Zeitrichtung in der Physik

Die RT beschreibt nur dass die Zeit 2 Systemen unterschiedlich
schnell vergeht. In keinem Fall reise ich in die
Vergangenheit.

Da irrst Du Dich. Im Rahmen der RT gibt es Fälle, in denen Zeitreisen in die Vergangenheit möglich sind.

Für jeden Zeitpunkt nach dem Urknall gilt die Erhaltung der
Masse bzw. der Energie.

Sie gilkt schon ohne Zeitreisen nicht. Je kürzer der Zeitraum ist, um so größer wird die Energieunschärfe. Wie das bei zeitreisen aussieht, ist derzeit gänzlich unbekannt, weil noch niemnand eine Zeitreise beobachtet hat.

Eine Reise in die Vergangenheit zu realisieren, ohne das
Aussehen der zwischenliegenden Zeitpunkte über den Haufen zu
schmeißen, wäre wohl unmöglich.

Da wird schon deshalb nichts über den Haufen geworfen, weil man einmal geschehenes nicht mehr nicht ändern kann.

Die RT beschreibt nur dass die Zeit 2 Systemen unterschiedlich
schnell vergeht. In keinem Fall reise ich in die
Vergangenheit.

Da irrst Du Dich. Im Rahmen der RT gibt es Fälle, in denen
Zeitreisen in die Vergangenheit möglich sind.

OK. Da fehlt mir das Physikstudium.

Für jeden Zeitpunkt nach dem Urknall gilt die Erhaltung der
Masse bzw. der Energie.

Sie gilkt schon ohne Zeitreisen nicht. Je kürzer der Zeitraum
ist, um so größer wird die Energieunschärfe.

Dass die Erhaltungssätze deswegen nicht mehr gelten, ist mir neu. Die Unschärferelationen sagen doch nur aus, dass die beiden korrelierten Größen mit einer Messung nicht beliebig genau bestimmbar sind, was den Erhaltungssätzen nicht widerspricht. Kennst du Quellen, in denen ich das nachlesen kann? Würde sonst wohl den Rahmen hier sprengen.

Danke schon mal
Guido

Die Unschärferelationen sagen doch nur aus, dass die
beiden korrelierten Größen mit einer Messung nicht beliebig
genau bestimmbar sind, was den Erhaltungssätzen nicht
widerspricht.

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Unschärfereltation beschreibt keine Grenze der Meßbarkeit, sondern physikalische Realität. Das hat hier zur Folge, dass in sehr kurzen Zeiträumen Energie aus dem Nichts entstehen und wieder verschwinden kann. Eine meßbare Konsequenz ist beispielsweise der Casimir-Effekt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Casimir-Effekt

Hallo,

dieses Problem besteht eigentlich schon seit Menschengedenken.
eine einfache Zusammenfassung :

Addieren war einfach.
Beim Subtrahieren gab es da plötzlich ein Problem :
negative Zahlen wurden erfunden und munter ging es weiter. Nächste Stufe : Hurraah, die Multiplikation.
Beim Dividieren gab es da plötzlich ein Problem :
Bruchzahlen wurden erfunden und munter ging es weiter.
Ect., ect. ( imaginäre, irrationale Zahlen ect.) …

Ich stehe im Garten und mir fallen alle 3 Erbsen aus der Hand. Mehr wie drei können mir nicht rausfallen. Da helfen auch alle Deine Einwände nicht viel. Deine Imagination ist ein KRÜPPEL !!! Es geht nicht. Aber jeder rechnet damit (negative Zahlen). Wie sollen mir 4 Erbsen aus der Hand fallen ?. Bedingungen ist das Wort, das kritische.

Da liegt der erste Fehler. Die Koppelung zwischen Logik und Realität.

Ich vermute, all die Bedingungen können vermieden werden, wenn es nur positive Werte gibt.

Natürlich klingt das ungewohnt, aber im Moment haben wir zwei Unendlichkeiten, im positiven und im negativen. Es wäre eventuell eine Vereinfachung, nur noch in eine Richtung zu denken.

( hat gott jemals etwas negatives geäussert ??? )

Ich denke, auch Einstein ermuntert uns dazu, da es einen absoluten Bezugspunkt bzgl. der Lichtgeschwindigkeit gibt

Es gibt einen absoluten Nullpunkt für die Temperatur,

Es gibt einen absoluten Punkt für die Geschwindigkeit,

Meine Vermutung ist, dass es für alles andere auch ebenso möglich ist, eine Grenze zu ermitteln.

Aber dazu bedarf es eines gewissen Umdenkens (das uns bestimmt nicht leicht fallen dürfte)

Ich bin weder verbissen noch besessen, also her mit Euren Einwänden.

MfG,

Uwe P.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Unschärfereltation
beschreibt keine Grenze der Meßbarkeit, sondern physikalische
Realität. Das hat hier zur Folge, dass in sehr kurzen
Zeiträumen Energie aus dem Nichts entstehen und wieder
verschwinden kann. Eine meßbare Konsequenz ist beispielsweise
der Casimir-Effekt:

Schon klar, dass die Unschärferelation nichts mit einem Messfehler zu tun hat. Mit der Genauigkeit einer Messung lege ich die naturgegeben maximale Genauigkeit der korrospondierenden Variable fest.
Den Casimir-Effekt hatte ich bisher nicht in dem Licht der Erhaltungsgesetze gesehen. Du hast da Recht.
Somit gibt es ein quantenkleines Hintertürchen für Zeitreisen. Ich vermute aber, dass sich diese Tür für makroskopische Zeitreisen schließt, wenn eine einheitliche Theorie (QM und RT) gefunden wurde.

Danke, leider kann ich noch kein Sternchen vergeben.

Guido

Moin, Moin Hick

Ich stehe im Garten und mir fallen alle 3 Erbsen aus der Hand.
Mehr wie drei können mir nicht rausfallen. Da helfen auch alle
Deine Einwände nicht viel. Deine Imagination ist ein KRÜPPEL
!!! Es geht nicht. Aber jeder rechnet damit (negative Zahlen).
Wie sollen mir 4 Erbsen aus der Hand fallen ?. Bedingungen ist
das Wort, das kritische.

Da liegt der erste Fehler. Die Koppelung zwischen Logik und
Realität.

Ich vermute, all die Bedingungen können vermieden werden, wenn
es nur positive Werte gibt.

Meine Vermutung ist, dass es für alles andere auch ebenso
möglich ist, eine Grenze zu ermitteln.

Natürlich gibt es immer Grenzen. Du musst sie nur richtig mit gesunden Menschen-und Naturverstand setzen.
Du akzeptierst den absoluten thermischen Nullpunkt, warum nicht deine leere Hand. Man kann mit negativen Kelvin-Werten rechnen. Sie machen physikalische aber keinen Sinn, genau wie eine negative Anzahl von Erbsen in der Hand.
Die von die erwähnte Kopplung zwischen Realität und Logik muss man immer anwenden.

Guido

Ich bin nicht in die tiefsten Tiefen der Relativitätstheorie
oder Quantenmechanik abgestiegen. In beiden Theorien gibt es
meines Wissen keine festgelegte Richtung der Zeit. Somit
Zeitreisen theoretisch nicht ausgeschlossen.

Die Zeit geht in die 4.Dimmension.
Wo die liegt können wie uns nicht vorstellen und nicht sehen.

Formel t=4d