Wer verdient wieviel?

Hallo,
ich bin gerade dabei meine Zukunft zu planen und mir einen Beruf auszusuchen. Da es mir auch auf den Verdienst ankommt, habe ich schon nach einer Seite gesucht, wo die ungefähren Gehälter verschiedener Berufe aufgelistet sind, bin aber nicht fündig geworden.
Weiß einer von euch zufällig, wo man da was rausfinden kann?

LG Maria

Hallo Maria!

Da es mir auch auf den :Verdienst ankommt, habe ich :schon nach einer Seite :gesucht, wo die ungefähren
Gehälter verschiedener Berufe :aufgelistet sind, bin aber :nicht fündig geworden.
Weiß einer von euch zufällig, :wo man da was rausfinden :kann?

Auch ohne einschlägige Internet-Seiten sind Aussagen möglich:
Am unteren Ende der Einkommensskala liegen ALG-II-Empfänger, Kurierfahrer und Sozialpädagogen mit Job als Regalauffüller bei Aldi. Im Mittelfeld sind niedergelassene Kieferorthopäden, Ministerpräsidenten sowie Frühstücksdirektoren von Krankenkassen recht gut aufgestellt. Die Spitzengruppe wird von Autorennfahrern sowie Vorstandssprechern DAX-notierter Unternehmen repräsentiert.

Spaß beiseite: Man kann gewiß feststellen, daß die durchschnittliche Ingenieurin ein höheres Einkommen als der Durchschnitt der Schuhmacherinnen erzielt. Aber was nützen Durchschnittsangaben, wenn ausschließlich Deine ganz persönlichen Bedingungen von Interesse sind? Um beim Beispiel zu bleiben: Es gibt Maß-Schuhmacher, die mit keinem durchschnittlichen Ing.-Einkommen tauschen würden. Es gibt Betriebswirte, die froh sein müssen, in irgendeinem stillen Sachbearbeiterjob unterzukommen, während Berufskollegen ein 6stelliges Jahreseinkommen nach Hause tragen. Es gibt Fußbodenleger, die ständig vor osteuropäischer Billigkonkurrenz zittern, während Könner und Künstler ihres Fachs längst nicht jeden Auftrag annehmen. Es gibt Rechtsanwälte, die über jeden Maschendrahtzaun-Nachbarkrach um Gartenzwerge froh sein müssen, während ein Berufskollege in untertrieben ausgedrückt solidem Wohlstand lebt.

Will sagen: Folge Deinen Neigungen, Interessen und Fähigkeiten! Nur was Du gerne machst, kannst Du auf Dauer auch gut machen. Gibt es in einem Deinen Neigungen und Wünschen entsprechenden Berufsfeld die Wahl zwischen gewerblicher Ausbildung und Studium, wähle das Studium.

Gruß
Wolfgang

Hallo Maria,

guckst Du, bei den FAQ zu diesem Brett, die derzeit zweite von oben:

FAQ:1145

Wenn Du jetzt erst vor der Berufswahl stehst, gilt bei der Interpretation der gefundenen Werte allerdings einer der schönen Refrains vom ollen Hannes Wader - „so vergeht Jahr um Jahr, und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war“.

Wenn ich 1989 mit meinem frischen Diplom gewusst hätte, dass fünfzehn Jahre später Agraringenieure gesuchte Spezialisten sein würden, hätte ich paar Dinge anders gemacht.

Und wenn ich bei Aufnahme des Studiums gewußt hätte, wie gänzlich brotlos es sich beim Abschluss darstellen würde, wahrscheinlich auch.

Relativ bessere Gehälter gibts immer für Leute, die sich mit dem, was sie machen, mehr oder weniger fanatisch beschäftigen können und daher was drauf haben. Das geht am besten, wenn man macht, was man mag. Finde ich.

Schöne Grüße

MM

Schau mal unter http://www.sueddeutsche.de/,nlj1/jobkarriere/

wär da aber vorsichtig, wenn Du gerade erst eine Berufsausbildung suchst. Sowas hängt von vielen Faktoren, wie z. B. von Angebot und Nachfrage, ab und kann sich im Laufe der Jahre verschieben.

Außerdem Verdienst spielt eine Rolle, aber mit Sicherheit nicht die größte. Was nützt es Dir, wenn Du Dir zwar viel leisten kannst, aber keine Zeit hast es auszugeben oder Dich jeden Tag in die Arbeit quälen musst?!