Wo ist hier der Haken?

Hi all,

ich hatte gestern ein ‚Vorstellungsgespräch‘ für einen Nebenjob, der auf freiberuflicher Basis abgerechnet wird, und bei dem ich mir meine Arbeitszeit von Woche zu Woche (abends & Wochenende) flexibel einteilen kann.

Es ging in der Jobbeschreibung um eine ‚leichte kaufmännische Tätigkeit‘, oder so ähnlich. Bei dem Gespräch kam heraus, dass es eine Dienstleistungsfirma ist, die Vergleiche zwischen bestimmten ‚Produkten‘ anstellt, und dem Kunden durch den Preis (-Leistungs?) Vergleich Ersparnisse ‚verspricht‘, oder sagen wir mal, selbige darlegt.

Die Mitarbeiter, die sie suchen, sollen eine ca 2stündige Analyse pro Interessent durchführen. Der Interessent /Kunde zahlt, wenn er den Service möchte, nur EUR20 dafür.

Die Mitarbeiter sollen aber EUR120 pro gewonnenem Kunden kriegen. Es wurde behauptet, dass durchschnittlich bei 3 von 5 Telefonaten Kunden gewonnen werden. Aber selbst, wenn ich viel mehr dafür arbeiten müsste, um auch nur einen Kunden zu gewinnen:

Im Endeffekt kriege ich für den einen Kunden EUR120, der Kunde zahlt aber nur EUR20. Wenn ich mehr Kunden gewinne, bekomme ich 50% dazu, ab einer anderen Zahl nochmal weitere 50% darauf…

Das macht doch irgendwie keinen Sinn?
Wie verdienen die ihr Geld?
Okay, vielleicht ist es wirklich, dass sie durch ‚word of mouth‘ expandieren - es wurde auch gesagt, das einzige, was die Firma für die EUR20 vom Kunden verlangt, ist, dass er die Firma weiterempfiehlt.
Aber dazu kann sie ja auch niemanden zwingen, bzw ein Kunde könnte die Firma an mehrere Menschen weiterempfehlen, die kein Interesse haben. Oder muss er vielleicht zwingend einen neuen Kunden acquirieren? Aber dadurch geht meine Rechnung immer noch nicht auf!

Ich hab ja sicherlich nichts zu verlieren, ausser ein paar Stunden Zeit. Es gibt also eigentlich keinen triftigen Grund, es nicht mal auszuprobieren. But, just, something seems a little phoney.
Wie so eine Art Kettenbriefaktion, nur dass mir bei der mittlerweile klar ist, warum sie nicht funktionieren kann.

Sorry, das war mal wieder etwas wirr…
Erhoffe mir aber trotzdem ein paar Denkanstösse.
Schon mal danke & Gruss,
Isabel

Ist doch immer die selbe Masche …
Hallo,

wir ziehen uns doch alle die Hose nicht mit der Kneifzange an, oder ?

Normalerweise läuft das folgendermaßen:

Diese Beratungstätigkeit erfolgt natürlich keineswegs neutral, es ist ganz klar welche Produkte/Dienstleistungen vermittelt werden sollen. Nämlich die, an der dieses Unternehmen reichlich abkassiert. Die tollen und so leicht zu verdienenden Provisionen werden damit locker abgedeckt. Ziel ist es, dass du zunächst deinen Freundeskreis, der dir idR. vertraut (allerdings dann wohl zum letzten Mal) anzapfst. An diese Leute (logisch dass das zunächst die primäre Zielgruppe von dir ist) sollst du dann ordentlich von dieser Dienstleistung verkaufen. Hast du nun deinen Freundes- und Bekanntenkreis entsprechend „versorgt“ und aufgrund des gesunden Misstrauens von fremden Leuten kommen keine Aufträge mehr, wirst du fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel und der nächste Kandidat kommt dran. Wenn du Glück hast bekommst du dann auch tatsächlich deine Provision und mit viel Glück redet einer deiner geneppten Freunde auch nach ein paar Jahren wieder mal mit dir. Es geht lediglich darum, den Interessenten gierig zu machen und dann auf den Kreis derer los zu lassen, die ihm vertrauen.

Keiner hat was zu verschenken.

Gruß

Matthias

Die Antwort drauf hab ich selbst
Hi,

ich war heute bei einem ‚Seminar‘ von der Firma.
Mit Teilen von dem, was Du geschrieben hast, hast Du Recht.
Andererseits ist mir einiges klarer geworden, dh wie die Firma ihren Profit macht, da sie doch nicht nur eine ‚Schutzgebühr‘ von EUR20 nimmt, sondern WENN der Kunde über EUR200 im Jahr einspart, nehmen sie 10% der Ersparnisse. Wenn der Kunde, was unwahrscheinlich ist, nicht mal EUR200 einsparen sollte, kriegt er sogar seine Schutzgebühr von EUR20 zurück. Garantiert.

Was das Finanzielle anbetrifft, KANN der Kunde keine Verluste machen.
Falls er natürlich in nem bestimmten Finanzdienstleistungsbereich, sagen wir mal Krankenkasse, auf Vorschlag der Firma wechselt, und dann feststellt, dass seine alte Versicherung doch besser war vom Service etc… naja. Aber die Firma vergleicht eindeutig nicht nur die Produkte vom Preis her, sondern auch von den Leistungen.

Sagen wir mal, momentan sieht die Sache noch so aus, dass ich ihr nicht völlig abgeneigt bin.

Das einzige ist… ja, die Kundenaquise, die ungefähr so abläuft, wie Du es beschrieben hast…

Danke & Gruss,
Isabel

hallo,

auch wenn ich davon keine Ahnung habe, aber so viel weiss ich : Es handelt sich um einen Strukturvertrieb, der nach dem Schneeballsystem arbeitet. Und das das nichts Gutes bedeutet, ist ja allgemein bekannt. Vielleicht musst Du ja auch später irgendeine Geldsumme im Voraus bezahlen, durchaus möglich bei solchen dubiosen „Firmen“, also ich würde an Deiner Stelle die Finger von so etwas lassen …

gruss

chatboy

ist ja allgemein bekannt. Vielleicht musst Du ja auch später

irgendeine Geldsumme im Voraus bezahlen, durchaus möglich bei
solchen dubiosen „Firmen“

Ja… EUR25, um sozusagen als Freiberufler bei ihnen registriert zu werden. Obwohl sie ja scheinbar keine Angestellten haben (was ihnen sicherlich viel Geld spart), sind sie ja eine Firma.

Aber sie scheinen aufgebaut zu sein wie ein ‚pool of freelancers‘, und in dem Sinn hätte ich auch nichts dagegen, EUR25 zu blechen. Vor allem, weil Du die nicht im Voraus zahlen musst, sondern ERST Geld verdienst, und DANN vor der ersten Zahlung dich eben registrieren lassen musst.

Sie haben alles so schlau gemacht, dass weder die Mitarbeiter noch die Kunden finanzielle Risiken eingehen. Das macht das ganze so attraktiv.
Nur, ein Schneeballsystem ist es schon (oder Pyramidensystem?), und damit kann ich mich halt nicht so richtig anfreunden.

Naja, wie gesagt, mal sehn.
Danke & Gruss,
Isabel

Die Antwort drauf hab ich selbst

Sie haben alles so schlau gemacht, dass weder die Mitarbeiter
noch die Kunden finanzielle Risiken eingehen. Das macht das
ganze so attraktiv.
Nur, ein Schneeballsystem ist es schon (oder
Pyramidensystem?), und damit kann ich mich halt nicht so
richtig anfreunden.

Mach es einfach, aber tu Dir den gefallen und werbe keine Freunde und Bekannten, egal wie super Dir es vorkommt.
Günstigere Versicherungen finde ich bei eigener Recherche im Internet selbst, aber sind die auch immer so kulant wie die etwas teureren?
Mach da deine Erfahrungen, aber lass Freunde usw. raus

Viel Glück, Du wirst es brauchen

Grüne

Hallo Isabel!

Nachdem ich schon einige Deiner Postings (in anderen Brettern zu anderen Themen) gelesen habe, denke ich, Du hast andere Qualitäten und Erfahrungen, mit denen Du durchaus gut Geld verdienen kannst.

Ich selbst habe bereits in vor 12 Jahren meine Erfahrungen als „freier Mitarbeiter“ eines Strukturvertriebes der Finanzdienstleistungsbranche gemacht.

Die Methoden, ihre Produkte zu verkaufen, werden heutzutage zwar eleganter, wahrscheinlich fein-/hintersinniger geworden sein, auch die Begriffe, mit denen sie sich anpreisen… aber…

So empfehle ich Dir eigentlich „als Abkürzung“, einfach die Finger davon zu lassen… es sei denn, Du verfügst über folgende (persönliche) Eigenschaften/Gewohnheiten:

  • Dir ist es egal, ob ein Kunde von Dir ein schlechtes Geschäft macht
  • Du bist bereit, Deinen Namen für den Namen der Firma, für die Du tätig wirst zu opfern
  • Du kannst eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bezahlen, die auch für Schäden von mehr als 10.000 bis … Euro p.a. aufkommt
  • Dir macht es als Nebenberufliche nichts aus, wenn Hauptberufliche für alles, was Du an Kontakten heran schaffst, das fünf- bis zehnfache (an Deinen eigenen Aktionen mit-) verdienen
  • Du bist bereit, über Dinge mit Kunden zu philosophieren, die für diese Kunden so nie und nimmer eintreten werden
  • Dir macht es nichts aus, wenn Dich geworbene Kunden vielleicht 2-3 Jahre später am liebsten am nächsten Baum aufknüpfen würden (weil sie sich betrogen fühlen)

Gut, ich selbst habe das so nicht in diesem Extrem erlebt, was ich jetzt hier argumentiere und schwarz-male; ich war andererseits „zu ehrlich“, um wirklich genug Geld als Unterhalt mit einem solchen Sch****job zu verdienen. Ergo hatte sich das nach einem halben Jahr für mich erledigt.
Und als Nebenjob hätte ich auch Wasser-treten machen können. :-/

Ja… EUR25, um sozusagen als Freiberufler bei ihnen
registriert zu werden.

Der Sinn ist, zu testen, ob jemand wirklich Interesse hat; wenn er/sie bezahlt hat, will er auch wirklich. Darauf werden spätere Argumentationen zurück geführt, wenn die Produktion (Leistung) „nicht stimmt“.
Nebeneffekt für die Firma: sie minimieren ihre Kosten bzw. beteiligen die Mitarbeiter von vornherein (z.B. an ‚Seminarkosten‘).

Aber sie scheinen aufgebaut zu sein wie ein ‚pool of
freelancers‘…

Hast Du dazu (pool of freelancers) ggf. eine Internet-Adresse, mal zum vergleichsweisen Reinschauen?

Sie haben alles so schlau gemacht, dass weder die Mitarbeiter
noch die Kunden finanzielle Risiken eingehen. Das macht das
ganze so attraktiv.

Für wen? - Die finanziellen / unternehmerischen Risiken bleiben, sie werden nur kaschiert. - Die tatsächliche Durchführung einer „Geld-zurück-Garantie“ steht bestimmt weiterhin in den Sternen, oder eben nur auf dem Papier.

Solltest Du wieder einmal Gelegenheit haben auf ein ‚Seminar‘ oder eine Art Personalgespräch, dann beobachte Dich selbst einmal, wie Du Dich einwickeln lässt bzw. wie Du eingewickelt wirst.

Nur, ein Schneeballsystem ist es schon (oder
Pyramidensystem?), und damit kann ich mich halt nicht so
richtig anfreunden.

Meine Rede. Der ‚Master‘ (oder Boss) verdient immer mit, selbst wenn er nix weiter tut als Dich anzulächeln.

Naja, wie gesagt, mal sehn.

HTH

CU DannyFox64

PS: Solltest Du Interesse haben daran, wie es bei mir damals lief, kann ich Dir auch gerne weitere Detail-Info geben; dann aber bitte nur per eMail. :wink:

Danke - GENAU das hab ich mir auch überlegt.
Ich hab ÜBERHAUPT kein Problem, einen GUTEN Service zu verkaufen.
Es gibt noch einiges abzuchecken - was passiert, wenn die Firma dem Kunden empfiehlt, Versicherung, Bausparvertrag,… x,y und z zu wechseln, der Kunde aber sagt: x und z wechsel ich gerne, wegen der Ersparnisse. Aber y will ich nicht wechseln - ich kenne die seit Jahren, und die mich, und ich zahle lieber mehr, statt als total anonymer Kunde behandelt zu werden (zB Krankenversicherung).

Ansonsten scheint es schon so zu sein, dass die Firma nicht nur die preisgünstigsten, sprich billigsten, Anbieter empfiehlt, sondern wirklich auch das Preis/Leistungs Verhältnis berücksichtigt, was ja zB bei Krankenversicherung allerwichtigst ist.

Aber genau wie Du sagst: Ich will da weder Familie noch Freunde mit ‚reinziehen‘ - sollte sich es in Zukunft so ergeben, dass ich feststelle, die Dienstleistungen dieser Firma sind wirklich gut, kann ich natürlich auch mir bekannten Leuten vorschlagen, deren Service zu nutzen.

Aber nicht anfangs. Aber genau darauf baut diese Firma - neue Mitarbeiter, neue Kundenkontakte.

Nun ja. Ich bin ne sehr offene, ‚kontaktfreudige‘ Person, und nicht gerade schüchtern. Da werd’ ich’s ja hoffentlich hinkriegen, den ein oder anderen Fremden als Kunden zu werben.

Danke nochmal & Gruss,
Isabel

Hi DannyFox,

ich danke Dir SEHR, und erstens würde ich gerne ein paar Sachen erwidern, und zweitens hätte ich wirklich Interesse an Deinen Erfahrungen. Nur… eh, bin jetzt extrem unter Zeitdruck.

Bis später also.
Thanks much!
Isabel

 

Eigenkontrolle
Ich arbeite selbst bei einem unabhängigen Wirtschaftsunternehmen.
Wie Du war ich auch sehr neugierig und sehr interessiert !
Vor allem, nachdem ich vor 3 Jahren übels abgezogen wurde, wollte ich hinter die Kulissen schauen.
Wichtig ist vor allem, dass Du Dir genau die Geschäftstechnik anschaust. Es gibt in der Branche viel schwarze Schafe!
Was mich allerdings erstaunt, ist die Tatsache, dass die Personen, die einsparen können, davon prozentual etwas abgeben müssen.
Ist vielleicht bei der Steuererklärung so, aber nicht da. An den „Änderungsprämien“ sollte die Verwaltungsarbeit bereits abgedeckt sein. Finanzanalyse ist okay, es sollte aber auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben hingewiesen werden.
Und: Es sollte nicht nur mit einem einzigen Produkt „gehandelt“ werden, das nur „verkloppt“ wird.

Super-seriös wäre es, wenn der Mandant oder Kunde diesen Dienst kostenlos in Anspruch nehmen kann und ohne Druck selbst entscheiden kann! Können aber nicht viele bieten !

Falls die mit Fonds arbeiten, schau Dir die Langzeitperformance an und sieh, ob man die Fonds oft wechselt.

Und weiterhin schließe ich mich an: Verwandte sind immer schlecht!
Allerdings ist anrufen auch nicht sehr vertrauenserweckend !

Mach den Job nur, wenn Du Dich mit dieser Arbeit und den Produkten und dem System identifizieren kannst!

Doddo

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Danke! Ich halte mich kurz, denn ich muss heute noch schnell umziehen…

Ich hatte mich mit den 10% geirrt bzw was falsch verstanden.
Nein, Kunde zahlt WIRKLICH nur EUR19.90 für eine Finanzanalyse.
Nur - die Firma macht Knete, indem sie Provision von den diversen Firmen, an die sie neue Kunden vermittelt, kriegt.
Wie ist da noch ihre Unabhängigkeit gewährt?
(ich: ‚aber da könnte doch ne Firma kommen & sagen, hören Sie zu, wir bieten Ihnen statt, zB, 10% Provision, 15% Provision an…‘
Firma: ‚ja, das tun manche Firmen auch, aber das sind die mit den schlechten Produkten. Und auf sowas würden wir gar nicht eingehen - das würde ja unseren Ruf & unsere Unabhängigkeit gefährden‘)

Wie kann ich mir da sicher sein…?

Naja, erfahre andauernd mehr. Hab noch nichts für die Firma getan, und hoffe, dass sie mich lange genug in Ruhe lassen, bis ich einen ‚Plan geschmiedet habe‘ - denn Verwandte & Bekannte werde ich da definitiv aus dem Spiel lassen, obwohl gerade darauf die Firma zählt.

Dank Dir nochmal,
Gruss, Isabel

Hi Isabel!

Danke! Ich halte mich kurz, denn ich muss heute noch schnell
umziehen…

Vorab also… Viel Erfolg beim Umzug! :smile:

Nur - die Firma macht Knete, indem sie Provision von den
diversen Firmen, an die sie neue Kunden vermittelt, kriegt.

Das wär’ nicht das Problem…

Wie ist da noch ihre Unabhängigkeit gewährt?

…genau das!

(ich: ‚aber da könnte doch ne Firma kommen & sagen, hören Sie
zu, wir bieten Ihnen statt, zB, 10% Provision, 15% Provision
an…‘
Firma: ‚ja, das tun manche Firmen auch, aber das sind die mit
den schlechten Produkten. Und auf sowas würden wir gar nicht
eingehen - das würde ja unseren Ruf & unsere Unabhängigkeit
gefährden‘)

Wie kann ich mir da sicher sein…?

Eigentlich nicht. Nur durch Erfahrung. (Oder eben das gewisse Gefühl.)
Bei Geld werden die meisten Leute schwach.

Beispiel an Hand der Vermittlung einer privaten Krankenvollversicherung (PKV), Anbieter A, B, C - verlgeichbare Leistungen / Kulanzen / Erfahrungswerte in der Leistungsabrechnung usw. vorausgesetzt!

 Monatsbeitrag --- Prov./MB ---- Prov./absolut
(A) 250,00 Euro........ 5,0 ....... 1.250,00 Euro
(B) 230,00 Euro........ 6,5 ....... 1.495,00 Euro
(C) 285,00 Euro........ 7,5 ....... 2.137,50 Euro

Im Beispiel C zahlt der Kunde 420,00 p.a. mehr als im Beispiel A. Wenn man dann den Kunden noch anteilig (da er evtl. als MA oder Tipp-Geber beworben wird) unter der Hand an der Prov. mit 420,-- beteiligt, bleiben trotzdem noch: 1.717,50 Euro Prov. – Allerdings wird der Kunde auch im 2., 3. Jahr… so um die 420,-- Euro* mehr zahlen. :-/

* „so um die…“ heisst: verschiedene Zyklen der versch. Anbieter bei der Beitragsanhebung aufgrund gestiegener Krankheitskosten.

Natürlich kommt’s im Einzelfall auf die Gewichtung der Vers.leistungen an, auf die der Kunde Wert legt. Aber auch mit einem geschickten Verkauf lässt sich das managen.

Als Newbie in der Branche hast Du aber das Prob., dass Du beim besten Willen nicht die rund 50… Kranken-Versicherer vergleichen kannst. Wie auch? - Gehst’de mal auf ein Portal für Versicherungsvergleiche, dann hinterlässt Du dort eine ganze Menge Daten und sicher auch 20-25 Euro an Unkostenbeteiligung (schätze ich mal), oder Du stimmst zu, dass Deine Daten an ## Unternehmen weitergegeben werden, oder, oder…

Wenn Du aber in einer Grossstadt/Nähe wohnst, könntest Du
einfach mal schauen, ob bei Dir in der Nähe ein echter „Klassischer Versicherungsmakler“ arbeitet. (Einfach mal anrufen, sagen, um was es Dir! geht, evtl. reinschnuppern… dann bekommst Du ein Feeling, einen Vergleich. / Wenn Du in Rhein-Main wohnst, kann ich Dir auch den ein oder anderen Tipp geben.) Üblicherweise sind V-Makler heute mit allen Dienstleistungen ausgestattet, Unternehmensgrösse (im Büro) von 3 bis 10 Mann/Frau, also überschaubar. Viel mehr hauptberufliche MA gibt’s dann da auch nicht. Die Verdienstgrösse würde ich bei 3 Mann auf 200.000 bis 450.000 Euro p.a. bei einem 12-14 Stunden-Tag schätzen. - Vor Abzug aller Steuern, versteht sich. Da könnten dann für den Einzelunternehmer noch so 3000 bis 5000 Euro Netto verbleiben. :wink:

…ich einen ‚Plan geschmiedet habe‘ - denn Verwandte &
Bekannte werde ich da definitiv aus dem Spiel lassen, obwohl
gerade darauf die Firma zählt.

Aua!

Im Übrigen schliesse ich mich der Meinung von Doddo an.

CU DannyFox64