Differentialdiagnostik. (Leider nur selten unter Kenntnis von ADHS). Das die Diagnosekriterien scheinbar oder tatsächlich zutreffen sagt noch nicht soviel aus. Es geht um den Schweregrad, um die fortlaufende Ausprägung der Symptomatik und die dadurch bedingten Probleme.

Wenn Du aber selber Beziehungsprobleme als Hauptproblem definieren kannst, wäre eben doch die Diagnose einer Interaktions- bzw. Persönlichkeitsstörung naheliegend. Entweder wäre dann ein Therapeut in der Tagesklinik oder Institutsambulanz angesagt, oder aber die könnten Dir geeignete Kliniken oder ambulante Therapeuten nennen. Psychosomatische Kliniken für Borderline sind übrigens heute eher hotelähnlich und können eine sehr gute Therapiealternative darstellen. Ich persönlich kenne die Klinik Bad Bramstedt bei Hamburg noch aus eigener Erfahrung, aber auch andere Kliniken bieten heute gute Therapiekonzepte für Persönlichkeitsstörungen.

Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mich kotzt ehrlichgesagt an, dass Laien vorgeben zu „wissen“,
um was es bei Borderline geht und sich anmaßen hier
herauszustellen, was „Teil des Krankheitsbildes“ ist.

ich habe nichts gewußt, sondern gefragt und von meinen Erfahrungen berichtet

Nicht ein mal ein anständiger, kompetenter
Psychiater/Therapeut würde sich diese Diagnose innerhalb von
ein paar Sätzen trauen.

Ich hab keine Diagnose gestellt, sondern nur gefragt, ob dein Verhalten da hineinpasst.

Nein, aber gestört in der Wahrnehmung dessen was ist und was
scheint.

Wer sagt das?
Kein Psychologe, kein Arzt - nein ein
„Sicherheitsbeauftragter“.
Schon anmaßend, oder?

wieso? Ich gebe weiter was ich in meiner Therapie erfahren und gelernt habe. mehr nicht.

Ja Ja, die bösen schlechten Ärzte. Ist das nicht ein Punkt der
Bordeline-diagnostik?

Peng - da picken sich die Hobbypsychologen ein Merkmal raus
und peng ist man in der Borderline-Schublade!!!

das ist eine Frage. wenn du daruas eine diagnose machst, machst du was verkehrt.

Aha, nur weil man auf jemanden schimpft, z.B. auf Ärzte, ist
man ein Borderliner?

Hab ich nciht gesagt, aber du schimpfst ja nciht nur auf Ärzte, sondern bald auf jeden, der dir hier antwortet.

Aha, Mensch, du, ich hab vorhin auf meinen Nachbarn
geschimpft, weil er im Treppenhaus seine Kippen verteilt hat -
Mensch, du, bin ich jetzt „ein Borderliner“?

wertigkeit, anlass und Reaktion sind nicht angemessen.

Warum heißt Borderline wohl Borderline, hm?
Und da will ein „Sicherheitsbeauftragter“ sich aufschwingen zu
beurteilen, welche Verhaltensweisen an einem Menschen, den er
nicht kennt, von dem er nur ein paar Sätze und Spekulationen
weiß, „Borderline“ sind?

Das hab ich nicht. Aber es gibt schon zu denken, daß du dir den Schuh derart anziehst.

Dass ich nicht lache! Komm mal wieder runter!

Ich hab eher das Gefühl, daß du „oben“ bist.

Die Diagnose Borderline DARF nur von kompetenten Ärzten
gefällt werden und auch nur nach ausführlichen Test und
Gesprächen.
Und nicht eher landet jemand in der Borderline-Schublade,
egal, wie er sich verhält.

diagnosen sind keine Schubladen und ich habe keine gestellt.

Außerdem sind viele vermeintliche Borderline-Merkmale schlicht
und ergreifend nicht Borderline, sondern sonstwelche
Psychosen.

Na und? Willst du damit sagen, daß du bei dir eher Psychosen diagnostizierst? Selbstdiagnose ist ein untaugliches Mittel wie Selbstmedikation.

Also mal hübsch langsam mit deinen Laienurteilen!

Ich habe nicht geurteilt, das hast du rausgelesen!

3 „Gefällt mir“

Außerdem, und das hab ich noch gar nicht angeführt:
ein Therapeut, der meine Beziehungsstörungen incl
Berührungsängste mit einer „Körpertherapie“ kurieren will,
indem er mich „halten will“, damit ich diese Ängste los werde
… na, da stimmt ohnehin was nicht …

Wenn dir das so Sorgen bereitet, dann stimmt bei dir was
nicht.

Sorry, aber nicht ich, sondern du tickst nicht richtig!

Und warum bist du dann in Therapie und fragst hier?

Ich hab mich bei Ärzten schlau gemacht, Körpertherapie hat
nichts mit „Anfassen lassen durch den Therapeuten gegen den
eig. Willen“ zu tun.

ich hab ja nicht gesagt, daß er dich gegen deinen Willen anfassen soll, bzw. du das zulassen sollst.

Das ist eine Grenzüberschreitung!
Der Therapeut hat den Klienten nicht anzufassen!

Es kommt da auf das „Wie“ an. ein Masseur fasst dich ja auch an. Ein Reiki-Therapeut ebenfalls.

Wo lebst du eigentlich?

In Deutschland

Von nichts, aber auch von nichts eine Ahnung - aber mitreden
und URTEILEN wollen!

da haben wir wohl etwas gemeinsam. Nur habe ich dir ca 15 Jahre Therapieerfahrung voraus.

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Sag mal, hattest Du nen schlechten Tag oder warum musst Du Dich so unsachlich darüber auslassen?

Ein bisschen differenzieren wäre auch nicht schlecht.

Ich bin übrigens keineswegs der Meinung, dass alle Therapeuten Idioten sind.
Sonst würde ich ja wohl kaum jedem, der ein psychisches Problem hat, empfehlen, eine Therapie zu machen. (Klingt doch logisch, oder?)

Ich wollte nur erreichen, dass sich die, die vielleicht an jemand Schlechten geraten, nicht entmutigen lassen.

Denn weißt Du wie das ist, wenn man kurz davor ist, sich umzubringen, sich die Arme aufschneidet und es kaum über’s Herz bringt sich in eine Therapie"praxis" zu setzen, geschweige denn was zu erzählen?

Falsche Erfahrungen können da mitunter lebensgefährlich sein.

Und ich kenne nicht nur 1 oder 2 Menschen, denen es so ging…

Ach ja… und wenn Du einen Therapeuten mit einem Chirurg vergleichst, dann spricht das für sich.

Grüße,
Leah

Hi!

Sorry wegen später Antwort. :-/

Also ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Glück bei Deiner Therapie.
Ich kann’s verstehen, dass Du Dein Stundenkontingent nicht verschwenden willst.
Das ist auch alles nicht so einfach… jeder ist halt individuell… und jeder Therapeut auch. Da muss man erstmal gucken, wer zusammen passt. :-/

Und dass man da nur so eine begrenzte Anzahl an Stunden zur Verfügung hat ist ja auch nicht so das Wahre…
Sicherlich hat das Gründe und auch nen Sinn… aber es kann auch sehr heilungsschädigend sein. Alles hat halt immer zwei Seiten.

Ach ja…
wegen der Sache mit dem „Halten wollen“.

Also, ich find’s erstmal gut, dass Du nichts machst, was Du nicht willst.
Viele trauen Sich nämlich gar nicht, zu widersprechen!
Erst Recht nicht, wenn zu dem Therapeuten keine Vertrauensbasis besteht.

Ich find den Therapieansatz auch ein bisschen seltsam… aber ich weiß auch nicht, inwieweit Dich der Therapeut darauf vorbereitet hatte.

Trotzdem: Kein Therapeut sollte ernsthaft „Zwingen“.
Der Patient muss selbst die Heilungsschritte machen wollen.

Wenn Du den richtigen Therapeuten oder die Therapeutin gefunden hast, wird er/sie sicherlich ordentlich auf Dich eingehen können. :smile:
Und dann spricht ja auch nichts dagegen, dass der Therapeut auch widerspricht und den Patienten puscht.
Wenn ihr Euch versteht, dann wirst Du sicher auch nichts dagegen haben, weil halt (ja…schönes Wort…) ein Dialog entsteht. :wink:

Ach ja… und wenn Du irgendwann mit dem Therapeuten ne Phase hast, wo Du angenervt bist und keinen Bóck mehr hast, dann versuch, erstmal abzuwarten. Kann an den unterschiedlichsten Dingen liegen, meiner Erfahrung nach.

Therapie ist halt kein Spaziergang.

Liebe Grüße,
Leah

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

@Malte
Hi!

Wenn ein Patient bei sich bestimmte Symptome, die eine
Diagnose voraussetzen (und bei Borderline sollten mindestens 3
von 5 Punkten sicher sein!) nicht erkennen kann, dann kann der
Therapeut auch nicht einfach sagen: Doch, doch… natürlich
haben sie die.

Du bist da falsch informiert: es sind fünf von neun Symptomen,
die Vorraussetzung für die Diagnose sind, vergleiche
http://web4health.info/de/answers/border-diagn-dsm.htm

Ja, du hast Recht.

Ich hatte da mehr das Zahlenverhältnis im Kopf, (etwas mehr als die Hälfte) hätte aber im Eifer des Schreibens vielleicht doch nochmal nachgucken sollen.
Danke für’s Aufklären.

Gruß,
Leah

Hallo,

ich kann es sehr gut nachempfinden, habe bisher keine Therapie mitgemacht, war aber bei einem Psychiater um mich dort an die richtige Therapie verweisen zu lassen. Der sass nur da und unterstellt mir ich hätte Wahnvorstellungen gehabt und das ganze was ich erlebt habe sei nur meiner Fantasie entsprungen und entspricht garnicht der Realität.
Wie bitte? Muß ich erst beweisen, dass es so abgelaufen ist?Stehe ich vor Gericht?
Selbst ist der aber auch nicht dabei gewesen und kann auch nicht das Gegenteil „beweisen“.
Also wenn ein PT dann genauso ist verstehe ich auch keinen Sinn darin eine Therapie zu machen.

Meine ganz persönliche Meinung ist die, dass eine Therapie nur dann helfen kann, wenn ein objektiver Therapeut versucht sich in dich hinein zu fühlen oder denken, und anders könnte das garnichts werden, denn es sitzen 2 vollkommen unterschiedliche Menschen/Lebenserfahrungen/Weltsichten u.s.w gegenüber.Da können allenfalls Bücher zur Unterstützung genommen werden, aber ein Mensch ist immer Individuell.
Auch darf man nicht vergessen, dass hinter einem Therapeuten auch ein Mensch sitzt der eigene „Probleme“ hat.Und da jeder irgendwie seine Weltanschauung und inneren Probleme hat, kann kaum ein Therapeut objektiv sein.Ärtzepfusch sagt man bei den „Göttern in weiß“.Ein Therapeut wird dir auch garantiert nicht sagen welche „Probleme“ der/die mit sich rumträgt.Sind aber da!Ob dieses nun Alkoholprobleme, Perversion oder sonst was ist…kann vielleicht nur ein objektiver Therapeut beurteilen.
Und den soll man erst einmal finden!