1/3 (ein drittel)= Unendlichkeit ?

Hallo,
angenommen ich soll 1/3 auf einem Zahlenstrahl darstellen. Ich gehe mit dem Bleistift zum Punkt 0.3 . Aber ich soll aber nicht 0.3 sonder 1/3 darstellen. Also geh ich noch ein „Stueck“ weiter nach rechts. Da 1/3 unendlich viele stellen nach dem Komma hat muss ich also unendlich viele „Stueckchen“ nach rechts gehen. Ich weiss aber auch dass ich niemals den Punkt 0.4 erreichen werde (darf).
Mein Mathelehrer meint dazu, dass die „Stueckchen“ so klein sind das es nicht mehr auffaellt.
Ich meine das ist egal, sind ja unendlich viele…
Was meint ihr dazu?

Björn

Hi Björn,
das ist eine gegenläufige Entwicklung. Auf der einen Seite kommt immer mehr dazu, auf der anderen Seite wird das dazuaddierte immer kleiner . Wenn du unendlich viele addiert hast, dann werden die Stückchen unendlich klein. Somit hat dein Mathelehrer schon recht.
Im Prinzip weisst du ja wie es ist, siehst es wahrscheinlich nur nicht als Offensichtlich an. Vielleicht stellst du besser noch ein paar Fragen, um zu zeigen wo der Haken für dich ist.

Gruss

Hallo Björn,

Dein Mathelehrer hat Recht. Die Stückchen werden ja jedesmal kleiner. Du beginnst zwischen 0,3 und 0,4. Der nächste Schritt führt Dich zwischen 0,33 und 0,34, dann 0,333 und 0,334. Merkst Du was? Irgend wann landest Du z.B. bei 0,3333333333
und 0,3333333334. Das liegt aber immer noch näher an 0,3 als an 0,4. Die Stückchen werden immer kleiner, es ist immer 3/10 des verbleibenden Restes. Du nimmst erst 3/10, dann 3/100, dan 3/1000 usw. Selbst mit Mikroskop kannst Du irgendwo bei Millionstel so kleine Abstände gar nicht mehr zufügen.
Du rückst zwar immer weiter, unendliche Male, aber dann mit unendlich kleinen Schritten. Das kriegst Du mit „normaler“ Mathematik nicht hin, weil Du ja keine Unendlichkeiten gegeneinander aufrechnen kannst. Dazu brauchst Du Grenzwertberechnungen, das ist schon fast höhere Mathematik.

So hoch, daß ich nur noch weiß, das es geht, aber vergessen habe wie…

Gernot Geyer

ich finde es faszinierender dass
1/3 = 0.333333333333333333333333333333333333333333333333333333333
2/3 = 0.666666666666666666666666666666666666666666666666666666666

aber 3/3 = 1 :smile: anstatt 0.9999999999999999999999999999999999999

bei 1/9 dasselbe spielchen :smile:

Was lernt uns das? Unendlichkeit steckt überall!!!
Ja, so bemerkt auch der letzte, allerletzte Mensch, daß überall, womit man sich auch beschäftigt, die liegende 8, nämlich die Unendlichkeit, und damit Gott dahintersteckt, bzw. „rauskommt“.

Das war und ist es immer wieder, was zu zeigen war/ist!

Egal, womit man sich beschäftigt! - Irgendwann kommt man an den Punkt, wo man sich - schon wieder!!! - mit der Sinnfrage, der Gottesfrage!, beschäftigen muß, bzw. sollte. Erst wenn man diese für sich in seinem Herzen geklärt hat, und zwar so, daß im Herzen Seelenfrieden ist!!!, erst dann ist diese „FRAGE“ für immer gelöst. Und zwar dann ausreichend. Es soll ja noch Menschen geben, die es gerne mindestens „befriedigend“ hätten. Denen kann auch geholfen werden. Wer da suchet, der findet auch.
Dieser Verheißung sollten diejenigen Menschen sorgfältig nachgehen. Und erst ruhen, wenn sie gefunden haben - ihren Seelenfrieden. Und: der läßt sich tatsächlich finden. Ist aber ziemlich müh-seelig und befriedigt ungemein. Für immer.

So kann man das auch sehen. Obwohl Gott meines Wissens keine mathematische Größe ist.

Im Übrigen, wie kommst Du darauf, das die Sinnfrage zwangsläufig mit Gott zu tun hat?
Gott ist Glauben und nicht Wissen, oder wurde das Glaubensbekenntnis in Wissensbekenntnis umbenannt? Ich weiß, daß ich einige Fragen dieser Welt nicht mit Sicherheit beantworten kann. Ob ich damit zufrieden leben kann, und ich kann es, hänngt davon ab, ob ich meinen eigenen Ansprüchen an mich selbst gerecht werde, auch in moralischer Hinsicht.
Ob es Gott gibt, werde ich sehen, wenn es soweit ist. Gibt es ihn, wird er nach meinen Taten richten, daß kann, wenn ich mir selbst ehrlich gegenübertreten kann, so wild nicht werden. Gibt es ihn nicht, spielt es eh keine Rolle mehr.

Gernot Geyer

Ich fragte mich auch was das mit „Gott“ zu tun haben soll. (man merkt dass ich zweifle oder? :smile:

Eine gute Frage noch:

Kann der allmächtige Gott einen Stein erschaffen der durch nichts und niemanden zerstört werden kann? Und falls ja, kann er den wieder zerstören? *fg*

viel spass beim diskutieren

… Gott … keine mathematische Größe ist.

Grüß Dich Gernot,

eine mathematische Größe sicher nicht, mehr eine meta-mathetische! Er, als Erfinder und Begründer der Dir bekannten Mathematik.

Gott ist Glauben und nicht Wissen, oder wurde das
Glaubensbekenntnis in Wissensbekenntnis umbenannt?

Ja, wurde es! Wenn Du allerdings in dem sogenannten „wissenschaftlichen Beweisdenken“ gefangen bleibst, das sich insbesondere seit der blutigen! französischen Revolution ausgebreitet hat, indem die Wissenschaft sich in Natur- und Geisteswissenschaft spaltete, neuerdings ist bekanntlich ganzheitliches, systemüberschreitendes und interdisziplinäres Denken wieder mehr „in Mode“ kommend, dann hast Du recht.
Das ist genauso mit der Frage nach Liebe! Beweise mir Liebe - und ich sage Dir, ob es sie gibt. Jeder weiß!!!, daß es sie gibt, aber wer beweist mich dat!!!

Wer von Gott ausgeht, tat ich früher übrigens gar nicht!, der wendet sich in Vorschuß-Vertrauen einfach, wenn einem danach ist, an den unbekannten Gott und bittet Ihn um Hilfestellung und Erklärung, und um echtes Kennenlernen, bevor man gleich an Ihn zu glauben bereit ist. So habe ich das getan!!! Und habe mich an den unbekannten Gott gewandt und sagte einfach halblaut:
Wenn es Dich, den unbekannten Gott gibt, den Gott der Liebe, der Barmherzigkeit und der Gnade, und nicht den blöden Gott der Kirchen, mit Rache, Quälen und so, dann will ich DICH kennenlernen. Ehrlich und wirklich. Und Du läßt ja von Dir sagen, daß man Dich respektieren solle. Also, gerne, Dein Wille geschehe dabei, und zwar so wie Du es magst, nicht wie ich es Dir befehle!!! Ende des Anrufes. - Wie ich im nachhinein feststellen durfte, war das mein erstes Gebet seit meiner Schulzeit.
Und: Es funktioniert. Seitdem fallen mir die Antworten auf meine Fragen quasi „zufällig“ zu. Und zwar auf alle geist-seelischen Fragen. Fragen nach Geld und Macht und so, da kommt nix. Auch leider kein Zufall, den Er mir zufallen läßt. Und so habe ich mich an IHN herantasten können, es ist eine ganz eigene, mit Worten nicht beschreibbare Art der Kommunikation von Herzen her, nicht vom Verstand, von der Vernunft gar allein. Deswegen heißt es im Neuen Testament ja auch, daß die Kinder es verstehen, die Schriftgelehrten und Weisen nicht. Jede!!! meiner diesbezüglichen Fragen ist seitdem beantwortet worden. Auf Seine Art versteht sich. Und so habe ich endlich auch die Sache mit dem Jesus Christus kapieren können. Was ich früher nie richtig verstand. Wenn Du also ehrlich Interesse an dem guten Gott hast, dann sprich ihn selber an. Wer da (ernsthaft, ehrlich!) suchet, der findet auch. Läßt Er selber als Verheißung sagen.
Investiere Vorschuß-Vertrauen und sprich Ihn an. Und gib ihm die Zeit, Dich zu prüfen. Denn es soll doch für ewig gelten!
Das war mein Weg zu Gott und ist es seit etwa 10 Jahren nun.

Ich weiß,
daß ich einige Fragen dieser Welt nicht mit Sicherheit
beantworten kann. Ob ich damit zufrieden leben kann, und ich
kann es, hänngt davon ab, ob ich meinen eigenen Ansprüchen an
mich selbst gerecht werde, auch in moralischer Hinsicht.

Wir selber sind zu klein, wir sind nicht selber Gott, auch wenn wir es gerne wären. Deswegen die Grenzen, deswegen immer überall versteckte Hinweise eines liebenden Vaters an Seine Kinder, uns.

Er läßt uns aber auch die Freiheit, ihn nicht zu suchen, ihn abzulehnen. Er will keine nickenden Roboter oder Lakaien. Sondern Persönlichkeiten, die frei sind. Rechte!!! Kinder, keine Abziehbilder. Die will Er um sich, dazu hat Er uns geschaffen.
Und zwar als unsterbliche Seelen in verweslichen Körpern hier auf der Erde. Die Seelen haben unverwesliche Körper.

Ob es Gott gibt, werde ich sehen, wenn es soweit ist. Gibt es
ihn, wird er nach meinen Taten richten, daß kann, wenn ich mir
selbst ehrlich gegenübertreten kann, so wild nicht werden.

Es geht Ihm, Gott, nicht darum, Dich abzustrafen! Das behaupten die Amtskirchen, um Macht und Einfluß auf Dich zu haben. Gott in Jesus Christus ist Liebe!!! Barmherzigkeit, Gnade.

Und das verträgt sich nicht mit den monotheistischen Strafreligionen Judentum, katholische Kirche, evangelische Trallala-Kirche. Die Kirche Gottes ist in unseren eigenen Herzen. Sie ist imaginär, nicht-materiell.

Gott geht es um geistiges, seelisches. Nicht um materiell-dingliches Werkeln. Die Seele, die Tugenden, sollen entwickelt werden. Dafür leben wir.

Alles Liebe und Gute,
Dein Norbert.

Ich fragte mich auch was das mit „Gott“ zu tun haben soll.
(man merkt dass ich zweifle oder? :smile:

Dir, Yves, dürfte doch klar sein, daß auch ich ein paar Tonnen Zweifel früher geschoben habe, oder nicht?
Aber, wenn man einen Gott der Liebe, der Gnade, der Barmherzigkeit für möglich hält, angesichts all der Scheiße hier in der Welt, wo doch alles einen Gegenpol zu haben „scheint“!!!

Da suchte ich den guten Gegenpol, und wurde - erstaunlicherweise sogar nach ganz kurzer Zeit - pfündig. Und habe den gefunden.
Der behauptet, der gute, der barmherzige Gott zu sein. Was ich natürlich prüfte und gegenscheckte. Was sagt der doch im Neuen Testament: Prüfet alles, das gute behaltet! Na, einen solchen offenen Typen, dem bringe ich doch gleich ein gewisses Maß an Vorschuß-Vertrauen entgegen und habe mich halblaut-still, als mir danach war, an Ihn gewandt, siehe oben beim Gernot, da habe ich das verklickert. Und: seitdem klappt es. Habe die Gewißheit, mathematische Denker würden sagen: den Beweis. Und lebe bei DEM, bzw. in Ihm. Was will ich mehr, damit habe ich den Stein der Weisen finden dürfen! Dieser Stein ist nicht-materiell, er ist somit tatsächlich unkaputtbar, auch nicht durch atomare Ereignisse. Ich kann ihn zerstören, indem ich mich seiner Wirkkompetenz einfach nicht mehr bedienen will. Sie quasi negiere, nicht beachte. Er kann das zwar, aber Er macht das nicht. Weil Er uns ja in Ewigkeit haben will.
Du kannst Ihn übrigens selber danach fragen. Er antwortet auch, aber auf Seine Art. Aber nur, wenn Du willst. Dein Norbert.

Kann der allmächtige Gott einen Stein erschaffen der durch
nichts und niemanden zerstört werden kann? Und falls ja, kann
er den wieder zerstören? *fg*

Gläubige sind nicht immer gute Mathematiker
Warum kann man 1/3 nicht als Dezimalbruch darstellen ?

3/10 erste Näherung 1/3 = 0,3

1/3 - 3/10 10/30 - 9/30 = 1/30 = 1/10 * 1/3, womit das

Problem wieder von vorne anfängt. Somit erhalten wir einen
unendlichen Dezimalbruch 1/3 = 0,333…
Das Problem liegt in unserem Dezimalsystem, da 10 nicht durch
3 teilbar ist. Hätten wir dagegen ein zwölfwertiges System, z.B.
0,1,2,3,4,5,6,7,8,9,A,B als einzelne Ziffern könnte man schreiben: 1/3 = 0,4 (Probe: 4/12 = 1/3)
Also Norbert, hätte uns Gott zwölf Finger gegeben, gäbe es dieses Problem wahrscheinlich nicht. Aber ein Mathematiklehrer,
der das nicht erkennt, sollte vielleicht doch erst noch ein paar
Fortbildungskurse besuchen, bevor er hier wilde Spekulationen über Unendlichkeiten anstellt :wink:

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Walter, tschuldige bitte, ich wollte Dich bei der Selbstbefriedigung nicht unterbrechen. Ich nehme hiermit meinen Gedankenanstoß, ein wenig über den rein formalistischen Horizont hinauszukragen, umgehend zurück.

Viel Spaß auch noch beim Weiterspielen!

Halt, da fällt mir noch ein Zahlenrätsel für Dich ein!
Wie ist es um die Gotteszahl 666 beschaffen, was sagt sie uns,
was bewirkt sie und wozu dient sie? (Übrigens habe ich die Auflösung, vom Rätselsteller selber!)

Dein oller Christ Norbert.


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Hallo Norbert,

auch ich bin Christ und christliches(humanistisches) Gedankengut
ist schon immer ein grosser Bestandteil in meinem Verwandtenkreis gewesen (geboren bin ich im Ausland bei einem
Einsatz meines Vaters für Dienst in Übersee). Und gerade
deswegen sollte man die Grundlagen seines Handelns immer wieder
kritisch überdenken und angreifen dürfen.
Ich gebe zu Dich ein bisschen unsanft behandelt zu haben, aber
Du hast die Sache meiner Meinung nach meilenweit verfehlt und
dabei (und in vielen Deiner anderen Beiträge an anderer Stelle)
immer wieder einen missionarischen christlichen Eifer an den Tag gelegt, der mich ängstigt. Es ist unbestreitbar, daß die Weltreligionen (und auch jede einzelne für sich bis vielleicht auf den Buddhismus) in der Summe über die Zeiten gesehen mehr Schaden an den Menschen angerichtet haben als Nutzen gebracht. Und Dein unkritisches Gesäusel erinnert mich irgendwie an die katholische
Kirche des Mittelalters (schon mal was von Kopernikus gehört oder ist die Erde doch eine Scheibe ?).
Nun zu Deiner Frage: Ich bin am 21.06.66 geboren und habe mich
deswegen schon mal ein bißchen damit beschäftigt, aber das war
lange her und ich habe das auch schon wieder vergessen, also
falls Du willst, kannst Du mich diesbezüglich wieder aufklären.

Schöne Grüße, Walter