1.April und dann

Denn Du bist

ein guter Berater, der möchte, dass seine Kunden - auch die
potentiellen - zufrieden sind.

Erkenne ich hier einen Anflug von Ironie?
Solltest du es aber Ernst gemeint haben, so bestätige ich dir,
dass ich es hätte nicht besser formulieren können!

Ich könnte mir es durchaus vorstellen, aber das abschließend zu beurteilen ist hier nicht möglich. Wenn dem aber wirklich so sein sollte, dann hast Du hier manchmal ein recht unglückliche Art das zu zeigen. Und das ist jetzt nicht böse gemeint.

Gruß

Willi

Ich finde es aber gut, dass du wohl nicht so dogmatisch und
absolut gegen das Modell „Investmentfonds“ eingestellt bist,
wie ich manchmal in den Diskussionen den Anschein hatte. Also
die angedeutete Vorurteilsunterstellung ziehe ich zurück :smile:.

Hallo,
da die Altersvorsorge (nicht die Kapitalanlage) Hauptteil meines „beruflichen Wirkens“ ist, bin ich bestrebt, den Kundenwunsch: „zu einem GANZ BESTIMMTEN TERMIN Auszahlungen/Renten relativ sicher (auch ab einer bestimmten Mindesthöhe)zu erhalten“, zu erfüllen! Wenn das Ganze noch mit Steuervorteilen verbunden ist (z.B. bei einem gut verdienenden, led. Selbständigen die Rürup-Rente oder da wo es passt, auch die bAV,usw.) umso besser!
Das heißt aber überhaupt nicht, dass ich grundsätzlich gegen Investmentfonds als Beimischung bin. Nur sollte sich der prozentuale Anteil im Rahmen halten - siehe oben.

Es gibt allerdings (leider auch hier im Forum) Leute, welche sofort in eine Art Pavlowschen Reflex verfallen, sobald das Wort Versicherungen auftaucht - entweder sind es Vorurteile, Unwissen oder es ist einfach die „Gegenseite“! Dabei hat die Versicherungsbranche im Gegensatz zu anderen Finanz-Branchen ihre Hausaufgaben gemacht und geradezu eine Vorreiterrolle übernommen, was Transparenz und OFFENLEGUNG ALLER KOSTEN anbelangt (wobei die Betonung auf „aller“ liegt) von Beratungs- und Doku-Pflicht ganz zu schweigen! (ich rede nicht von den schwarzen Schafen, die es in jeder Branche gibt)

Gruß cooler

P.S. Danke noch für die Tipps!

Dabei hat die
Versicherungsbranche im Gegensatz zu anderen Finanz-Branchen
ihre Hausaufgaben gemacht und geradezu eine Vorreiterrolle
übernommen, was Transparenz und OFFENLEGUNG ALLER KOSTEN
anbelangt (wobei die Betonung auf „aller“ liegt) von
Beratungs- und Doku-Pflicht ganz zu schweigen! (ich rede nicht
von den schwarzen Schafen, die es in jeder Branche gibt)

Cooler, ich verstehe Dich nicht. Genau das meinte ich mit „unglücklich agieren“. Sebastian und ich haben Dir eben die Hand gereicht und schon drehst Du Dich um und fängst wieder mit allem an.

Ich lasse das nicht so stehen, weil es nicht stimmt. Die Versicherungen MÜSSEN ihr Kosten offenlegen, weil der Gesetzgeber das so bestimmt hat. Das war nicht freiwillig. Ganz im Gegenteil, die Versicherer haben sich vehement dagegen gewehrt. Es werden Kosten ausgewiesen, das stimmt. Wenn diese kalkulierten Kosten aber nicht ausreichen, dann entnimmt der Versicherer den Rest aus der Überschußbeteiligung. Sind die Kosten zu hoch angesetzt, dann kommt das der Überschussbeteiligung zugute. Außerdem gibt es auch Transaktionskosten im Deckungsstock und ich bezweifle, dass diese schon beim Abschluß der Versicherung ausgewiesen werden. Lasse mich aber hier gerne eines besseren belehren.

Also nochmals: Versicherungen haben ihre Vor- und ihre Nachteile, wie alle anderen Anlagesklassen auch. Für den einen sind sie sinnvoll für den anderen vielleicht nicht. Es kommt auf die Diversifikation an.

Können wir uns darauf einigen?

Gruß

Willi

Cooler, ich verstehe Dich nicht. Genau das meinte ich mit
„unglücklich agieren“. Sebastian und ich haben Dir eben die
Hand gereicht und schon drehst Du Dich um und fängst wieder
mit allem an.

Hallo, was heißt hier „Hand reichen“? Sebastian hat relativiert und er hat Recht damit!
Wir sind hier in einem Experten-Forum. Auch Leute, mit denen ich gut auskomme, werde ich korrigieren, wenn sie einen pauschalen Rundumschlag vollführen oder sachlich falsch antworten.
User, die in diesem Forum fragen, sind auf objektive Aussagen angewiesen - vor allem auf differenzierte!

Ich lasse das nicht so stehen, weil es nicht stimmt. Die
Versicherungen MÜSSEN ihr Kosten offenlegen, weil der
Gesetzgeber das so bestimmt hat. Das war nicht freiwillig.
Ganz im Gegenteil, die Versicherer haben sich vehement dagegen
gewehrt. Es werden Kosten ausgewiesen, das stimmt.

Nur so am Rande: Darf ich das jetzt auch als Pavlowschen Reflex bezeichnen?(LOL)

Jetzt im Ernst: Vor allem haben sie sich wegen der UNTERSCHIEDLICHEN Kostendarstellung gewehrt.

Also nochmals: Versicherungen haben ihre Vor- und ihre
Nachteile, wie alle anderen Anlagesklassen auch. Für den einen
sind sie sinnvoll für den anderen vielleicht nicht. Es kommt
auf die Diversifikation an.

Können wir uns darauf einigen?

Ja, selbstverständlich!

Gruß cooler

P.S. Mist, jetzt muss ich allerdings das Büro verlassen - Termin wegen einer UK (wie soll ich dem Kunden nur die Kosten erklären? aggrh!)

User, die in diesem Forum fragen, sind auf objektive Aussagen
angewiesen - vor allem auf differenzierte!

Differenziert! Wie schön, dass das von Dir kommt. Differenziert heisst aber nicht, die Versicherungen hochzuloben und alles andere außen vor zu lassen, gelle.

Ich lasse das nicht so stehen, weil es nicht stimmt. Die
Versicherungen MÜSSEN ihr Kosten offenlegen, weil der
Gesetzgeber das so bestimmt hat. Das war nicht freiwillig.
Ganz im Gegenteil, die Versicherer haben sich vehement dagegen
gewehrt. Es werden Kosten ausgewiesen, das stimmt.

Nur so am Rande: Darf ich das jetzt auch als Pavlowschen
Reflex bezeichnen?(LOL)

Nein, darfst Du nicht (lol). Denn ich mache keinen Rundumschlag gegen Versicherer bzw. Versicherungen. :wink:

Also nochmals: Versicherungen haben ihre Vor- und ihre
Nachteile, wie alle anderen Anlagesklassen auch. Für den einen
sind sie sinnvoll für den anderen vielleicht nicht. Es kommt
auf die Diversifikation an.

Können wir uns darauf einigen?

Ja, selbstverständlich!

Endlich. :smile:

P.S. Mist, jetzt muss ich allerdings das Büro verlassen -
Termin wegen einer UK (wie soll ich dem Kunden nur die Kosten
erklären? aggrh!)

Viel Glück. Sag ihm einfach, dass Du der Beste bist und jeden Cent wert. :wink:

Vielen Dank für die 24 Antworten !
hallo,

vielen Dank für die Antworten. Einige Anmerkungen :

–> Laut Video werden die Kriterien bei der LV Bewertung entschärft, da es ja schon so weit bergab ging. Ist das wirklich eine Garantie dafür, das es nicht noch einmal den gleichen Prozentsatz weiter runter gehen kann ?

–> LV speichert Werte und vermehrt sie noch ein wenig. Die Speicherung erfolgt aber in meinen Augen in Werten, die systembedingt nicht sicher sind. Das BIP ist schon eine gewaltige Menge. Vielfaches davon wird inzwischen in Finanzsektor verwaltet (bitte korrigieren, wenn dem nicht so ist) und hat eigentlich keine realen Gegenwerte mehr, in meinen Augen. Dadurch ähnliche Situation wie bei Brüssel oder Kommunismus : Eigentlich eine gute Idee, aber leider in der realen Welt nicht zu realisieren, da von Menschen mir menschlichen Neugungen und Eigenschaften verwaltet (alle drei)

–> Eigentlich wollte ich es nicht auf die LV begrenzen. Die Kirchen haben bspw. im Februar 22% weniger eingenommen (im Vergleich zum Vormonat oder Vorjahresmonat ? keine Ahnung, Zahlen halt) Wobei 22% schon viel sind. Zwei Sachen dazu : 1. Wird der Staat wohl ebenso viel (bzw. wenig) Einkommensteuer/Lohnsteuer eingenommen haben, sodaß er nicht gerade die fetten Grundlagen hat, HRE zu retten ( hatte er nie, aber jetzt wohl noch 22% von 33% weniger, da wohl 33% der gesamten Steuereinnahmen aus obiger Quelle entspringen ( jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der der Prozentrechnung mächtig ist)
Da möchte ich wieder das BIP ins Spiel bringen : Wie soll das (da es ja wohl gerade noch im Begriff ist, zu schrumpfen) ein vielfaches seiner Selbst stützen (über die Steuer), wenn die zu rettende Struktur (HRE) selber nur 4%-10% der Gesamtsumme als EK zur Rettung bei steuert ?? Alles Geld, das bisher existiert/im Umlauf ist/„ausgegeben“ wurde, wurde als Kredit (sprich Schuld) in die Welt gesetzt. Dies ist mein Verständnis der Dinge. Bitte melden, wenn ich da falsch liege, und ich hoffe sehr stark, daß ich da eines Besseren belehrt werde !!! Aber davon muß ich aus gehen, so weit. Jede Schuld muß 1. getilgt werden und 2. Zinsen zahlen, mit schwankendem Zinssatz über die Jahrzehnte. Bitte melden, wer-weiss-was besser.
Wenn jetzt jedes Geld eigentlich eine (ausgegebene) Schuld ist, so kann sie nur (inkl. Zinsen) zurück gegeben werden, wenn dieses GELD wo anders (bei anderen Gläubigern) fehlt. DIES IST WOHL WICHTIG FÜR UNSERE AKTUELLE SITUATION UND AUCH FÜR UNSERE NÄCHSTEN MONATE. Jetzt kommts : Somit ist die „Sicherheit/Hypothek/Grundschuld“ nicht eine Absicherung gegen den Ausfall² der Rückzahlung, sondern des "Systems"³ fette Beute, da rein theoretisch nicht alle Kreditnehmer in der Lage sind (bar bester Absichten) Ihre Kredite zurück zu bezahlen.

–> Wer bisher durchgehalten hat : Vielen Dank, ich hoffe, es war nicht vergebens. Damit die anderen auch alles lesen, werde ich einige Zeilen am Ende Fett und Dick schreiben. Das ist aber nicht wirklich ernst gemeint sondern nur nur für diese Gestalten, die „Überflieger“ so zu sagen, damit die auch noch mal alle das „Kleingedruckte“ lesen und hier auch noch mal lang kommen.

–> Also, alles „generierte“ Geld KANN gar nicht zurück gezahlt werden, rein theoretisch. Selbst habe ich das nicht gewußt, als ich (bzw. meine Frau) unsere kleine Firma anfingen. Damals stellten wir die Frage : Ist es besser, möglichst keine Schulden auf zu nehmen, und dann eventuell langsamer zu wachsen ? Auf die Zinsen braucht man keine Steuern zahlen, war die Antwort, macht Schulden. Auch in Paris war das die Antwort, seinerzeit. Wir sind aber unsere eigene Bank geblieben, keine externen Gelder im Laden. Regelmässig lädt uns unser Banker zum Essen ein ( und hier in Frankreich kann man das bestimmt ganz gut genießen) aber bis jetzt kommen wir ohne externe Hilfe aus. Jetzt kann ich auch die Bilanzen der Konkurrenz ganz öffentlich einsehen und stelle fest : Die mussten in 2008 500% ihres Umsatzes neu finanzieren (rollover?) und da fühle ich mich doch in einer wesentlich besseren Situation, den bevorstehenden Aufgaben gegenüber. Jetzt scheint es ein Vorteil zu sein, keine Kredite in Anspruch genommen zu haben. Was hat das mit HRE zu tun ?

–> Die Grundlagen unseres Finanzsystems laufen darauf hinaus, das es allmählich immer knapper wird, und zum Schluss wird es ziemlich knapp (das frei verfügbare Geld). Das wurde mit diversen Blasen einige Male aufgeschoben, aber so langsam ist Schluss mit Lustig. Ein System, das Geld ausgibt, aber mehr zurück verlangt, erzeugt einfach Mangel. Die Herren, die mir hier bei w-w-w antworteten, gingen auf dieses Thema überhaupt nicht ein. Ich denke, sie sind wie wir alle zu sehr in unserem täglichen Tun verfangen, als das sie ein wenig darüber stehen können, um die weiteren Zusammenhänge zu sehen.

–> Da es ja auch in diesem Toppic schon eine Verstängigung (wohl fast Verbrüderung) gab, bin ich guter Dinge, das sich die Welt bald gemeinsam in den Armen liegen wird. LOL.

–> Meine Einschätzung ist, daß es demnächst ziemlich eng werden wird, in der Realwelt. Die Meinung der (hiesigen) Expernten dazu : Sinngemäss, wenn es wirklich so schlimm kommt, (das LV keinen Wert mehr hat), dann ist eh alles vorbei. Guter sprech : LV über alles. Und das wage ich einmal zu bezweifeln. Meine Frage war ursprünglich, was mache ich mit meinem Vermögen, um es zu sichern. Welche Konsequenzen wir es haben, wenn HRE leidet. Sie leiden schon, die Politik eilt zu Hilfe. Hat irgendwie nichts bewirkt, denke ich ( keine Angabe von Zeiträumen, da dadruch angreifbar) 100 mrd wurden hinen gesteckt (eine Sicherheit kann jederzeit gezogen werden, sonst würde ich sie nicht geben, ich nicht, aber Politiker, die keinerlei Verantwortung haben, können das natürlich, da sie ja nach spätetens 4 Jahren abgewählt werden und anschliessen eh keine Verantwortung mehr haben, allerdings Ansprüche)
Ist übrigens Lustig, daß die Politiker in USA, die ein Gesetz wählten, jetzt nicht mher dazu stehen (was für Waschlappen). Und das Mehrheitlich, da die Stimmung im Land umschwapppt. Boni ist das Reitzwort. Habe selber hier von EXC dazu (noch vor einigen Tagen) Antworten bekommen, aber in USA gibt es auch Vereinbarungen, und wenn die Politiker nicht mehr zu ihrer eigenen Unterschrift stehen, dann ist wohl open end, denke ich. Und wenn es „land under“ sein sollte, das ändert jetzt wirlich nicht mehr viel, oder ???

–> Also nochmals zusammen gefasst :

  • Gesamtwirtschaftlich wurde mir hier keine Antwort gegeben, was demnächst in D positives abgehen könnte.
  • Eindruck der Versicherungsbranche steht felsenfest, jedenfalls bis es erstaunlicher Weise andere Erkenntnisse gibt.
  • „Die Rente ist sicher“ war gestern, heute gilt : die Spareinlage ist sicher. Und morgen : Die LV ist sicher.

–> Noch eine Stufe konkreter :

  • Die Arbeit, die Ihr macht, konnten Eure Eltern nicht machen, diese Jobs gab es damals einfach nicht. Die Frage lautet : Wieso gab es die damals nicht, was hat sich geändert ? Da hätte ich gerne Antworten drauf.
  • Genau aus dieser Änderung heraus leitet sich zwangsläufig ab, das Ihr Eurer Arbeit nicht unverändert weiter nachgehen könnt. Das wieso ist eventuell nicht beantwortet, aber leider schon das wann.

Aus den Sätzen weiter oben ergibt sich zwangsläufig die Konsequenz :

  • Auf einer endlichen Oberfläche (wie bei der Welt gegeben) ist das Wachstum endlich, anschliessend folgt die Hyperinfaltion.
  • Da unser Finanzsystem zwangsläufig auf Wachstum basiert, wird es ausgeweitet, bis es kollabiert.
  • Geld hat keinen inneren Wert (im Gegensatz zu Gold, beispielsweise), da beliebig erweiterbar, und das wird ggw. getan.

Nennt mir doch mitte nur ein einziges Argument, dass ich glauben kann, dass der Wert des Geldes stabil bleiben wird.

freundlichst,

Uwe P.