Was anstatt Zucker?

Das ist ein hartnäckiges Gerücht, stimmt aber nicht.
Einzig und allein ein steigender Glukosespiegel im Blut gibt
den Sekretionsreiz und führt zur Freisetzung von Insulin in
den Langerhansinseln. Definitiv nicht süßer Geschmack.

Vieles kann eine Insulinausschüttung verursachen. Natürlich allen voran ein steigender Blutzuckerspiegel. Dieser aber wiederum ist höchst labil. So kann Aufregung (Streßhormone) oder sonstige vegetative Signale bereits eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels zur Folge haben. Süßer Geschmack und das Gefühl, Süßes zu sich zu nehmen, können dafür schon ausreichen. Als Reaktion wird dann Insulin ausgeschüttet.

Ob da snun wirklich bei jedem Süßstoff so ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber denkbar wäre es auf jeden Fall schon.

Benni

Seit April 2004 ist Sucralose in der Europäischen Union als
Lebensmittelzusatzstoff zugelassen.

Oh, das ist mir neu. Aber man lernt ja gerne dazu.

In Tierversuchen traten verschiedene Komplikationen auf (etwa
die Vergrößerung von Leber und Niere).

Ja, das passiert bei quasi allen Stoffen, was aber wenig bis nichts über die Wirkung beim Menschen sagt.

Sucralose wird außerdem
im Körper in geringem Maße verstoffwechselt, es entstehen
verschiedene Abbauprodukte, deren Wirkungen auf den Menschen
noch nicht hinreichend erforscht sind.

Ich wüßte gerne, welches Enzym Sucralose im Körper aufspalten können sollte. Soviele verschiedene Verdauungsenzyme produziert der Körper ja nun auch wieder nicht. Oder bezieht sich das auch wieder auf den Tierversuch?

Zudem beträgt die Reinheit von Sucralose nur 98%, das heißt zu
2% sind andere Substanzen enthalten, etwa Methanol oder in
Spuren auch Schwermetalle (Blei, Arsen und andere).

Es sind Restmengen der Stoffe enthalten, die bei der Synthetisierung eingesetzt wurden. Welche das sind, hängt ganz vom Verfahren ab. Bei Süßstoffen, die für den menschlichen Verzehr freigegeben sind, kann man aber davon ausgehen, daß diese Reststoffe unbedenklich sind.

Sucralose zeigt eine appetitanregende Wirkung, die nicht
sinnvoll im Einsatz für Diäten wäre.

Hier ist der Autor wohl über das Ziel hinausgeschossen oder kennt neuere Studien als ich (was ja durchaus sein kann). Mir sind jedenfalls keine Studien bekannt, die die Auswirkung von Sucralose auf den menschlichen Appetit untersucht hätten. Wahrscheinlich schlußfolgert er hier aus den Erfahrungen mit anderen Süßstoffen. Denkbar wäre eine solche Wirkung allerdings. Ob das den Einsatz bei Diäten allerdings „nicht sinnvoll“ werden läßt, ist eien ganz andere Frage.

Decken sich diese mit deinen Informationen?

Weitesgehend, entsprechend meiner Kommentierung.

Benni

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Vieles kann eine Insulinausschüttung verursachen. Natürlich
allen voran ein steigender Blutzuckerspiegel. Dieser aber
wiederum ist höchst labil. So kann Aufregung (Streßhormone)
oder sonstige vegetative Signale bereits eine Erhöhung des
Blutzuckerspiegels zur Folge haben. Süßer Geschmack und das
Gefühl, Süßes zu sich zu nehmen, können dafür schon
ausreichen. Als Reaktion wird dann Insulin ausgeschüttet.

Hübsche Theorie, in der Praxis aber widerlegt.
War auch schon mal Thema hier bei www.

HAlte ich für ebenso fragwürdig, wie Deine Empfehlung zur Sukralose.

Ob da snun wirklich bei jedem Süßstoff so ist, entzieht sich
meiner Kenntnis. Aber denkbar wäre es auf jeden Fall schon.

Benni

Hübsche Theorie, in der Praxis aber widerlegt.
War auch schon mal Thema hier bei www.

Ich kenne im persönlichen Umfeld einige Diabetiker, die Dir gerne einmal vorführen, wie Aufregung oder bereits der Anblick einer süßen Versuchung den Blutzuckerspiegel ansteigen läßt.

HAlte ich für ebenso fragwürdig, wie Deine Empfehlung zur
Sukralose.

Was ist an dieser Empfehlung bitte fragwürdig?

Benni

Hi Benni,

In Deutschland ist der Stoff natürlich mal wieder noch nicht
zugelassen.

und das m.E. aus einem guten Grund.
Chlororganika sollten so wenig wie irgend möglich in den Umlauf gebracht werden.
Oft genug schon waren solche Sachen ‚Völlig harmlos‘ und man mußte später eingestehen, daß dem nicht so war.
Die Gefahr eine Akkumulation ist da zu nennen, das war beim DDT schon so, oder das ev. Abbauprodukte klimarelevant wurden etc.

Gandalf

Hi Benni,

Es sind Restmengen der Stoffe enthalten, die bei der
Synthetisierung eingesetzt wurden. Welche das sind, hängt ganz
vom Verfahren ab. Bei Süßstoffen, die für den menschlichen
Verzehr freigegeben sind, kann man aber davon ausgehen, daß
diese Reststoffe unbedenklich sind.

Du bist wohl recht vertrauensselig :wink:
Im Ernst.
Wenn da wirklich noch merkliche Mengen an Nebenprodukten drin sein sollten, dann sind meine Bedenken noch größer!

Ich arbeite in einem Bereich, wo ab und zu auch Lebensmmittelkontaktstoffe (klasse Wort!) bewertet werden müssen.
Da hat sich in den letzten ca. 20 Jahren immer wieder mal gezeigt, daß scheinbar harmlose Verbindungen ‚plötzlich‘ gar nicht mehr sooo harmlos waren. Ich für meinen Teil ziehe daraus die Konsequenz, eher unnötige Substanzen nicht zu verwenden.
Und Sucralose ist m.E. eine solche.

Gandalf

Hübsche Theorie, in der Praxis aber widerlegt.
War auch schon mal Thema hier bei www.

Ich kenne im persönlichen Umfeld einige Diabetiker, die Dir
gerne einmal vorführen, wie Aufregung oder bereits der Anblick
einer süßen Versuchung den Blutzuckerspiegel ansteigen läßt.

Na, dann führ mal vor. Ich kenne nur Diabetiker, die froh sind, dass sie mitr Süßstoff ihren Kaffee trinken können und hinterher nicht den Schmacht nach mehr haben, wie es nach Zuckergenuss der Fall ist.

HAlte ich für ebenso fragwürdig, wie Deine Empfehlung zur
Sukralose.

Was ist an dieser Empfehlung bitte fragwürdig?

Diese Diskussion führt ja nun glücklicherweise Gandalf mit Dir.
Mit ein bisschen Googeln muss man nicht lange suchen.
Aber schon Deine Argumentationskette weckt nicht gerade Vertrauen in den Stoff.
Eigentlich wollte ich auch nur sagen, dass das mit dem Insulin und dem Süßstoff widerlegt ist, und lasse es jetzt gut sein.
Gruß,Anja

und das m.E. aus einem guten Grund.
Chlororganika sollten so wenig wie irgend möglich in den
Umlauf gebracht werden.

Jeder Stoff ist einzeln zu betrachten. Solange die Sicherheit des Stoffes weitesgehend sichergestellt ist und es keine Anhaltspunkte für eine unerwünschte oder gar schädliche Wirkung gibt, kann und muß solch ein Stoff auch zugelassen werden.

Die Gefahr eine Akkumulation ist da zu nennen, das war beim
DDT schon so,

Warum DDT verboten wurde, weiß man heute sehr genau. Gesundheitsbedenken waren da reines Alibi und nur vorgeschoben. DDT ist und war das einzig wirklich wirksame Mittel gegen die Malarieübertragung durch Moskitos vor allem in Afrika. Seit dem Verbot des Mittels und bis heute fehlender wirklicher Alternativen, sind mehr Menschen an Malarie gestorben, als irgendein chemischer Stoff jemals an Schaden hätte anrichten können.

oder das ev. Abbauprodukte klimarelevant wurden
etc.

Entschuldigung, es geht um einen Süßstoff.

Benni

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Mahlzeit Benni,

Warum DDT verboten wurde, weiß man heute sehr genau.
Gesundheitsbedenken waren da reines Alibi und nur
vorgeschoben.

aha, das waren dann also wieder die Freimaurer oder Illuminanten oder was?!
Warum DDT verboten wurde hat schon sehr gute Gründe und wurde gegen den massiven Widerstand sehr vieler durchgesetzt.
Das es kein probates Mittel gegen Malaria gibt, liegt vielmehr daran, daß die Pharmakonzerne ihre Forschungsgelder lieber in Projekte wie Süßstoffe steckt, weil dort mehr Geld zu verdienen ist.
Böse gesagt verdienen die an Fetten besser als an Hungernden.

oder das ev. Abbauprodukte klimarelevant wurden
etc.

Entschuldigung, es geht um einen Süßstoff.

Warum sollen dann keine klimaschädlichen Substanzen entstehen.
Süßstoffe werden im zig-Tonnenmaßstab hergestellt und verwendet.
Wenn diese Substanz dann mehr oder weniger unverdaut in die Umwelt kommt, machen sich andere Lebewesen darüber her, die es dann zum Teil verändern und dann durchaus Schadstoffe herstellen können.
Ein möglicher Metabolid wäre dann z.B. Methylchlorid.

Gandalf

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aha, das waren dann also wieder die Freimaurer oder
Illuminanten oder was?!

Nein, aber es gab handfeste Interessen.

Warum DDT verboten wurde hat schon sehr gute Gründe und wurde
gegen den massiven Widerstand sehr vieler durchgesetzt.

Es gibt keinerlei sehr gute Gründe dafür. Keiner der damals vorgebrachten, ist heute mehr wissenschaftlich in irgendeiner Form haltbar. Nur die Menschen leiden bis heute unter dieser Entscheidung.

Das es kein probates Mittel gegen Malaria gibt, liegt vielmehr
daran, daß die Pharmakonzerne ihre Forschungsgelder lieber in
Projekte wie Süßstoffe steckt, weil dort mehr Geld zu
verdienen ist.

Jede Universität mit einer medizinischen Fakulatät darf gerne auf diesem Bereich forschen - öffentlich gefördert und finanziert. Mal abgesehen davon, daß auch die Millionen von Touristen jährlich unter den Vorbeugungsmedikamenten gegen Malaria leiden, die ja leider starke Nebenwirkungen haben können. Die würden sicher gerne einige Sümmchen für bessere Medikamente ausgeben.

Der Grund ist aber letztlich auch egal. Es gibt in der gegenwärtigen Situation ein hervorragend wirksames Mittel: DDT, dessen Nutzen bei weitem auch jede noch so weit hergeholte Gefahr aufwiegt.

Warum sollen dann keine klimaschädlichen Substanzen entstehen.
Süßstoffe werden im zig-Tonnenmaßstab hergestellt und
verwendet.
Wenn diese Substanz dann mehr oder weniger unverdaut in die
Umwelt kommt, machen sich andere Lebewesen darüber her, die es
dann zum Teil verändern und dann durchaus Schadstoffe
herstellen können.
Ein möglicher Metabolid wäre dann z.B. Methylchlorid.

Ich erwarte noch den Tag, und er wird kommen, da bin ich mir sicher, wenn uns die CO2-Hysteriker vorschreiben werden, was wir essen dürfen und was nicht. Hach, Ideologie ist doch was schönes. Damit werden selbst die abartigsten Vorschläge plötzlich legitimiert.

Benni

aha, das waren dann also wieder die Freimaurer oder
Illuminanten oder was?!

Nein, aber es gab handfeste Interessen.

die da wären?

Warum DDT verboten wurde hat schon sehr gute Gründe und wurde
gegen den massiven Widerstand sehr vieler durchgesetzt.

Es gibt keinerlei sehr gute Gründe dafür. Keiner der damals
vorgebrachten, ist heute mehr wissenschaftlich in irgendeiner
Form haltbar. Nur die Menschen leiden bis heute unter dieser
Entscheidung.

Daß das DDT sich massiv in der Biosphäre angereichert hat, daß die Schalen von Vögeln, selbst in der Antarktis so dünn wurden, dap es kaum noch Brutewrfolge gab, speziell bei den Vögeln am oberen Ende der Fresskette (Greife und Pinguine).
Chlorakne bei den Menschen der ausbringungsgebiete
Und das sind nur Sachen, die mir spontan in Erinnerung kommen.

Das es kein probates Mittel gegen Malaria gibt, liegt vielmehr
daran, daß die Pharmakonzerne ihre Forschungsgelder lieber in
Projekte wie Süßstoffe steckt, weil dort mehr Geld zu
verdienen ist.

Jede Universität mit einer medizinischen Fakulatät darf gerne
auf diesem Bereich forschen - öffentlich gefördert und
finanziert.

Du bist ja der Experte in Pharmaforschung!!!
Wie man schon beim Herrn Nuhr hören kann
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…
Pharmaforschung ist kein Ding, daß man mal so eben an einem Arbeitskreis einer Uni durchziehen kann.
Da laufen gut dreistellige Milloinenbeträge, die gerne mal in den Milliardenbereich hochgehen über den Tisch, und Du zeigst mir den Arbeitskreis oder das Institut, die solche Budgets haben.
Allein die Zulassung kostet ettliche Millionen.

Mal abgesehen davon, daß auch die Millionen von
Touristen jährlich unter den Vorbeugungsmedikamenten gegen
Malaria leiden, die ja leider starke Nebenwirkungen haben
können. Die würden sicher gerne einige Sümmchen für bessere
Medikamente ausgeben.

Offensichtlich nicht, denn sonst wäre Bill Gates nicht nötig, der ettliche hundert Millionen Dollar spendiert hat, um die Malariaforschung anzukurbeln.
Wie schon gesagt, die Pharmafirmen investieren lieber in Mittel gegen Fettleibigkeit, da ist der Markt sicherer.

Der Grund ist aber letztlich auch egal. Es gibt in der
gegenwärtigen Situation ein hervorragend wirksames Mittel:
DDT, dessen Nutzen bei weitem auch jede noch so weit
hergeholte Gefahr aufwiegt.

Es gibt ettliche sehr gute Chemikalien, von der wir uns verabscheiden mußten, weil sie zwar super in der Wirkung waren, aber umweltschädlich. Auf diesem Gebiet arbeite ich seit ettlichen Jahren, nämlich solche Chemikalien gegen weniger schädliche auszutauschen.
DDT ist kein Einzelfall.
Aber Du bist schließlich der Experte, ich vergaß.

Ich erwarte noch den Tag, und er wird kommen, da bin ich mir
sicher, wenn uns die CO2-Hysteriker vorschreiben werden, was
wir essen dürfen und was nicht. Hach, Ideologie ist doch was
schönes. Damit werden selbst die abartigsten Vorschläge
plötzlich legitimiert.

Wenn man keine Ahnung hat …

Gandalf

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die da wären?

http://tinyurl.com/hywss
http://tinyurl.com/25z43
http://tinyurl.com/gb9hl

In diesen Links werden die Auswirkungen, Ursachen und tatsächlichen Gründe, die zum Verbot von DDT geführt haben besprochen.

Daß das DDT sich massiv in der Biosphäre angereichert hat, daß
die Schalen von Vögeln, selbst in der Antarktis so dünn
wurden, dap es kaum noch Brutewrfolge gab, speziell bei den
Vögeln am oberen Ende der Fresskette (Greife und Pinguine).

Längst widerlegt.

Chlorakne bei den Menschen der ausbringungsgebiete

Klar, wenn ich in dem Zeug bade oder es eben unsachgemäß ausbringe, hat das Schäden zur Folge, wie bei jedem Insektizid.

Du bist ja der Experte in Pharmaforschung!!!
Wie man schon beim Herrn Nuhr hören kann
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal…
Pharmaforschung ist kein Ding, daß man mal so eben an einem
Arbeitskreis einer Uni durchziehen kann.

Ich sprach auch nicht von einem Arbeitskreis. Ich habe selbst schon an Forschungsstudien von Universitäten teilgenommen und weiß deshalb durchaus, wie medizinische Forschung an der Universität betrieben wird.

Allein die Zulassung kostet ettliche Millionen.

Das ist in der Tat ein Knackpunkt, der aber erst am Ende steht. Zuerst muß erst mal überhaupt eine Wirkstoffgruppe gefunden werden, die zur Behandlung oder Prävention in Frage kommt.

Offensichtlich nicht, denn sonst wäre Bill Gates nicht nötig,
der ettliche hundert Millionen Dollar spendiert hat, um die
Malariaforschung anzukurbeln.

Es werden auch Millionen für die AIDS- und Krebsforschung gespendet. Geld kann im Forschungsbereich nie schaden. Das solltest auch gerade Du wissen.

Wie schon gesagt, die Pharmafirmen investieren lieber in
Mittel gegen Fettleibigkeit, da ist der Markt sicherer.

Pharmafirmen sind keine Sozialsationen sonder Wirtschaftsunternehmen. Das ist schon richtig. Niemand seckt viel Geld in die Entwicklung von irgend etwas, wenn er hinterher nur einen feuchten Händedruck dafür bekommt oder manche afrikanische Staaten ganz bewußt und offen beispielsweise die Lizenzen verletzen.

Es gibt ettliche sehr gute Chemikalien, von der wir uns
verabscheiden mußten, weil sie zwar super in der Wirkung
waren, aber umweltschädlich.

Das kann man, wenn es Alternativen gibt. Die gibt es beim Kampf gegen Malaria aber nicht wirklich. Ansonsten sind etwaige Umweltwirkungen immer im Licht des Nutzens zu betrachten. Jährlich sterben unnötigerweise Millionen von Menschen an der Malaria, insbesondere Kinder. Selbst wenn es Umweltschäden durch den Einsatz von DDT gäbe, wiegen Millionen von Menschenleben mit Sicherheit schwerer.

Auf diesem Gebiet arbeite ich
seit ettlichen Jahren, nämlich solche Chemikalien gegen
weniger schädliche auszutauschen.

Da sist äußerst lobenswert. Aber bis es Alternativen gibt, muß man nehmen, was man hat.

Ich erwarte noch den Tag, und er wird kommen, da bin ich mir
sicher, wenn uns die CO2-Hysteriker vorschreiben werden, was
wir essen dürfen und was nicht. Hach, Ideologie ist doch was
schönes. Damit werden selbst die abartigsten Vorschläge
plötzlich legitimiert.

Wenn man keine Ahnung hat …

Ich habe (leider) Ahnung und sehe deshalb genau das Beschriebene in absehbarer Zeit auf uns zukommen.

Benni

Hi Benni,

In diesen Links werden die Auswirkungen, Ursachen und
tatsächlichen Gründe, die zum Verbot von DDT geführt haben
besprochen.

jaja, die bösen Umweltaktivisten sind mal wieder alles schuld.

Daß das DDT sich massiv in der Biosphäre angereichert hat, daß
die Schalen von Vögeln, selbst in der Antarktis so dünn
wurden, dap es kaum noch Brutewrfolge gab, speziell bei den
Vögeln am oberen Ende der Fresskette (Greife und Pinguine).

Längst widerlegt.

Das sehen andere Stellen aber anders
http://www.vis-ernaehrung.bayern.de/de/left/fachinfo…
http://www.bfr.bund.de/cm/218/ddt_lindan_methoxychlo…

Ich sprach auch nicht von einem Arbeitskreis. Ich habe selbst
schon an Forschungsstudien von Universitäten teilgenommen und
weiß deshalb durchaus, wie medizinische Forschung an der
Universität betrieben wird.

Ich spreche nicht von medizinischer Forschung, sondern von Pharmaforschung.
An solchen Programmen sind schnell einige hundert Chemiker, Laboranten und Ingenieure beteiligt.
Die Entwicklung eines Prperates dauert auch mal einige Jahre bis zur ersten Stufe der klinischen Tests.

Aber wie schon geschrieben, wenn die Pharmaindustrie ein echtes Interesse hätte, würden die da was tun. Tun sie aber nicht, weil der Markt nicht lukrativ ist.

Allein die Zulassung kostet ettliche Millionen.

Das ist in der Tat ein Knackpunkt, der aber erst am Ende
steht. Zuerst muß erst mal überhaupt eine Wirkstoffgruppe
gefunden werden, die zur Behandlung oder Prävention in Frage
kommt.

Und das kostet, siehe oben.

Da haben übrigens auch die Methoden mit Substanzbibliotheken wenig geändert, die vor 10 - 15 Jahren so bejubelt wurden.

Wie schon gesagt, die Pharmafirmen investieren lieber in
Mittel gegen Fettleibigkeit, da ist der Markt sicherer.

Es gibt ettliche sehr gute Chemikalien, von der wir uns
verabscheiden mußten, weil sie zwar super in der Wirkung
waren, aber umweltschädlich.

Das kann man, wenn es Alternativen gibt.

Die Alternativen liegen aber nicht auf der Straße, man muß sie finden, und das kostet (wieder siehe oben!).
Hier hat die chemiesche Industrie ein großes Interesse und läßt forschen.
Bei Malaria hat sie kein Interessen - dann eben nicht.

Die gibt es beim
Kampf gegen Malaria aber nicht wirklich.

Aha, Du kannst also hellsehen?
Wenn ein Gebiet nicht ordentlichdurchforstet wird, kann man im VOrfeld kaum was sagen, höchstens durch eine Kristallkugel.

Ansonsten sind
etwaige Umweltwirkungen immer im Licht des Nutzens zu
betrachten. Jährlich sterben unnötigerweise Millionen von
Menschen an der Malaria, insbesondere Kinder. Selbst wenn es
Umweltschäden durch den Einsatz von DDT gäbe, wiegen Millionen
von Menschenleben mit Sicherheit schwerer.

Und was ist, wenn die Umweltschäden mittel- bis langfristig mehr Menschen töten?
Durch die lange Halbwertzeit ist eine Umkehr kaum machbar.

Aber bis es Alternativen gibt, muß
man nehmen, was man hat.

Nun, da man nicht ernsthaft Alternativen sucht sollte man besser sagen.

Übrigens wird DDT durchaus noch verwendet.
Wird in den von mir gegebenen Links auch beschrieben.

Gandalf

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jaja, die bösen Umweltaktivisten sind mal wieder alles schuld.

Nein, natürlich nicht an allem. Aber an manchem schon.

Das sehen andere Stellen aber anders
http://www.vis-ernaehrung.bayern.de/de/left/fachinfo…

Nein, eigentlich nicht:

„Untersuchungen bei Menschen zeigten selten klare toxische Einflüsse von DDT, sie waren teilweise widersprüchlich oder konnten nicht eindeutig dem DDT zugeordnet werden, weil zusätzliche Belastungen durch andere Schadstoffe vorlagen.“

http://www.bfr.bund.de/cm/218/ddt_lindan_methoxychlo…

Auch da steht nichts weiter als eine Behauptung, die sich aber nicht mal auf eine konkrete Wirkung bezieht.

Die Alternativen liegen aber nicht auf der Straße, man muß sie
finden, und das kostet (wieder siehe oben!).

Unbestritten.

Hier hat die chemiesche Industrie ein großes Interesse und
läßt forschen.
Bei Malaria hat sie kein Interessen - dann eben nicht.

Kennst Du die Forschungsanstrengungen der Industrie bezüglich Malaria oder schlußfolgerst Du hier nur aus fehlenden Wirkstoffen auf derren Untätigkeit?

Aha, Du kannst also hellsehen?

Nein, ich weiß es, oder willst Du der UNO und anderer Institutionen Massenmord unterstellen, weil es Alternativen gibt, die aber bewußt nicht eingesetzt werden?

Wenn ein Gebiet nicht ordentlichdurchforstet wird, kann man im
VOrfeld kaum was sagen, höchstens durch eine Kristallkugel.

Ich sprach nicht von hypothetischen Alternativen, sondenr von welchen, die wir heute zur Verfügung haben.

Und was ist, wenn die Umweltschäden mittel- bis langfristig
mehr Menschen töten?

Wofür es bei DDT aber keinerlei Beweise gibt.

Übrigens wird DDT durchaus noch verwendet.
Wird in den von mir gegebenen Links auch beschrieben.

Ich weiß, nur leider findet es nicht dort Verwendung, wo es dringenst gebraucht wird.

Benni

Tach Benni,

http://www.bfr.bund.de/cm/218/ddt_lindan_methoxychlo…

aber auch
Das Hauptzielorgan der chronischen DDT-Toxizität bei Tieren ist die Leber. Hohe Dosen rufen Leberschädigungen hervor, außerdem wirkt DDT hier eindeutig krebserzeugend. Weiterhin wurden Störungen der Körperabwehr (des Immunsystems), der Blutbildung und der Fortpflanzung beobachtet
das spricht doch für eine gut ausgebildete Giftigkeit, oder?!

Kennst Du die Forschungsanstrengungen der Industrie bezüglich
Malaria oder schlußfolgerst Du hier nur aus fehlenden
Wirkstoffen auf derren Untätigkeit?

Es gab mehrere Aufrufe der WHO an die forschenden Pharmaunternehmen, sich der Malariaproblematik anzunehmen, seit Jahrzehnten.
Da weder Forschungsaktivitäten, noch neue Substanzen aufgetaucht sind, scheint das Interesse wohl nicht allzu hoch zu sein.

Gandalf

Das Hauptzielorgan der chronischen DDT-Toxizität bei Tieren
ist die Leber. Hohe Dosen rufen Leberschädigungen hervor,
außerdem wirkt DDT hier eindeutig krebserzeugend. Weiterhin
wurden Störungen der Körperabwehr (des Immunsystems), der
Blutbildung und der Fortpflanzung beobachtet

das spricht doch für eine gut ausgebildete Giftigkeit, oder?!

Natürlich, aber darum steht da ja auch „hohe Dosen“.

Da weder Forschungsaktivitäten, noch neue Substanzen
aufgetaucht sind,

Woher willst Du die Forschungsaktivitäten in den Konzernen denn kennen? Oder schlußfolgerst Du vielleicht doch nur von den fehlenden Substanzen darauf?

Benni

Hi,

Natürlich, aber darum steht da ja auch „hohe Dosen“.

die aber häufig angewendet werden.

Woher willst Du die Forschungsaktivitäten in den Konzernen
denn kennen? Oder schlußfolgerst Du vielleicht doch nur von
den fehlenden Substanzen darauf?

Nein, es gab und gibt Aussagen von mehreren Firmen, daß sie sich mangels Lukrativität ‚an diesem Markt nicht beteiligen möchten‘
Ist doch eine ziemlich eindeutige Aussage - oder?

Gandalf