1-Euro-Jobs: wer ist die Zielgruppe?

Guten Abend,

wer ist die Zielgruppe - die Rezipienten - der Kampagne „1-Euro-Job“?

Wer wird „gezogen“, wer allerdings nicht?

danke

Hallo

laut Behördenaussage erstmal vorrangig die unter 25jährigen, weil das mit den Lehrstellen auch nicht hinhaut, man ( Clement) hat sich wohl etwas versprochen:wink:

LG
Mikesch

bei meiner Veranstaltung waren auch schon mal Leute auf Krücken mit anwesend, wiewohl die Auswahl ziemlich vom grünen Tisch aus erfolgt sein mag, ohne Rücksicht auf Verluste/gesundheitliche Einschränkungen etc.

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ich danke dir für deine nachricht.

also personen aus der sogenannten „Arbeiterschicht“ und nicht die „Intelligenz“ (Dr., Prof., Dozenten, werdende Doktoren)…

also personen aus der sogenannten „Arbeiterschicht“ und nicht
die „Intelligenz“ (Dr., Prof., Dozenten, werdende
Doktoren)…

Hallo Dirk, ist das nun eine (zusätzliche) Frage von dir oder eine Feststellung? (in Ermangelung eines Fragezeichens, kann man das nicht genau deuten)

Ansonsten steht im SGB II § 16 dazu unter anderem

„(3) Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Werden Gelegenheiten für im öffentlichen Interesse liegende, zusätzliche Arbeiten nicht nach Absatz 1 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefördert, ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen zu zahlen; diese Arbeiten begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts; die Vorschriften über den Arbeitsschutz und das Bundesurlaubsgesetz sind entsprechend anzuwenden; für Schäden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit haften erwerbsfähige Hilfebedürftige nur wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

…da steht also nichts von Doktortiteln oder sonstigen Einschränkungen in dieser Richtung.

MfG

Hallo,

einem Bekannten von mir wurde am AA gesagt sie gehen vorzugsweise auf die ehemaligen Sozialhilfeempfänger und auf die jüngeren.

Jetzt hat er selbst (47 und hochqualifiziert) einen 1-Euro-Job.

Und hörte gänzlich anderes: mit der oben erwähnten Zielgruppe habe man schlechte Erfahrungen gemacht, denn die treten ihre Stellen sowieso nicht an, haben ewig Krankenscheine oder brechen ab.

In seiner jetzt 6-wöchigen 1-Euro-Zeit hat er schon 5 Fälle miterlebt von Leuten die abgebrochen haben.

Gruß Carolin

Hallo,

also ich hab mir jetzt die ganzen Antworten durchgelesen.

Die Zusatzjobs sind Arbeiten im gemeinnützigen Bereich. Ein Großteil davon spielt sich im Garten- und Landschaftsbau ab. Dafür wird nun mal kein 60jähriger Ingenieur genommen, sondern bevorzugt jugendliche „Arbeiter“ bzw. Arbeitnehmer mittleren Alters aus der Mittelschicht (normale Berufsausbildung im Handwerk, körperlicher Bereich).

Die wenigen Arbeiten im geistigen Bereich werden dann natürlich mit der geistigen Oberschicht besetzt. Diese Stellen sind aber im Verhältnis weniger.

Eine direkte Vorgabe seitens der Rgierung besteht nicht, jede Arge/Kommune etc. kann die Zielgruppe individuell festlegen.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Jugendlichen unter 25 Jahren, da zum Jahresende kein Jugendlicher länger als 3 Monate arbeitslos sein darf.

Holger

Hallo zurück,

und was ist mit der Architektin, die die Aufgabe erhielt die Bücherei einer Grundschule aufzuräumen und zu sortieren und die nach 1 Woche mit einem Dauer-Krankenschein auf Psyche ankam ?

Was mit der Informatikerin die Lehrern Medien wie z.B. Diaprojektor in die Klassen bringt und nach der Stunde wieder abbaut ?

Was mit der Industriekauffrau die als Küchenhilfe losgeschickt wurde ?

Was mit dem Industriekaufmann der als Hausmeistergehilfe einer Grundschule kommen sollte aber seinen Job nie antrat ?

Was mit dem Systemadministrator, der an 6 Schulen die PC’s warten soll - zusammen sind das 520 Stück ?

Ich kann noch mehr Beispiele aufzählen.

Drängt sich der Gedanke auf, dass man hier Gelder durch Sperrfristen einsparen möchte.

Gruß Carolin

Meine Aussagen bezogen sich auf den Durchschnitt. Ausreißer in beide Richtungen gibt es immer.

Das klingt zwar jetzt vielleicht blöd, aber wer AlgII bekommt und zusätzlich noch 180 EUR für den Zusatzjob, von dem kann die Gesellschaft auch verlangen, für ein paar Monate Arbeiten zu übernehmen, die vielleicht nicht dem bisherigen Niveau entsprechen.

Ich weise selbst in solche Maßnahmen zu und schaue idR, wen ich für welche Arbeiten auswähle. Wer dann nur keine Lust hat und sich für Arbeiten zu schade ist, die im Grunde zumutbar wären, der hat natürlich Pech…und es gibt leider sehr viele Leute, die nicht arbeiten wollen und noch mehr, die nicht mehr können. Was ich täglich an Ausreden höre, ist leider nicht sehr schön - und das in einer Region mit 20% Arbeitslosenquote, wo so ein 1€-Job im Grunde die einzige Möglichkeit zum Arbeiten ist.

Wer tatsächliche Hinderungsgründe aufzeigt, den erwartet natürlich auch keine Sanktionen.

Holger

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… und von was leben die leute dann?

ich danke dir.

es ist eine FRAGE, grundsätzlicher Art.

nachdem du ausführtest, das man als „Vollhafter“ (Alleinhaftender) beim Ausüben der Tätigkeit ist, warum dann nicht gleich ne GBR aufmachen?

Und hörte gänzlich anderes: mit der oben erwähnten Zielgruppe
habe man schlechte Erfahrungen gemacht, denn die treten ihre
Stellen sowieso nicht an, haben ewig Krankenscheine oder
brechen ab.

+++++++++und was passiert mit denen dann?+++ werden die dann verbuddelt, die sozialhilfe und die mietzuschüsse ersatzlich gestrichen?

danke für die antwort.

Fortführung
… wo bringt man die Promovierten, Habilitierten und Sonstigen denn unter?

Ein-Euro-Job
Hallo,

einige Gedanken zu „Ein-Euro-Jobs“.

Für 1-Euro-Jobs kommt jeder Empfänger von Arbeitslosengeld II in Frage.
Insofern gibt es nicht die Zielgruppe im Singular, sondern viele Zielgruppen.

  1. Finanzieller Aspekt
    Durch einen 1-Euro-Job kann ein Bezieher von Arbeitlosengeld II ca. 90 Euro pro Monat hinzuverdienen. Diese 90 Euro erhält er Brutto für Netto: d.h., es gibt keine Abzüge.

Kritiker des 1-Euro-Jobs stützen sich u.a. auf das Argument, dass es ungerecht sei, jemanden für 1-Euro pro Stunde arbeiten zu lassen.
Dieses Argument übersieht, dass eine große Zahl von ALG-II Beziehern seit sehr langer Zeit, ihren Einzahlungsanteil in die sozialen Sicherungssysteme aufgebraucht haben … also: auf Kosten derer leben, die in die Sozialversicherungssysteme einzahlen.
Daher wäre es angemessen die Gesamteinnahmen (Grundsicherung, Kosten der Unterkunft + 90 Euro) durch die Anzahl der Stunden zu teilen, die jemand für einen 1-Euro-Job arbeitet: dann relativert sich die Behauptung, dass jemand „nur“ für 1-Euro arbeitet deutlich.

  1. Verdrängen 1-Euro-Jobs bestehende Arbeitsplätze?
    Das die 1-Euro-Jobs die Kriterien „gemeinnützig“ und „soll keinen bestehenden Arbeitsplatz verdrängen“ erfüllen sollen, ist sinnvoll. Hier bleibt abzuwarten, wie gut das gelingen wird.

  2. Erleichterung des beruflichen Neueinstiegs
    Für voll im Berufsleben stehende Mitglieder unserer Gesellschaft kaum nachvollziehbar, jedoch häufig zu beobachten:
    Manche Menschen, die eine längere Zeit ohne Arbeit leben mußten, verlernen, was Arbeiten heißt: Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit.
    In diesen Fällen haben 1-Euro-Jobs durchaus eine erzieherische Funktion und bieten die Chance, langsam wieder chancensteigernde Tugenden und auch so manche Arbeitstechnik zu erlernen.

  3. Praktikum
    Für manche arbeitsuchende Hochschulabsolventen, die trotz hoher Qualifikation, keine Arbeit gefunden haben und seit mehr als einem Jahr suchen, bedeutet der 1-Euro-Job (unter Umständen) den ersten Kontakt mit der Arbeitswelt. Warum soll sich aus diesem 1-Euro-Job in einer „zusätzlichen, gemeinnützigen“ Arbeit nicht mehr entwickeln?
    Mindestens jedoch wird der Realitätsbezug zur Arbeitswelt hergestellt. Ggf. hat dies Auswirkung auf die Planung der eigenen beruflichen Zukunft.

Allgemein
Auf gesamtstaatlicher Ebene ist eine Würdigung des Projektes „1-Euro-Job“ wohl noch nicht möglich. Dazu fehlen noch die, zu Beurteilung, notwendigen Erfahrungswerte.

Eines läßt sich jedoch jetzt schon festhalten:
Solange unsere Reform- und Wirtschaftspolitik nicht konsequent alle Signale auf wachstumsfördernde Rahmenbedingungen schaltet, werden 1-Euro-Jobs nicht dazu beitragen, dass die Massen-Arbeitslosigkeit abgebaut wird.
Was übrigens bei der ganzen Diskussion über 4, 5, 6 oder mehr Millionen Arbeitsuchende nicht beachtet wird, ist, dass die Mehrzahl der Abhängig Beschäftigten in Deutschland Angst um ihren eigenen Arbeitsplatz hat: in diesem Zusammenhang halte ich eine Zahl von ca. 25 Millionen Menschen nicht für zu hoch gegriffen (eingerechnet alle offiziell Arbeitsuchenden und alle Familienangehörigen).

Sinnvoll und hoffentlich auch bald staatlicherseits angepackt ist daher eine Qualifizierungsoffensive für alle Menschen in Deutschland, die länger als 1 Jahr arbeitsuchend sind. Insbesondere für die 600.000 Jugendlichen, die (noch) keine Berufsausbildung haben. Aktualität wird diese Forderung mit zunehmendem Fachkräftemangel in Deutschland bekommen. Leider ist eine Qualifizierungsoffensive dieser Art in Deutschland nicht zu erkennen. Würde erst einmal eine solche Offensive mit einer erheblichen Steigerung der Investition in die Aus- und Weiterbildung beginnen, würde niemand mehr über den Nutzen von 1-Euro-Jobs reden. Letztere wären dann ein Baustein im Rahmen einer solchen Qualifizierung. Etwa dergestalt, dass erfolgreiche Ein-Euro-Job Anrechte erwerben können auf weitere Unterstützung, weil sie gezeigt haben, dass sie arbeiten wollen und können.

Heiner Gierling

Ich danke Dir für deine Auführungen:

gestatte kurz Nachricht:

  1. es gibt keinen Fachkräftemangel (die Fachkräfte sind arbeitslos gemeldet)
  2. Fachkräfte werden nicht eingestellt, weil nichts mehr verkauft wird

zu Pkt. 1 und 2. möchte ich gerne das Wort „arbeit…“ gegen „Tätigkeit“ austauschen, da man als Hochqualif. „tätig“ ist. Arbeit gibt es immer zu tun. „Arbeit“ vergleich ich mit dem Wort „abarbeiten“

  1. „gemeinützig“ ist mittlerweile alles, selbst Promotions-Richtungen, bezahlt wird nichts mehr.

  2. „Praktikanten“ belegen Positionen für Festanstellungen. Ergo: vernichten sie ihre zukünftigen Positionen selbst. Zudem für „umsonst“. Da ist ein ALG II richtig teuer ;-(

  3. „wachstumsfördernd“ geht nur mit Null-Abgaben. Wer nichts hat (mehr anch den Abzügen), der kauft auch nichts mehr. WOzu auch? Wonit denn??
    Sieht man weit in die Geschichte zurück, da finden sich wirksame Aktionen in Russland (1880 und davor), In Amerika 1860, in Deutschland (deutschsprachiger Raum) ab 800

  4. Qualifizierung? Ja, eine wirksame Qualifizierung wird nur durch die eigene Tasche und durch eigenes Lernen zum Erfolg führen. Pseudo-Lehrgänge wirken wenig. Der Unternehmer lacht sich krank, wenn da Certs fürs „Office-Beherrschen“ mit ins Haus flattern.

  5. Wiederholt genannt: es gibt keinen Fachkräftemangel. Wenn ich keinen finde, dann will ich keinen finden. Andererseits findet man sich oft aneinander vorbei…

Gegenfrage: Welche Bereiche suchen Fachkräfte? (IT, SW-Entwicklung kann es nicht sein, Projektmanagement auch nicht, Medienbranche auch nicht, bei BOSCH auch nicht…) Bitte wo wird moniert?

  1. ich kann mir sehr sehr schwer vorstellen, das niemand seinen Lebensunterhalt selbst verdienen will. Wie ich mir auch keinen Menschen vorstellen kann, der seit 20 Jahren immer selbiger Firma arbeitet und nie ohne Tätigkeit war. Die Firmen schließen doch zu Tauseneden und öffnen erneut?

herzlichen Dank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

einige Gedanken zu „Ein-Euro-Jobs“.

  1. Finanzieller Aspekt

Dieses Argument übersieht, dass eine große Zahl von ALG-II
Beziehern seit sehr langer Zeit, ihren Einzahlungsanteil in
die sozialen Sicherungssysteme aufgebraucht haben …

Hallo Heiner

diese Formulierung finde ich ja gerade Oscarverdächtig, und ich finde jeder der darunter fällt sollte wohl schnellstmöglich über sein eigenes sozialverträgliches Ableben nachdenken, jedenfalls nach deiner Denkweise

Man sollte mal nachdenken, warum die schon seit langer Zeit ihren Einzahlungsanteil aufbrauchen mussten, bestimmt die allerwenigsten haben das freiwillig getan!!!

LG
Mikesch

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Hallo Mikesch,

ich habe beschrieben, dass die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland ihren Zweck nicht mehr erfüllen können, weil zu viele von diesen leben (müssen) und die Zahl derer, die aktiv einzahlen immer weiter sinkt: unsere demographische Falle.

Die von Dir unterstellte „Denkweise“ und „Schlußfolgerung“ („sozialverträgliches Ableben“) ist Deine Interpretation - ich teile diese Deutung nicht.

MfG
Heiner Gierling

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Hallo Dirk!

  1. es gibt keinen :Fachkräftemangel (die :Fachkräfte sind arbeitslos :gemeldet)
  1. „Praktikanten“ belegen :stuck_out_tongue:ositionen für :Festanstellungen.

Aus den oben zitierten Aussagen entnehme ich eine seltsam anmutende Vorstellung von Fachkräften. Wir müssen uns damit abfinden, daß einfache Tätigkeiten, wie sich ständig wiederholende Montagearbeiten, seltener werden. Manche Qualifikation, die vor Jahrzehnten noch für ein Berufsleben reichte, führt heute in die Dauerarbeitslosigkeit und selbst höhere Qualifikationen sind nur noch als Grundlage für dauerndes Lernen anzusehen. Mathematik vergessen, laufende Fortbildungen fanden nie statt, die Berufstätigkeit beschränkte sich auf Betriebsrat und Sicherheitsbeauftragter für Rolltore - dann ist nach ein paar Jahren auch ein Uni-Abschluß nur noch bedrucktes Papier. Ein Angehöriger eines technischen Berufes auf dem Ausbildungsstand von 1985, der in der Zwischenzeit Hausmann oder Kurierfahrer war, ist in seinem Beruf nicht mehr einsetzbar. In anderen Berufsfeldern gab es einen heftigen Strukturwandel. Es werden nicht mehr so viele Maurer wie früher gebraucht und so gut wie keine Setzer. Es reichte früher, nur kräftig und arbeitswillig zu sein und das ist vorbei.

Qualifiziertes Personal war zu allen Zeiten rar. Das merkte man früher, sobald man Leute mit profunden Kenntnissen sucht und daran hat sich nichts geändert. Damit meine ich keine Stellen, die sich auch von einem Praktikanten oder Anlernling ausfüllen lassen. Suche mal einen Werkzeugmacher oder Mechatroniker. Was sich findet, sind Leute, die nur an bestimmten Tagen bis zu einer bestimmten Uhrzeit arbeiten können, weil sie dann den Hund rauslassen oder eine andere dringende Aufgabe zu erledigen haben. Oder Leute, die bestimmte Arbeiten aus gesundheitlichen Gründen nicht machen können oder gerade keinen Führerschein haben oder … tausend andere Einschränkungen. Suche mal eine Alleinkraft fürs Büro, die selbstredend mit dem PC umgehen kann, der Buchhaltung und Büroorganisation nicht fremd sind, die eine Rechnung von einem Lieferschein unterscheiden kann und deshalb nicht meint, mindestens 4.000 € bei höchstens 35 Wochenstunden und 14 Gehältern verdienen zu müssen und schon bei der Einstellung erzählt, wann sie Urlaub braucht, weil die Reise bereits gebucht ist.

Gruß
Wolfgang

1 „Gefällt mir“

nachdem du ausführtest, das man als „Vollhafter“
(Alleinhaftender) beim Ausüben der Tätigkeit ist, warum dann
nicht gleich ne GBR aufmachen?

Hallo Dirk, ich habe kopiert, nicht ausgeführt. Und falls sich deine Frage auf diesen Passus „für Schäden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit haften erwerbsfähige Hilfebedürftige nur wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“ bezieht: Die Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung bedeuten nicht Vollhaftung (zumindest nicht grundsätzlich und in jedem Schadensfall).
Vielleicht ist in dem Zusammenhang diese Seite --> http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Hand… für dich lesenswert, um mal den Unterschied zwischen voller Haftung und Arbeitnehmerhaftung klarzustellen.

MfG

Hallo,

  1. Finanzieller Aspekt
    Durch einen 1-Euro-Job kann ein Bezieher von Arbeitlosengeld
    II ca. 90 Euro pro Monat hinzuverdienen. Diese 90 Euro erhält
    er Brutto für Netto: d.h., es gibt keine Abzüge.

also, es geht auch mehr Geld.
Ich habe Maßnahmen, wo es 1,20 - 1,50 EUR gibt. Das macht dann bis zu 180 EUR pro Monat.

Von mehr habe ich aber noch nirgends gehört.

Holger

Wacht auf!
Und runter von der Insel der Ahnungslosen! Verdammich - vor 60 Jahren war das Ende der Zeit, in welcher die Deutschen auch einfach zur Seite geguckt haben! Merkt Ihr, die ihr (noch nicht) betroffen seid, denn nicht, wie das Kapital Euch die Socken auszieht?
Der deutsche Michel ist es gewohnt, den nackien einzuziehen und das Büßer- und Dulderhemd anzulegen.
Ich empfehle Leuten, die sich etwas mit der Materie beschäftigen möchten, einfach einmal auf http://www.tacheles.de sich einzulesen.
Da liest man dann Postings von denen, die sich drücken. Nene, ihr werdet Eure Meinung revidieren müssen.
Also bitte beide Seiten der Medaille betrachten!
Hartz IV macht häßlich, krank und läßt früher sterben.
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!“
Ist nicht von mir - aber stimmt!