Irrige Meinung
Hallo,
ich finde ja das Engagement der Tierliebhaber ganz lobens-
wert, die Blüten in Bezug auf Anwendung von Rechtsgrund-
sätzen lassen mich in diesem Zusammenhang gruseln.
Ähemmm…Uwi…dir wurd doch schon deutlich gesagt, das deine
Eintellung Unsinn ist (siehe anwar)
Ja, klar, in diesem Punkt habe ich ja schon meine Meinung
gesagt. Interressant ist nur, daß es da bei einigen
Diskutanten keine Zwischentöne gibt. Toleranz gegen
Andersdenkende ist da Fehlanzeige. Das nenne ich militant.
und auch hier liegst du
daneben, denn es ist druchaus schon gesetzlich verankert,
das eine Straftat legitim ist wenn dadurch eine Straftat
verhindert wird. (Siehe einfach Tötung in Notwehr, usw…)
Ja, das aber eben immer nur bei Gefahr im Verzug.
Konsequenter Weise sollte der Tierarzt doch gleich dem
Tierquäler die Spritze geben, das wäre doch in Deinem
Sinne der „Verhinderung von Straftaten“ , oder ?
Notwehr gilt nimmer, wenn Du zu Deinem Nacbar mel eben
rübergehst und ihn mit 'ner Pistole abballerst, weil er
Dir gestern im Suff gedroht hat, Dich umzubringen.
Geh mal zur Polizei und lasse Deinen Kumpel verhaften,
weil der gesagt hat daß er Dich morgen abend verprügeln wird.
Frage mal gepeinigte Ehefrauen was passiert, wenn der
liebe Ehemann wieder besoffen heimkommt und abzusehen ist,
daß er seine Frau und Kinder verprügelt. Fehlanzeige, wenn
da jemand denkt, die Polizei kommt und könne nach
deutschen Recht vorsorglich den Ehemann verhaften.
Da wird max. verwarnt Erst muß was passiert sein bzw.
die Handlung muß unmittelbar angegangen sein.
Nun zurück zurück zum Thema:
Originalzitat von Wolfgang:
„Der Tierarzt weiß ganz genau, auf welche Weise sein Kunde
die Tiere tötet, wenn er sich weigert, den gesetzwidrigen
Job zu machen. Verhält sich der Arzt gemäß Tierschutzgesetz,
läuft im nächsten Moment die übliche Quälerei ab.
Der TA taxiert den Menschen und bemerkt, daß der Flachkopf
Argumente nicht begreifen wird. Die Leute kriegen die Tiere
schon irgendwie tot und im Zweifel interessiert nicht einmal,
ob sie wirklich tot sind. Welpen werden in den Müll gesteckt
oder lebendig verbuddelt. Menschen sind so.“
Wenn das also im Leben so läuft, und das Gesetz auf solche
Weise neuerdings umgebogen werden kann, dann sind wir
demnächst in Texas 1850 angelangt. Da werden die potentielle
Tierquäler vorsorglich gleich am nächsten Baum aufgehängt.
Denk mal drüber nach, ehe Du anderen Unsinn vorwirfst.
Und nochmal: Ich habe beim ersten Posting schon darauf
hingewiesen, daß hier einige Leute beim Thema Tierquälerei
gleich ausflippen und völlig überzogene und irrrationelle
Maßnahmen anraten. Ich habe in keiner Weise Tierqualerei
befürwortet und ja wohl auch vorgeschalgen, wie das
Problem meiner Meinung nach zu lösen wäre und ich habe
die Verhältnismäßigkeit einiger vorgeschlagenene Maßnahmen
kritisiert und die völlig unsachlichen rein emotionalen
Äußerungen wie „in die Fresse schlagen“, „Polizei holen“,
„sofort Anzeigen“ und „Hund da rausholen“.
Wollen wir also mal die Kirche im Dorf lassen.
Es ging nicht um vollzogenen Mord oder schwere Körper-
verletzung, auch nicht um Kindesmißhandlung oder
Vergewaltigung sondern erst mal nur um eine
Absichtserklärung von der Freundin der Freundin den
eigenen Hund decken zu lassen .
Die Interpretation des TSG einiger Leute scheint mir
auch sehr weltfremt zu sein.
Man möge doch noch mal Wolfgangs Interpretation von
§1 TSG mit dem Wortlaut §4 und dem wahren leben vergleichen .
http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/tierschg/ind…
Gruß Uwi