Hallo Walkuerax,
vielen Dank für dein nettes Posting!!!
An alle anderen: Auch wenn ihr es euch nicht vorstellen könnt, es gibt manchmal Gründe und Umstände, die einem keinen Ausweg mehr lassen außer der Kündigung.
Karriereknick hin, Karriereknick her. Hier geht es um mich, mein Leben und meine körperliche und geistige Gesundheit. Und dies werde ich für keinen Job der Welt opfern.
Marie
HALLO?
Hi!
Karriereknick hin, Karriereknick her. Hier geht es um mich,
mein Leben und meine körperliche und geistige Gesundheit. Und
dies werde ich für keinen Job der Welt opfern.
Darum ging es hier niemandem!
Es ging um den NEUEN Job! Dass Du Deinen Karrierefehler ausbügeln solltest, ja!
Und das man eine solche Chance nicht ausschlägt (es sei denn, man will Karriere-Slbstmord begehen)! Wenn Du aber keine Antworten willst (die schon mal nicht so ausfallen, wie man sie sich wünscht), dann habe ich eine Lösung für Dich:
Frage nicht!
Gruß
Guido
Hallo Guido,
ich werde hier weiter meine Fragen stellen, wenn ich das Bedürfnis habe. Im Übrigen war dieses Posting nur als Antwort auf die Kommentare zum Thema Eigenkündigung gedacht, für die ich hier fast in jeder Antwort Prügel kassiert habe - obwohl ich dazu keine einzige Frage gestellt habe.
Noch einen schönen Sonntag
Marie
off topic
Hi!
Wenn Dir Antworten nicht gefallen, die auf Teile Deines Fragethreads eingehen, dann solltest Du Fragen nicht in dieser Form stellen!
Dass die Tatsache Deiner Eigenkündigung einen wesentlichen Einfluss auf Deine Referenzen hat, kann Dir gefallen oder nicht, Du kannst sie ignorieren oder nicht, Fakt ist jedoch, dass das Gros der Personalverantwortlichen diese nicht ignorieren wird, und dass ihnen diese eher nicht gefallen wird!
Dass Du Dich angegriffen fühlst, weil Dich einige Menschen darauf aufmerksam machen, erninnert mich eher an das Verhalten eines Kleinkinds als an das einer 38-jährige Person (Kritikresistenz wäre auch eine treffende Bezeichung)!
Zumal hier JEDER nicht nur rüffelte, sondern hilfreiche Hinweise gab!
Gruß
Guido
Liebe Marie,
An alle anderen: Auch wenn ihr es euch nicht vorstellen könnt,
es gibt manchmal Gründe und Umstände, die einem keinen Ausweg
mehr lassen außer der Kündigung.
Was ich mir vorstellen kann und was nicht, spielt keine Rolle. Die Arbeitswelt ist nicht gerecht - Personalentscheidungen sowieso nicht. Unternehmen sind an guten (oder besser sehr guten) und belastbaren Mitarbeitern interessiert. Eigenkündigungen ohne guten Grund (wie z.B. neue Stelle, Familienphase etc.) deuten auf eine unüberlegte Entscheidung hin (der MA hat nicht gewartet, bis er eine neue Stelle hat). Das macht bei Lesen des Lebenslaufs stutzig.
Karriereknick hin, Karriereknick her. Hier geht es um mich,
mein Leben und meine körperliche und geistige Gesundheit. Und
dies werde ich für keinen Job der Welt opfern.
Das ist alleine Deine Entscheidung. Allerdings muß Dir auch der Preis klar sein, den Du jetzt bezahlen wirst:
(i) Du brauchst schnell einen neuen Arbeitsplatz, sonst hast Du eine lange selbstverschuldete Arbeitslosigkeit im Lebenslauf - Dein Marktwert würde dadurch deutlich absinken.
(ii) Dir sind beim nächsten AG die Hände gebunden. Du kannst frühestens nach einer längeren Dienstzeit (am besten 5 Jahre) dort wieder gehen - selbst wenn es dort die Hölle ist. Eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit und eine darauffolgende kurze Dienstzeit wären ein Killerkriterium bei zukünftigen Bewerbungen. Dies gilt es zu vermeiden.
Noch ein Tipp: Überlege Dir gut, wie du in zukünftigen Einstellungsgesprächen die Eigenkündigung begründest. Schilderungen über die fürchterlichen Verhältnisse bei vorherigen AG wird jeder Personalentscheider mit Interesse zur Kenntnis nehmen und seine Entscheidung auf diese Information aufbauen … (meist erfolgt dann eine Absage).
Ausserdem solltest Du den Eindruck geringer Belastbarkeit vermeiden.
So, und jetzt bevor Du Dich über meine deutlichen Worte beschwerst: Ich habe Dir geschildert, wie ein Personalentscheider denkt. Diese Informationen wirst Du niemals als Feedback auf Deine Bewerbung bekommen. Dort wird es nur heissen: Tut uns Leid, es gab einen besser geeigneten Mitbewerber.
Ob das fair oder nicht, gerecht oder nicht ist, kann Dir egal sein. Du willst für Deine Ware Arbeitskraft einen möglichst guten Preis erzielen und nicht darauf sitzen bleiben. Nur darum geht es.
In diesem Sinne, viel Erfolg,
R.
Vorsicht Falle
Hallo,
Hintergrund: Sie macht den Job, weil es halt ein Job ist und
bewirbt sich weiter!
Oder aber: Es IST ihr Traumjob und der AG macht ihn nach zwei
Jahren zu einem Unbefristeten (was u.U. aber auch irgendwie
vermerkt sein sollte)
Vorsicht Falle: Bei einer Kündigung zur Unzeit droht ein Lebenslauf, der eine unbedachte Eigenkündigung, gefolgt von einer kurzen Dienstzeit enthält. Dem darauf folgenden AG wäre sie dann wehrlos ausgesetzt. Selbst wenn sich dann der Traumjob als Albtraum herausstellen sollte, müsste sie durchhalten. Einen dritter Makel im Lebenslauf würde sie sonst in die Kategorie „schwervermittelbar“ katapultieren.
*2 cents*
R.