Trickreicher Immobilienkauf (Geht das überhaupt?)

Hallo!

Vielen Dank für diesen Beitrag, der meine Vermutung bestätigt. Dann ist ja alles in Ordnung.

Grüße

Andreas

Hi,
hat hier noch nie jemand einen Notar-Vertrag unterschrieben?

Fakt ist:
Der Vertrag wird in Anwesenheit ALLER Beteiligten LAUT VERLESEN (NACH AUSWEISUNG = Vorlage Personalausweis) !
Und wenn der Notar sich verlesen hat, dann fängt der wieder von ganz vorne an.
Erst nach erfolgter und richtiger Verlesung erfolgen die Unterschriften ==> notarielle Beurkundung!

Gruss

Hi!

hat hier noch nie jemand einen Notar-Vertrag unterschrieben?

Doch. Natürlich habe ich schon mal einen Notar-Vertrag unterschrieben.

Fakt ist:
Der Vertrag wird in Anwesenheit ALLER Beteiligten LAUT
VERLESEN (NACH AUSWEISUNG = Vorlage Personalausweis)!

Das weiß ich. Ich war ja schon mal dabei. Aber was spielt das für eine Rolle? Der Hochstapler sagt, ER würde als Käufer unterschreiben. Natürlich hat er einen Ausweis dabei. Der ursprüngliche Käufer ist damit nicht mehr Beteiligter, muss also auch nicht dabei sein. Der Verkäufer ist anwesend und glaubt dem Hochstapler.

Grüße

Andreas

Hallo,

Des Weiteren ist es Usus, dass solch ein Dokument noch einmal
zum Lesen vorgelegt wird, bevor die Unterschriften erfolgen.

Nö.
Es wird nicht zum Lesen vorgelegt, es wird vom Notar wortwörtlich VORGELESEN!

Grüße von
Tinchen

Hallo Tina,

das eine schließt das andere nicht aus: Soweit ich mich erinnern kann (es ist schon ein Weilchen her *g*) wird zunächst das gute Dokument vorgelesen, und dann kann man es selbst noch einmal in Ruhe kontemplieren, bevor man zur Unterschrift schreitet.

Ein heimliches Hineinmogeln eines anderen Namen ist somit gänzlich ausgeschlossen … ;o)

Beste Grüße

=^…^=

Es mag ja sein, dass er ein Hochstapler ist (wieso eigentlich?), in dem Moment der Beurkundung ist er vor allem eins: Käufer!

vnA

Hallo,

hat hier noch nie jemand einen Notar-Vertrag unterschrieben?

doch … ;o)

Es ist aber schon diverse Jahre her, und ich muss gestehen, dass mir wesentlich eindrücklicher als das Vorlesen in Erinnerung haften geblieben ist, dass wir selbst noch einmal das Schriftstück vor der Unterschrift vor die Nase gelegt bekommen haben (alldiweil einer der Beteiligten gefühlte 23 Stunden gebraucht hat, um es nochmals zu lesen)

Beste Grüße

=^…^=

Hallo Andreas,

der Casus Knaxus bleibt aber: Warum sollte ein Notar einfach das bereits lang und breit erarbeitete Dokument abändern, ohne Rücksprache mit dem eigentlichen Käufer zu halten?

Beste Grüße

=^…^=

Hallo Andreas,

der Casus Knaxus bleibt aber: Warum sollte ein Notar einfach
das bereits lang und breit erarbeitete Dokument abändern,
ohne Rücksprache mit dem eigentlichen Käufer zu
halten
?

Warum nicht? Ich stelle mir das so vor, dass ein altes Mütterchen die Eigentümerin ist. Der Hochstapler sagt zu ihr: „Hat alles seine Richtigkeit, ist alles so besprochen, keine Sorge.“

Zum Notar sagt er: „Verdammt, warum ist das Dokument noch nicht geändert? Ich habe heute noch einen sehr eiligen Termin! Warum steht da mein Name noch nicht drin? Von einem Notar hätte ich etwas mehr Sorgfalt erwartet! Wofür kassieren Sie eigentlich ihr Honorar? Wenn gleich Herr X kommt, und der Vertrag ist nicht unterschrieben, dann hat hier jemand ein großes Problem!“

Oder so ähnlich.

Mütterchen Müller ist einverstanden, der Notar ändert den Name, liest vor, Herr Y unterschreibt, und fertig.

Muss gehen, denke ich.

Im Roman geht alles.

Außerdem ist es ein Kinderbuch.

Grüße

Andreas

Hallo KamikazeKatze!

(alldiweil einer der Beteiligten gefühlte 23
Stunden gebraucht hat, um es nochmals zu lesen)

Ja, ja, wann werden Notare endlich leicht lesbare Texte schreiben? Aber das hat sich ja Cicero auch schon gefragt, und wenn sie seit dem nichts dazugelernt haben, dann werden sie es wohl nicht mehr.