Überspannungsschutz

Hallo Roman,

Wenn dem so ist, hast du auch bedacht was da passiert, wenn du
einschaltest ??
Also wenn die Pegel noch nicht definiert sind und dein MUX
sich in irgendeinem Zustand befindet ??
Bei Betriebsspannungen unter der minimal zulässigen
Betriebsspannung ist alles undefiniert und da kann es schon
mal vorkommen, dass ein Ausgang einfach mal 1V liefert obwohl
das eigentlich gar nicht Möglich ist.

Wie meinst du das? Am Eingang des MUXes? 1V? Mein Muxer wird
mit 12V versorgt. Kann das Probleme geben?

Deine Versorgungsspannungen sind ja nicht einfach plötzlich DA, sondern bauen sich „langsam“ auf (Rampe). Das gleiche Problem hast du dann auch beim Ausschalten.

z.B. ein 74HC04 verhält sich auch erst so ab 1-2V wie ein Inverter, bei kleineren Spannungen macht der was ER will. Simulieren hilft da auch nicht, da der Schaltungs-Simulator nicht berechnen kann wie sich das Gatter unter diesen Umständen verhält.
Frag mich nicht was dein MUX in diesem Moment macht, kann schon sein, dass der mal zwischendurch 5V ausgiebt, zudem wird sich jedes einzelne IC, auf Grund der Fabrikations-Toleranzen, etwas anders verhalten.

Weiterhin hast du dieses Proplem auch beim Prozessor:
Zuerst macht der was er will, genau wie deine Resetschaltung auch, ab einer bestimmten Spannung funktioniert dann dein Resetgenerator und dein Prozessor geht in einen definierten Zustand über. Wenn dann der Reset deaktiviert wird, kann deine CPU anfangen die Ports zu initialisieren, sodass erst ab diesem Punkt deine Ausgänge wirklich als Ausgänge geschaltet sind.

MfG Peter(TOO)

Hi Roman!

Es hängen einige Quellen drauf. Ja, es ist eine DA wandler
karte.
Es gibt quellen die 50mV max ausgangsspg haben udn dann wieder
eine mit 10V.
Das Problem ist ich habe Schaltungen nach diesem Multiplexer
die ich entweder mit diesen 50mV oder mit diesen 10V speisen
muss.

Es gibt also Senken, die mal die eine und mal die andere Spannung bekommen sollen? Warum musst Du die dann schützen?

Ich hab auch andere quellen nicht nur die mit 10V
Was mache ich also wenn ich zB eine quelle mit Voutmax=5.5V
habe?
Dann teile ich diese auch mit 20:1 und kommen nicht auf mein
paar mV :frowning:

Naja, dann teilst Du halt 10:1 oder 8,483:1 oder was immer passt …

An diese Lösung habe ich auch schon gedacht, nur ist dass bei
den verschiedenen Quellen nicht möglich :frowning:

Oder hast Du mehrere Quellen im mV-Bereich und ein paar dazu passende Senken und weitere Quellen im 10-V-Bereich mit entsprechenden Senken? Dann sollten die sich natürlich nicht in die Quere kommen.
Wie wäre es mit zwei getrennten Multiplexern für die unterschiedlichen Signalbereiche?

Gruß
Arndt

Hallo,

ein paar varianten wurden ja schon genannt.
Folgende Möglichkeiten sehe ich.

  1. Wie schon geschrieben, Signal mit OPV z.V. auf +/-5V
    verstärken (also x100) und dann entweder, mit Clampdioden
    oder Z-Dioden begrenzen oder gleich einen OPV mit
    Rail-to-Rail und Us= +/-5V nehmen.

und danach wieder dämpfen…hm?! Ein bisschen aufwendig
oder?! :smile:

Naja, dafür ist die Begrenzung scharf und genau.

  1. Mit einer Schottky-Diode begrenzen (geht natürlich nicht
    exakt
    auf 50mV aber auf ca. 150mV). geht natürlich auch wieder in
    Verbindung mit Varianate 1, aber ohne die große
    Verstärkung,
    die natürlich auch Rauschen fabriziert.

D.h. allein mit einer Schottky Diode könnte ich auf 150mV
begrenzen?!

Ja, eine große Schottkydiode (z.B. SS36) hat eine Flußspannung
von ca 150…200mV. Kleinere etwas höher.

Geht des net no a bissl drunter (so ca 50mV :smiley:)

Nö, das läßt die Physik nicht zu.

  1. Mit Komparatoren die Überschreitung/Unterschreitung von
    +50mV
    bzw- -50mV detektieren und dann Signal kurzschließen (z.B.
    mit
    FET (evtl. auch nach einen Entkoppelverstärker).

Das hab ich mir auch schon gedacht nur brauch ich dazu wieder
eine Referenzspannung, eine Versorgungsspannung usw…
sowas wollte ich vermeiden…wenns möglich ist :frowning:

Von nix kommt nix.

  1. Eine Variante ohne Gewähr (von mir nicht erprobt).
    Signal mit durchgesteuerten Bipolartransistoren gegen Masse
    klemmen. Die Ube sollte unter 100mV liegen und bei ca. 50mV
    kaum noch Effekt haben.

Wie meintst du das? Mit meinem Signal den Transistor steuern?
Den Arbeitspunkt auf unter 100mV legen? Gibt es denn Transen
die dort unten noch arbeiten?

Ich glaube, das funktioniert nicht. Ich war von der Idee ausgegangen,
daß die Uce-Sättigungsspannung von normalen Bipolartransistoren
in der Größenordnung liegt. Ich denke aber, die Kennlinie ist nicht
scharf genug.
Probier es evtl aus.
Das Signal über einen Vorwiderstand z.B. 10kOhm und dann den
Transitor mit C an das Signal und mit E an Masse. An die Basis
dann einen Strom einspeisen -> paar uA über eine Basiswiderstand
ca. 100KOhm an eine Vorspannung +/- 2…5V (npn für pos. und pnp
für neg.).
Der Transistor geht dann in Sättigung und zieht das Signal bis
auf die Uce-Sättigungsspannung runter.

Mir fallen da noch andere Varianten ein, z.B. Mit einer virtuellen
Masse. Dazu sind aber auch noch Hilfsspannungen nötig.
Dann könnte es auch einfach nur mit Diode gehen, wenn Du irgend
eine +/- Hilfspannung hast.
Gruß Uwi

Hallo!

Oder hast Du mehrere Quellen im mV-Bereich und ein paar dazu
passende Senken und weitere Quellen im 10-V-Bereich mit
entsprechenden Senken? Dann sollten die sich natürlich nicht
in die Quere kommen.

Ja genau.

Wie wäre es mit zwei getrennten Multiplexern für die
unterschiedlichen Signalbereiche?

Wäre eine mögichkeit aber ich glaube das ist zu kostenaufwendig.
Ich werds einfach akzeptieren :smile:

Vielen Dank.
Mfg
Roman

Hallo Roman,

Um genau zu sein hängt ein Verstäker mit einer sehr hohen
verstärkung drauf und ich will net dass der in Sättigung geht.

Es ist sich ziemlich egal, ob ein Signal am Eingang oder am Ausgang der Schaltung in die Sättigung geht.
Gruß
Axel