Moin!
das frage ich mich auch. Bei den Oscar-Verleihungen siehst Du
z.B., wie objektiv sowas ist. Da spielen vielfach ganz andere
Dinge eine Rolle.
Auch das habe ich nicht abgestritten.
Natürlich gibt es Filme, bei denen man versucht ist zu sagen,
daß sie wirklich schlecht sind. Dennoch mag es Leute geben,
denen dieser Film gefällt. Echte Weinkenner sind auch der
Ansicht, daß das entscheidende ist, daß der Wein jemandem
schmeckt. Wobei es beim Wein einige Kriterien gibt, die eine
objektive Beurteilung erlauben. Insofern ist das nicht ganz
deckungsgleich.
Geschmack ist Geschmack. Ein Film laesst sich aber anhand bestimmter Dinge immerhin noch festmachen, wie z.B. Schnitt, Kamera, Ton, Regie, Schauspieler und Dramaturgie. Vor allem die Dramaturgie laesst sich bewerten, wenn sie schlecht ist.
jedoch, der min. 90 Minuten lang ist, schaut sich um 23 Uhr
nur noch jemand an, der am nächsten Morgen nicht aufstehen muß
oder der der Überfan der Schauspieler oder der Filme ist. Das
macht keinen Sinn.
Darum ging es mir nicht. Es ging mir darum, dass hier Filme als die „Ueberflieger“ quasi fast Blockbuster praesentiert werden, die schlicht und ergreifend unter aller Sau waren.
Zu allem, was im Film als Gestaltungsmittel eingesetzt wird,
lassen sich Für und Wider finden und formulieren. Eine Formel
kann objektiv falsch sein, ein Film aber nicht objektiv
schlecht. Suche Dir einen Menschen und behaupte, er sei
objektiv häßlich und Du wirst in Minuten einen Menschen finden
können, der ihn objektiv schön findet. Wer hat recht? Im
Zweifel keiner.
Absolute Objektivitaet gibt es sowieso nicht. Es gibt aber Regeln, die ich nicht aufgestellt, die einen Film gut oder schlecht machen. Dramaturgie, Glaubwuerdigkeit, Zufaelle, Hoehepunkt, Dialoge, „macht das was gerade auf der Leinwand passiert Sinn?“ etc.
Gerade in der Kunst teilen sich Geschmaecker immer wieder. Klingt ein Steinway soviel besser als ein Seiler oder Schimmel? Im High-End Bereich eine berechtigte Frage, wo es nur noch auf den Geschmack ankommt, aber nur weil beide Produkte perfekt sind.
Naja, ob Du mich oersönlich angegriffen hast oder nicht,
solltest Du entscheiden, nachdem Du Deine vorherigen Artikel
an mich nochmal gelesen hast. Darüber kann man durchaus
geteilter Meinung sein. Ansonsten kann ich nur auf die
Anmerkung von Guido verweisen.
Nein, habe ich nicht. Wenn ich persoenlich werde, dann wirst Du’s sicher merken. Ich sag’s naemlich nie durch die Blume, falls das noch nicht aufgefallen sein sollte.
Diese Aggressivität meinte ich. Was meinst Du, was ich mit der
Zeile sagen wollte und warum darauf diese Reaktion? Das ist
irrational.
Dein Kommentar war ebenfalls ueberfluessig. Was bringt es mir mitzuteilen, dass Du ihn sogar schon auf der Buehne gesehen hast? War selbst fuer den Wortwechsel nicht mehr von belang.
Wow! Unter allen 3en?
In der Tat.
Na, so schwer kann’s ja wohl nicht gewesen sein.
Im Gegenteil. Wer in der Lage ist, vernünftige Aussagen in
vernünftigen Ton von sich zu geben, dient sich selber mehr,
als jemand, der diese vernünftigen Aussagen in unvernünftiger
und unnötiger Form von sich gibt.
Ich kann schon, ich will aber nicht. Meine Aussagen kommen nicht in unvernuenftigem Ton. Wenn ich kotzen muss, weil ich einen Film so schlecht fand, dann sag’ ich das auch.
Auch wenn man den Inhalt wahrnimmt, erzeugt eine aggressive
Grundstimmung bewußt oder unbewußt eine Ablehnungshaltung.
Wenn man sich selbst darin gefällt, seine Inhalte einfach
abzusondern, mag das egal sein.
Ablehnungshaltung hin oder her, wenn ich Recht habe, habe ich Recht und dann hilft auch die Ablehnungshaltung nicht mehr. Ob der Film dann noch jemandem gefaellt oder nicht ist sein Bier.
Wenn man allerdings an einer Kommunikation mit anderen
interessiert ist, aus der sich evtl. auch neue Aspekte und
Erkenntnisse ergeben können oder sollen, ist das
kontraproduktiv.
Moeglich, aber nicht mein Problem.
Ist halt eine Entscheidung, die man fällen
muß. Da www allerdings keine reine Wissensabsonderungsstation
ist, sollte eigentlich der erste Gedanke im Vordergrund
stehen.
Ach nicht? Das war hier mal ein Fragemodul. Es ist irgendwann zu dem hier geworden was es jetzt ist. Mit vielen End- und Sinnlosdiskussionen, mit anonymen Internetheckenschuetzen, die keine Ahnung haben und sich trotzdem profilieren wollen und Leuten, die sich darueber aufregen, wenn man mal Klartext redet.
Na, sag ich doch. Du bist also daran interessiert, Wissen zu
teilen und Deine Meinung kundzutun. Was meinst Du, wieviel
lieber man Dein Wissen zur Kenntnis nehmen wird, wieviel
glaubwürdiger Du sein kannst und wieviel mehr man auf Deine
Meinung gibt, wenn Du sie so formulierst, wie das beim
zivilisierten Miteinander so üblich ist?
Oha! Zivilisiert. Das habe ich die ersten 2 Jahre gemacht bis die Planlosen kamen. Danach hab’ ich damit aufgehoert, weil es keinen Sinn hatte. Ich gebe Antworten und laber nicht dumm rum.
Wie Du siehst, kann man gegensätzliche Positionen auch
austauschen, ohne gleich ausfallend zu werden. Man kann
einfach so - ohne Aggressionen - seine Meinung vermitteln und
es hat mir nicht mal weh getan. Glaub mir, es geht. 
Du hast mich noch nie ausfallend erlebt. Ich glaube nicht, dass ich dann noch hier Mitglied waere.
Wenn Du meine Beitraege verfolgt hast und sogar selber sagst, dass zwischen meinen „Poebeleien“ doch gehaltvolles steht, dann diene ich hier schon mehr dem Zweck als die „Dummschwaetzer“, die ich hier nicht leiden kann. Und das muss wohl leider reichen.
TapouT