1. Brille bzw. benötige ich diese?

Hallo zusammen :smile:

Wir (meine Freundin und ich) waren am 14.08.10 beim Optiker unseres Vertrauens. Keine Kette :wink: Wir wollten eigentlich nur mal nach Sonnenbrillen sehen, da diese im Ausverkauf waren und meine Freundin schon seit Jahren eine Brille braucht und demetsprechend auch in der SB Stärke trägt.

Die Beratung war echt super und wir hatten viel Spaß und fühlten uns wie immer gut aufgehoben.

Da wir so ins Gespräch kamen und ich meinte, bestimmt auch irgendwann mal eine Brille zu benötigen, da das in der Familie anscheinend vererbt wird, haben wir einfach mal einen Sehtest gemacht. Dieser dauerte gut 10-15 Minuten und wurde mit Buchstaben und Ringen gemacht und die Optikermeisterin hat das wirklich ganz professionell gemacht. Der Augeninnendruck wurde auch gemessen und da ist alles ok.

Sie kam dann zu folgenden Werten:

Negativwerte (Optiker /Augenarzt)

rechts +0,5 - 0,75 Achse 169

links +0,25 - 0,50 Achse 52

Positivrezept (Brillenpass)

rechts -0,5 + 0,75 Achse 79

links -0,25 + 0,5 Achse 142

Ausserdem erklärte sie mir noch folgende Sehwerte (sind das die Visuswerte?)

rechts ohne Brille --> ca 90%

mit Brille --> ca 115%

links ohne Brille --> knapp 100%

mit Brille --> ca. 125%

beidseitig ohne Brille --> knapp 100%

mit Brille --> ca 125%

Das linke Auge ist das dominante.

Ich benötige zwar keine Brille, diese würde ich erst ab 70% Sehleistung benötigen, es sei denn ich würde beruflich z.B. Personen befördern, dann bräuchte ich wahrscheinlich schon eine.

Ich bräuchte keine Brille, aber ich würde mit Brille besser bzw. entspannter sehen können. Auch gerade aufgrund der Hornhautverkrümmung.Ich habe dann dann mal mit der „Testbrille“ draussen ein paar Schilder gelesen und festgestellt, dass ich Schilder, die ich gut lesen kann, mit der Brille etwas schärfer und ausgeprägter lesen kann.

Ich habe mich daraufhin entschlossen, die Brille zu bestellen, auch aufgrund der leichten Hornhautverkrümmung. Ich fragte dann noch, ob ich die Brille am PC (habe nen Bürojob) aufgrund der Kurzsichtigkeit lieber abnehmen soll. Sie meinte, ich solle es ausprobieren, die Brille ständig zu tragen, da gerade aufgrund der Hornhautverkrümmung die Augen mit Brille am PC entlastet werden würden.

Habe die Brille dann 1 Woche später angeholt. Erst war ich sher von der Brille überzeugt. Nun ist es aber so, dass ich einige Dinge festgestellt habe:

  1. Die Sicht ist teilweise verzerrt, d.h. gerade Flächen (egal ob horizotal oder vertikal) fallen/kippen leicht nach hinten ab. Lt. Google Suche liegt das an den Achsen und vergeht mit der Zeit.

  2. Farben wirken teilweise intensiver als vorher.

  3. Mir fehlen momentan die „AHA“ Effekte, dass ich die Brille wirklich brauchen kann. Ich konnte immer klar und super gucken, jetzt ist es derzeit so, dass ich z.B. Schilder die ich sonst super lesen kann, ca. 5 Meter eher „klar und deutlich“ sehen kann. Aber es ist nicht so, dass ich sonst etwas verschwommen oder so gesehen habe. Ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll. Fernsehen etc. war auch nie ein Problem und wird durch die Brille nicht unbedingt besser. Ab einer Entfernung von ca. 7 sehe ich besser als vorher. Aber wessen TV ist so weit weg? :wink:

  4. Ich habe momentan manchmal das Gefühl, als sehe ich ein wenig „vernebelt“ durch die Brille. Das ist aber nur ab und zu. Die Brille ist auch eigentlich sauber, daran kann es also nicht liegen.

Ich bin einfach momentan verunsichert, ob ich die Brille gut brauchen kann oder nicht. Wollte mir das mal bei Experten von der Leber schreiben. Meine Optikerin sehe ich leider erst am Wochenende wieder, da ich die Woche über der Arbeit wegen woanders bin (250km entfernt). Da ich früher oft am PC Kopfschmerzen hatte, hoffe ich, das es durch die Brille besser wird. Habe auch mit dem Brille tragen kein Problem. Im Gegenteil, ich finde die sogar richtig schick :wink:
Ich hoffe einfach, das liegt an der Gewöhnungszeit.

Ach ja, noch kurz zur Info. habe die Brille jetzt Sonntag ca. 5 Stunden und gestern den ganzen Tag getragen, um mich daran zu gewöhnen. Die Optikerin meinte, ich solle die Brille erst einmal 3 Wochen ständig tragen, um die Augen daran zu gewöhnen. Bei einigen geht es schneller, bei anderen dauert es länger.

Noch was zu mir: Ich bin mänlich und seit Juli 31 :wink:

Zu dem "vernebelten " sehen habe ich jetzt folgendes entdeckt. Es speigelt sich meine Gesichtshaut leicht in der Brille und dass ist das, was mir den Blick trübt. Kommt immer auf die Lichtverhälntnisse an. Meine Brille ist aber superentspiegelt. Kann das dann trotzdem sein und es ist reine Gewöhnungssache??

Moin,

gemacht. Dieser dauerte gut 10-15 Minuten und wurde mit
Buchstaben und Ringen gemacht und die Optikermeisterin hat das
wirklich ganz professionell gemacht. Der Augeninnendruck wurde
auch gemessen und da ist alles ok.

Hört sich gut an.

Sie kam dann zu folgenden Werten:

Negativwerte (Optiker /Augenarzt)

rechts +0,5 - 0,75 Achse 169

links +0,25 - 0,50 Achse 52

Die sphärische Dioptrie ist nicht unbedingt zu korrigieren, ebenso der Zylinder, aber bei 0,75 durchaus eine Überlegung wert. Also ok.

Umrechnungen sind ok, die Diff. von 0,25 links ist auch ok.

Ausserdem erklärte sie mir noch folgende Sehwerte (sind das
die Visuswerte?)

Ja.

[…]

[…]:

  1. Die Sicht ist teilweise verzerrt, d.h. gerade Flächen (egal
    ob horizotal oder vertikal) fallen/kippen leicht nach hinten
    ab. Lt. Google Suche liegt das an den Achsen und vergeht mit
    der Zeit.

  2. Farben wirken teilweise intensiver als vorher.

Ich bin einfach momentan verunsichert, ob ich die Brille gut
brauchen kann oder nicht.

Aus meiner Sicht brauchst Du die Brille nicht dringend. Die physikalisch beste optische Korrektur ist nicht immer die, die als die angenehmste empfunden wird. Aber Du hast selbst feststellen können, dass Du - zumindest physikalisch - besser sehen kannst. Also objektiv ist die Korrektur sinnvoll und erfolgreich.

Ob Du sie als angenehm empfindest musst Du selbst ausprobieren.

Ich selbst habe auf beiden Augen -0,75, ich bemerke es kaum, nur beim Autofahren setze ich die Brille auf. Besser sehe ich schon mit ihr, vermisse aber die restliche Sehschärfe fast nie. Zum Lesen ist die Kurzsichtigkeit eh gut und muss mittlerweile auch durch eine zusätzliche Lesehilfe manchmal unterstützt werden. Presbyopie läßt grüßen, naja mit 56 J.

Gute Sicht!

Gruß Volker

Hi,

Lichtverhälntnisse an. Meine Brille ist aber superentspiegelt.
Kann das dann trotzdem sein und es ist reine Gewöhnungssache??

Ja und ja.

Gruß S

PS: Hat der Optiker wirklich Deinen Augeninnendruck gemessen? Das macht doch eigentlich der Augenarzt.

Hallo,

meines Wissens dürfen Optiker mittlerweile Non-Impact-Tonometer einsetzen, das sind Geräte, die den Augeninnendruck zu messen ohne(!) die Hornhaut zu berühren. Ein Einsatz der betäubenden Tropfen ist daher nicht mehr notwendig.

Die genauen Rahmenbedingungen, wann, wer es nutzen darf, weiß ich leider nicht.

Gruß Volker

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Hi,

Die genauen Rahmenbedingungen, wann, wer es nutzen darf, weiß
ich leider nicht.

Interessant. Der Optiker müßte dann natürlich auch die Werte interpretieren können. Beim Augenarzt wird ja auch noch mit ner Lampe der Sehnerv betrachtet, das macht den Optiker dann eher nicht, oder?

Gruß S

Moin,

gemacht. Dieser dauerte gut 10-15 Minuten und wurde mit
Buchstaben und Ringen gemacht und die Optikermeisterin hat das
wirklich ganz professionell gemacht. Der Augeninnendruck wurde
auch gemessen und da ist alles ok.

Hört sich gut an.

Danke, das ist schon mal sehr gut zu wissen :smile:

Sie kam dann zu folgenden Werten:

Negativwerte (Optiker /Augenarzt)

rechts +0,5 - 0,75 Achse 169

links +0,25 - 0,50 Achse 52

Die sphärische Dioptrie ist nicht unbedingt zu korrigieren,
ebenso der Zylinder, aber bei 0,75 durchaus eine Überlegung
wert. Also ok.

Umrechnungen sind ok, die Diff. von 0,25 links ist auch ok.

Also vom sehen her muss ich es eigentlich nicht, aber ich hoffe mal, dass das bei der vielen PC Arbeit wirklich etwas für die Kopfschmerzen bringt. Im Urlaub, als ich nicht am PC saß, hatte ich nie Kopfschmerzen.

Ausserdem erklärte sie mir noch folgende Sehwerte (sind das
die Visuswerte?)

Ja.

Na da habe ich ja richtig gelegen :wink:

[…]

[…]:

  1. Die Sicht ist teilweise verzerrt, d.h. gerade Flächen (egal
    ob horizotal oder vertikal) fallen/kippen leicht nach hinten
    ab. Lt. Google Suche liegt das an den Achsen und vergeht mit
    der Zeit.

  2. Farben wirken teilweise intensiver als vorher.

Ich bin einfach momentan verunsichert, ob ich die Brille gut
brauchen kann oder nicht.

Aus meiner Sicht brauchst Du die Brille nicht dringend. Die
physikalisch beste optische Korrektur ist nicht immer die, die
als die angenehmste empfunden wird. Aber Du hast selbst
feststellen können, dass Du - zumindest physikalisch - besser
sehen kannst. Also objektiv ist die Korrektur sinnvoll und
erfolgreich.

Ob Du sie als angenehm empfindest musst Du selbst
ausprobieren.

Ich selbst habe auf beiden Augen -0,75, ich bemerke es kaum,
nur beim Autofahren setze ich die Brille auf. Besser sehe ich
schon mit ihr, vermisse aber die restliche Sehschärfe fast
nie. Zum Lesen ist die Kurzsichtigkeit eh gut und muss
mittlerweile auch durch eine zusätzliche Lesehilfe manchmal
unterstützt werden. Presbyopie läßt grüßen, naja mit 56 J.

Gute Sicht!

Wie meinst Du das mit der Kurzsichtigkeit? Ich frage mich halt nur, ob es sinnvoll ist, eine Fernbrille so nah vor dem PC zu nutzen :wink:

Gruß Volker

Danke, es grüßet ebenfalls ein Volker zurück :smiley:

Hi,

Lichtverhälntnisse an. Meine Brille ist aber superentspiegelt.
Kann das dann trotzdem sein und es ist reine Gewöhnungssache??

Ja und ja.

Gruß S

PS: Hat der Optiker wirklich Deinen Augeninnendruck gemessen?

Das macht doch eigentlich der Augenarzt.

Danke Shim Pan Sen.

Ich hoffe da gewöhne ich mich dran. Es geht zwar momentan immer besser, aber es liegt auch an den Lichtverhältnissen.

Wo ich noch echt Probleme mit habe, ist in Supermärkten. Das Neonlicht, so viele Einflüsse von außen…da komme ich mir manchmal „besoffen“ im Kopf vor. Weiß dann gar nicht mehr richtig was ich eigenntlich will :smiley:

Ja, der Optiker hat meinen Innendruck gemessen.

Hallo,

meines Wissens dürfen Optiker mittlerweile
Non-Impact-Tonometer einsetzen, das sind Geräte, die den
Augeninnendruck zu messen ohne(!) die Hornhaut zu berühren.
Ein Einsatz der betäubenden Tropfen ist daher nicht mehr
notwendig.

Die genauen Rahmenbedingungen, wann, wer es nutzen darf, weiß
ich leider nicht.

Gruß Volker

Hallo Volker,

ich weiß zwar nicht was das für ein Gerät war, aber es wurde jedes Auge einzeln gemessen mit einem Luftstoß. Mehr war da nicht. Denke mal, für einen Routinecheck ist es so ok :wink:

Gruß,

Volker II :wink:

Interessant. Der Optiker müßte dann natürlich auch die Werte
interpretieren können. Beim Augenarzt wird ja auch noch mit
ner Lampe der Sehnerv betrachtet, das macht den Optiker dann
eher nicht, oder?

Na, das ist doch so ähnlich als wenn Du in einer Apotheke irgendwelche Daten messen läßt, Blutzucker, Leberwerte oder …

Es gibt einen Bereich der „normal“ ist, mit allen Einschränkungen und dem Wissen, das einiges immer ganz individuell bewertet werden muss. Also insgesamt wird dadurch kein Arztbesuch ersetzt aber u.U. dringend angezeigt. Mehr wird der Optiker auch nicht machen.

ich weiß zwar nicht was das für ein Gerät war, aber es wurde
jedes Auge einzeln gemessen mit einem Luftstoß. Mehr war da
nicht. Denke mal, für einen Routinecheck ist es so ok :wink:

Genau das sind sie, durch den Luftstoß wird die Kornea ja nicht mehr berührt und es ist keine Medikation notwendig.

Wie meinst Du das mit der Kurzsichtigkeit? Ich frage mich halt
nur, ob es sinnvoll ist, eine Fernbrille so nah vor dem PC zu
nutzen :wink:

Da ich Kurzsichtig bin, benötige ich im Nahbereich keine Brille. Aufgrund meines Alters reicht aber die Kurzsichtigkeit nicht mehr am PC scharf zu sehen, wenn ich müde oder angestrengt bin, dann muss zusätzlich eine Lesehilfe her (Altersichtigkeit).

Da die Augenlinse durch die Ziliar-MUSKELN ihre Krümmung verändert und sich so den unterschiedlichen Betrachtungsabständen anpasst, sollten diese Muskeln auch trainiert werden. Also die Fernbrille hat hier die dankbare Aufgabe, dass die Muskeln arbeiten müssen obwohl es ohne die Brille zu vermeiden ist.

Also ist es ein Training. Muskeln, die nicht genutzt werden, verkümmern. Deshalb halte ich es für richtig, diese Brille auch vor dem PC zu tragen.

Aber hier muss man selbst abwägen. Ähnlich wie die Frage: Fahrstuhl oder Treppe :wink: Wenn ich müde bin, wird´s dann schon mal der Fahrstuhl.

Dies ist aber meine Meinung, ich bin kein Augenarzt!