USA-Hitler-Stalin

Die zentrale Überlegung bei deiner Frage ist:
Was wäre nach 1933 passiert, wenn Hitler nicht an die macht
gekommen wäre…

Hallo Mike,
eigentlich ist die zentrale Überlegung meiner Fragen das Hitler ein notwendiges Übel war um den Kommunismus fern von Europa zu halten.Also mittel zum Zweck.

Der Kommunismus endete letztendlich an der Grenze zur DDR.

Gruß
der irrige Feudelio

Die zentrale Überlegung bei deiner Frage ist:
Was wäre nach 1933 passiert, wenn Hitler nicht an die macht
gekommen wäre…

Hallo Mike,
eigentlich ist die zentrale Überlegung meiner Fragen das
Hitler ein notwendiges Übel war um den Kommunismus fern von
Europa zu halten.Also mittel zum Zweck.

Der Kommunismus endete letztendlich an der Grenze zur DDR.

Hi Feudelio
Ohne Hitler würde der Kommunismus an der Ostgrenze Polens enden.
Gruß
Mike

hallo xnada,

ich stelle nicht dar, sondern es handelt sich um die inhaltsangabe des verlages.
es geht auch um die entkräftung zahlreicher klischees, des „guten schwulen“, welche u.a. auch sehr in der szene verbreitet ist.
deine urteile sind bemekenswert: hast du das buch gelesen?
kennst du mich?
wie bist du in der lage, mir aversionen gegen schwule und lesben zu unterstellen, weil ich einen zeitungsartikel las, welcher dieses buch zitierte und einen klappentext poste?
ich glaube nicht, daß du mich und meine haltung einschätzen kannst, erst recht nicht aus einem einzigen posting.

strubbel
=:o[

Es war Hitlers grosse … äh „Vision“, dass USA und UdSSR als 2 total gegensätzliche Staaten sich, sobald sie sich in Europa, quasi auf deutschem Boden, träfen, gegenseitig auslöschen würden.

Als er diese Vision sich jedoch so ausdachte war sein Blitzkrieg gegen Russland aber schon lange im Schlamm steckengeblieben und alles ging den Bach runter.

Sieht also eher nach letztem Strohhalm aus.
Den Gefallen haben ihm die beiden Länder ja zum Glück nicht gemacht.

Ansonsten schliesse ich grösstenteils Michael an - auch wenn die Russen immer vom Export der Weltrevolution sprachen (was ja wohl nur durch Gewalt möglich gewesen wäre) hätten sie es bestimmt nicht auf sich genommen, Westeuropa anzugreifen. Dazu hatten sie gar nicht die Ressourcen.
Dem deutschen Angriff konnten sie schliesslich nur dank übermenschlicher Anstrengung, Opferwillen und gewaltiger anglo-amerikanischer Waffenhilfe widerstehen. Wie sollte dieses Land es mit Deutschland, Frankreich, England, Italien aufnehmen können, wenn es nicht mal gelang, gegen Finnland einen erfolgreichen Krieg zu führen? Stalin war zwar brutal und skrupellos, aber kein Idiot. Das hatte er Hitler voraus.

Gruss

Du sagst nein.Dann hätte die USA wohl auch tatenlos zugesehen
wie
sich Stalin,Europa unter den Nagel reisst.

Stalin hatte nie die absicht, sich Europa unter den nagel zu reißen. Es war Trozki, der die weltrevolution weiterführen wollte, nicht Stalin. Stalin sprach ab etwa 1925 vom aufbau des „sozialismus in einem land“, d.h. in der Sowjetunion. Er verstand darunter allerdings den aufbau seiner persönlichen diktatur. Als diktator war er klug genug zu wissen, dass er seine persönliche diktatur nicht auf mittel- und westeuropäische länder hätte ausdehnen können.
Das alles änderte sich erst durch den II. Weltkrieg, durch den überfall der Nazideutschen auf die Sowjetunion. Erst danach hatte Stalin den drang, sich militärisch so weit westlich wie möglich zu verteidigen.

Das passt alles so gut zusammen.Hitler stellt sich gegen die
Russen,

Diese überlegung hat die deutschen industriellen dazu gebracht, Hitler zu unterstützen. Sie brauchten jemanden, der ihnen die kommunisten vom leibe hielt.

die Allierten gewinnen den Krieg gegen Deutschland.

Amerikanische Besatzungstruppen sichern Europa gegen den
Kommunismus.
Alles im Interesse Amerikas,oder?

Das ist eine unhistorische betrachtungsweise, rein von rückwärts gesehen. In den 20er und 30er jahren hat sich die USA fast überhaupt nicht um Europa gekümmert, sich nur mit sich selbst und mit dem übrigen Amerika beschäftigt.

Gruß von tonikal

Es gab in der Tat ein gewisses Chaos nach dem ersten Weltkrieg in Europa, wo viele zweifelhafte Kräfte konkurrierten, so dass es als höchst attraktiv erschien, eine neue starke moderne Macht zu etablieren, die weder die Nachteile der kolonial selbstgerecht sorglosen Staaten des Westens weiter dulden würde noch den sehr teufelskreisähnlichen Zündelspielchen kommunistischer Tendenzen weiter zusehen sollte.

Unter diesem Gesichtspunkt und der Tatsache, dass dass der Nationalsozialismus sich nicht weiter durchsetzen konnte, sondern immer mehr unter beschleunigtem Kräftezerfall und Destruktion wie auch interner Verfilzung nicht mehr in der Lage war, sich konstruktiv zu regenerieren, schien es aus vielen Gründen wohl als vorteilhaft, die USA so weit wie möglich nach Europa hineinzuziehen. Hiermit wäre auch die kompromisslose Kriegsführung bis zum Schluss zu erklären. Dasselbe gilt aus etwas verschiedenen Gründen auch gegenüber Rußland. Dem würde auch das Sprichwort vom Tragen zum Jagen entsprechen. Die Verhältnisse waren hier jedoch etwas komplexer. So ging es hier wohl stark darum, viele Kräfte neu zu wecken wie das Selbstbewusstsein der zuvor innerlich eher passiven Nationen der Hauptsiegermächte, die durch die Provokationen genötigt wurden, sich neu zu größter Stärke und ökonomischer Dynamik zu formieren. Dies entspricht auch der in vieler Hinsicht treibenden Grundidee der Nazis, alle möglichen reaktionären trägen und fortschrittsbremsenden Kräfte zu zerschlagen, einschließlich morallos vermeutetem Militär, den gewachsenen Geschäftsstrukturen in den Städten wie sonstiger parasitärer Eliten, um ähnlich wie in den noch jungen USA einen grundlegenden zivilisatorischen Neuanfang machen zu können. In ähnlicher Weise konnte oder sollte hiermit teilweise erreicht werden, die vergratene Revolution in Rußland noch in eine konstruktivere Richtung zu lenken, indem alter und neuer Filz zerschlagen wurden und Kräfte des bodenständigen nicht elitär militarisierten Bürgertums neu aufgewirbelt wurden.

Ohne diese Herausforderungen hätten sich vielleicht andere Konfrontationsstrukturen herauskristallisiert, möglicherweise so, dass Deutschlands Hauptteil nicht voll in den Westen hätte integriert werden könnte und sich ein erneuter Schauplatz der Zerreibung vieler unterschiedlicher Tendenzen und Interessen ergeben hätte wie jüngst noch in Afghanistan mit sonstigen Gefahren des Abgleitens in Destruktion und Zerfall, was eine Entwicklung voller Entfaltung der Kräfte technischer Modernisierung hätte entscheidend beeinträchtigen oder vermurksen können.

Der Gegensatz nach dem zweiten Weltkrieg hatte die zweifelhafte Funktion, Ost und West in vieler Hinsicht gegeneinander auszuspielen, um einerseits die USA weiter zur Schaffung disziplinierter zivilisatorischer Überlegenheit zu drängen und andererseits durch das korrupte reaktionäre kommunistische Regime im Osten dort die Entwicklung gewissermaßen anzuhalten und die Verhältnisse festzustellen. Dies hatte viele bemerkenswerte Auswirkungen, wobei vor allem auch der nicht zu unterschätzen ist, wie vorgeführt wurde, wie eine Diktatur ohne verantwortungsfähige Staatskontrolle durch ein freies nicht korrumpiertes Volk zu stärkstem teufelskreismäßigem Zerfall führt. Gerade dieser Lerneffekt der Mobilisierung gegen alle möglichen komplexen Mißstände war auch wichtig, um heute gewissenhaft bessere Strukturen zu schaffen und nicht weiter radikalen oder parasitären Kräften freies Spiel der Zerrüttung oder Aushöhlung aller Verantwortung zu überlassen.

So war der kalte Krieg mehr als die Fortsetzung des vorherigen, nämlich eine sehr langsamer und komplexer Restrukturierungsprozess unter hohem Erfolgsdruck. Wäre dieser Druck nicht dagewesen, hätte auch der Westen noch stärker wieder in fragewürdige partikuläre Interessen einzelner sozialer Gruppen oder dominanter Eliten fallen können statt die Gemeinschaftskräfte der gesamten Bevölkerung auf sehr fundierte Weise zu stimulieren und die Sensitivität gegenüber vielen Problemen zu erhöhen.

Viele Grüße
Gerald

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