Hallo Diggi,
Dein System nennt sich Thermosyphon.
Zunächst machst du am besten eine
Wärmemengenbilanz :
Qelektrisch = Qverluste + Qübertrager
Habe ich bereits erledigt. Habe dabei logischerweise festgestellt, das mit höherer Gastemperatur, auch die Verluste steiegen.
Qübertrager kann man messen, Q verluste auch, aber schwerer,
also am besten deine Rohre gut adiabat einpacken.
Meine Rohre habe ich gut möglichst gedämmt!
Die Verlustleistung habe ich jedoch anders berechnet:
QVerlust=Pel-Qübertrager
Da ich einen Massenstromzähler eingebaut habe, konnte ich die Übertragerleistung berechnen.
Je nachdem wie dein System gebaut ist hast du entweder
eine reine Gasströmung im Steigrohr oder aber eine
2-Phasenströmung.
Meist habe ich eine reine Gasströmung, da ich dem Stoff nach der Verdampfung Wärme zuführe, sodass es überhitzt.
Hast du eine reine Gasströmung, so misst du oben und
unten die Temperatur sowie Druck (der wohl 1 bar sein wird)
und
berechnest die Enthalpieverluste im Steigrohr.
Druck messe ich leider nur an einer Stelle im System.
Dann misst du
die
übertragene Wärmemenge im Übertrager, sowie die Temperatur des
Kondensates. Daraus kannst du den Dampfmassenstrom berechnen.
Aus dem Dampfmassenstrom dann die Geschwindigkeit im Steigrohr
und über die Kontigleichung dann die Geschwindigkeit in der
Rücklaufleitung. Dann nochmal die Temperatur vor der Heizung
messen
und dann bilanzieren.
Dann hast du Pheiz = Pübertrager + Psteigrohr +
Prücklaufleitung
Pübertrager ist dann :
Massenstrom *((heingang-hausgang)+ 0.5(weingang_ü^2 -
wausgang_ü^2).
Diese Leistung habe ich mit Massenstrom*Enthalpiedifferenz berechnet. So ist es doch auch in jeder Literatur zu finden. Die Enthalpie konnte ich durch Temperaturmessung ermitteln.
Psteigrohr ergibt sich zu Massenstrom*((h_verdampfer -
heingang)+
w_verdampferausgang^2 - weingang_ü^2)) .
In der Rücklaufleitung ist kein Geschwindigkeitsgradient
vorhanden,
da Wasser recht inkompressibel ist (kontigl). Also gilt
Prücklauf = Massenstrom*(hausgang - hvorrat).
verstehe ich nicht ganz.
Und schließlich
die Heizung : Pheiz = Massenstrom((h_verdampfer - hvorrat)+
0.5 *(wverdampfer - wzuleitung)), wobei Pheiz = Pel .
Den elektrischen Energieverbrauch messe ich.
Da der Massenstrom konstant ist, kann man mit einer
spezifischen
Heizleistung pel rechnen . Nun noch alles aufaddieren.
Dazu bin ich zu faul 
Dein ergebniss stimmt also, ist aber unvollständig, da du die
verluste ignorierst xD
In meinen Berechnungen habe ich den Geschwindigkeitsteil nicht berücksichtig! Dies werde ich noch tun.
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Gruß Sawyer