Hallo,
ich habe auf dem Balkon eine Lichterkette (Solar) die Sommer zwar leuchtet, sobald jedoch wenig Sonne vorhanden ist, lädt die Batterie nicht mehr. Gespeist wird die Kette mit einem Ni-Mh Akku (AA600mah 1,2 V). Könnte ich eine externe Quelle anschließen (1,5 V)? Mir ist klar dass es 3 V mehr sind, meine Gedanken spielen mit einem Wiederstand von X Ohm dazwischen. Geht das und welchen wiederstand würdet ihr mir empfehlen?
Schönen Gruß
Claude
abgesehen davon, dass du sicherlich 0,3V meinst
…
aber zurück zum thema: wenn man es korrekt machen wollte, müsste man sich den vorwiderstand nach der stromaufnahme ausrechnen. wie das geht habe ich heute schon mal in einem anderen thread erklärt, das findest du sicherlich selbst.
bei 0,3V hätte ich allerdings auch keine großen bedenken, das direkt anzuschliessen. allerdings kann man nur mit vorwiderstand sicher sein, dass nichts kaputt geht.
alternative: eine diode mit 0,3V vorwärtsspannung. waren glaub ich germaniumdioden, oder? dann spart man sich das rechnen.
Hallo Claude.
Wenn die Lichterkette aus LEDs Farbe rot sein sollte, ist Dein Bedenken u. U. berechtigt, weil der Strom vielleicht sowieso schon über den Nicht-Pulsbetrieb (also „Dauer“) „adjustiert“ ist. Ich gehe bei dieser Aussage aber DAVON aus, dass die Energiequelle wirklich nur aus EINER Zelle besteht, was daraus entnommen werden kann, dass Du die Frage mit DIESEN Zahlen gestellt hast, und dass bei „3V mehr“ ein Tippfehler steckt.
Sehr grosse Bedenken sind aber trotzdem nicht so berechtigt. Nachfrage: 1. Ist die NMH-Zelle alt? 2. Welches Leuchtmittel?
MfG, Michael
Michael
Achtung! es gibt mittlerweile Schaltungen, da wird aus einem
1,2V Akku ein weiße LED gespeist und die braucht aber ca. 3,2 bis 3,5 Volt.
Wie das geht? Ganz einfach, ein kleiner IC schalten die 1,2V schnell ein und aus, dann hat man so ca 1V Impuls. Dann wird das Ganze mit einer Spule, meist nur ein paar Windungen, und einer schnellen Diode „hochinduziert“.
Für die Strombegrenzung ist allein die Sättigung der Spule verantwortlich.
Meist besteht die ganze Schaltung nur aus 3 bis 5 Bauteilen…
Wenn man da jetzt ein Netzteil dranhängt, was meist mehr als 1,5 Volt bringt, jubelt die Spule um so schneller und zerstört wohl möglich die weiß glühende LED.
Also, wenn man diese Gartenlaternen mit einem kleinem Steckernetzteil
(dies muss sich im Trockenen befinden) betreiben will, sollte man diese
Schaltung raus schmeißen und die LED über eine Vor-Widerstand oder Kostandstromquelle betreiben.
Bei letzterem kann man dann auch noch mehrere Laternen in Reihe schalten.
Oder man macht das Ding mal auf und spendiert ihm einen neuen frischgeladenen Akku