Noch ein kleiner Tipp
Nur leider ist das Unternehmen mit all seinen
Partnerunternehmen und den verschiedenen Betätigungsfeldern
sehr verzweigt und es muss - das ist nicht zu vermeiden - sehr
viel Information auf den Seiten untergebracht werden. Nun
frage ich mich, ob es für diesen Anspruch gewisse
Grundkonstrukte gibt, wie man solche Seiten trotz der vielen
Information logisch und übersichtlich aufbauen kann.
Hallo!
Ich schließe mich meinem Vorredner an und möchte nur noch eines hinzufügen, weil das eine Sache ist, bei der der Auftraggeber eines Webdesigners kräftig mitarbeiten muss:
Vielen Unternehmen fällt nicht besseres ein, als ihre Firmenstruktur für ihre Webseitenstruktur zu übernehmen. Dann zeigt die Homepage die Firmengruppe, es gibt Links zu den einzelnen Geschäftsbereichen, innerhalb derer dann zu den Aktivitäten usw. usf.
Das ist nur dann die beste Struktur für die Homepage, wenn die Seite für die Geschäftsleitung geschrieben wurde (Nielssen zitiert einen Vizepräsidenten, der, als die neue Website seiner Firma vorgestellt wurde, gesagt haben soll: „Welches ist denn nun mein Button?“).
Je nach Zielgruppe kann die Struktur auch eine ganz andere sein. Das leuchtet jedem ein, wenn es eine E-Commerce-Seite ist: Da geht die Gliederung nach Produkten, nach dem Einkaufsvorgang. Man stelle sich vor, man würde bei Amazon mit einer klassischen „Firmen-Homepage“, nach Geschäftsbereichen gegliedet, empfangen, und müsste sich erst zu der Seite mit dem Online-Buchhandel durchklicken!
Man muss sich also immer fragen: Für wen ist die Seite? Was hat dieser wichtigste Besucher im Kopf, wenn er die Seite aufsucht, wonach hat er gesucht? Wie befriedige ich sein Informationsbedürfnis? Wie mache ich die Seite für ihn intuitiv verständlich?
Manchmal rechnet man mit unterschiedlichen Besuchergruppen: Kunden, Presse, Investoren, was auch immer. Dann führt kein Weg daran vorbei, mehrere Webseiten - oder zumindest Unterbereiche - aufzumachen, um die einzelnen Zwecke der Seiten nicht zu verwässern.
Gruß, Claudia