1.April und dann

Hallo,

mich beschäftigt zur Zeit, was wohl im April so abgehen wird.
Am 31.März müssen diverse Banken wohl ihre Bilanzen fertig haben. Das kann Eiter werden. Aber HRE trifft der Termin auch, und wenn die unter 4.0% (Kern)Eigenkapital liegen, dann wird Tante BaFin nicht wohl sondern eher übel entscheiden müssen.
Sollte dies eintreten, für diesen Fall meine Frage :
Welche Auswirkungen wird das haben ? Da ich mir vorstellen kann, das diese Frage eventuell etwas zu weit gefasst ist, hier ein paar Ansatzpunkte :
–> Denke, dass viele Lebensversicherungen stark mit der HRE verbunden sind. Konsequenzen für die Einzahler der LV ?
–> Kann die Deutsche Bank überleben, wenn die HRE tot wäre ? Klar ist HRE nicht tot, aber wer soll sie denn übernehmen ?

Da HRE „systemisch“ ist, wären mir alle Ansätze und Ideen willkommen.

Vielen Dank,

Uwe P.

P.S. hier noch ein paar Punkte, und ich würde mich über Antworten freuen :

–> Ist das Wort „systemisch“ nicht eine Nebelkerze um die wirklichen Abhängigkeiten zu verschleiern ?

–> HRE war kapitalisiert mit ca.5 mrd €, heute noch mit 162 millionen. (Flower hatte 1.x mrd für 25% bezahlt, daraus schliesse ich auf die ca. 5 mrd.) Wesentlich wichtiger : Wenn die 5 mrd Kerneigenkapital sind, sollten doch die 100 mrd des Staates (sprich deutsche Steuerzahler) alles abgedeckt haben. Warum regt sich der BaFin Chef dann so auf und wo hat er dann Angst vor ?

Hallo,

Konsequenzen für die Einzahler der LV?

Da werden wohl die Überschußbeteilligungen nicht so üppig ausfallen.

Kann die Deutsche Bank überleben, wenn die HRE tot wäre ?

Das wird wohl nicht nur davon abhängen.

Klar ist HRE nicht tot, aber wer soll sie denn übernehmen ?

Der Staat. Soweit man das so mitbekommt, wird darüber permanent diskutiert.

Ist das Wort „systemisch“ nicht eine Nebelkerze um die
wirklichen Abhängigkeiten zu verschleiern?

Kann man so sehen, wenn man will,

HRE war kapitalisiert mit ca.5 mrd €, heute noch mit 162
millionen. (Flower hatte 1.x mrd für 25% bezahlt, daraus
schliesse ich auf die ca. 5 mrd.) Wesentlich wichtiger : Wenn
die 5 mrd Kerneigenkapital sind,

Was hat der (Börsen)Wert eines Unternehmens mit dem Kerneigenkapital zu tun?

sollten doch die 100 mrd des Staates (sprich deutsche Steuerzahler) :alles abgedeckt haben.
Warum regt sich der BaFin Chef dann so auf und wo hat er dann
Angst vor?

Vielleicht hat er selber Aktien der HRE :wink:
Ich glaube nicht, dass er Angst hat. Er hat doch einen sicheren und gut bezahlten Job etc.

Gruß

Hallo,

–> Denke, dass viele Lebensversicherungen stark mit der HRE

verbunden sind. Konsequenzen für die Einzahler der LV ?

woher weißt du das: „stark“?
Wie auch in „Lehmann“ sind die Lebensversicherer ein bisschen mehr oder weniger involviert (gewesen)! Das wirkt sich wiederum ein bisschen mehr oder weniger aus (logisch), aber halt alles im Plusbereich (und das ist der entscheidende Unterschied zu vielen anderen Anlagen). Die (Gesamt)Verzinsung wird imho bei dem einen oder anderen Versicherer evtl. (vielleicht auch nicht)um ganz wenige 0,… zurückgehen, das war´s dann!

Gruß cooler

Hallo,

Welche Auswirkungen wird das haben ?

dem Kreditinstitut wird verboten 1. Zahlungen anzunehmen, die nicht der Kredittilgung dienen, und 2. Zahlungen zu Lasten ihres Vermögens auszuführen. Damit ändert sich erst einmal an der Bilanz nichts, d.h. den Schulden und dem Eigenkapital stehen Vermögenswerte in gleicher Höhe gegenüber. Sofern sich diese Werte als realisierbar erweisen, werden alle Kapitalgeber ihr Geld zurückerhalten, wenn auch ggfls. später als geplant.

P.S. hier noch ein paar Punkte, und ich würde mich über
Antworten freuen :

–> Ist das Wort „systemisch“ nicht eine Nebelkerze um die
wirklichen Abhängigkeiten zu verschleiern ?

Systemisch ist eine Wortkreation, mit der Außenstehende ausdrücken wollen, daß sie nicht genau wissen, was im Falle einer Institutspleite passiert aber sich ziemlich sicher sind, daß andere Institute in Schwierigkeiten kommen könnten.

Im Falle der HRE ist die Angelegenheit allerdings wirklich etwas knifflig. Sie ist eine der größten Emittenten von Pfandbriefen und Kommunalobligationen; beides wichtige (Re)Finanzierungsinstrumente für Gebietskörperschaften und Kreditgeber. Diese Papiere (Oberbegriff: covered bonds) galten aufgrund der Besicherung bisher als absolut sicher. Nun sind aber schon im Zuge der Krise und der bröckelnden Immobilienpreise Zweifel an der Werthaltigkeit der covered bonds aufgekommen.

Da bei Fälligkeit der Papiere die Sicherheiten nicht verkauft werden, sondern die Rückzahlung aus der Liquidität des Emittenten bewerkstelligt wird, könnte ein Moratorium über die HRE-Gruppe zum ersten (mir bekannten) Verwertungsfall im Zusammenhang mit covered bonds führen. Sollte sich herausstellen, daß der ein oder andere Deckungsstock bei den Papieren der HRE vielleicht doch nicht ausreicht, muß die Frage nach der Sicherheit von Wertpapieren im Gesamtvolumen von einigen Billionen Euro gestellt werden.

Da gerade Pfandbriefe bei Finanzdienstleistern sehr beliebt sind, ginge die Party in die nächste Runde. Um ein Bild zur Veranschaulichung der Dimension zu verwenden: vom örtlichen Schützenfest zur Silvesterparty am Brandenburger Tor.

Neben der Pfandbriefthematik gibt es noch andere Verpflechtungen zwischen der HRE und anderen Kreditinstituten. Zum 31.12.2007 bestanden Verpflichtungen aus Derivategeschäften von rd. 1,1 Bio., d.h. grob gesagt, sicherte die HRE gegenüber anderen Kreditinstituten deren Währungs-, Zins- oder Kreditpositionen gegen Wertschwankungen ab. Kommt auch nicht gut, wenn so ein Volumen ins Wackeln gerät.

–> HRE war kapitalisiert mit ca.5 mrd €, heute noch mit 162
millionen. (Flower hatte 1.x mrd für 25% bezahlt, daraus
schliesse ich auf die ca. 5 mrd.) Wesentlich wichtiger : Wenn
die 5 mrd Kerneigenkapital sind, sollten doch die 100 mrd des
Staates (sprich deutsche Steuerzahler) alles abgedeckt haben.
Warum regt sich der BaFin Chef dann so auf und wo hat er dann
Angst vor ?

Erst einmal kommen die 100 Mrd. nicht nur vom Staat sondern zu nicht unwesentlichen Teilen auch vom deutschen Kreditgewerbe. Das zweite ist, daß das Geld nicht als Eigenkapital geflossen ist, sondern entweder Kredite sind oder Garantien für Kredite. Damit ist dem Eigenkapital genau gar nicht geholfen (hätte ich dem Soffin auch vorher sagen können, aber mich fragt ja niemand). Neues Eigenkapital ist aber hilfreich, wenn man Verluste einfährt.

Da der Aktienkurs der HRE in der letzten Zeit etwas gelitten hat, kann man die Bude heute für einen Appel und ein Ei kaufen. Da der Bund prinzipiell die richtige Überlegung hatte, nicht Eigentümer von Kreditinstituten zu werden, hat man bisher kein EK reingesteckt. Das wird nun wohl aber erforderlich sein und - schwupps - gehört die Bank mehrheitlich dem Bund (war ja beim Dreamteam KfW/IKB genauso).

Gruß
Christian

Hallo cooler

man sich das aber mal anguckt bin ich mal echt gespannt, was die nächsten Jahre bringen werden. Wir werden sicher bestimmt paar Pleiten erleben oder um dies zu vertuschen macht man Fusionen :smile:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/1852594

ich weiss, werden nur 0,0003… Prozente weniger sein :wink:

Wallflower

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Hallo Wallflower,
meine Antwort siehst du im Versicherungsbereich!

Gruß cooler

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Hallo cooler,

woher weißt Du das „ein bisschen mehr oder weniger“. Hast Du einen Einblick in den Deckungsstock eines JEDEN Versicherers? Was haben denn die Lebensversicherer in den letzten Jahren so alles gekauft? Staatsanleihen? Na dann werden sie bald Probleme kriegen, die Garantiezinsen für Altverträge zu erwirtschaften. Auch wenn der Rückgang der Renditen bzw. die Kurssteigerungen erst einmal helfen. Was könnte man denn sonst noch so kaufen. Hmm, ja, stimmt sehr sichere Anleihen. Rating AAA. Stimmt, Lehman hatte vor einiger Zeit noch AAA, HRE hatte AAA, Depfa hatte AAA, die meisten anderen Banken hatten ein Top-Rating. Da haben die Lebensversicherer natürlich nicht zugegriffen, weil sie ja von den bevorstehenden Problemen wussten. Das mögen vielleicht bei Lehman 0,… Prozente sein und bei HRE 0,… Prozente und bei XY 0,… Prozente und und und.

Deine Lobhudelei auf die Lebensversicherer ist schon bewundernswert. Wenn ihr alle so toll seid, dann frage ich mich, warum ihr den Garantiezins regelmäßig nach unten schraubt. Traut ihr Euch nicht mehr als 2,25% (Du siehst, ich habe gelernt :wink: ) zu. Eure vorausberechneten Überschüsse könnt Ihr Euch erst einmal an die Backe schmieren, denn das ist nichts als heiße Luft. Oder habt Ihr die den Kunden die Anfang der 90er Jahre in Aussicht gestellten Überschussbeteilungen erreicht?

Servus

Willi

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Hallo,

noch so kaufen. Hmm, ja, stimmt sehr sichere Anleihen. Rating
AAA. Stimmt, Lehman hatte vor einiger Zeit noch AAA, HRE hatte
AAA, Depfa hatte AAA,

immer langsam mit den jungen Pferden. Weder Lehman noch die HRE noch die Depfa hatten jemals ein AAA-Rating. Lehman und HRE lagen 2006 fünf bzw. acht Ratingstufen darunter. Was bei HRE und Depfa mit AAA geratet war, waren die Pfandbriefe und das ist ja nun eine ganz andere Kiste.

Gruß
C.

Ehrlich gesagt, ich habs nicht überprüft. Mein Fehler. Zumindest bei Lehman zweifle ich das aber an:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/…

Aber im Grunde genommen, ist es auch wurscht. Es gibt sehr viele Anlageformen, die in den letzten 12-24 Monaten von AAA auf teilweise Ramschstatus abgestürzt sind. Inwiefern die Lebensversicherer darin investiert haben, wird wohl keiner 100%ig sagen können, bis auf die Lebensversicherer selbst. Und ich bezweifle, dass man deren Aussagen trauen kann.

Immerhin haben wir ja einen Experten hier, der das Fähnchen für sie hochhält. :wink:

Gruß

Willi

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Hallo,

noch so kaufen. Hmm, ja, stimmt sehr sichere Anleihen. Rating
AAA. Stimmt, Lehman hatte vor einiger Zeit noch AAA, HRE hatte
AAA, Depfa hatte AAA,

immer langsam mit den jungen Pferden. Weder Lehman noch die
HRE noch die Depfa hatten jemals ein AAA-Rating. Lehman und
HRE lagen 2006 fünf bzw. acht Ratingstufen darunter. Was bei
HRE und Depfa mit AAA geratet war, waren die Pfandbriefe und
das ist ja nun eine ganz andere Kiste.

Gruß
C.

Ehrlich gesagt, ich habs nicht überprüft. Mein Fehler.
Zumindest bei Lehman zweifle ich das aber an:

Inwiefern die
Lebensversicherer darin investiert haben, wird wohl keiner
100%ig sagen können, bis auf die Lebensversicherer selbst. Und
ich bezweifle, dass man deren Aussagen trauen kann.

Hallo willi,

so langsam komme ich mir wie im „religiösen Eiferbereich“ vor! Hast du eine Mission gegen die Versicherer zu erfüllen!?

Immerhin haben wir ja einen Experten hier, der das Fähnchen
für sie hochhält. :wink:

Um dich zu widerlegen (korrigieren), braucht man nicht einmal Experten!

Gruß

Willi

P.S. Wie ich schon geschrieben habe: Du weißt von allem ein bisschen mehr, ein bisschen weniger - aber nie richtig fundiert! Wenn dich wieder mal jemand darauf hingewiesen hat (diesmal nicht ich), dann kommt wieder eine fadenscheinige Entschuldigung! Merke: Besser ist es sich VORHER kundig zu machen!

Hihihihi,

darauf hätte ich wetten können, dass Du Dir diese Steilvorlage nicht entgehen lässt. Im Gegensatz zu Dir habe ich einen Vorteil: Ich MUSS nicht alles wissen. Im Gegensatz zu Dir bin ich auch nicht der Meinung, dass ich der Beste bin. Im Gegensatz zu Dir kann ich auch Fehler eingestehen und lerne aus ihnen. Dafür bin ich auch immer dankbar, wenn mich jemand darauf hinweist.

Im Übrigen habe ich gar nichts gegen Versicherungen. Ich habe so ziemlich alles an Versicherungen, was man haben sollte. Sogar eine Lebensversicherung. Gell, da staunst Du.

Wogegen ich mich wehre - und das habe ich Dir schon desöfteren versucht klarzumachen - ist, dass man an das Thema Geldanlange/Altersvorsorge zu einseitig rangeht, so wie Du das mit Deiner Lebensversicherungsverkaufsstrategie tust.

Es gibt viele Produkte. Für den einen ist das sinnvoll, für den anderen etwas anderes wiederum für einen dritten eine Mischung. Das macht einen GUTEN Berater aus, der mit dem Kunden zusammen abwägt. Ein Einfirmenvertreter wird hier immer Defizite haben, wenn er nicht alle Produkte anbieten kann. Aber ich werde es wohl noch öfter schreiben müssen, denn in dieser Beziehung bist Du wohl lernresistent. :wink:

Es wundert mich auch, dass Du nun schon zum zweiten Mal das Thema „Deckungsstock“ und was sich so alles bei den Versicherern darin befindet auslässt. Das wäre doch mal ein wunderbares Thema, worüber Du Dich auslassen könntest. :smile:

Servus

Willi

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Hallo,

Im Übrigen habe ich gar nichts gegen Versicherungen. Ich habe
so ziemlich alles an Versicherungen, was man haben sollte.
Sogar eine Lebensversicherung. Gell, da staunst Du.

Das nehm ich dir nicht ab!

Wogegen ich mich wehre - und das habe ich Dir schon desöfteren
versucht klarzumachen - ist, dass man an das Thema
Geldanlange/Altersvorsorge zu einseitig rangeht, so wie Du das
mit Deiner Lebensversicherungsverkaufsstrategie tust.

Ich habe seit ca. 4 Jahren keine Lebensversicherung mehr(außer Ri-LV) angeboten (vor 2005 ja - du weißt ja sicher, warum!?)

Es gibt viele Produkte. Für den einen ist das sinnvoll, für
den anderen etwas anderes wiederum für einen dritten eine
Mischung. Das macht einen GUTEN Berater aus, der mit dem
Kunden zusammen abwägt. Ein Einfirmenvertreter wird hier immer
Defizite haben, wenn er nicht alle Produkte anbieten kann.
Aber ich werde es wohl noch öfter schreiben müssen, denn in
dieser Beziehung bist Du wohl lernresistent. :wink:

Siehst du, das ist dein gravierender Fehler - du reimst dir etwas zusammen und gibst es nach außen weiter - ob es stimmt oder nicht, ist dir wurstegal!
Was weißt denn du, was ich anbieten kann und vor allem, was ich (jeweilig) anbiete!?

Es wundert mich auch, dass Du nun schon zum zweiten Mal das
Thema „Deckungsstock“ und was sich so alles bei den
Versicherern darin befindet auslässt. Das wäre doch mal ein
wunderbares Thema, worüber Du Dich auslassen könntest. :smile:

Das Thema wurde hier schon bis zur Überdrüssigkeit breitgetreten - Nebenkriegsschauplätze brauch ich nicht!

Servus

Willi

P.S. Du kannst dich drehen und wenden, die (konventionellen) Versicherer sind berechtigterweise die absoluten Gewinner der Finanzkrise!
Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht, aber im Bereich Sicherheit stehen sie trotzdem vorne!

Hallo,

Im Übrigen habe ich gar nichts gegen Versicherungen. Ich habe
so ziemlich alles an Versicherungen, was man haben sollte.
Sogar eine Lebensversicherung. Gell, da staunst Du.

Das nehm ich dir nicht ab!

Ich soll Dir alles glauben und Du glaubst mir nichts. Was spricht dagegen, dass ich eine LV habe. Ich habe sogar eine LV und eine private RV (bei dem zweitplatzierten Unternehmen :wink: ). Wie gesagt, ich habe nichts gegen Versicherungen. Ich mag nur nicht, wenn man sie als das nonplusultra hinstellt.

Wogegen ich mich wehre - und das habe ich Dir schon desöfteren
versucht klarzumachen - ist, dass man an das Thema
Geldanlange/Altersvorsorge zu einseitig rangeht, so wie Du das
mit Deiner Lebensversicherungsverkaufsstrategie tust.

Ich habe seit ca. 4 Jahren keine Lebensversicherung mehr(außer
Ri-LV) angeboten (vor 2005 ja - du weißt ja sicher, warum!?)

Soll ich jetzt schreiben: Das glaub ich nicht? Ist Deine Entscheidung. Du wirst wissen, warum.

Es gibt viele Produkte. Für den einen ist das sinnvoll, für
den anderen etwas anderes wiederum für einen dritten eine
Mischung. Das macht einen GUTEN Berater aus, der mit dem
Kunden zusammen abwägt. Ein Einfirmenvertreter wird hier immer
Defizite haben, wenn er nicht alle Produkte anbieten kann.
Aber ich werde es wohl noch öfter schreiben müssen, denn in
dieser Beziehung bist Du wohl lernresistent. :wink:

Siehst du, das ist dein gravierender Fehler - du reimst dir
etwas zusammen und gibst es nach außen weiter - ob es stimmt
oder nicht, ist dir wurstegal!
Was weißt denn du, was ich anbieten kann und vor allem, was
ich (jeweilig) anbiete!?

Du bietest keine Fondssparpläne an, hast Du selbst geschrieben. Also hast Du auch nciht die volle Palette zur Verfügung. Außerdem bist Du grundsätzlich gegen Fonds, also kannst Du nicht unabhängig beraten. Ganz einfach. Keine Vermutung mehr. Hast Du selbst geschrieben. Also, wer reimt sich hier was zusammen?

Es wundert mich auch, dass Du nun schon zum zweiten Mal das
Thema „Deckungsstock“ und was sich so alles bei den
Versicherern darin befindet auslässt. Das wäre doch mal ein
wunderbares Thema, worüber Du Dich auslassen könntest. :smile:

Das Thema wurde hier schon bis zur Überdrüssigkeit
breitgetreten - Nebenkriegsschauplätze brauch ich nicht!

:wink:

Servus

Willi

P.S. Du kannst dich drehen und wenden, die (konventionellen)
Versicherer sind berechtigterweise die absoluten Gewinner der
Finanzkrise!
Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht, aber im Bereich
Sicherheit stehen sie trotzdem vorne!

Klar, ganz einfach. Die konventionellen Versicherungsvertreter machen sich die Krise und die Ängste der Kunden ja auch zunutze und schicken sie scharenweise in ihre tollen Versicherungsprodukte. Vielleicht ist aber jetzt genau der richtige Zeitpunkt mit Fondssparen anzufangen. Die Versicherer machen doch die gleichen Fehler. Sie reduzieren die Aktienquote in der Krise und nie auf dem Hoch.
Du kannst es also drehen und wenden wie Du willst. Welche Anlageform für jemanden die richtige gewesen wäre, entscheidet die Zukunft und nicht Du. Nur haben Deine Kunden ja nicht unbedingt die Wahl.

Grüßle

Willi

Du bietest keine Fondssparpläne an, hast Du selbst
geschrieben. Also hast Du auch nciht die volle Palette zur
Verfügung. Außerdem bist Du grundsätzlich gegen Fonds, also
kannst Du nicht unabhängig beraten. Ganz einfach. Keine
Vermutung mehr. Hast Du selbst geschrieben. Also, wer reimt
sich hier was zusammen?

Ich biete sie im Notfall an und habe sie auf der Palette!

Ich persönlich habe mit Beginn 1.3. zwei Fondssparpläne a 100 EUR(natürlich auch um praktische Erkenntnisse zu bekommen)abgeschlossen - derzeit stehen sie zusammen bei ca. 193 EUR (natürlich ist der Ausgabeaufschlag auch zu berücksichtigen)

Gruß cooler

Ich persönlich habe mit Beginn 1.3. zwei Fondssparpläne a 100
EUR(natürlich auch um praktische Erkenntnisse zu
bekommen)abgeschlossen - derzeit stehen sie zusammen bei ca.
193 EUR (natürlich ist der Ausgabeaufschlag auch zu
berücksichtigen)

Hallo Cooler,

ehe du Geld für unnötige Kosten ausgibst (über die wir ja kürzlich diskutiert haben :wink:), hätte ich dazu einen Tip für dich: es ist inzwischen möglich, so ziemlich alle Investmentfonds ganz OHNE Ausgabeaufschlag zu erwerben. Google mal nach „fondsdiscounter“ oder „fonds rabatt“ o.ä.!

Ich habe z.B. ein online geführtes Fondsdepot bei der Fondsbank ebase, das ich über einen dieser Discounter eingerichtet habe. Alle meine Fondskäufe dort waren bisher ohne AA (also mit 100% Rabatt darauf).

Viele Grüße,
Sebastian

Löblich, löblich, dass Du die Produkte erst selbst testest bevor Du sie Deinen Kunden empfiehlst. 2,75% Ausgabenaufschlag für Deinen Aktienfonds ist zwar nicht schlecht, aber - wie Sebastian geschrieben hat - es geht auch ganz ohne. Außerdem solltest Du vielleicht auch erwähnen, dass Dein Arbeitgeber einen Fondssparplan mit einem (in Zahlen 1,0) einzigen Fonds anbietet. Das heisst, wenn ein Kunde zu Dir kommt und in Aktienfonds investieren will, dann schickst du ihn nicht weg, sondern Du präsentierst stolz Euren Fondssparplan. Cooler, ich bin richtig stolz auf Dich.

Gruß

Willi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Du bietest keine Fondssparpläne an, hast Du selbst
geschrieben. Also hast Du auch nciht die volle Palette zur
Verfügung. Außerdem bist Du grundsätzlich gegen Fonds, also
kannst Du nicht unabhängig beraten. Ganz einfach. Keine
Vermutung mehr. Hast Du selbst geschrieben. Also, wer reimt
sich hier was zusammen?

Ich biete sie im Notfall an und habe sie auf der Palette!

Ich persönlich habe mit Beginn 1.3. zwei Fondssparpläne a 100
EUR(natürlich auch um praktische Erkenntnisse zu
bekommen)abgeschlossen - derzeit stehen sie zusammen bei ca.
193 EUR (natürlich ist der Ausgabeaufschlag auch zu
berücksichtigen)

Gruß cooler

Löblich, löblich, dass Du die Produkte erst selbst testest
bevor Du sie Deinen Kunden empfiehlst. 2,75% Ausgabenaufschlag
für Deinen Aktienfonds ist zwar nicht schlecht, aber - wie
Sebastian geschrieben hat - es geht auch ganz ohne. Außerdem

Nein, nein, hierbei handelt es sich um 2 Dachfonds der Deka.
AA 2,50/2,75 Verw.Vergüt. 0,90/1,0. Unseren sehr ausgewogenen indexnahen „Euro-Fonds“ habe ich (natürlich nur mit 100 EUR) schon länger!
Sollte ein Kunde „Fonds-Wünsche“ haben, ist es mir letztlich völlig egal, was er macht - im Gegensatz zu (selbsternannten) Börsengurus (Anwesende selbstverständlich ausgeschlossen) würde ich mir nie erlauben, hierbei Empfehlungen abzugeben - es ist doch eh nur ein Stochern im Nebel!

solltest Du vielleicht auch erwähnen, dass Dein Arbeitgeber
einen Fondssparplan mit einem (in Zahlen 1,0) einzigen Fonds
anbietet. Das heisst, wenn ein Kunde zu Dir kommt und in
Aktienfonds investieren will, dann schickst du ihn nicht weg,
sondern Du präsentierst stolz Euren Fondssparplan. Cooler, ich
bin richtig stolz auf Dich.

Wie gesagt, mir ist völlig egal, „wo“ er am Börsenmarkt investiert (wenn er dort investiert), davon habe ich nichts!

Gruß cooler

Wie gesagt, mir ist völlig egal, „wo“ er am Börsenmarkt
investiert (wenn er dort investiert), davon habe ich nichts!

Naja, wenn Du dem Kunden Euren Fonds anbieten würdest, dann hättest Du bzw. Dein Arbeitgeber sicherlich was davon.

Aber ich glaube Dir, dass Du dem Kunden dann empfiehlst, er solle seine Fonds woanders kaufen. Da, wo er mehr Auswahl hat und wo er sich den Ausgabeaufschlag sparen kann. Denn Du bist ein guter Berater, der möchte, dass seine Kunden - auch die potentiellen - zufrieden sind.

Servus Willi

Nein, nein, hierbei handelt es sich um 2 Dachfonds der Deka.
AA 2,50/2,75 Verw.Vergüt. 0,90/1,0. Unseren sehr ausgewogenen

Dazu noch etwas aus der Kostensicht - Dachfonds sind (oft) unter den Fonds so etwas wie die fondsgebundenen Versicherungen es unter den Versicherungen sind. Man hat auf zwei Ebenen Kosten, ohne dass dem ein ausreichender Mehrwert gegenübersteht. Falls bei den Deka-Dachfonds die 0,9%/1,0% Verwaltungsgebühr nicht mit den Verwaltungsgebühren der enthaltenen Fonds verrechnet wird, sollte man über die Fondswahl vielleicht noch mal nachdenken (abgesehen davon, dass die Deka-Fonds ohnehin nicht so den besten Ruf haben :wink:).

Ich finde es aber gut, dass du wohl nicht so dogmatisch und absolut gegen das Modell „Investmentfonds“ eingestellt bist, wie ich manchmal in den Diskussionen den Anschein hatte. Also die angedeutete Vorurteilsunterstellung ziehe ich zurück :smile:.

Viele Grüße,
Sebastian

Wie gesagt, mir ist völlig egal, „wo“ er am Börsenmarkt
investiert (wenn er dort investiert), davon habe ich nichts!

Naja, wenn Du dem Kunden Euren Fonds anbieten würdest, dann
hättest Du bzw. Dein Arbeitgeber sicherlich was davon.

Ist wirklich untergeordnet für mich!

Aber ich glaube Dir, dass Du dem Kunden dann empfiehlst, er
solle seine Fonds woanders kaufen. Da, wo er mehr Auswahl hat
und wo er sich den Ausgabeaufschlag sparen kann.

Nicht ganz - ich stelle diesen Fonds vor, habe aber nichts dagegen, wenn er sich umsieht!

Denn Du bist

ein guter Berater, der möchte, dass seine Kunden - auch die
potentiellen - zufrieden sind.

Erkenne ich hier einen Anflug von Ironie?
Solltest du es aber Ernst gemeint haben, so bestätige ich dir, dass ich es hätte nicht besser formulieren können!

Gruß cooler