Zone Alarm

wieso antworten mir immer andere? :smile: Da hab ich wohl in ein
Wespennetz gestochen mit dem Thema PF… *g*

Hm…

_Was_ bitte ist so schwer daran, einen Windows-Rechner so
auszuliefern, dass er beim ersten Einschalten nach einer
Nutzerkennung (zum Arbeiten) zzgl. Passwort sowie einem
Passwort fuer das Administratorkonto (meinetwegen mit rotem
Hintergrund und blinkender Warnung) fragt? _Was_ ist so
schwer daran, diese ganzen kaputten default-Konfigurationen zu
korrigieren?

Da ist gar nichts schwer dran.

Daran sehe ich hier den Fortschritt.

Wird es gemacht?

Nein, und ich bin unzufrieden mit diesem Zustand. (Hier bin ich der Meinung, dass wir uns im Kreis drehen.)

Muss das so sein? Man koennte ja mal ueber eine gewissen
Fortschritt nachdenken.

Natuerlich muss das nicht so sein. vielleicht ist das ja auch
eine Luecke fuer Arbeitslose die eine Ich AG gruenden wollen.
Der Markt dafuer ist da, das wissen wir beide.

Okay, wieviel Startkapital kannst Du mit einbringen?

Was soll den ein Kaeufer tun wenn er einen sicheren PC kaufen
will. Der laeuft in das naechste Fachgeschaeft und bekommt
dann sehr wahrscheinlich die Standardaustattung teuer verkauft
als sicherheitsoptimierten Rechner (womoeglich noch mit Zone
Alarm). Und der IE wird als sicherster Browser der Welt
untergejubelt.

Gut, was Du jetzt also genau kritisierst, ist, dass wir den Fragenden hier nicht in diesen Schwachsinn einlullen und versuchen, ihm die Augen zu oeffnen? Soll ich echt auf Fragen „Das internet geht nicht!!1 mail funzt, aber ins web komm ich nicht!!!11“ mit „Stell den linken Schieberegler auf ‚Mittel‘ (oder ‚Niedrig‘) und mach den Haken bei ‚[X] krass sicher stealth mode‘ aus. Oder an, je nachdem. Wenn das nicht funktioniert, installiere $placebo drueber. Wenn das nicht funktioniert, installiere Windows und dann $placebo drueber. Wenn das nicht funktioniert, installiere Windows und $placebo neu. Und jetzt muss es gehen. Wenn nicht, fange wieder von vorn an. Begib Dich direkt dort hin, gehe nicht ueber Los, ziehe keinen minimal clue ein.“ antworten?

Auch an dich die frage. Nenne mir einen Haendler der ‚mir‘
einen auf Sicherheit optimierten Rechner verkauft.

Sorry, ich kenne keinen, der meinen Anspruechen an Sicherheit genuegt: ist ueberall Windows drauf.

Ich hab das Gefuehl das alle aktiven Experten in diesem Brett
mit einer Stimme sprechen (Auf das Thema PF bezogen).

Hm, koennte ja vielleicht einen Grund haben…

Gruss vom Frank.

Hallo Frank,

Wird es gemacht?

Nein, und ich bin unzufrieden mit diesem Zustand. (Hier bin
ich der Meinung, dass wir uns im Kreis drehen.)

Ja, ich koennte jedesmal die Decke hochgehen wenn in den Medien (Fernsehen/Radio, what ever) die Wahnsinnsnachrichten verbreitet werden, dass mal wieder das Internet durch den XXXXX (Wurm/Virus/Trojanische Pferd) in grosser Gefahr ist.

Muss das so sein? Man koennte ja mal ueber eine gewissen
Fortschritt nachdenken.

Natuerlich muss das nicht so sein. vielleicht ist das ja auch
eine Luecke fuer Arbeitslose die eine Ich AG gruenden wollen.
Der Markt dafuer ist da, das wissen wir beide.

Okay, wieviel Startkapital kannst Du mit einbringen?

Braucht man dafuer Startkapital? Ich denke da an Experten, die Hausbesuche machen und die Rechner absichern und/oder den Usern auch Sicherheitsrichtlinien mitgibt.

Gut, was Du jetzt also genau kritisierst, ist, dass wir den
Fragenden hier nicht in diesen Schwachsinn einlullen und
versuchen, ihm die Augen zu oeffnen? Soll ich echt auf Fragen
„Das internet geht nicht!!1 mail funzt, aber ins web komm ich
nicht!!!11“ mit „Stell den linken Schieberegler auf ‚Mittel‘
(oder ‚Niedrig‘) und mach den Haken bei ‚[X] krass sicher
stealth mode‘ aus. Oder an, je nachdem. Wenn das nicht
funktioniert, installiere $placebo drueber. Wenn das nicht
funktioniert, installiere Windows und dann $placebo drueber.
Wenn das nicht funktioniert, installiere Windows und $placebo
neu. Und jetzt muss es gehen. Wenn nicht, fange wieder von
vorn an. Begib Dich direkt dort hin, gehe nicht ueber Los,
ziehe keinen minimal clue ein.“ antworten?

Und was macht ihr stattdessen? Leuten sagen das sie Mist gekauft haben und dann mit dem Allheilmittel Linux kommen. Wie waere es mit einem Kompromiss. Eure Loesung ist ja ganz gut, nur darf man die Nutzer dann auch nicht im Regen stehen lassen. Fuer ein sicheres System braucht man immer noch einiges an Wissen (Linux) bis alles zufriedenstellend laeuft. Ich haette kein Problem damit ‚unentgeltlich‘ hier in Muenchen zu helfen. Jeder Windowsnutzer weniger ist ein guter Schritt in die richtige Richtung (Sicherheit).

Auch an dich die frage. Nenne mir einen Haendler der ‚mir‘
einen auf Sicherheit optimierten Rechner verkauft.

Sorry, ich kenne keinen, der meinen Anspruechen an Sicherheit
genuegt: ist ueberall Windows drauf.

Das ist mein Punkt…

Ich hab das Gefuehl das alle aktiven Experten in diesem Brett
mit einer Stimme sprechen (Auf das Thema PF bezogen).

Hm, koennte ja vielleicht einen Grund haben…

yep, sehe ich ja ein… Bin ja auch eurer Meinung. Nur will ich das mehr Leute auch die Gefahren der Monokultur (Windows) erkennen und ihr entkommen wollen. Ihr schrekt sie meiner Meinung nach nur ab.

Gruss

Wolfgang

Und was macht ihr stattdessen? Leuten sagen das sie Mist
gekauft haben

Gut, ich bin ja flexibel: welche Antwort haetten S’ denn gern?

und dann mit dem Allheilmittel Linux kommen.

Wer hat Linux erwaehnt? Stefan hat behauptet, dass er ein fuer Windows-Viren inkompatibles System einsetzt (was ganz und gar zum sonstigen Kompatibilitaetsverhalten des Systems passt (SCNR)). Zufaelligerweise weiss ich, dass es sich dabei nicht um Linux handelt.

Wie waere es mit einem Kompromiss. Eure Loesung ist ja ganz gut,
nur darf man die Nutzer dann auch nicht im Regen stehen lassen.

Also, man koennte ihm z. B. die FAQ zu lesen geben. Oder was genau meinst Du?

Fuer ein sicheres System braucht man immer noch einiges an
Wissen (Linux) bis alles zufriedenstellend laeuft.

Ich weigere mich, hier mit Dir ueber Linux zu diskutieren. Wirst Du in Deinem naechsten Beitrag behaupten, dass Apfelstrudel ohne Vanilleeis besser schmeckt? Du argumentierst gegen Dinge, die nie jemand gebracht hat.

yep, sehe ich ja ein… Bin ja auch eurer Meinung.

Schoen. Was diskutieren wir noch?

Nur will ich das mehr Leute auch die Gefahren der Monokultur
(Windows) erkennen und ihr entkommen wollen.

Es geht nicht um Betriebssysteme, Monokultur oder $foobar (was weiss ich, mit was Du als naechstes kommst). Es geht darum, dass die Leute sich nicht im blinden Vertrauen in die ‚sicheren‘ Haende irgendeiner Schlangenoel-software begeben sollen, sondern statt dessen ihren Kopf einschalten. Sie dabei vielleicht vor selbigen zu stossen, ist ein IMHO akzeptables Mittel.

Gruss vom Frank.

Hallo,

hab ich das.

Finde ich schon.

Ich habe für solche Rechner keine Angebote eingeholt und müßte
mich extra auf den Weg machen. Ehlich gesagt, verspüre ich
wenig Lust dazu. Wenn Du daruf bestehst: Ab nächster Woche bin
ich wieder ‚zu Hause‘, da kann ich gerne den Fachhändler
gegenüber fragen.

Selbst wenn dieser Fachhaendler das macht. Ist das nicht eher
eine Ausnahme?

Das kommt vermutlich auf die Wahl des Fachhändlers an. Wenn ich mich mit Sachen nicht auskenne, dann will ich zumindest etwas Optimales haben und wäre wohl bereit, in brauchbare Beratung zu investieren.

Wenn es Dir darauf ankommt, eine OfficeSuite zu nutzen und im
Internet zu surfen: meinen Laptop habe ich bei Media-Markt
gekauft.

Deshalb schrieb ich ja extra Microsoft Office dazu.

Naja, das ist eben ein Punkt: die Leute verwechseln Problem und Lösung. Sie sagen: „ich will einen PC mit ZoneAlam und Office, was geht, Alter?“

Mit dem Anforderungsprofil gibt es rund gerechnet eine Konfiguration: nämlich mit ZoneAlarm, Outlook Express, Internet Explorer und MS-Office.

Dummerweise ist das Anforderungsprofil recht fragwürdig. Es hätte – korrekt formuliert – aller Wahrscheilichkeit[1] heißen mögen: „Ich möchte einen PC, mit dem ich im Internet surfen, E-Mails schreiben und Texte verfassen kann. Und sicher soll das ganze sein. Können Sie mir das einrichten?“

Ein Händler, der den schnellen Gewinn wittert, weil sowieso übernächsten Monat für seine MCSE-Wk2 SP 3.2.02-Nachschulung is Trainingszenter eingephercht wird, mag die Versuchung bestehen, möglichst viele Software-Produkte mit einer möglichst hohen Marge auf den Rechner zu klatschen und fertig ist.

Wenn man aber einen seriösen Händler findet, der langfristige Kundenbindung für wichtig hält, sollte ein gut gesicherter Rechner durch sichere Software_einstellungen_ kein Problem sein. Wenn der Händler dann noch den Eindruck bekommt, Du wirst ihn in Zukunft auch besuchen und bei ihm auch kaufen, sehe ich kein Problem. Klar, der Händler wird teurer sein als der MediaMarkt (aber nach den Erlebnissen mit meinem Notebok bin ich von dem Laden endgültig geheilt. Lehrgeld.)

Letztlich wird ein aussagekräftiger und representativer Test schwer. Die Ergebnisse, die man bekommt, wenn man die Händler in seiner Stadt besucht, werden äußerst heterogen sein und während beim Autokauf noch ein gewisses Maß an grundsätzlichem Sachverstand in der Allgemeinheit vorhanden ist, ist dies bei Computern weit weniger der Fall.

Der ‚normale‘ User kaeuft was fuer einen Rechner? Sehr
wahrscheinlich einen mit Windows drauf.
Wo gibt es die
Scheunentore und die meisten niedlichen Viren/Wuermer und
anderes Viehzeug? Die Grundaussage war so einen Rechner sicher
zu machen.

Den sicher zu machen, ist schwer, aber nicht unmöglich. Wenn der User ein Sicherheitsbedürfnis hat (und das unterstelle ich mal: schließlich hat er ja ZoneAlarm installiert, auch wenn das Mittel zum Zweck untauglich war) dann muß er verdammtnochmal seinen Händler trietzen. Oder hier fragen: er bekommt hiert eine Menge Anhaltspunkte, wie er den Rechner sicher bekommt.

Der Hinweis mit meinem SuSE sollte nur sagen: es gibt in den dumpfen Niererungen des ungewaschenen Massenmarktes durchaus Systeme, die man einpacken kann und die sicher konfiguriert sind. (Klar, weiter pflegen muß man auch die).

Was aber nicht funktioniert ist, sich einen Rechner zu kaufen und einfach Software draufzupacken, damit er sicher wird. Das bringt erst einen Haufen Panikreaktionen („Hilfe, mein Trojanerport blinkt rot“), später ein genervtes wegglicken aller Meldungen.

Sicherheit bringt das garnicht. Null.

Sicherheit kommt zustande durch sichere Konfiguration des Systems und der laufenden Dienste sowie der installierten Programme (nein, bulletproof traue ich mir das unter keinem Windows zu, mit dem ich arbeite). Durch Einspielen der einschlägigen Patches. Und durch beschäftigung mit der Materie. Dazu kann man ZoneAlarm sogar nutzen: zum „Spielen mit den Paketen“. Aber auch da ist mit die schlchteste erhältliche Software.

Nur zur Info (Ich benutze auch Suse und Red Hat zu Hause und
Suns auf der Arbeit).

Oh, wollen wir noch OpenBSD gegen Solaris flamen? :wink:

PS:smiley:as wird ja hier ein Megathread… :smile:

*Phew*

Gruß,

Sebastian

[1] Wir reden von einem unbedarften User wohlgemerkt

Also schlaegst du vor das jeder Internetnutzer einer
getrennten Rechner als Firewall nutzt?

Wenn er es ernst meint: ja. Da reicht doch schon ein kleiner Soho-
Router als Mini-Firewall und ein bisschen Vorsicht beim Klicken auf
alles, was bunt ist. Alles andere wird IMHO nicht zum Ziel führen.

Stefan

du bleibst mir eine Antwort schuldig… Ich bin ein Kunde und
will einen Rechner kaufen mit dem ich arbeiten kann (Microsoft
Office) und surfen kann.

So wie ich? Ich hab bei Apple gekauft. Dazu kann man http://
www.microsoft.com/germany/mac/officevx/intro.mspx bekommen. Ich hab
drauf verzichtet, aber es geht zumindest.

Stefan

(was ganz und
gar zum sonstigen Kompatibilitaetsverhalten des Systems passt
(SCNR)).

Tsstsstss… wie war das mit noch dem Apfelstrudel? Der ist
kompatibel zu Vanilleeis, aber auch ohne zu genießen :wink:

Stefan

Hallo Sebastian,

Selbst wenn dieser Fachhaendler das macht. Ist das nicht eher
eine Ausnahme?

Das kommt vermutlich auf die Wahl des Fachhändlers an. Wenn
ich mich mit Sachen nicht auskenne, dann will ich
zumindest etwas Optimales haben und wäre wohl bereit, in
brauchbare Beratung zu investieren.

Ich schliesse mich da an. Aber seien wir doch einmal realistisch. Die Beratung (und vor allem ein vernueftiges Ergebnis) wirst du fast nie finden. Klar gibt es Fachaendler die dir das bieten koennen, doch rentiert sich das denn auch in der heutigen Zeit des Geiz ist Geil Hype?

Deshalb schrieb ich ja extra Microsoft Office dazu.

Naja, das ist eben ein Punkt: die Leute verwechseln Problem
und Lösung. Sie sagen: „ich will einen PC mit ZoneAlam und
Office, was geht, Alter?“

Yep, das ist der Punkt. Die kennen aber nichts anderes. Da finde ich den Ansatz von Heise ganz ok (Knoppix CD). Da kann der unbedarfte User reinschnuppen und stellt womoeglich fest mit was fuer einem minderwertigem Produkt er normalerweise arbeitet.

Mit dem Anforderungsprofil gibt es rund gerechnet eine
Konfiguration: nämlich mit ZoneAlarm, Outlook Express,
Internet Explorer und MS-Office.

Dummerweise ist das Anforderungsprofil recht fragwürdig. Es
hätte – korrekt formuliert – aller Wahrscheilichkeit[1]
heißen mögen: „Ich möchte einen PC, mit dem ich im Internet
surfen, E-Mails schreiben und Texte verfassen kann. Und sicher
soll das ganze sein. Können Sie mir das einrichten?“

Yep, sehe ich auch so. Doch die meisten Benutzer kennen aus den Medien nur das. Und die anderen Moeglichkeiten werden als minderwertig oder nur fuer Freaks verschrien.

Ein Händler, der den schnellen Gewinn wittert, weil sowieso
übernächsten Monat für seine MCSE-Wk2 SP 3.2.02-Nachschulung
is Trainingszenter eingephercht wird, mag die Versuchung
bestehen, möglichst viele Software-Produkte mit einer
möglichst hohen Marge auf den Rechner zu klatschen und fertig
ist.

Genau meine Meinung…

Wenn man aber einen seriösen Händler findet, der langfristige
Kundenbindung für wichtig hält, sollte ein gut gesicherter
Rechner durch sichere Software_einstellungen_ kein
Problem sein. Wenn der Händler dann noch den Eindruck bekommt,
Du wirst ihn in Zukunft auch besuchen und bei ihm auch kaufen,
sehe ich kein Problem. Klar, der Händler wird teurer sein als
der MediaMarkt (aber nach den Erlebnissen mit meinem Notebok
bin ich von dem Laden endgültig geheilt. Lehrgeld.)

Klar das waere super, aber gibt es solche Haendler in Deutschland?

Letztlich wird ein aussagekräftiger und representativer Test
schwer. Die Ergebnisse, die man bekommt, wenn man die Händler
in seiner Stadt besucht, werden äußerst heterogen sein und
während beim Autokauf noch ein gewisses Maß an grundsätzlichem
Sachverstand in der Allgemeinheit vorhanden ist, ist dies bei
Computern weit weniger der Fall.

Yep, sehe ich genau so. Ausserdem jeder definiert Sicherheit anders.

Den sicher zu machen, ist schwer, aber nicht unmöglich. Wenn
der User ein Sicherheitsbedürfnis hat (und das unterstelle ich
mal: schließlich hat er ja ZoneAlarm installiert, auch wenn
das Mittel zum Zweck untauglich war) dann muß er
verdammtnochmal seinen Händler trietzen. Oder hier fragen: er
bekommt hiert eine Menge Anhaltspunkte, wie er den Rechner
sicher bekommt.

Ja, aber wie du schon sagst ist es aber schwer den (Windows) Rechner sicher zu bekommen. Und da sehe ich eigentlich auch die Pflicht von M$ ein OS zu verkaufen das ‚sicher‘ vorkonfiguriert ist. Dies ist keine Hexerei.

Der Hinweis mit meinem SuSE sollte nur sagen: es gibt in den
dumpfen Niererungen des ungewaschenen Massenmarktes durchaus
Systeme, die man einpacken kann und die sicher konfiguriert
sind. (Klar, weiter pflegen muß man auch die).

Das sind erfreuliche Ausnahme und ich kann nur hoffen das die Ausnahmen groesser werden und irgendwann vielleicht sogar zur Regel werden.

Was aber nicht funktioniert ist, sich einen Rechner zu kaufen
und einfach Software draufzupacken, damit er sicher wird. Das
bringt erst einen Haufen Panikreaktionen („Hilfe, mein
Trojanerport blinkt rot“), später ein genervtes wegglicken
aller Meldungen.

Yep, das finde ich auch sehr schlecht geloest bei ZA…

Sicherheit bringt das garnicht. Null.

Sicherheit kommt zustande durch sichere Konfiguration des
Systems und der laufenden Dienste sowie der installierten
Programme (nein, bulletproof traue ich mir das unter keinem
Windows zu, mit dem ich arbeite). Durch Einspielen der
einschlägigen Patches. Und durch beschäftigung mit der
Materie. Dazu kann man ZoneAlarm sogar nutzen: zum „Spielen
mit den Paketen“. Aber auch da ist mit die schlchteste
erhältliche Software.

Wer spielt denn die Patches auf. Ich kenne die Situation so, das mal irgend jemand einen Virusscanner installiert hat und die Virensignatur auf diesem Stand verblieben ist. Dies gilt natuerlich auch fuer andere Produkte.

Oh, wollen wir noch OpenBSD gegen Solaris flamen? :wink:

noe, uns reicht doch eigentlich das Fenster oder? Wer etwas Verstand hat benutzt so wieso nicht das Fenster sondern eine Tuer. :smile:

Gruss

Wolfgang

Sicher am Computer ohne Fachkenntnis/Wie geht das?
Hallo,

Wenn
ich mich mit Sachen nicht auskenne, dann will ich
zumindest etwas Optimales haben und wäre wohl bereit, in
brauchbare Beratung zu investieren.

Ich schliesse mich da an. Aber seien wir doch einmal
realistisch. Die Beratung (und vor allem ein vernueftiges
Ergebnis) wirst du fast nie finden. Klar gibt es Fachaendler
die dir das bieten koennen, doch rentiert sich das denn auch
in der heutigen Zeit des Geiz ist Geil Hype?

Rentieren vermutlich schon, aber es ist leider üblich, sich ersteinmal den billigsten Ramsch über die Ladentheke zu ziehen und dann in Folge zu merken, wieviel Zeit und Arbeit das kostet. Meinetwegen können die Leute sich ja Windows XP bis zur Absturzoberkante mit Schad- und Nutzlossoftware vollstecken, so lange sie mich damit nicht belästigen. (Mein Mailfach spricht allerdings eine andere Sprache.)

Nur: wer Wert auf Sicherheit legt (wenn man genau genug nachdenkt, sollte das vermutlich jeder sein, der einen Computer auch zumindest vorübergehend an Netzen wie dem Internet betreibt), sollte sich informieren, wie er diese Sicherheit sicherstellen kann. Notfalls eben mit eingekauftem Wissen – so macht man das beim geliebte Auto auch (weitere Vergleiche seien hier ausgelassen).

Deshalb schrieb ich ja extra Microsoft Office dazu.

Naja, das ist eben ein Punkt: die Leute verwechseln Problem
und Lösung. Sie sagen: „ich will einen PC mit ZoneAlam und
Office, was geht, Alter?“

Yep, das ist der Punkt. Die kennen aber nichts anderes. Da
finde ich den Ansatz von Heise ganz ok (Knoppix CD).

Ja, die Knoppix-CD ist eine echte Wucht. Sie zeigt, wie „automatisch“ ein Betriebssystem laufen kann (wenngleich ich persönlich im Normalbetrieb solche Automatismen ganz und garnicht mag). Sie zeigt, was für nette Software es frei verfügbar gibt, wobei OpenOffice sicher für dennjenigen, der von Windows aus hereinschnuppert, am spektakulärsten ist.

Da kann
der unbedarfte User reinschnuppen und stellt womoeglich fest
mit was fuer einem minderwertigem Produkt er normalerweise
arbeitet.

Dabei ist das alles noch Understatement. So nett Knoppix zum Schnuppern ist, so untauglich ist es für eine Festplatteninstallation, auch wenn da entsprechende Möglichkeiten beigepackt sind.

Knoppix ist ein excellentes(!) Demo- und Rettungssystem, dafür kann man Klaus Knopper nicht genug danken. Für die produktive Arbeit unter Linux würde ich eher eine konventionelle und für Feystplattenbetrieb ausgelegte Distribution nutzen. Wobei die SuSE-CD in der Computer-Bild schon besser geeignet ist, ich aber einem Neuling empfehlen möchte, Handbücher aus Papier zu nutzen, wie sie bei den SuSE-Vollversionen debei sind (mein altes Handbuch möchte vermutlich niemand gegen Portokosten haben …)

Ich persönlich schätze Debian Woody sehr (wobei sich auf aktuellerer Hardware gelegentlich ein paar Sorgenfalten auftun).

Mit dem Anforderungsprofil gibt es rund gerechnet eine
Konfiguration: nämlich mit ZoneAlarm, Outlook Express,
Internet Explorer und MS-Office.

Yep, sehe ich auch so. Doch die meisten Benutzer kennen aus
den Medien nur das. Und die anderen Moeglichkeiten werden als
minderwertig oder nur fuer Freaks verschrien.

Tja, deshalb halte ich es für wichtig, daß man die Leute informiert, daß Outlook Express und der Internet Exlorer ganz schlechte Produkte sind (die Spezialfälle, in denen jemand aus diesem Nutzerkreis auf bestimmte Funktionen dieser Software angewiesen ist, dürften gegen Null tendieren und dann auf total kaputte Planung zurückzuführen sein) und vor allem, daß es excellente Alternativen gibt. Mozilla stellt – inklusive Browser, Mail und Newsreader ein excellentes Produkt dar, welches in der Vergangenheit deutlich weniger Sicherheitsprobleme machte. Zudem begibt man sich nicht in Abhängigkeiten eines Software-Herstellers (kann mir jemand einen Grund nennen, weshalb man das tun sollte?).

Wenn man aber einen seriösen Händler findet, der langfristige
Kundenbindung für wichtig hält, sollte ein gut gesicherter
Rechner durch sichere Software_einstellungen_ kein
Problem sein. Wenn der Händler dann noch den Eindruck bekommt,
Du wirst ihn in Zukunft auch besuchen und bei ihm auch kaufen,
sehe ich kein Problem. Klar, der Händler wird teurer sein als
der MediaMarkt (aber nach den Erlebnissen mit meinem Notebok
bin ich von dem Laden endgültig geheilt. Lehrgeld.)

Klar das waere super, aber gibt es solche Haendler in
Deutschland?

Jetzt wird es endgültig off-topic :smile:

Die Geschichte von meinem Laptop erzähle ich nicht. Zusammengefaßt: die Leute bei Mediamarkt waren Inkompetent, inkompetent und inkompetent (und ich war ‚selber schuld‘, will ja garkein Mitleid).

Gut. Da kam der Karton an: ein IBM-Rechner, 233 MHz, gebraucht, aber für wenig Geld erstanden. Erstklassiges Produkt, wirklich. Das einzige, was mich an der Inbetriebnahme gehindert hat, war eine Tastatur: ich habe an meinem anderen Rechner noch kein PS/2 und das war just das, was der IBM-Rechner hatte. ARGL. Ohne Tastatur kann man nichteinmal Debian installieren, wenn der Rechner versucht von der Platte zu booten.

Zum Händler gegenüber gegangen: „Hallo, ich brauche eine Tastatur, gebraucht, muß nix dolles sein.“ – „Brauchen Sie Windows-Tasten?“ - „Nö“. {wurschtel, wurschtel} „Die können Sie bekommen.“

Kostenpunkt: Null. Und das war so etwa mein erster Besuch dort. Da hatten die dann einen Stein im Brett.

Dann ging mein Scanner kaputt, HP Scanjet 4c oder so. Schweres Eisen, SCSI, große Scanfläche, gute Qualität in jeder Hinsicht, aber eben nicht ein wirklich neues Modell. Plötzlich ist der Scanner „weg“, wird vom Kernel nicht mehr angezeigt. Am Gerät nachgeguckt: kein Strom. Nachdem ich mich mangels komischer Schrauben am Gehäuse eher erfolglos versucht hatte, habe ich nachgesehen, wer der zuständige HP-Vertreter bei mir ist. MediaMarkt und ProMarkt. Aua.

MediaMarkt war für mich keine Option mehr, deshalb war ab zum ProMarkt. Dort erntete ich für meinen Scnner einen mitleidigen Blick „der ist ja schon alt“, das lohnt sich nicht. Kosten: 40 EUR Versand zur Reparaturzentrale plus angefangene Arbeitszeit. „Aber wir haben hier Scanner neu, die sind nicht vieel teurer“. {Aber ungleich schrottiger}. Die Frage „welchen würden sie mir denn mit Linux empfehlen“ war dann auch nur mehr aus Gemeinheit gestellt, endete in einem planlosen Herumrennen und Leden von Karton-Etiketten und mit der entwaffnenden Antwort „keine Ahnung“.

Daß in jenem Computerladen fast gegenüber in der Fußgängerzone die Reperatur ganz fix und günstig gin, ist wohl unnötig zu sagen. Seitdem kaufe ich dben dort.

Den sicher zu machen, ist schwer, aber nicht unmöglich. Wenn
der User ein Sicherheitsbedürfnis hat (und das unterstelle ich
mal: schließlich hat er ja ZoneAlarm installiert, auch wenn
das Mittel zum Zweck untauglich war) dann muß er
verdammtnochmal seinen Händler trietzen. Oder hier fragen: er
bekommt hiert eine Menge Anhaltspunkte, wie er den Rechner
sicher bekommt.

Ja, aber wie du schon sagst ist es aber schwer den (Windows)
Rechner sicher zu bekommen. Und da sehe ich eigentlich auch
die Pflicht von M$ ein OS zu verkaufen das ‚sicher‘
vorkonfiguriert ist. Dies ist keine Hexerei.

Eben. Wenn man wollte, könnte man einiges an sichere Vorkonfiguration machen. In einigen Punkten hat sich MS offenbar auch schon mehr schlecht als recht versucht.

Der andere Punkt ist aber das eingebaut schlampige Design von Windows. Die Anwendungen sind vom Konzept her nicht auf Netzwerkbetrieb und den damit einhergehenden Gefahren ausgelegt, wärend dieser Gesichtspunkt bei den unix-artigen Betriebssystemen eine lange Tradition hat.

Sicherheitsverbesserungen an Windows haben bislang den Hauch einer Flickschusterei (sofern der Hersteller überhaupt halbwegs hinterher kommt, was zur Zeit ehet nicht der Fall ist).

Was aber nicht funktioniert ist, sich einen Rechner zu kaufen
und einfach Software draufzupacken, damit er sicher wird. Das
bringt erst einen Haufen Panikreaktionen („Hilfe, mein
Trojanerport blinkt rot“), später ein genervtes wegglicken
aller Meldungen.

Yep, das finde ich auch sehr schlecht geloest bei ZA…

… und das ist der Grund, weshalb ZoneAlarm hier und anderswo einen schlechten Ruf hat: es gibt dem User, der immerhin ein Sicherheitsbeürfnis hat, das Gefühl, mit ZoneAlarm (exemplarisch für alle Arten von Personal Firewalls genommen) eine Lösung gefunden zu haben und ist beruhigt. Das ist nicht nur unproduktiv, das ist geradezu kontraproduktiv.

Sicherheit kommt zustande durch sichere Konfiguration des
Systems und der laufenden Dienste sowie der installierten
Programme (nein, bulletproof traue ich mir das unter keinem
Windows zu, mit dem ich arbeite). Durch Einspielen der
einschlägigen Patches. Und durch beschäftigung mit der
Materie. Dazu kann man ZoneAlarm sogar nutzen: zum „Spielen
mit den Paketen“. Aber auch da ist mit die schlchteste
erhältliche Software.

Wer spielt denn die Patches auf. Ich kenne die Situation so,
das mal irgend jemand einen Virusscanner installiert hat und
die Virensignatur auf diesem Stand verblieben ist. Dies gilt
natuerlich auch fuer andere Produkte.

Nun, ich kenne Virenscanner, die darauf hinweisen, daß sie nun aktualisiert werden wollen. Die konkrete Inplementation fand ich zwar grottenschlecht, aber immerhin …

Hey, bei Debian, SuSE und sonstwem ist das System mit einem Einzeiler (den man auch gerne als Icon auf den Desktop legen kann) zu aktualisieren. Das ist sowas von simpel. Und selbst ein Window-Update ist einfach. So einfach, daß man das auch per Script in der ip-up (gibt es sowas bei Windows) erledigen können müßte.

Okee, Windows-Patches legen gelegentlich mal das System komplett lahm, aber ein nicht funktionsfähiges Windows ist ja auch erstaunlich sicher.

Gruß,

Sebastian

Hallo Sebastian,

Rentieren vermutlich schon, aber es ist leider üblich, sich
ersteinmal den billigsten Ramsch über die Ladentheke zu ziehen
und dann in Folge zu merken, wieviel Zeit und Arbeit das
kostet. Meinetwegen können die Leute sich ja Windows XP bis
zur Absturzoberkante mit Schad- und Nutzlossoftware
vollstecken, so lange sie mich damit nicht belästigen. (Mein
Mailfach spricht allerdings eine andere Sprache.)

Nach meiner Einschaetzung wird sich einiges aendern nach flaechendeckender Einfuehrung von TC und Longhorn. Dann sollten einige Aufwachen. Ich kann dann nur hoffen das es dann nicht schon zu spaet ist.

Nur: wer Wert auf Sicherheit legt (wenn man genau genug
nachdenkt, sollte das vermutlich jeder sein, der einen
Computer auch zumindest vorübergehend an Netzen wie dem
Internet betreibt), sollte sich informieren, wie er diese
Sicherheit sicherstellen kann. Notfalls eben mit eingekauftem
Wissen – so macht man das beim geliebte Auto auch (weitere
Vergleiche seien hier ausgelassen).

Du kennst doch Boris Becker mit seinen ‚Ich bin drin‘ oder nicht? Jetzt neu AOL 8 mit eingebauter Sicherheit. :smile:

Ja, die Knoppix-CD ist eine echte Wucht. Sie zeigt, wie
„automatisch“ ein Betriebssystem laufen kann (wenngleich ich
persönlich im Normalbetrieb solche Automatismen ganz und
garnicht mag). Sie zeigt, was für nette Software es frei
verfügbar gibt, wobei OpenOffice sicher für dennjenigen, der
von Windows aus hereinschnuppert, am spektakulärsten ist.

Ja, zum Reinschnuppern ist Knoppix wirklich eine Wucht. Wenn ich Besuch hab, lege ich die Knoppix CD in meinen Drittrechner und der Besuch kann surfen bis er umfaellt. Einer meckert zwar ab und an (Er hat einen Hotmail Account), doch ist das sein Problem.

Dabei ist das alles noch Understatement. So nett Knoppix zum
Schnuppern ist, so untauglich ist es für eine
Festplatteninstallation, auch wenn da entsprechende
Möglichkeiten beigepackt sind.

Ist aber auch nicht unbedingt gedacht fuer eine Festplatteninstallation.

Knoppix ist ein excellentes(!) Demo- und Rettungssystem, dafür
kann man Klaus Knopper nicht genug danken. Für die produktive
Arbeit unter Linux würde ich eher eine konventionelle und für
Feystplattenbetrieb ausgelegte Distribution nutzen. Wobei die
SuSE-CD in der Computer-Bild schon besser geeignet ist, ich
aber einem Neuling empfehlen möchte, Handbücher aus Papier zu
nutzen, wie sie bei den SuSE-Vollversionen debei sind (mein
altes Handbuch möchte vermutlich niemand gegen Portokosten
haben …)

Stimme ich 100% zu…

Ich persönlich schätze Debian Woody sehr (wobei sich auf
aktuellerer Hardware gelegentlich ein paar Sorgenfalten
auftun).

Hab ich noch nicht getestet. Muss ich mal machen.

Tja, deshalb halte ich es für wichtig, daß man die Leute
informiert, daß Outlook Express und der Internet Exlorer ganz
schlechte Produkte sind (die Spezialfälle, in denen jemand aus
diesem Nutzerkreis auf bestimmte Funktionen dieser Software
angewiesen ist, dürften gegen Null tendieren und dann
auf total kaputte Planung zurückzuführen sein) und vor allem,
daß es excellente Alternativen gibt. Mozilla stellt –
inklusive Browser, Mail und Newsreader ein excellentes Produkt
dar, welches in der Vergangenheit deutlich weniger
Sicherheitsprobleme machte. Zudem begibt man sich nicht in
Abhängigkeiten eines Software-Herstellers (kann mir jemand
einen Grund nennen, weshalb man das tun sollte?).

Ja, die Manager lernen schon in ihrem Studium das M$ Produkte die besten sind.
Ich bin vor drei Jahren von einer Softwarefirma weg, weil der Konzern aus Holland, die die Firma uebernommen hat das gesamte heterogene Netz auf Windows umgestellt hat. Bei einem Besuch in Holland fragte ich dann mal was sie gegen den Melissa Virus/Wurm unternommen haetten. Von der Antwort: Wir haben einfach unser Mailsystem fuer fuenf Tage abgeschaltet, war ich nicht wirklich ueberzeugt.

Eben. Wenn man wollte, könnte man einiges an sichere
Vorkonfiguration machen. In einigen Punkten hat sich MS
offenbar auch schon mehr schlecht als recht versucht.

Na Longhorn wird ganz sicher… Da sind keine Bugs drin… bestimmt. Und wenn doch welche auftauchen, werden einfach die Berichte/Emails darueber zurueckgezogen (siehe AGB Seite 98723 Absatz 7f). Hoffentlich uebertreibe ich hier masslos. :frowning:)

Gruss

Wolfgang

Hallo,

Rentieren vermutlich schon, aber es ist leider üblich, sich
ersteinmal den billigsten Ramsch über die Ladentheke zu ziehen
und dann in Folge zu merken, wieviel Zeit und Arbeit das
kostet. Meinetwegen können die Leute sich ja Windows XP bis
zur Absturzoberkante mit Schad- und Nutzlossoftware
vollstecken, so lange sie mich damit nicht belästigen. (Mein
Mailfach spricht allerdings eine andere Sprache.)

Nach meiner Einschaetzung wird sich einiges aendern nach
flaechendeckender Einfuehrung von TC und Longhorn.

An den Viren und dem Mail-Müll? Eher nicht. An Knebelung des Nutzers und Festigung der Bindung an einen großen Hersteller: Sicher. Der Computernutzer hat praktisch schon Computer an Microsoft übereignet, der nächste Schritt ist, dies mit seinen Daten zu tun.

Ich kann nur immer wieder davor warnen bzw. auffordern, sich genau zu informieren und zu überlegen, was es bedeutet, wenn man für den Zugriff auf seine Daten auf eine einzelne Firma/Institution angewisen ist. Ich mag nicht glauben, daß auch nur irgendjemand bei genauer Überlegung und Realisierung der Konsequenzen für gut halten kann.

Das Geschrei wird irgendwann groß sein. Viele werden sich in Betroffenheitslyrik ergießen. Und die Produkte weiter kaufen.

Wer das mag, soll es tun. Ansonsten kann ich nur jedem raten, sich jetzt mit Alternativen vertraut zu machen. Wenn Longhorn vor der Tür steht, ist es zu spät. Und die Alternativen müssen nicht Linux heißen, auch wenn das sicher eine der prominenteren ist.

Dann
sollten einige Aufwachen. Ich kann dann nur hoffen das es dann
nicht schon zu spaet ist.

Dann ist es zu spät. Deshalb kann ich nur jedem raten, der sich nicht datenmäßig einsperren will, der den freien Zugriff auch in Zukunft auf seine Daten braucht, sich jetzt umzuschauen. Der Umstieg kostet Arbeit und Anstrengung, keien Frage. Aber er ist mit wenig Kopfschmerzen machbar, wenn man ganz langsam und ohne Zeitdruck Stück für Stück umbaut. Keiner will von heute auf morgen ein auch nur halbwegs ernsthaft genutztes System umstellen. Aber Schritt für Schrit Teilprobleme anzugehen ist eine gute Lösung.

Das könnte so beginnen (in kleinem Maßstab):

  • Sofortige Umstellung auf OpenOffice für neue Dokumente. (Konvertierung bestehender Dokumente in das OpenOffice-Format, sobald sie benötigt werden).

  • Einsatz von Mozilla als Browser und E-Mail-Programm.

Damit hat man dann Zwei Programme, die einem dann später unter neuem Betriebssystem zur Verfügung stehe.

Ja, zum Reinschnuppern ist Knoppix wirklich eine Wucht. Wenn
ich Besuch hab, lege ich die Knoppix CD in meinen Drittrechner
und der Besuch kann surfen bis er umfaellt. Einer meckert zwar
ab und an (Er hat einen Hotmail Account),

Gib ihm ein Windows mit Opera-Bork-Edition :smile:

Ich persönlich schätze Debian Woody sehr (wobei sich auf
aktuellerer Hardware gelegentlich ein paar Sorgenfalten
auftun).

Hab ich noch nicht getestet. Muss ich mal machen.

Mach es, wirklich. Debian und die enthaltene Software ist zwar notorisch angestaubt, aber das System selber ist extrem gut durchdacht und sehr konsistent und sauber.

Eben. Wenn man wollte, könnte man einiges an sichere
Vorkonfiguration machen. In einigen Punkten hat sich MS
offenbar auch schon mehr schlecht als recht versucht.

Na Longhorn wird ganz sicher… Da sind keine Bugs drin…
bestimmt.

Eben. Bisher hat MS durch grauenvolles Design sicherheitsrelevanter Teile des Betriebssystems (Dazu zählt ja bekannterweise auch der Browser, das Hilfesystem und der Medienplayer) geglänzt.

Und in einem der vielen Anti-Trust-Prozesse fiel die Aussage, man könne den Quellcode nicht offenlegen, da das ein Sicherheitsrisiko wäre, was alles mögliche, unter anderem den Erfolg der USA in Afghanistan gefährden würde. Genaueres habe ich vor kürzerem im Windows-Brett gepostet.

Und wenn doch welche auftauchen, werden einfach die
Berichte/Emails darueber zurueckgezogen (siehe AGB Seite 98723
Absatz 7f). Hoffentlich uebertreibe ich hier masslos. :frowning:)

Ich möchte mich nie, nie, nie komplett auf eine Firma verlassen müssen, die ein derartiges Geschäftsgebaren an den Tag gelegt hat, wir wir es in vielen Punkten bei Microsoft erleben konnten.

Die Halloween-Dokumente aus dem Hause Microsoft (http://www.opensource.org/halloween/) kennst Du? Gut lesen und sich dann fragen, ob man dem Laden seine kompletten Daten (mal abgesehen von dem Geld für die Programme) übereignen möchte.

Gruß,

Sebastian

wir schweifen aber schwer ab. Wuerde mich aber freuen den Thread auf Emailbasis fortzufuehren wenn du Lust hast.

Gruss

Wolfgang

wir schweifen aber schwer ab. Wuerde mich aber freuen den
Thread auf Emailbasis fortzufuehren wenn du Lust hast.

Bitte CC: an mich,
Gruss vom Frank.