'Wie stellen Sie sich Ihre Arbeit hier vor?'

Hi,

eine typische Frage, auf die ich heute nur rhetorisch aber nicht inhaltlich antworten konnte.

Was soll man darauf Antworten?

Im Grunde hab ich das wiedergegeben, was die Stelle beinhaltet und der Personaler erzählt hat.
Er meinte dann nur lächelnd, „gut wiedergegeben, was ich gerade gesagt habe!“ -
meint ihr, dass das ein extremer Fehler war?

Gespräch lief sonst eigentlich ganz passabel und, er hat mir gesagt, dass ich wohl zu einem zweiten gespräch eingeladen werde, trotz des faux pas.

Ich ärger mich im Nachhinein, dass ich nicht extrovertierter war - ich hätte ja noch soviel mehr erzählen können, nunja… beim nächsten mal :wink:

Grüße
Sven.

Hi,
Gespräch lief sonst eigentlich ganz passabel und, er hat mir
gesagt, dass ich wohl zu einem zweiten gespräch eingeladen
werde, trotz des faux pas.

Ich ärger mich im Nachhinein, dass ich nicht extrovertierter
war - ich hätte ja noch soviel mehr erzählen können,
nunja… beim nächsten mal :wink:

Hi Sven,

Eine immer wieder gestellte Frage. Aufgrund deiner Vika nehme ich mal an, dass Du bei einer SW-Firma angefragt hast. Ich hab das auch durchgemacht, auf die Frage war ich allerdings gefasst.

Ich hab so was in der Art geantwortet:

„Ich erhoffe mir von dieser Arbeit, meine Kenntnisse zum Vorteil der Firma einsetzen zu können und mich während meiner Beschäftigungszeit weiterzuentwickeln, sodass meine Kompetenzen mit der Zeit erweitert werden können. Deshalb stelle ich mir eine abwechslungsreiche und erfüllende Tätigkeit vor, welche meinen Einsatz in ihrem Betrieb auch für die Zukunft sinnvoll gestaltet.“

… oder so ähnlich :wink: Kenntnisse, Abwechslung, Weiterentwicklung, Erfüllung, Vorteil der Firma, Zukunft waren jedenfalls enthalten.

Damit vermittelst Du dem Chef, dass Du was auf dem Kasten hast und universell einsetzbar bist, dass Dich die Arbeit interessiert und Du vor hast, länger zu bleiben - dass er also auf Dich zählen kann.

Ich wünsch Dir viel Erfolg und lass Dich von Anzug und Schlips nicht allzusehr ins Bockshorn jagen :wink: Unterhalte Dich mit Mitarbeitern und frag sie, wie wohl sie sich in der Firma fühlen. Das Gefühl, das sie haben, wird sich nach einiger Zeit nämlich auch bei Dir einstellen. Das nur als guten Rat.

Schönen Gruß,
Rudy

Hallo!

„Ich erhoffe mir von dieser Arbeit, meine Kenntnisse zum
Vorteil der Firma einsetzen zu können und mich während meiner
Beschäftigungszeit weiterzuentwickeln, sodass meine
Kompetenzen mit der Zeit erweitert werden können. Deshalb
stelle ich mir eine abwechslungsreiche und erfüllende
Tätigkeit vor, welche meinen Einsatz in ihrem Betrieb auch für
die Zukunft sinnvoll gestaltet.“

Brrrrrrrr! Meinst du das wäre besser wie die erste Variante?
Wie doof glaubst du sind Chefs oder Personaler?

Mann sollte einfach antworten was man sich vorstellt, mit eigenen Worten, ohne Schnick und Schnack. Ist das so schwer?

Oder habt ihr wirklich keine Vorstellung von dem neuen Job und geht einfach mal hin, der Chef wird mir schon erzählen was zu tun ist?

Ein ratloser
Stefan

Hi,

ich glaube, wenn diese Frage gestellt wird, dann kann man ruhig gemaess Rudy’s Vorschlag dahersuelzen.
Ich halte diese Frage fuer wenig sachdienlich, sie gibt vielmehr Aufschluss ueber den Fragenden.
Dass du wahrscheinlich zu einem 2. Gespraech eingeladen wirst zeigt aber immerhin, das hier doch noch ein bischen Professionalitaet vorhanden ist.

Gruss,

Hallo,

„Ich erhoffe mir von dieser Arbeit, meine Kenntnisse zum
Vorteil der Firma einsetzen zu können und mich während meiner
Beschäftigungszeit weiterzuentwickeln, sodass meine
Kompetenzen mit der Zeit erweitert werden können. Deshalb
stelle ich mir eine abwechslungsreiche und erfüllende
Tätigkeit vor, welche meinen Einsatz in ihrem Betrieb auch für
die Zukunft sinnvoll gestaltet.“

Aha. Das Ziel einer solchen Frage ist unter anderem, den Bewerber besser kennenzulernen und zu erfahren, wieviele Gedanken (und welche) hat der sich eigentlich über den Job gemacht, um den er sich hier bewirbt.

Deine Antwort ist ein bisschen wie Weißbrot, wenig (gesunde) Inhaltsstoffe, passt immer irgendwie und nachher hat man immer noch Hunger. Ich kann jedem Menschen, der sich um einen Job bemüht nur empfehlen, seid konkret und zeigt was von euch. Die meisten Personaler wollen den Menschen hinter den Phrasen kennenlernen, damit sie entscheiden können, ob der Bewerber zur Firma und zum Team passt.

Viel Erfolg für das Zweitgespräch!
Gruß
Xelya

„Ich erhoffe mir von dieser Arbeit, meine Kenntnisse zum
Vorteil der Firma einsetzen zu können und mich während meiner
Beschäftigungszeit weiterzuentwickeln, sodass meine
Kompetenzen mit der Zeit erweitert werden können. Deshalb
stelle ich mir eine abwechslungsreiche und erfüllende
Tätigkeit vor, welche meinen Einsatz in ihrem Betrieb auch für
die Zukunft sinnvoll gestaltet.“

Brrrrrrrr! Meinst du das wäre besser wie die erste Variante?
Wie doof glaubst du sind Chefs oder Personaler?

Hallo!

Ein bisschen Ironie:

Wenn alle Mitarbeiter dieser Firma ihre Sprüche so gut gelernt haben, und du fragst, wie ihr Job ihnen gefällt, kommt vemutlich folgende Antwort (oder so ähnlich):
„Ich bin sehr zufrieden, und die sanitären Anlagen sind auch in Ordnung.“

Schounge Jrooß ousser Eefel,
(wo solche auswendig gelernten Sprüche meistens als Lacher gut ankommen)

Markus Onlein

Man, Sven,…
das haette besser sein können.
Du bist doch kein ‚Bittsteller‘, der froh ist,
dort ‚irgend etwas in der Firma zu machen‘.
Das kann nämlich jeder.
Du möchtest doch da echt was bewegen,
einfach weil Du das kannst.

In ein Vorstellungsgespräch geht man mit
Selbstbewusstsein und mit der Einstellung,
dort nicht ohne Abmachung wieder rauszugehen.
Alles andere ist reine Zeitverschwendung.

Naja, bist ja noch jung - und auch so kann man lernen.

Aloha - digi
Schade, daß Du mich nicht angemailt hast.
Weißt doch, es gibt Mentoren.

Hi,
Gespräch lief sonst eigentlich ganz passabel und, er hat mir
gesagt, dass ich wohl zu einem zweiten gespräch eingeladen
werde, trotz des faux pas.

Ich ärger mich im Nachhinein, dass ich nicht extrovertierter
war - ich hätte ja noch soviel mehr erzählen können,
nunja… beim nächsten mal :wink:

Hi Sven,

Eine immer wieder gestellte Frage. Aufgrund deiner Vika nehme
ich mal an, dass Du bei einer SW-Firma angefragt hast. Ich hab
das auch durchgemacht, auf die Frage war ich allerdings
gefasst.

Ich hab so was in der Art geantwortet:

„Ich erhoffe mir von dieser Arbeit, meine Kenntnisse zum
Vorteil der Firma einsetzen zu können und mich während meiner
Beschäftigungszeit weiterzuentwickeln, sodass meine
Kompetenzen mit der Zeit erweitert werden können. Deshalb
stelle ich mir eine abwechslungsreiche und erfüllende
Tätigkeit vor, welche meinen Einsatz in ihrem Betrieb auch für
die Zukunft sinnvoll gestaltet.“

… oder so ähnlich :wink: Kenntnisse, Abwechslung,
Weiterentwicklung, Erfüllung, Vorteil der Firma, Zukunft waren
jedenfalls enthalten.

Damit vermittelst Du dem Chef, dass Du was auf dem Kasten hast
und universell einsetzbar bist, dass Dich die Arbeit
interessiert und Du vor hast, länger zu bleiben - dass er also
auf Dich zählen kann.

Diese Attribute werde ich beim nächsten mal einarbeiten ;o)

Grazie & Grüße
Sven.

Man, Sven,…
das haette besser sein können.

Natürlich, jede Leistung ist zu topen :wink:

Du bist doch kein ‚Bittsteller‘, der froh ist,
dort ‚irgend etwas in der Firma zu machen‘.
Das kann nämlich jeder.
Du möchtest doch da echt was bewegen,
einfach weil Du das kannst.

In ein Vorstellungsgespräch geht man mit
Selbstbewusstsein und mit der Einstellung,
dort nicht ohne Abmachung wieder rauszugehen.
Alles andere ist reine Zeitverschwendung.

Nunja, es wäre doch wohl ehr ungewöhnlich, wenn ich sofort da eine mündliche Zusage bekommen hätte
ich war eh angenehm überrascht, dass er mir quasi schon gesagt hat, dass ich zum zweiten gespräch eingeladen werde.

Und da geb ich dann 1000 Prozent!

Naja, bist ja noch jung - und auch so kann man lernen.

Natürlich lernt man und zwar nur so!
und es scheint mir ja nichtmal zum Nachteil gereicht.

Schade, daß Du mich nicht angemailt hast.
Weißt doch, es gibt Mentoren.

Du bist doch verpansioniert, dachte dein Mentorenleben sei auch an den Nagel gehänkt ;o)

Es handelt sich im übrigen um einen weltweit bekannten Konzern, es stehen europaweite Einsätze in Aussicht.

Wenn das mit dem Unternehmen klappt, wäre wirklich nicht uebel :wink:

schaun mer mal, wie das weiter geht…

Grüße
Sven.

Hallo Sven,

Deine Wiedergabe dieser Gesprächsphase wirkt nicht negativ.
Im Gegenteil:
a) der Personaler hat gelächelt.
b) Du hast gezeigt, dass Du gut zuhörst und Gehörtes präzise wiedergeben kannst.

Die Frage („Wir stellen Sie sich Ihre Arbeit hier vor?“), die ich sehr geschickt finde, ermöglich (dem Fragesteller) Rückschlüsse auf
a) dein Interesse an der zu besetzenden Position
b) die Intensität Deiner Vorbereitung (Firmeninfos etc.)
c) deine Erfahrungen in beruflichen Zusammenhängen.
d) die Passgenauigkeit („Passt Sven zu uns?“ und „Passen wir zu ihm?“)

Zudem handelt es sich um eine offene Frage. Es bleibt Dir überlassen (und damit hast Du eine gute Chance zu Selbstdarstellung), wie Du die Frage beantwortest.

Diese Frage ist also keinesfalls eine Einladung irgendwas/alles mögliche zu erzählen.
Es könnte nämlich auch sein, dass Deine Antwort Dich und die Firma vor einem Fehler (= einer Einstellung) bewahrt:
nämlich genau in dem Falle, wenn sich Deine (mit innerer Überzeugung vorgetragenen Vorstellungen, die ja in der Regel auch Erwartungen/Hoffnungen ausdrücken) eben durch diese Firma (Firmenphilosophie) nicht erfüllt werden können.

Also: Zeit bis zur zweiten Runde nutzen und deine Erwartungen/Wünsche/Hoffnungen erkunden und formulieren.

MfG
Heiner Gierling

Sven,
ich sehe, daß Du mit einer ‚Erwartungshaltung‘ dort hingehst.
Das heißt in kurzem, derbem Klartext: als Bittsteller.

Lass das!
Geh hin als Bringer.
Du kannst was, und Du bringst denen das.

Wenn das mal irgendjemand kapieren könnte:
Die Firmen suchen Macher - und keine Bettler.

Komm aus Deiner defensiven Bittstellerposition heraus.
Von Bittstellern gibt es (mittlerweile) zu viele.

Gruss, Freundschaft und Erfolg - digi