als am Foucaultschen Pendel bin ich auch gescheitert (war aber
nur geliehen;
Mir scheint so langsam, dies Buch liest man in einem Rutsch, oder man scheitert
DAS Buch kann ich aber echt empfehlen (ist auch nicht schwer
zu lesen): Estes ist eine Therapeutin der Spitzenklasse, in
diesem Buch beschreibt sie Märchen und ihre
tiefenpsychologische Interpretation dazu; ist also auch
„häppchenweise“ genießbar.
Boah, Märchen… gar nicht meine Welt…
PS: den deutschen Untertitel finde ich auch doof (Die Kraft
der weiblichen Urinstinkte -nicht abschrecken lassen!)
Ich hatte mir gerade vorgenommen keine neuen Bücher mehr zu
kaufen, bis die alten durch sind, aber wie soll ich sagen? Ich
habe schon kläglich versagt ;-/
das kenn ich nur zu gut
Meine Frau wollte mir schon mal dieses Versprechen abringen, hat aber schnell eingesehen, daß ich mein Dope (= neue Bücher) brauche.
Außerdem kauf ich mir sehr viele Fachbücher und Lexika, die man eh nicht wie einen Roman durchliest.
Bei mir gehört zu dieser Kategorie ‚Das foucaultsche Pendel‘
von Umberto Eco.
Na dann will ich mich mal outen. JA, ich habe Das foucaultsche
Pendel von hinten bis vorne durchgelesen und zwar fast in
einem Rutsch und JA ich fand das mega spannend (viel
spannender z.B. als „Der Name der Rose“)
Jawoll, ging mir genauso. Und falls Du die noch nicht kennst, zwei Empfehlungen von mir - beides ähnlich spannende Gegenwarts/Historienschinken:
Melodien von Helmut Krausser (ISB-Nr 3-596-12180-9)
Die Neun Pforten (Der Club Dumas) von Arturo Pérez-Reverte (ISB-Nr. 3-442-72663-8)
Die Wolfsfrau liegt bei mir auch seit Jahrzehnten herum
also bei mir gibts da auch einige. Es ist sicher nicht gerecht, die in einen Topf zu werfen, aber bei diesen bin ich einfach steckengeblieben:
Tolkien, Lord of the Rings
Döblin, Berlin Alexanderplatz
William Gibson, Neuromancer
Haben wirklich nicht viel miteinander zu tun, oder? Komisch …
Durch das „Foucault’sche Pendel“ habe ich mich durchgequält. Im Nachhinein kann ich nur sagen: Lohnt sich nicht! Es gibt Bücher, die bleiben besser ungelesen.
Danke für den Tipp, ich werd’s versuchen.
Vielleicht sind die Kleinschriften wirklich geniessbarer.
Zumindest die „Aphorismen zur Lebensweisheit“ liessen sich ganz gut lesen.
Liebe Grüße,
HastaLavista
als Naturwissenschaftler ist vielleicht die kleine Schrift
Schopenhauers „Über den Willen in der Natur“ von 1836
interessanter.
… nur so eine Idee …
Herzliche Grüße
Thomas Miller
*deresbedauertwenndieweltalswilleundvorstellungimregalverstaubt*
so kannst Du das aber nicht behaupten. Auch ich lese Bücher nur zum Genuß, aber Sach-, Fach,- Lehr,- und sonstewasmittrockeneminhaltgefülltBücher sowie Lexika gehören bei mir nun mal dazu. Frag mich was und ich hab (hoffentlich) das passende Lexikon dazu. Ist auch in Zeiten des Internet ganz praktisch.
Tja…gücklicherweise sind die Geschmäcker verschieden
Aber irgendwann werde ich es schaffen!!!
Ich hatte mir gerade vorgenommen keine neuen Bücher mehr zu
kaufen, bis die alten durch sind, aber wie soll ich sagen? Ich
habe schon kläglich versagt ;-/
Da ich nicht zu den Papierstaplern (jaja ich weiss, Papier isoliert wunderbar Außenwände *g*) zähle und Bücher für mich Gebrauchsgegenstand und nicht Dekoration sind bin ich auf folgende Strategie verfallen: Bücher, die nach einer gewissen Zeitspannen von mir nicht gelesen werden, werden gnadenlos wieder bei e-bay verrammscht. Das gleiche betrifft Bücher, bei denen ich nach einmaliger Lektüre weiss, dies wird das einzige Mal bleiben. Romane werden fast ausschließlich weiterverramscht (egal ob Allende oder Gabaldon) es sei denn, sie finden den Weg auf mein „Lieblingsregal“.
So wächste mein Bücherbestand nicht so krass und der Inhalt wird immer besser. Auch bei Fachbüchern steh ich auf dem Standpunkt: Nicht alles was gedruckt wird, ist auch das Papier wert
Bücher wegzuschmeissen bring ich jedoch nicht übers Herz, also werden sie halt verramscht.
Ohja… da habe ich mich auch eher mühsam durchgequält…und
habe den ganzen Hype um das Buch nicht so recht verstanden.
Philosophie hatte ich in der Schule, so dass mir die
philosophischen Einschübe eher zu kurz und außerdem bekannt
waren und die Geschichte drumerhum. Naja, ein nettes Märchen.
Dieses Buch hat nur deswegen den Weg zum Weiterverkauf noch nicht gefunden, weil es ein Geschenk war. Sowas tut man ja nicht…*gg*
_Außerdem kauf ich mir sehr viele Fachbücher und Lexika, die man eh nicht wie einen Roman durchliest. _
und war eher ironisch gemeint (wie - Du liest Deine Lexika nicht wie ein Roman?)
Da ich nicht zu den Papierstaplern (jaja ich weiss, Papier
isoliert wunderbar Außenwände *g*) zähle und Bücher für mich
Gebrauchsgegenstand und nicht Dekoration sind
Und das, wo du doch ein großes Haus hast *seufz*
bin ich auf
folgende Strategie verfallen: Bücher, die nach einer gewissen
Zeitspannen von mir nicht gelesen werden, werden gnadenlos
wieder bei e-bay verrammscht.
NEIN! *entsetzerBlick*
Das gleiche betrifft Bücher, bei
denen ich nach einmaliger Lektüre weiss, dies wird das einzige
Mal bleiben. Romane werden fast ausschließlich
weiterverramscht
Wie wäre es, die nächste Liste mal mir zukommen zulassen? *sabber* Nein, eigentlich nicht… oder doch? oder…
Aaaaaaaaaaaaahhhhhhhh
So wächste mein Bücherbestand nicht so krass und der Inhalt
wird immer besser.
Hast du schonmal Bücher doppelt gekauft? Weil du erst dachtest, das ist nichts für dich, um dann nach Jahren festzustellen, ist doch was?
Auch bei Fachbüchern steh ich auf dem
Standpunkt: Nicht alles was gedruckt wird, ist auch das Papier
wert
Bei Fachbüchern stimme ich dir zu - wenn ich was aktuelles brauche, gehe ich in die Bib.
Habe mich schon x-mal an der ‚Bibel‘ versucht. Es ist eigentlich nie am Inhalt gescheitert, sondern am Stil. Heute habe ich zum Geburtstag ‚Das Buch von Gott- Die Bibel als Roman‘ geschenkt bekommen, und mich auf’m WC gleich festgelesen…
Mein spezieller Scheiterhaufen…
…in Buchform ist die fünfbändige „Shikasta“-Serie von Doris Lessing. Obwohl ich mich sehr für literarische Phantastik interessiere und Lessings Stil in kürzeren Texten mögen gelernt habe, umzingle ich dieses Mammutwerk schon Jahre.
Ach ja, noch einen Autoren gibt’s: Thackeray! Den „Jahrmarkt der Eitelkeiten“ will ich auch schon jahrelang mal lesen (habe auch eine wunderschöne Ausgabe), aber irgendwie…
Wie Karl Kraus schon sagte: „Woher habe ich eigentlich die Zeit, so viele Bücher nicht zu lesen…“ (**seufz**)
Ein großartiger Artikel zu diesem Thema, ist vor einiger Zeit im Kulturspiegel zu lesen gewesen:
L I T E R A T U R
„Welches Buch haben Sie noch nicht gelesen?“
Der Künstler Julius Deutschbauer betreibt in Wien die weltweit einzige Bibliothek ungelesener Bücher. Weil er findet, dass sie die besseren Werke sind. Ein Blick hinter die Klagemauer des Bildungsbürgertums. Von Fiona Ehlers