Was ist typisch männlich/ weiblich?

Jaja, das kennt man: VR 1 Fahrt erwarten? Joo, Faaht äwaddn odä so. HP 1 Fahrt? - Jaa, isch glaub Faacht oda so, jedenpfall grün. Mach ma den Regler auf, Anschlag! Das muss kesseln! Un Steuerung auf minneschdens 3/4! Isch will die olle Kuh schleudern höan! Asso? Auf guudes Gelingn - Hau rein!

  • Ich glaub, dafür würd ich auch Windeln tragen…

Schöne Grüße

MM

Na siehste - und welche Faabe hat eine seriöse NSU Quickly?

(das einzige Mopped, dessen Vmax man durch geeignete Maßnahmen mit Haushaltsmitteln verdoppeln konnte!)

Schöne Grüße

MM

Hallo

Das liegt wahrscheinlich nicht in erster Linie daran, dass es dort dreckig zugeht, sondern eher daran, dass dort wenige Frauen arbeiten. Die meisten wollen nicht die einzige Frau am Arbeitsplatz sein.

Was IMHO allerdings sein könnte ist, dass Frauen tendenziell Menschen, Pflanzen und Tiere interessanter und vor allen Dingen wichtiger finden als Maschinen.

Angesichts eines nach wie vor existierenden Gender-Pay-Gaps ist es für mich keine Frage, dass schon Kinder in Geschlechterrollen landen.
Wir leben nach wie vor in einer patriarchalischen Struktur, auch wenn sich da erheblich viel getan hat, vor allem äusserlich, was wir überwiegend Frauen und nicht Männern zu verdanken haben, und auch deswegen halte ich es für unvermeidlich, zu erkennen, dass wir schon als Kinder die Regeln lernen und in unseren Rollen landen.
Der einzige Ausweg ist der, Eltern zu haben, deren Bewusstsein sich schon über das Rollendenken hinaus entwickelt hat, aber selbst dann landen wir früher oder später in einer Umwelt, die noch in Rollen organisiert ist.

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen männlich und weiblich, dann aber wieder ist es doch so, dass Männer auch weibliche und Frauen männliche Anteile (im Innen) haben, und im besten Fall kann ein Kind sich frei entwickeln und seine eigene Ausgewogenheit mit männlich/ weiblich finden. Ungehindert von Rollenzuschreibungen.

Jetzt machen wir (geil!) eine Formel in Boolescher Algebra draus, mit AND, NOT, OR und XOR - Verknüfungen!

Ich stelle seit Jahren eine Frage, die mir bisher noch niemand überzeugend beantworten konnte: Wenn es Eigenschaften gibt, die sowohl Mnner als auch Frauen haben, was macht es für einen Sinn, diese Eigenschaften als männlich oder weiblich zu klassifizieren? Ist das nicht genau die Rollenzuschreibung, die verhindert, dass sich Menschen frei entwickeln?

Wirklich nachweisbar sind letztendlich nur physische und physilogische Eigenschaften. Bereits bei den daraus abgeleiteten Eigenschaften wird es deutlich enger.

Gruß,
Max

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Das erinnert an den unglückselige Dialog der FdL Hiergeist und Habart im Juni 75 …

Das scheint mir auch so. Ich hab mal eine Reportage von einer Frau über das Schiff Queen Mary II gesehen. Es wurden allerlei Menschen vorgestellt, vom Zimmermädchen (oder sagt man Kabinenmädchen?) über diverse Passagiere und Passagierbelustigungen bis hin zum Kapitän. Kein Blick in den Maschinenraum oder sonstwas Technisches. Daß das Schiff z. B. zusätzlich zwei Gasturbinen als Antriebsquelle hat, ist der Reporterin wahrscheinlich völlig entgangen.

Fand ich als Technikfreak nicht so gelungen, gell?

Gruß T

Meine Antwort ist, wie Du Dir denken kannst „nein“.
Und , wie immer „es kommt darauf an“. Wie genau damit umgegangen wird.
Warum sollte ein Kind sich nicht frei entwickeln, wenn einfach alles, was da ist liebevoll gesehen, bejaht, gespiegelt und nicht mit Erwartungen belastet wird? Egal, ob es männliche oder weibliche Qualitäten sind.
Aus den physischen Eigenschaften lässt sich einiges ableiten.
Die weibliche Geschlechts- und Fortpflnzungsanatomie ist zutiefst innerlich und rezeptiv. Die Anatomie wohlgemerkt.
Die männliche Anatomie ist äusserlich und aktiv.
Das sind 2 Pole desselben, aber eben 2 Pole auch.

Im Innen ist es oft umgekehrt.
Jung hat das mit Animus und Anima beschrieben und das ist gleichzeitig ein tiefer Entwicklungsweg, das Gegensätzliche in sich ins Leben zu bringen und damit zu integrieren.
Ein Elternteil der diese Arbeit bewusst oder auch unbewusst geleistet hat- und nichts anderes ist psychische Reifung an dieser Stelle- wird nichts tun, was das Kind darin einengt, sich selber ins Leben zu bringen und ihm nicht mit Rollenerwartungen auf die Nerven gehen.

Die Frage ist, ob die Einteilung in „männliche“ und „weibliche“ Eigenschaften nicht gerade dieser liebevollen Bejahung im Wege streht. Denn letztendlich sagt man dem Kind damit ja „Du bist weiblich, aber diese Eigenschaften an Dir sind nicht weiblich.“ Und ist es nicht etwas weltfremd, zu glauben, eine derartige Aussage wäre möglich, ohne damit implizit eine Rollenerwartung zu wecken und zu transportieren?

und ihm nicht mit Rollenerwartungen auf die Nerven gehen.

Meiner Meiung nach tun das die Eltern aber, wenn sie Eigenschaften, die über die Physilogie hinausgehen, als männlich oder weiblich klassifizieren.

Gruß,
Max

Ich finde das zu kopfig, was nicht grundsätzlich falsch ist, aber an dieser Stelle sich falsch anfühlt.
Ich denke, um das, was ich wirklich meine, zu erfassen braucht es etwas anderes, als die Ratio, die immer alles in Teile zerlegt.
Wir müssen doch bei allem, was wir erwägen uns klar darüber sein, auf welcher Bewusstseinsstufe das statt findet?
Ich will in die Richtung diverser Geistesschulen und sogar nah dran, an das, was manche philosophia perennis nennen- um mich nicht mißzuverstehen. Dort lösen sich die Gegensätze nämlich umgehend wieder auf und bestehen und bestehen gleichzeitig auch nicht.

So geht es mir auch mit dem, was Du schreibst. Ich finde es sehr verkopft, davon auszugehen, dass man Eigenschaften in männlich oder weiblich einteilen kann, oder zwangsläufig damit ein Rollenbild zu transportieren. Das ist ein sehr theoretisches Konstrukt. Gefühle, Menschen, Kindern funktionieren so nicht. Ein Kind, dem ich sage „Du bist zwar weiblich, aber weißt du, diese Eigenschaften, die du hast und die dich ausmachen, die nennen wir männlich“, wird sich verkehrt fühlen. Egal was Jung oder diverse Geistesschulen sagen.

Die Frage bleibt also: Welchen Nutzen hat diese Einteilung?

Wir müssen doch bei allem, was wir erwägen uns klar darüber sein, auf welcher Bewusstseinsstufe das statt findet?

Auch das finde ich zu kiopfig, und es fühlt sich an dieser Stelle falsch an. :slight_smile:

Gruß,
Max

Natürlich sagen wir das dem Kind nicht! Das wäre ja absurd.
Wir nehmen das Kind einfach so, wie es ist und erwarten am besten gar nichts.
Alles andere wäre tatsächlich " kopfig".

Ich habe nur erläutert, was ich erkannt habe und in der Interaktion mit dem Kind spielt das keine Rolle!
Das sind Erklärungen für Erwachsene.

Zu welchem Zweck? Warum muss man Eigenschaften als „männlich“ oder „weiblich“ erklären?

Das wäre ja absurd.
Und warum ist es weniger absurd, wenn man es zu einem Erwachsenen sagt?

Viele Grüße,
Max

Wenn es jemand nicht hören will, sagt man es auch Erwachsenen nicht.
Auseinandersetzung damit ist nur sinnvoll, wenn klar ist, dass man sich auf eine Metaebene befindet.

waren aber stocknüchtern, als sie diesen Dialog führten.

Und das Riesenross, das lange vorher die Begegnung auf eingleisiger Strecke in den Bildfahrplan gemalt hatte, mutmaßlich auch - aber das gehört woandersten hin.

Schöne Grüße

MM

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Moin,

welche Faabe hat eine seriöse NSU Quickly ?

nu bin ich aber geplättet - außer graugrün ist mir noch nichts begegnet.

Gruß
Ralf