€ - $

Hallo, habe eine größere Lieferung aus den US im März zu erwarten.
Zahlung in $ . Soll ich schon mal jetzt bezahlen , oder wo geht der € hin ?? fragt Onno

Hallo Onno!

oder wo geht der € hin ??

Sag bitte Bescheid, sobald Du jemanden hast, der Deine Frage beantworten kann. Als Gegenleistung verrate ich Dir dann, wie wir erstmal die lächerlichen 40 Mrd € Defizit des Bundeshaushalts als Spende ausgleichen und danach immer noch so reich sind, daß Bill Gates vergleichsweise ein Sozialfall ist.

Gruß
Wolfgang

wenn ich in die zukunft schauen könnte, dann wäre ich schon ein reicher mensch…die höchstwahrscheinliche bewegungsrichtung wird für den euro nach oben sein, da das außenhandelsdefizit groß oder größer wird und unter bush sicherlich nicht besser wird…hinzu kommen hohe kosten aus afghanistan und irak. dies sind alles faktoren die den dollar schwächen werden…schau mer mal…calls habe ich mir schon gekauft.

Hallo Onno,

am 15. März 2005, mittags um 12:00 wird der € einen Kurs von 1,28234$ haben.

Liebe Grüße,

Max

hallo onno,

es wird im vertrag festgelegt, zu welchem kurs umgerechnet wird. unabhängig vom tatsächlichen kurs der bank am zahltag oder liefertag.
so machen es jedenfalls die größeren firmen.

strubbel
€:open_mouth:)

Hallo Onno,
lieber keine Vorkasse, sonst kommt keine Ware und Du bist das Geld los. Bis März ist noch ein Monat hin. Du könntest ein Fremdwährungskonto in US-$ bei Deiner Bank einrichten und höhere Zinsen als in Deutschland kassieren. Ab 100000 $ bieten Banken bessere Konditionen an. Mit etwas Glück erzielst Du dann auch einen Währungsgewinn.
Viel Glück und Erfolg
Franz

Hallo, habe eine größere Lieferung aus den US im März zu
erwarten.
Zahlung in $ . Soll ich schon mal jetzt bezahlen , oder wo
geht der € hin ?? fragt Onno

Du könntest ein
Fremdwährungskonto in US-$ bei Deiner Bank einrichten und
höhere Zinsen als in Deutschland kassieren. Ab 100000 $ bieten
Banken bessere Konditionen an. Mit etwas Glück erzielst Du
dann auch einen Währungsgewinn.

Hallo Franz,

in welcher Welt lebst du?
Die Zinsen im USD liegen unterhalb derer der Eurozone.

Gruß ivo

in welcher Welt lebst du?
Die Zinsen im USD liegen unterhalb derer der Eurozone.

Guten Morgen, Ivo!
Vor 20 Jahren waren die US-Zinsen bei Ronald Reagan viel höher als in Deutschland. In diesem Fall ist jedoch das Währungsrisiko entscheidend. Angenommen unser Kunde hat an den Lieferanten 128000 US-$ zu zahlen. Jetzt müsste er dafür 100000 € hinlegen. Die könnte er in einem Dollarkonto anlegen. In einem Monat könnten seine 100000 schon 132000 $ wert sein. Somit kann er seinen Lieferanten bezahlen und hätte einen Währungsgewinn von 4000 US-$. Dabei dürfte der Zinssatz von untergeordneter Rolle sein.
Noch einen schönen Sonntag
Franz
PS: Ich werde mal spaßeshalber den Kurs verfolgen.

Vor 20 Jahren waren die US-Zinsen bei Ronald Reagan viel höher
als in Deutschland.

Aber jetzt nicht mehr und damit ist Dein Vorschlag schon für die Tonne.

In diesem Fall ist jedoch das
Währungsrisiko entscheidend.

Deswegen heißt es auch so: Risiko. Es gibt keine Garantie dafür, daß sich der Kurs in diese oder jene Richtung entwickelt.

Angenommen unser Kunde hat an den
Lieferanten 128000 US-$ zu zahlen. Jetzt müsste er dafür
100000 € hinlegen. Die könnte er in einem Dollarkonto
anlegen.

Euros kann man nicht auf einem Dollarkonto anlegen.

In einem Monat könnten seine 100000 schon 132000 $
wert sein. Somit kann er seinen Lieferanten bezahlen und hätte
einen Währungsgewinn von 4000 US-$. Dabei dürfte der Zinssatz
von untergeordneter Rolle sein.

Und wenn der Kurs zufälligerweise am Zahltag einen Anfall von Höhenflug hat, dann ist nicht nur der Währungsgewinn dahin, sondern er darf auch noch einen Kredit aufnehmen, weil die 100.000 nicht mehr reichen.

Solche Spezialisten wie Du saßen auch mal bei der Lufthansa. Dort dachte man sich Mitte/Ende der 80er mal, man sollte vielleicht nur die Hälfte der zur Anschaffung bestellter Flugzeuge notwendigen Dollars absichern. Da kam dann irgendwie keine Freude auf.

Gruß,
Christian

Euros kann man nicht auf einem Dollarkonto anlegen.
Und wenn der Kurs zufälligerweise am Zahltag einen Anfall von
Höhenflug hat, dann ist nicht nur der Währungsgewinn dahin,
sondern er darf auch noch einen Kredit aufnehmen, weil die
100.000 nicht mehr reichen.

Hallo Christian,
natürlich muss man Euro in Dollar tauschen, wenn das böse wenn nicht wär, alles ist nur ein Spiel, wer nicht spielen will, muss sich natürlich absichern.
Noch einen schönen und abgesicherten Abend
Franz

Hi,

natürlich muss man Euro in Dollar tauschen,

dann werden die Dollars aber nicht mehr oder weniger. Von 128´ auf 132´ kommst Du nur, wenn Du die Euros behälst.

wenn das böse wenn
nicht wär, alles ist nur ein Spiel, wer nicht spielen will,
muss sich natürlich absichern.

Ein Unternehmen, daß das Thema Währungsrisiko vernachlässigt, wird es über kurz oder lang nicht mehr leben. Was Du beschreibst, ist was für Spekulanten und damit weder für Anlager noch Unternehmen geeignet.

Gruß,
Christian

Hi,

Good evening, Christian!

natürlich muss man Euro in Dollar tauschen,

dann werden die Dollars aber nicht mehr oder weniger. Von 128´
auf 132´ kommst Du nur, wenn Du die Euros behälst.

Vermehrung: Wechseln von 100000 Euro zu 1,28 $/Euro in 128000 $
Verkauf von 128000 $ zu 1,32$/Euro (bitte Taschenrechner verwenden) ergibt über 103000 Euro, voila! Gewinn über 3000 Euro in einem Monat

beschreibst, ist was für Spekulanten und damit weder für
Anlager noch Unternehmen geeignet.

Ein internationales Unternehmen braucht natürlich Fremdwährungskonten.

Gruß,
Christian

Gute Unterhaltung bei The 6th day

Hallo nochmal,

natürlich muss man Euro in Dollar tauschen,

dann werden die Dollars aber nicht mehr oder weniger. Von 128´
auf 132´ kommst Du nur, wenn Du die Euros behälst.

Vermehrung: Wechseln von 100000 Euro zu 1,28 $/Euro in 128000
$
Verkauf von 128000 $ zu 1,32$/Euro (bitte Taschenrechner
verwenden) ergibt über 103000 Euro, voila! Gewinn über 3000
Euro in einem Monat

das ist jetzt wieder eine andere Rechnung. Spielt aber eigentlich keine Rolle, denn so oder so sind die Chancen nicht gering, daß da am Ende ein niedrigerer Betrag rauskommt, als gedacht.

beschreibst, ist was für Spekulanten und damit weder für
Anlager noch Unternehmen geeignet.

Ein internationales Unternehmen braucht natürlich
Fremdwährungskonten.

Mit den Währungskonten ist es nicht getan. Die Bilanz wird nämlich in Euro aufgestellt und zur Umrechnung wird der ungünstigste Kurs verwendet, also entweder der Kurs zum Bilanzstichtag oder zum Zeitpunkt des Zugangs. Das Währungsrisiko läßt sich nur über entsprechende Währungsabsicherung ausschalten. Kostet zwar ein paar Pfennige, verhindert aber Kummer.

Gruß,
Christian

Hallo nochmal,

Wenn Großkonzerne Leute einstellen, die sich täglich mit Währungsschwankungen beschäftigen, … (bitte Satz vervollständigen)

Gruß,
Christian

Hallo nochmal,

Wenn Großkonzerne Leute einstellen, die sich täglich mit
Währungsschwankungen beschäftigen, … (bitte Satz
vervollständigen)

Verstehe ich nicht, zumal Konzerne keine Leute einstellen sondern nur Unternehmen - die zu einem Konzern gehören können. Mit Währungsabsicherung beschäftigt sich heute jeder gescheite Mittelständler mit 50 Mitarbeitern und hinreichendem Fremdwährungsumsatz.

Gruß,
Christian

Hallo nochmal,

Mit Währungsabsicherung beschäftigt sich heute jeder

Frage hinreichend beantwortet.
Was war nochmal die Frage?

trotzdem falsch
Hallo Franz,

Mit diesem Posting hast du wieder bewiesen, dass du keine Ahnung von der Materie hast, aber zu allem eine Meinung.

Die Zinsen vor 20 Jahren waren auch hier anders wie heute. Das ist aber völlig nebensächlich. Fakt ist, dass du im USD weniger Zinsen wie in Euro bekommst und somit du einen Zinsverlust erleidest.

Richtig ist, dass du das Währungsrisiko ausgeschaltet hättest, weil du mit deinem Kauf jetzt eine feste Grundlage hast, zu der du bezahlst.
Falsch ist jedoch dass du dann noch einen Kursgewinn machen kannst. Wie den auch wenn du das währungsrisiko/-Chance ausgeschaltet hast?
Das Geld wird schließlich nicht in Euro zurückgetauscht sondern sind genau die USD 128.000,00 mit denen du die Rechnung bezahlst.
Dass du vielleicht theoretisch am Zahlungstag mehr aufwenden würdest ist völlig belanglos und nicht verbuchbar.

Gruß Ivo

Falsche Rechnung
Hallo Franz,

Verkauf von 128000 $ zu 1,32$/Euro (bitte Taschenrechner
verwenden) ergibt über 103000 Euro, voila!

Dann benutze mal, und Du wirst feststellen, daß $128.000 bei 1,32$/Euro genau 96.969,70 Euro ergeben.

Außerdem kannst Du die Dollar nicht wieder zurücktauschen, da Du sie ja brauchst, um die Rechnung zu bezahlen.

Gruß Kubi