ich hab diesen ganzen Thread mehr oder weniger verfolgt, würde aber doch gern noch mal wissen, wie lange Du nun dieses Kätzchen nun schon bei Dir hast und wie alt es eigentlich jetzt ist. Du hast geschrieben, dass Du die Kätzchen einmal gesehen hast und nach 8-9 Wochen eines „abholen“ wolltest. Ehrlich gesagt ist mir schon das „na, dann eben eine andere“ sehr negativ aufgestoßen. Hast Du nur unbedingt ein liebes Kätzchen haben wollen? Hast Du Dir denn angekuckt, was Du Dir da für ein kleines Persönchen ins Haus holst, oder einfach nur irgendeine eingefangen? Du schreibst, die Kätzchen haben im Freien gelebt und seien wild? Hätte denn Dein Kätzchen auch die Möglichkeit, ins Freie zu gehen, wo es das dann schon gewohnt ist?
Ich glaube Dir, dass es Dir wohl um das Wohl Deines Mitbewohners geht, aber ich find diese „Umtauscheinstellung“ nicht so prima. Hast Du Dir Zeit genommen, das Kätzchen an Dich und die Wohnung zu gewöhnen. Du schreibst, dass Du dem Tier einen Extraraum zur Verfügung gestellt hast. Sicherlich wäre es aber wichtiger, dass Du wenigstens in der ersten Zeit rund um die Uhr da wärest, zumal es sich ja um ein ängstliches Tier handelt.
Du schreibst, dass Du Katzen liebst, aber vergiss nicht, dass sie Tiere und somit Lebewesen sind und sich nicht nur durch Liebheit, sondern durch Bedürfnisse auszeichnen. Bevor Du also alles umtauscht, solltest Du kucken, ob Du eigentlich der richtige Partner für ein Kätzchen bist, was ja immerhin die Trennung von der Mutter und ein neues Zuhause verkraften muss.
Aber hier geht es ja drum die katze wegzugeben, das war ja die Frage von diesem Artikel, ob schon jemand damit erfahrungen hat, wenn die katze woanders essen bekommt gut schön … aber was bringt ne wilde katze zuhause ? die den ganzen tag nur herum streunert und mal in der nacht mal vorbei schaut um was zu essen ? sollte das nicht ein Haustier sein ?
und zu dem:
Wer so denkt, sollte sich besser keine Tiere halten.
Ich hab auch kein Tier, dafür 2 kleine geschwister *G*
aber vielleicht habt ihr ja alles recht … ich bin es nicht würdig hier mitzureden, ich hab kein Haustier (abgesehn von den 2 kleinen geschwistern *fg* ) … also ich halt jetzt einfach mein maul … und werde niewiede in dieses brett schaun wenn euch das nciht passt …
esi
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was bringt ne wilde katze zuhause ? die den ganzen tag nur
herum streunert und mal in der nacht mal vorbei schaut um was
zu essen ? sollte das nicht ein Haustier sein ?
zur Not muss ich auch damit rechnen, wenn ich mir ein Tier zulege, was nicht an Menschen gewöhnt ist. Und? Es gibt Schlimmeres. Kann ich mich an so einem Tier nicht erfreuen? Wenn es kastriert ist und ich mich um tierärztliches Versorgung kümmere, dann ist es so bestimmt besser aufgehoben als im Tierheim.
Außerdem besteht doch trotzdem die Hoffnung, dass die Katze zutraulicher wird. Hab ich bei fast allen „wilden“ Katzen erlebt. Wenn man sich mit ihnen beschäftigt und sie nicht nur links liegen lässt, dann zeigen sie auch Interesse. Aber das geht nicht von heute auf morgen und erfordert viel Geduld.
Aber deine Einstellung kann ich nun überhaupt nicht verstehen. Katze kaputt, wird umgetauscht. Und die nächste kratzt an der Tapete, dann wird die eben auch umgetauscht?
aber vielleicht habt ihr ja alles recht … ich bin es nicht
würdig hier mitzureden, ich hab kein Haustier (abgesehn von
den 2 kleinen geschwistern *fg* ) … also ich halt jetzt
einfach mein maul … und werde niewiede in dieses brett
schaun wenn euch das nciht passt …
ich bin ein Katzennarr!!
Und nachdem ich mir ziemlich viele Beschimpfungen anhoeren musste (fast alle berechtigt aber doch…) will ich mich nun doch „outen“. Nachdem ich es hasse, wenn ich ein posting mit „Ein Freund von mir…“ beginne, habe ich die Erlebnisse eines Freundes geschildert. SEINE Katze wurde vor ein paar Monaten ueberfahren, ER hat sich die Kaetzchen angeschaut, ER hat also die Katze zu Hause. Er ist auch ein lieber Mensch und hat Katzen gerne. Aber nur weil man einmal „Tierheim“ oder „zurueckbringen“ sagt, wird man sofort als Katzenhasser abgestempelt.
„Na dann eben eine andere“ finde ich gar nicht so schlimm. Ich habe mir auch im Tierheim tagelang Katzen angeschaut und die eine, bei der ich glaubte, sie passe am besten zu mir, wurde vor meiner Nase weggeschnappt. Na dann eben eine andere, naemlich die die ich jezt habe und ich kann dir versichern, dass ich mit der Riessenspass habe und ich glaube sie ist bei mir recht gut aufgehoben. All ihre Beduerfnisse werden gestillt, und glaube mir, sie ist eine sehr anspruchsvolle Madame.
Was ist denn daran ausserdem so schlimm, wenn man ein liebes Kaetzchen will? Und ja, dieser Freund von mir hat auch auslaufmoeglichkeiten.
So, genug. Ich nehme es ja wirklich niemand uebel, denn schlussendlich ist jedem Das Wohl der Tiere wichtig, ich wollte das nur mal ausbuegeln (und das wird mir eine Lehre sein)
Gruesse
Roberto
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Lieber Tierfreund
Wir sind derselben Meinung wie Myriam, es ist sehr schwierig
nicht sozialisierte Katzen an den Menschen zurückzugewöhnen.
Ihre Tipps sind sehr wertvoll und der einzige Weg zum Erfolg.
Wir kämpfen seit Jahren gegen die Vermehrung von verwilderten
Bauernkatzen* - leider bleibt manchmal nur der Abschuss der
wilden, oft schwer kranken Tiere.
Als Hilfe für die Resozialisierung kann der Tierarzt
«Wohlfühltropfen» geben - die Geduld müssen Sie selber
aufbringen. Professionelle Hilfe bieten auch die Tierschutz-
vereine.
Viel Glück
Mit tierfreundlichen Grüssen
Marc für Tierinformation Schweiz http://www.tierinformation.ch.tt/
*=>Katzen=>Geburtenkontrolle-Kastration
Bauernhofkatzen Bauernhofkatzenelend und Aktion Kastration 2002, STS
Bauernhofkatzen, nicht selten Problemkatzen und Katzenprobleme