Hi,
wie sieht ein sehr gutes Praktikantenzeugnis aus?
Da darf doch nur die Tätigkeit beschrieben werden, oder bin ich da falsch informiert? Welcher Gruss gehört am Schluss hin? Wir bedauern… und wünschen… oder ist das ironisch angehaucht?
Danke, mfG
Hi,
wie sieht ein sehr gutes Praktikantenzeugnis aus?
Da darf doch nur die Tätigkeit beschrieben werden, oder bin ich da falsch informiert? Welcher Gruss gehört am Schluss hin? Wir bedauern… und wünschen… oder ist das ironisch angehaucht?
Danke, mfG
Hallo
Pauschaler hättest Du die Frage nicht stellen können… Ein qualifiziertes Zeugnis erstreckt sich nicht nur auf die Aufzählung der Arbeitsbereiche. Ein qualifiziertes Zeugnis muß Aussagen über insgesamt vier Punkte enthalten: die Dauer des Arbeitsverhältnisses, die Art des Arbeitsverhältnisses, die Leistungen des AN und die Führung des AN. Unter Leistung wird dabei die berufliche Verwendbarkeit des AN verstanden, die insgesamt folgende Hauptmerkmale umfasst: Arbeitsfähigkeit (Können), Arbeitsbereitschaft (Wollen), Arbeitsvermögen (Ausdauer), Arbeitsweise (Einsatz), Arbeitsergebnis (Erfolg), Arbeitserwartung (Potential), bei Vorgesetzten auch die Führungsleistung.
Der Gruß ist abhängig davon, was man dem Praktikanten wünscht. Man „bedauert“ nicht, wenn man froh ist, daß er weg ist.
Sollten diese Fragen für Dich relevant sein, weil Du mit Deinem Zeugnis nicht zufrieden bist, dann wäre es am Sinnvollsten, Du stellst es hier einmal (ohne Nennung von Namen) hier rein.
Gruß,
LeoLo
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Hallo
Ein qualifiziertes Zeugnis muß
Aussagen über insgesamt vier Punkte enthalten: die Dauer des
Arbeitsverhältnisses, die Art des Arbeitsverhältnisses, die
Leistungen des AN und die Führung des AN. Unter Leistung wird
dabei die berufliche Verwendbarkeit des AN verstanden, die
insgesamt folgende Hauptmerkmale umfasst: Arbeitsfähigkeit
(Können), Arbeitsbereitschaft (Wollen), Arbeitsvermögen
(Ausdauer), Arbeitsweise (Einsatz), Arbeitsergebnis (Erfolg),
Arbeitserwartung (Potential), bei Vorgesetzten auch die
Führungsleistung.Der Gruß ist abhängig davon, was man dem Praktikanten wünscht.
Man „bedauert“ nicht, wenn man froh ist, daß er weg ist.
Dass man nicht bedauert, wenn man froh ist, ihn endlich loszusein, das ist mir schon klar!
Meine Frage ist tatsächlich sehr allgemein, Du hast aber schon einige wichtige Punkte angesprochen.
Bei mir ist es so, dass ich sehr gute Arbeit geleistet habe, jetzt kann ich mir quasi aussuchen, was für ein Zeugnis ich erhalte. Allerdings habe ich gehört, dass Praktikantenzugnisse nur eine Tätigkeitsbeschreibung enthalten, bei einem Bekannten, der sich für ganz toll hielt war das, so, ich glaube aber so langsam eher, dass das eher kein gutes Zeugnis war, da es keinerlei Beurteilungen enthielt.
Am besten wäre für mich ein exemplarisches Muster, allerdings kosten die meisten im Web was und die sind mehr schlecht als recht, da wird zB. Pünktlichkeit erwähnt, was meines Wissens äusserst negativ zu werten ist.
Ich war im QM tätig und unter meiner Mitarbeit hat der Laden das Zertifikat erhalten.
GL hochzufrieden, Prof meinte, ein neuer Mitarbeiter?, nat. will ich jetzt ein entsprechendes Zeugnis. Da aber oft in mittleren Betrieben die Leute nicht so viel Ahnung von den Zeugnisklauseln haben, mache ich mich nat. vorher schlau.
Danke, wenn Dir noch ein paar lobende Sequenzen einfallen!
mfG
Hallo,
eine gute Möglichkeit Dir darüber ein Bild zu machen, wäre auch die
Stadtbibliothek. Zu dem Thema gibts wahnsinnig viele Bücher.
Nur noch soviel von meiner Seite:
greetingz
marty
Hallo
- Wenn nur die Tätigkeit drinsteht ist es neutral.
Blödsinn. Dann ist es eventuell ein glattes Ungenügend.
So eines läßt man sich eher dann ausstellen, wenn die Bewertung
nicht
besonders gut war (auf ein neutrales hat man ein Recht).
Quark.
- „jederzeit zu unserer vollsten Zufriedenheit“ ist immer
sehr gut.
„Er holte den Kaffe vom Rewe um die Ecke jederzeit zu unserer vollsten Zufriedenheit.“ Den würdest Du sofort einstellen?
- „war immer pünktlich“ kann wohl auch heissen, dass
derjenige immer
pünktlich gegangen ist…
Völliger Blödsinn! Es kommt immer auf den Gesamtkontext an. In den meisten Fällen handelt es sich tatsächlich um eine eher fragwürdige Zeugnispassage, da Selbstverständlichkeiten (so auch beispielsweise „er war ehrlich“) in einem Zeugnis nur dann auftauchen, wenn es sonst nichts Interessantes über den AN zu sagen gibt. Trotzdem kann diese Formulierung auch ein wichtiger und auch notwendiger Bestandteil eines Zeugnisses sein. Daß ein Bankier „ehrlich“ ist, ist sicherlich anders zu werten, als wenn es sich um einen Strassenteermeister (gibt es so was?) handelt.
- Im Zeugnis DARF nichts Negatives stehen,
Völliger Blödsinn! Eins Zeugnis muß vor allem Eins sein: WAHR. Der AN darf nur nicht unnötig im beruflichen Fortkommen behindert werden. Sowohl zum Beispiel der Bankier, der den Tresor leergeräumt und der LKW-Fahrer, der besoffen die A1 für vier Tage lahmgelegt hat, müssen damit leben, daß dies in Ihrem Zeugnis auch eindeutig steht.
deshalb diese Floskeln,
die man poraktisch nach Schulnotensystem entschlüsseln kann.
Nur dadurch, daß ein zungenbrechendes Fremdwort drin ist, wird diese Aussage auch nicht unbedingt richtiger.
eine gute Möglichkeit Dir darüber ein Bild zu machen, wäre
auch die
Stadtbibliothek. Zu dem Thema gibts wahnsinnig viele Bücher.
Leih Dir doch auch mal ein paar aus :o)
Gruß,
LeoLo
Hallo
Bei mir ist es so, dass ich sehr gute Arbeit geleistet habe,
jetzt kann ich mir quasi aussuchen, was für ein Zeugnis ich
erhalte.
Wie soll das aussehen? Kriegst Du drei zur Auswahl oder sollst Du selber eins schreiben?
Allerdings habe ich gehört, dass Praktikantenzugnisse
nur eine Tätigkeitsbeschreibung enthalten, bei einem
Bekannten, der sich für ganz toll hielt war das, so, ich
glaube aber so langsam eher, dass das eher kein gutes Zeugnis
war, da es keinerlei Beurteilungen enthielt.
Es ist sicherlich auch möglich, das Ganze kürzer zu halten. Das Zauberwörter heißen „einfaches“ und „qualifiziertes“ Arbeitszeugnis. Das qualifizierte ist eigentlich immer vorzuziehen (wenn man nicht die Super-Null war).
Am besten wäre für mich ein exemplarisches Muster, allerdings
kosten die meisten im Web was und die sind mehr schlecht als
recht, da wird zB. Pünktlichkeit erwähnt, was meines Wissens
äusserst negativ zu werten ist.
Ähm, wenn Du die Kosten scheust, woher weißt Du dann, ob sie gut sind? Nur so ein kleines Verständnisproblem bei mir…
Laß die Finger von selbstgeschriebenen Zeugnissen! Du hast doch keinen Ahnung davon also kannst Du dir damit ganz schon selber ins Knie schießen. Laß Dir vom AG ein Zeugnis verfassen. Sag ihm vorher, was dir wichtig ist und besprecht Sätze, die dir unklar und schwammig erscheinen. Oder gib eben Geld aus und laß dir von einem versierten Fachmann ein zeugnis verfassen. Aber um Himmels willen, schreib es nicht selber!
Ich war im QM tätig und unter meiner Mitarbeit hat der Laden
das Zertifikat erhalten.
Glückwunsch.
GL hochzufrieden, Prof meinte, ein neuer Mitarbeiter?, nat.
will ich jetzt ein entsprechendes Zeugnis. Da aber oft in
mittleren Betrieben die Leute nicht so viel Ahnung von den
Zeugnisklauseln haben, mache ich mich nat. vorher schlau.
Mach dich lieber nachher schlau, wenn Du ein Zeugnis vorliegen hast. Dann kann man es ggf korrigieren lassen. Du wirst im großen weiten Netz der Telekommunikation mit höchster Wahrscheinlichkeit kein Zeugnis finden, was auf dein Arbeitsverhältnis genau passt. Es sollte schon eine gewisse Individualität mitschwingen. Zudem kann niemand hier beurteilen, wie Du deine Arbeiten ausgeführt hast. Also kann auch niemand konkrete Vorschläge geben.
Gruß,
LeoLo