Wie nennt man Neger korrekt?

Überraschung: es heißt WELTmeisterschaft, da ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich erhöht, dass Menschen, die nicht dem europäischen Durchschnittsmenschen (den es genau so wenig gibt) entsprechen.

Aber du hast immer noch nicht erklärt, warum es WICHTIG oder ERWÄHNENSWERT ist, welche Hautfarbe er hat.
Dir wurden hier schon mehrere Vorschläge gemacht, wie du über den Mann reden kannst, ohne die Hautfarbe zu erwähnen. Ich sehe immer noch nicht, warum es notwendig ist, sie zu erwähnen:
der Schiedsrichter der Begegnung Kroatien-Costa Rica
der Schiedsrichter aus Senegal
in einer Reihe: der dritte von links

usw.

Grüße
Siboniwe

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Weil das immer schon so war.

Ich kann keine Belegstelle finden, in der „Mohr“ nicht mit Klischees belegt wurde und neutral verwendet wurde. Nicht historisch und heute schon gar nicht.

Grüße
Siboniwe

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Genau. Niemandem würde es einfallen, z. B. „der weiße Schiedsrichter aus Frankreich“ zu sagen.

Gruß T

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Ja, wenn der Reporter so etwas bemerken würde, das wäre wirklich eigenartig.
Ich hatte die Ausgangsfrage so verstanden, dass der poster eine Bezeichnung, die er selber nutzen kann, sucht, für privat.

das geht wohl kaum. dein moralischer hoheitsanspruch scheint unverwüstlich. das ist die crux zahlreicher debatten, dem anderen zwar zuhören, aber nicht ernst nehmen und ablehnen.

daher hätte ich im sinne verständnis und angebot geschrieben:

natürlich lasse ich mich gern eines anderen belehren.

eben. das problem, von einem schwarzen schiri zu sprechen, haben du und andere. alles rassistisch, abwertend, belehrend und moralisch negativ wertend.

pasquino

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Das ist das große Problem sämtlicher Kommentatoren. Man möchte nicht ständig den Namen nennen. Ich erinnere nur an den Leimener (Boris Becker, von dem übrigens kein Mensch ihn als Rothaarigen bezeichnen würde) oder an Michael Schumacher, der auch gern als der Kerpener bezeichnet wurde (Hier würde z.B. auch kein Mensch auf die Idee kommen, ihn als der Mann mit dem großen Kinn zu bezeichnen)
Kurz, die Kommentatoren benutzen halt nicht immer gern den Namen, sondern weichen auf andere Bezeichnungen aus. Der Senegalese, oder auch gestern, der iranische Schiedsrichter, ist doch voll in Ordnung.
Warum in diesem Zusammenhang die Hautfarbe eine Rolle spielen soll, erschließt sich mir nicht. Kein Mensch würde zum Gegner von Timo Boll zu sagen, dass Boll hier gegen einen gelben Riesen (Fan Zhedong) spielen muss.

Soon

Das Angebot nehme ich gerne an und erwarte hoffnungsvoll deine Antwort auf meine Frage. Zur Erinnerung:
In welchem nicht-rassistischen Zusammenhang ist die Hautfarbe des Schiedsrichters im OP von Bedeutung?

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nun, die frage war doch, wenn man das erwähnen möchte, was politisch korrekt wäre.
deine ansicht ist, dass man nicht einmal erwähnen dürfte.
weil es aus deiner sicht rassistisch ist und einfach „das bessere“ ist.

und ich streite ab, dass es grundsätzlich rassistisch ist, hautfarbe zu erwähnen. lediglich eine „andere“ sicht- und betrachtungsweise.

pasquino

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Dann sollte es dir ja nicht schwer fallen, meine einfach Frage zu beantworten:
In welchem nicht-rassistischen Zusammenhang ist die Hautfarbe des Schiedsrichters im OP von Bedeutung?

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antwort:

du hast nicht einmal deinen rassistisch-vorwurf erklärt/dargestellt. einfach so hingeschmissen und als wahr und unverrückbar erklärt. erklär uns doch in dünnen worten, weshalb eine gar mit dir kombinierte aussage „der schwarze schiedsrichter aus senegal“ einen rassismusvorwurf berechtigt.

pasquino

Stimmt, da kam trotz mehrfachem Nachfragen keine Antwort.

Bezeichnend, wie leicht so etwas zu entlarven ist. Da ich davon ausgehe, dass du die Hoffnungslosigkeit deiner Position mittlerweile eingesehen hast, ist für mich die Diskussion an dieser Stelle beendet.

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wenn es dich besser schlafen lässt, ist es doch gut.

pasquino

Ich hab mir das jetzt alles nochmal durchgelesen, auch deine Beteuerungen, dass du das ja auf keinen Fall negativ meinst …
Kannst du eigentlich erklären, warum du im Titel ein Wort benutzt, dass du selbst im Post als „abwertend“ bezeichnest?
Jedesmal, wenn ich im Feed den Titel lese, finde ich ihn inakzeptabler und unappetitlicher.

Seltsam, gerade im Oberfränkischen Raum wirst du viel über Mohren finden, diese werden dort zimlich hochgehalten, Ebenso auch in anderen Bayrischen Regionen. Schönes Beispiel dafür ist z.B. Coburg mit den Coburger Mohr als Stadtwappen (ja die Heraldtiker Täsuchen sich schon seit Jahrhunderten), auch trug der Letzte Papst bewusst einen Mohren in seinen Amtswappen.

Dies trifft übringens wohl auch auf alle Bezeichnungen zu, das man damit etwas verknüpft, dafür gibt es ja diese Wörter wie Baum, Indinaner, Langnasen ect. von grundaus sind diese nur einen Bezeichnung, was man daraus macht und wie man diese verwendest sind und belieben zwei paar Schuhe.

Ja, kann ich erklären. Ich gebe zu, ich wollte ein bisschen provozieren, um eine lebhafte Diskussion anzuregen.

Weil jeder Schwarze, den du fragen würdest , etwas dagegen hätte, so bezeichnet zu werden!

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Hallo,##

Was heißt das? Restaurantnamen mit „Mohren“ drin oder was? Das hat doch nichts mit „hochhalten“ zu tun, nichts mit Respekt. Schau dir mal den Mohr im Struwwelpeter an - da wird gegen die bösen Buben gewettert, die den Mann nicht in Ruhe lassen - und dennoch ist die bildliche Darstellung des „armen, schwarzen Mohren“ und der Text rassistisch:
Was kann denn dieser Mohr dafür,
Daß er so weiß nicht ist, wie ihr?

Du bist auch nicht auf Othello eingegangen, das du als positives Beispiel dargestellt hast. Mitnichten! Man hat durchaus das Gefühl, dass Shakespeare vor 400 Jahren bereits mehr Durchblick gehabt hat, was Diskriminierung auf der einen und Sprachgebrauch auf der anderen Seite betrifft, als deine Ausführungen hier.

Dass Wörter in der Heraldik anders gehandhabt werden und dort eigene Ausdrücke verwendet werden, hat Kamikatze Katze schon erklärt.

Indianer und Langnasen - dir ist schon klar, dass du dich gerade selbst in eine Ecke gemalt hast? Beide Ausdrücke sind heute eigentlich nicht mehr zu verwenden.
Der Ausdruck „Indian“ (für jemand, der sich den „First Nations“ in den Vereinigten Staaten zurechnet) ist aber sowas von daneben. Mach noch ein „red“ davor und dann stehst du bis zur Hüfte im Fettnapf. Und das gilt auch für’s Deutsche.

Noch etwas Allgemeines: Wörter verändern ihre Bedeutung. Zum Beispiel in neuerer Zeit das Wort „gay“ im Englischen, noch vor 70, 80 Jahren bedeutet das Wort einfach „fröhlich, gut gelaunt“. Heute bedeutet es „schwul“. Oder im Deutschen: geil. In den 90er Jahren war ich geschockt, als ich das Wort aus dem Mund von Kindern hörte (ich lebte im Ausland und war auf Besuch in Deutschland, ich hatte die Bedeutungswandlung nicht mitbekommen). Beispiele gibt es unzählige, gerade wenn wir von längeren Zeiträumen reden.

Außerdem gibt es so etwas wie Kontext. Nimm das Wort „Bantu“ https://de.wikipedia.org/wiki/Bantu
In Südafrika wirst du (außerhalb von eng begrenztem wissenschaftlichen Kontext mit informierten Wissenschaftlern) nicht weiter kommen, als das Wort selbst auszusprechen, und man wird sich nicht weiter mit dir unterhalten. Es geht nicht. Das Wort ist dank der Apartheidgesetzgebung mindestens genauso belastet wie das K…-Wort, das ich nicht mal schreiben mag, obwohl es eine durchaus neutrale Bedeutung innerhalb der Sprachwissenschaft hat. Sich selbst auf ein altes oder gar individuelles Verständnis eines Wortes zu berufen, ist keine Möglichkeit, wenn man an Kommunikation interessiert ist.

Grüße
Siboniwe

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Da ich mit einigen Schwarzen regelmäßig Arbeite, bzw zusammen bin, diese die Region kennen haben sie nichts dageen und sind er stolz darauf, dass diese sogar in eignen Wappen Apotheken und co vorkommen.

Deine Behauptung ist sehr allgemein.

Nee, die ist der Kern solcher Debatten.
Ich bezweifle, dass die Menschen in deiner Umgebung, von denen du hier redest, wirklich verstehen, wie das von dir favorisierte Wort konnotiert ist und wie es entstanden ist. Es hat ja auch eine sehr koloniaslistische Herkunft und ist das Wort derer, die sich oben wähnten.

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zum Beispiel, oder Apotehken, sogar eine Zeitung fällt mir ein https://www.mohr-stadtillu.de/

ich weiß auch die verschieden Versionen von Knecht Rupprecht sind nicht gerade schmeichelhaft

Otello wurde vom Volk mit Würdigung empfagen, nur sein Weidersacher ging aus Eifersucht gegen ihn vor und versuchte aus seiner Andrsartigkeit kapital zu schlagen nicht das Groß der Bevölkerung, ist ja nicht umsonst einen Liebestragötie die um eifersucht handlet und nicht um Diskirmineurung im Primären.

Nun war schon öfters in Asien wo wir als Langnasen bezeichnet werden, aber fremdenfeindlich wurde ich so bis dato noch nie angespochenen (wenn dann ggf auf einer Asiatischen sprache die ich nicht kenne).

ja ber nicht nur Zeitlich sondern auch räumlich und nur weil ich aus einen anderen Sprachraum komme kann man die dortigen Leute doch nicht gleich deshalb über einen kamm schderen, sonder sollte er die Verschiedenheit der Lebensdingen

Moment, mal, ich alleine hier im Forum ja, aber in der Region nein da bin ich nciht alleine, denn wie die Sagst Lebt ja Sprache.

würde mich interessieren welche Ecke das deiner Ansicht wohl sein sollte.

Sprache hochhalten.