Umgang mit Vorgesetzten..Teil 2

Und nochmal hallo. :smile:

ich toleriere ihre Entscheidung. Meine Kritik richtig sich
vielmehr gegen den Trend in diesen Forum bei wirklich jeder
Sache vorzuschlagen, professionelle Hilfe in Anspruch zu
nehmen.

Das habe ich bisher in dieser Weise nicht mitbekommen, da ich mich noch nicht sehr lange regelmäßig in www aufhalte. Ich gehe daher nur von diesem einen Posting aus, und hier war es doch ihr Arzt, der ihr die Therapie vorgeschlagen hat, oder? Und im Forum wird sie unterstützt. Das wiederum halte ich nicht für falsch.

Solche Antworten haben Nullwert, denn der Poster wird
diesen Aspekt sicherlich bereits selber berücksichtigt haben.
Das Forum degradiert damit zur
Therapievermittlungsstelle/Psychologen ABM.

Wie schon gesagt, kann ich im Moment nicht beurteilen.

Ich wünsche Dir, dass Du NIE in eine solche Lage kommst, Du würdest Dir ganz schön an den
Kopf fassen, wenn Du dann an dieses Posting denkst.

Kann sein, obwohl ich nicht glaube das ich der Opfertyp bin.

Ich auch nicht, im Gegenteil. Aber ich habe es bei einem mir sehr nahestehenden Mensch miterlebt, was für mich schon schlimm genug war.

Ich würde Peiniger grundsetzlich kontra geben - ggf. außerhalb
der Rechtsstaatlichkeit.

Naja, so extrem vielleicht nicht, aber meine Meinung vertrete ich grundsätzlich.

Gruss
Enno

Grüße
Natascha

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Hallo Enno,

Nach Psychoterror pur und das fast täglich.

Leuten, die sowas probieren, begegnet man auch im
normalen (Berufs)Leben. Es ist eine Frage, wie man
ihnen begegnet. Das ist auch ohne Therapie erlernbar.

Es ist eine Frage der Wichtigkeit von beiden Seiten.
Auf der einen Seite die Chefin die keine Dienstnehmer mit Persönlichkeit will(also nicht einfach „Leute“) und auf der anderen Seite ein ausgelernter Azubi der darauf brennt Leistung zu zeigen und Anerkennung zu ernten.
Wer hat da die schlechteren Karten?

Wie wichtig ist Anke für die Firma?
Wie wichtig ist für Anke die Firma?

Wie weit erhöht Anke ihr Leistungsbestreben um anerkannt zu werden, die Gefahr ist groß dass sie
gerade in dieser Situation eine zu willige Überstundenmacherin ist, oder eine praktische Vertretung für alles und wenn man sie tritt - dann noch mehr.
Ehrgeiz mit Existenzangst, nicht das normale sondern ein bisserl mehr, ist ein Nährboden für Mobbing.
Den Kollegen von Anke kann die Chefin nicht an, weil entweder der Ehrgeiz oder die Existenzangst fehlt, oder beides.

Ich persönlich finde einen Stellenwechsel am hilfreichsten für
Mobbingopfer, weil es eine Mähre ist dass man nur vehement
genug auftreten muss.

Und dann soll sich etwas ändern ?

  1. das Wissen dass sie Firmen wechseln kann, wenn
    ihr so viel nicht passt.
  2. die Möglichkeit Anerkennung zu erfahren, denn Anerkennung wird sie bei ihrer jetzigen Chefin nie
    bekommen.
  3. leichter an sich was zu verändern, in der jetzigen
    Firma ist der Karren schon zu verfahren.
  4. für sich das Bewusstsein abzulegen ein Azubi zu sein,
    sie steigt in einer neuen Firma ganz anders ein.

Vielleicht - aber ebenso
wahrscheinlich scheint mir, daß am neuen Arbeitsplatz das
Spiel von neuen beginnt.

Dass dem nicht so ist, geht Anke jetzt zu einer Psychotheraphie und wenn alles klappt wird Anke schon
bald wissen wo ihre Schwachpunkte liegen und was sie dagegen tun kann. Warum sie um eine Stelle so fürchtet und nicht um sich z.B.
Warum sie nicht sagt „Wenn ihnen eh nichts passt und nur sie gut sind, dann machen sie doch in Zukunft den ganzen Kram alleine“ :wink:) oder so ähnlich.

Es ist Dein Auftreten, was
charakterlich unintegere Persönlichkeiten wie Mobber dazu
einlädt Dich als Opfer zu sehen.

Ankes Chefin ist ein krasses Beispiel, es geht auch feiner und leiser das Spiel mit der Macht!

Simpel ausgedrückt - tritts
Du ihnen in den *rsch, suchen sie sich ein neues Opfer - Wehrlose quälen macht halt mehr Spaß.

Anke ist nicht wehrlos, sie wehrt sich nur nicht!
Das gilt es jetzt zu klären warum?

es ist für das Opfer einfach unsinnig mühsam.

Wieso ? Weil sie dann ihren Job verliert ? Das glaube ich kaum

  1. Wenn ein Chef brave fleissige Arbeitsbienen will, ohne Profil dann fliegst du aus der Firma, das ist eine Tatsache.
  2. Weil nicht Anke der falsche Dienstnehmer für ihre Chefin ist…sondern ihre Chefin der falsche Dienstgeber für SIE ist.
    Warum soll sie sich soooo verändern, wenn es einfacher
    geht. Lies noch mal ihr 1. Posting, also ich würde sie sofort einstellen, aber auch anders behandeln :wink:)
    Einen Rohdiamant muss man vorsichtig den letzten Schliff geben damit sein strahlen zur Geltung kommt.

aber Deiner Meinung nach, wäre ein Stellenwechsel doch ohnehin
wünschenswert - was hat sie also zu verlieren ?

Ja genau das ist hier die entscheidende Frage *gg*

Ich grüße dich auch, du stellst mir die richtigen Fragen und ich danke dir dafür.
Kerbi

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…ich lese gerade Stefanie Zweig, falls du dich über
meine *Blumige Sprache* wunderst. *grins*

Ich dachte zuerst, ich haue das Buch über den nächsten Zaun wenn nicht endlich eine spannende Handlung passiert…jetzt genieße ich sie im Garten wenn die
Natur mir mir redet :wink:)

Also ich bin ganz entspannte
Kerbi

Hallo Kerbi (und auch allen anderen natürlich),

ich danke euch ganz herzlich dafür, dass ihr euch so mit meinem Problem beschäftigt habt. Alleine das Lesen eurer Artikel hat mir sehr weitergeholfen.

@ Enno:
Wegen meines Selbstbewusstseins habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, denn - wie ich bereits geschrieben habe - habe ich im Privatleben keine Probleme damit, meine Meinung kund zu tun und auch mal jemand richtig die Meinung zu geigen.
Aber im Privatleben hat man dann mit der betreffenden Person eine Woche lang Funkstille und ein bisschen Krach, danach legt sich das wieder.
Es ist eigentlich eine ganz einfache Sache: Ich MUSS (ich denke zumindest dass ich MUSS) mich hier einfach zusammenreißen. Wie schnell hat mich meine Chefin rausgeschmissen und begründet das mit der wirtschaftlich miesen Lage!
Wer bezahlt dann meine Miete, mein Essen, meine Autoversicherung undundund! Verstehste, es geht hier um meinen Arbeitsplatz, um meinen Lebensunterhalt und um meine Selbstständigkeit (bei Eltern wieder einziehen… muss nicht sein!)
Mag sein, dass du meine „Ängste“ als übertrieben empfindest, würdest du SIE aber kennen, könntest du es leichter nachvollziehen!

Und klar, könnt ich sagen: „Ich wechsle den Arbeitsplatz-nichts leichter als das!“ Ja, und hier ist es mein Selbstbewusstsein-ich trau´s mir nicht zu! Kannst du aber alles in meinem 1. Posting nachlesen.
Therapie hört sich natürlich auch für mich ganz furchtbar an, aber wenn ich´s mir richtig überlege ist es wahrscheinlich nichts anderes, als mit jemandem zu sprechen der sich mit sowas auskennt und mir hilfreiche Ratschläge gibt! www is ja auch ne Art Therapie!

@ Kerbi

Lies noch mal ihr 1. Posting, also ich würde sie sofort
einstellen, aber auch anders behandeln :wink:)
Einen Rohdiamant muss man vorsichtig den letzten Schliff geben
damit sein strahlen zur Geltung kommt.

DANKE!!! *tutgut*

So und jetzt warte ich einfach noch ab bis im Sommer der Azubi kommt und die Sen. Chefs sich verabschieden und wenn sich dann immer noch nichts gebessert hat fang ich mal mit Bewerbung-Schreiben an!

Schönen Tag und viele Grüße
anke

Hallo Kerbi,

hier für würd ich Dir gern 20 Punkte geben, aber den einen, den ich geben kann, hab ich nun vergeben. Volltreffer!

Gruß

Heidrun, die im letzten Jahr gemobbt wurde und seitdem schlimmste Depressionen hat.

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