hey leute eine frage,
möchte bei meinem auto A3 2,0 tdi 125kw oel wechseln und bin auf das 0w30 gestossen!
ist dieses öl, wirklich besser als die anderen öl sorten?
fahre pro jahr etwa 30tk und möchte gerne dabei ein wenig spritt sparen und der verschleiß soll gesenkt werden! das wird dem öl nachgesagt!
hat jemand erfahrung mit dem…?
ist dieses öl, wirklich besser als die anderen öl sorten?
Besser als welches Öl?
Ein 0W ist dünnflüssiger als z.B. ein 5W oder 10W. Das ist für einen kalten Motor besser, grade im Winter. Wer fast nur Langstrecke fährt, für den lohnt sich die Mehrausgabe dagegen eigentlich nicht.
Das 30 gibt an, wie viel Wärme das Öl abkann. Ein 30er kann bei ordentlicher Beanspruchung des Motors bei warmen Temperaturen zu wenig sein, ein 40er wäre da besser.
Die Frage ist auch, was schreibt der Hersteller vor? Auch die Spezifikation ist wichtig, wobei eigentlich alle 0W30er Öle die Mindestanforderungen der Motorenhersteller erfüllen müssten.
hey leute eine frage,
möchte bei meinem auto A3 2,0 tdi 125kw oel wechseln und bin
auf das 0w30 gestossen!
Da gibt es mehrere!
Schaue zuerst mal nach, welches Öl für das Fahrzeug vorgesehen ist.
Je nach Art des Serviceintervalls (fest alle 15.000km, flexibel bis zu 30.000km) sind evtl. sogar verschiedene Öle bei ein und demselben Motor nötig.
Dazu haben die Hersteller eigene Vorgaben / Freigaben.
Achtung:
Es gibt Öle (hauptsächlich Markenöle), die über eine namentliche Nennung durch den Fahrzeughersteller gemäß einer bestimmten Norm freigegeben sind.
Es gibt auch Öle (oft von kleineren, preiswerteren Ölherstellern), bei denen lediglich der Ölproduzent selber behauptet, sein Öl entspräche der jeweiligen Herstellernorm.
Das muss nicht negativ sein - entscheide selber über die Seriosität des Ölherstellers.
Ansonsten gilt:
Die beiden Zahlen geben die Viskositätsklasse (Zähflüssigkeit) des Öls an, die erste bei kaltem, die zweite bei heißem Öl.
Normalerweise wird ein Öl sehr viel dünnflüssiger, je heißer es wird, und sehr viel zähflüssiger, je kälter es wird.
Mehrbereichsöle kompensieren dass teilweise, so verhält sich ein 0W-60 kalt wie ein „0“ Öl (dünnflüssig), heiß aber wie ein heißes „60“ Öl (dünnflüssig, aber nicht so extrem dünn, wie es ein heißes „0“ Öl wäre.
Die Reibung / der Spritverbrauch sinken bei dünnflüssigem Öl, aber wenn es zu dünnflüssig ist, baut sich kein ausreichender Schmierdruck mehr auf und das Öl benetzt evtl. die Flächen nicht mehr, weil es sich wie Wassertropfen auf gewachstem Lack zusammenfließt.
Dann gibt es einen Motorschaden.
Das mit dem Spritsparen wird wohl im Bereich des nicht messbaren liegen.
Das ist eigentlich ganz einfach:
Schau in die Bedienungsanleitung:
Da steht drin, welches Öl benutzt werden darf. Auch ist da noch eine VW-Norm angegeben.
Die muss das Öl zwingend erfüllen. Ansonsten nicht verwenden!
Mein Gefühl sagt mir, ein spezielles 5W-30 von Mobil für den Longliveserviche, oder ein 5W-40 für normale Wechselintervalle.
Ich selbst wechsele alle ca. 20 000 und benutze das 5W-40.
Das mit dem Longlive ist mir bischen ungeheuer, man liest auch gelegentlich mal von eingelaufenen Nockenwellen usw, was eindeutig Ölprobleme sind.
Also spar nicht am falschen Ende, tue nichts „verschlimm-bessern“,
halte Dich genau an die vorgeschriebenen Ölnormen,
dann wird nichts schlimmes passieren.
Die modernen, hochgezüchteten Dieselmotore sind da sehr empfindlich.
Solltest Du einen Dieselpartikelfilter haben, wird das ganz verrückt.
Dann unbedingt nochmal nachfragen.