Und nochmals Arbeitszeugnis

Hallo ihr alle,

eine Bekannte von mir hat gekündigt und sich ein Zwischenzeugnis ausstellen lassen. Sie hat mich gebeten mal ein paar Meinungen einzuholen - daher: Wie beurteilt Ihr das ganze?

"Frau XXX erledigt ihre Aufgaben stets sorgfältig und genau und erreicht dadurch jederzeit überdurchschnittliche Arbeitsqualität. Sie verfügt über eine breite Berufserfahrung und beherrscht ihren Aufgabenbereich umfassend und überdurchschnittlich.

Frau XXX zeigt Initiative, Fleiß und Eifer. Durch ihre ausdauernde und belastbare Art bewältigt sie auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen alle Aufgaben stets gut. Mit den Leistungen von Frau XXX waren wir jederzeit zufrieden.

Das Verhalten von Frau XXX gegenüber Kollegen und Vorgesetzten ist vorbildlich. Besonders hervorzuheben ist auch ihre Tealfähigkeit und Überzeugungsfähigkeit sowie die stehts gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden, auf deren Anliegen sie flexibel eingeht.

Frau XXX erbat dieses Zwischenzeugnis, da sie Ihr Anstellungsverhältnis zum 31. März 2005 gekündigt hat. Wir danken ihr für ihre guten Leistungen."

So jetzt seid Ihr dran - danke im vorraus.

Gruß Ivo

Arbeitszeugnis-‚Noten‘
Hallo,

anhand dem hier
http://jobworld.evita.de/artikel/arbeitszeugnis/
kannst du ganz gut selbst dich mal reinlesen, was das für eine „Note“ ist.
Für einen „Einser“ fehlen mir einige Attribute und Adjektive.
Könnte besser sein.

Chris

eine Bekannte von mir hat gekündigt und sich ein
Zwischenzeugnis ausstellen lassen. Sie hat mich gebeten mal
ein paar Meinungen einzuholen - daher: Wie beurteilt Ihr das
ganze?

"Frau XXX erledigt ihre Aufgaben stets sorgfältig und genau
und erreicht dadurch jederzeit überdurchschnittliche
Arbeitsqualität. Sie verfügt über eine breite Berufserfahrung
und beherrscht ihren Aufgabenbereich umfassend und
überdurchschnittlich.

Frau XXX zeigt Initiative, Fleiß und Eifer. Durch ihre
ausdauernde und belastbare Art bewältigt sie auch unter
schwierigen Arbeitsbedingungen alle Aufgaben stets gut. Mit
den Leistungen von Frau XXX waren wir jederzeit zufrieden.

Das Verhalten von Frau XXX gegenüber Kollegen und Vorgesetzten
ist vorbildlich. Besonders hervorzuheben ist auch ihre
Tealfähigkeit und Überzeugungsfähigkeit sowie die stehts gute
Zusammenarbeit mit unseren Kunden, auf deren Anliegen sie
flexibel eingeht.

Frau XXX erbat dieses Zwischenzeugnis, da sie Ihr
Anstellungsverhältnis zum 31. März 2005 gekündigt hat. Wir
danken ihr für ihre guten Leistungen."

So jetzt seid Ihr dran - danke im vorraus.

Gruß Ivo

Hallo.

Eigentlich klingt der Text ja ganz gut, ABER das kann schnell ins Negative umschlagen. Speziell dann, wenn ‚Selbstverständlichkeiten‘ im Zeugnis stehen: http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/erfolggeld/sc…
(„der Link ist soooooooo uralt, hab ich vor 4 Monaten schon gepostet…“)
HTH
mfg M.L.

Hallo Ivo

Man müßte schon auch den Rest kennen, sonst bleibt es Kaffeesatzleserei.

Gruß,
LeoLo

Hallo LeoLo,

hier kommt der Rest:

"Frau xxx XXX, geboren am xx.xx.xxx, begann am 1. September 1996 die Ausbildung zur Bankkauffrau in unserem Haus. Die Ausbildung endete mit der mündlichen Abschlussprüfung am 12. Januar 1999. Für diesen Zeitraum haben wir ein Berufsausbildungszeugnis ausgestellt.

Nach erfolgreicher Ausbildung übernahmen wir Frau XXX zunächst in ein besfristetes Anstellungsverhältnis. Aufgrund ihres Engagements und ihrer Leistungen übernahmen wir Frau XXX im Anschluss daran in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis.

Frau XXX war von Anfang an für [namentlich genanntes Spezialgebiet/Bereich] zuständig. Ihr Aufgabengebiet umfasste im Wesentlichen:

  • [Auflistung der Tätigkeiten]"

[Anschließend weiter wie im Text zuvor]

Ich hoffe du kannst nun ein bischen mehr damit anfangen.

Gruß Ivo

Hallo

In dem Zusammenhang mit dem Berufsbild finde ich die Formulierungen eigentlich im Gesamtbild ganz ordentlich. Klar, zu meckern hat man immer was. Ich vermisse vor allem das Wort „erfolgreich“. Einerseits wird ihr immer mal gute Leistung attestiert, aber so ganz wird es nicht auf den Punkt gebracht. Da irritiert plötzlich „Initiative, Fleiß und Eifer“, denn das sind Attribute, die vom guten Willen zeugen. Es wird aber nie klar und deutlich gesagt, daß dieser gute Wille sich auch in außerordentlicher Leistung niederschlug. Es wird zwar immer wieder zwischen den Zeilen suggeriert, aber einmal klar und deutlich mit dem Finger drauf zeigen, täte diesem Zeugnis in meinen Augen sehr gut. „sorgfältig und genau“ deutet oft auf Langsamkeit hin, dürfte aber hier bei dem Berufsbild eher förderlich erscheinen. Trotzdem dürfte der Zusatz, daß Sie „weit über das vertraglich geschuldete Maß hinaus“ gute Leistungen erbracht hat, für Aufhellung sorgen. Die Vorgesetzten sollten beim Sozialverhalten vor den Kollegen stehen, damit hier keine Unstimmigkeiten vermutet werden. Ihre Kündigung wird zudem auch nicht bedauert und die Dankesformel erscheint mehr so pro forma…

Gruß,
LeoLo

Frau xxx XXX, geboren am xx.xx.xxx, begann am 1. September 1996 die Ausbildung zur Bankkauffrau in unserem Haus. Die Ausbildung endete mit der mündlichen Abschlussprüfung am 12. Januar 1999. Für diesen Zeitraum haben wir ein Berufsausbildungszeugnis ausgestellt.

Nach erfolgreicher Ausbildung übernahmen wir Frau XXX zunächst in ein befristetes Anstellungsverhältnis. Aufgrund ihres Engagements und ihrer Leistungen übernahmen wir Frau XXX im Anschluss daran in ein unbefristetes Anstellungsverhältnis.

Frau XXX war von Anfang an für [namentlich genanntes Spezialgebiet/Bereich] zuständig. Ihr Aufgabengebiet umfasste im Wesentlichen:

  • [Auflistung der Tätigkeiten]

Frau XXX erledigt ihre Aufgaben stets sorgfältig und genau und erreicht dadurch jederzeit überdurchschnittliche Arbeitsqualität. Sie verfügt über eine breite Berufserfahrung und beherrscht ihren Aufgabenbereich umfassend und überdurchschnittlich.

Frau XXX zeigt Initiative, Fleiß und Eifer. Durch ihre ausdauernde und belastbare Art bewältigt sie auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen alle Aufgaben stets gut. Mit den Leistungen von Frau XXX waren wir jederzeit zufrieden.

Das Verhalten von Frau XXX gegenüber Kollegen und Vorgesetzten ist vorbildlich. Besonders hervorzuheben ist auch ihre Teamfähigkeit und Überzeugungsfähigkeit sowie die stehts gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden, auf deren Anliegen sie flexibel eingeht.

Frau XXX erbat dieses Zwischenzeugnis, da sie Ihr Anstellungsverhältnis zum 31. März 2005 gekündigt hat. Wir danken ihr für ihre guten Leistungen.

2 „Gefällt mir“

Hallo.

Im Prinzip hat ja LeoLo schon alles gesagt.

Zum nachlesen eignet sich dieses Buch:
Hesse Schrader: Das perfekte Arbeitszeugnis.
ISBN 3821838493 Buch anschauen

Schöne Grüße

Leo