Mannomann, da bist Du ja an ganz schön viele Idioten geraten.
Vielleicht hätte ich es anders ausdrücken sollen, aber
normalerweise wird mir immer vorgeworfen ich wäre _viel zu_
verständnisvoll.
Wenn ich deine Artikel lese, die den Tenor haben „Ach du armes Mensch, was haben dir die nur angetan“ so ist der Vorwurf gerecht.
Tja…nun war ich mal etwas radikaler…auch
wieder falsch.
Das ist ist doch das gleiche, wenn du dann die bösen Therapeuten alle über einen Kamm scherst und die Klienten wieder auf den Arm nimmst.
Du bist also nicht unterschiedlich sondern gleich beurteilt.
Fakt ist zumindest, dass ein Therapeut, der seine Patientin
nicht ernst nimmt, kein guter Therapeut ist.
wenn aber jemand unbedingt ernst genommen werden will, kann es doch hilfreich sein, ihm zu zeigen, daß nix passiert, wenn man ihn nicht ernst nimmt. sozusagen Konfrontation. leute wie du die sich in solche Konzepte einmischen stören die Behandlung und Heilung.
Und wenn er sagt „er hätte ja kein Problem damit, wenn’s nich
so schnell vorangeht“, obwohl es die Patientin stört (!), dann
ist das für mich so ein Fall.
Ja? an wem liegt es denn da0ß es nicht voran geht? Am Klienten, mit Sicherheit. also was soll es den Therapeuten stören.
Zudem habe ich selbst viele Erfahrungen in dem Bereich
gemacht.
Auch die richtigen?
Es gibt nun mal einige in diesem Fach, die vorschnell
Diagnosen fällen und sich nur auf das gelernte Fachwissen
berufen (was nur ein Teil ausmachen sollte - das Wichtigste
ist Feingefühl).
da stößt du genau ins Horn derer die Borderline-verdächtig sind. Meinst du, du hilfst damit, wenn die Ängste verstärkt und die Störung unterstützt wird?
Ich kenne viele Leute, die von so etwas richtig fertig gemacht
wurden.
Viele? Wieviele? 1 oder 2? ich habe in meinen Gruppentherapien fünfzig von deiner couleur sitzen sehen, die alle nur über das Therapeutenpack geschimpft haben. Keine Weiterentwicklung keine Heilung. alle anderen sind oft vor der Zeit wieder gegangen.
Im übrigen habe ich eine nette Therapeutin, die sehr viel Wert
auf meine Meinung legt. Sie wird auch bei ihren Kollegen sehr
geschätzt, von daher vertraue ich auf ihr Wissen. Und sie
sagt, das Wichtigste, sind meine Empfindungen.
Und warum muss sie dann nett zu dir sein? sind nur positive Empfindungen gut? wie gehst du mit Stress und Ablehnung um? Ist es schön in Watte zu leben?
Wenn ein Patient bei sich bestimmte Symptome, die eine
Diagnose voraussetzen (und bei Borderline sollten mindestens 3
von 5 Punkten sicher sein!) nicht erkennen kann, dann kann der
Therapeut auch nicht einfach sagen: Doch, doch… natürlich
haben sie die.
ist es nicht Teil der Krankheit, daß man sie selbst nicht erkennt? Erst wenn der Leidensdruck unermesslich ist, sucht man Hilfe und ist dann entsetzt über die Diagnose udn wehrt sie ab?
Mach weiter so, daß sich die Welt mit Therapieablehnenden Kranken füllt, weil du Ihnen recht gibst: Nicht der Patient ist krank, die Therapeutenkaste.
Der Patient ist doch nicht dämlich, nur wenn er psychisch
krank ist.
Nein, aber gestört in der Wahrnehmung dessen was ist und was scheint.
Natürlich muss er auch Durchhaltevermögen haben!
Ich sage bestimmt nicht, dass eine Therapie entspanntes
Vergnügen sein soll… aber es sollte eine Vertrauensbasis
bestehen.
Bestehen oder sollte ein Borderliner sie nicht erstmal aufbauen? Woher soll er die „Vertrauensbasis“ denn haben? Bringt Mamma sie eben mal in der Therapestudne vorbei?
Und dazu gehört, dass der Therapeut den Patienten ernst nimmt
und ihm, falls er mal anderer Meinung ist, vernünftig erklärt,
was er denkt.
Kommen Erklärungen bei psychisch Kranken an? Sagtest du nciht selbst, daß es auf die Emfpindungen ankommt?
Wie bereits gesagt: Es kommt auf den Dialog an.
Ach so!: dialog vom therapeuten zum Patienten: Du armes Hascherl!
So richtig?
Und nochmal zur Eigeneinschätzung des Patienten:
Ich habe ja gesagt, es kommt _auch_ darauf an.
eine klasse Piroutte, die du hier hnlegst.
Mir hätte man Borderline fast eingeredet und mit einer
falschen Diagnose herumzulaufen, ist sicherlich nicht
heilungsfördernd.
Wenn man geil auf die Diagnose ist, damit man sich mit was beschäftigen kann, so hast du recht Wenn es aber einem Scheißegal ist, welche Didagnose man hat und man WILL GESUND werden, hat man das Problem nicht. Zumal die Diagnose nicht auf der Stirn steht.
Was ich mit meinem Artikel nur sagen wollte, ist, dass
mipiaces Einschätzungen und Vorstellungen meiner Meinung nach
richtig sind und sie sich nicht alles gefallen lassen darf.
richtig sie darf sich nicht alles gefallen lassen, das sollte niemand. Aber sagst du dem Chirugrgen auch: Diese Herzader möchte ich nicht mit Bypass haben, das täte mir weh, außerdem fidne ich die Diagnose falsch, was soll ich denn als Herzkranker in der Welt rumlaufen.
(Jezt komm mit dem Rettungsanker: Fehldiagnose)
Wenn Du Dich mit dem Thema beschäftigst, dann weißt Du ja
sicherlich auch, wieviel Falsches bei einigen Ärzten da noch
in den Köpfen sitzt.
(Was ja nicht unbedingt deren Verschulden ist)
Ja Ja, die bösen schlechten Ärzte. Ist das nicht ein Punkt der Bordeline-diagnostik?
gruss

