Ich musste heute mit Schrecken feststellen, dass an unserem VWDS bereits ganz kleine (sehr dünne) Risse im Rauputz (Korn-Stärke 3 mm) entstanden sind! Wir haben den VWS von einigen Bekannten machen lassen (einer davon ist Maurer, einer Stukkateur). Mein Mann hat auch mitgeholfen: Haus Bj. 1938, Wärmedämmplatten Styropor 12 cm WLG 040 „aufgeklebt“ auf Außenwand m. Schlagdübel 6-8 St./m² fixiert (Genau wie in der Beschreibung d. Herstellers), Gewebearmierung 10 cm überlappen lassen, Armierungsmörtel trocknen lassen, Grundierung, Rauputz eingefärbt m. 3 mm Körnung drauf. Lotus-Effektfarbe: helles Stahlblau.
Wir haben alles nach Vorschrift d. Herstellers getätigt.
Die Risse befinden sich in ALLEN (!!)(Nord- und Südeseite des Hauses) oberen Laibungsecken der Fenster, dort wo die seitliche Laibungsdämmplatte und die obere Laibungsdämmplatte
aufeinander treffen. Obwohl dort das Armierungsgewebe überlappend angebracht wurde.
Da wir den VWS (Fa. GIMA) selbst angebracht haben, gehe ich davon aus, dass wir keinerlei Garantieansprüche geltend machen können.
Frage: WAS KÖNNEN WIR TUN, damit die Risse sich nicht weiter ausdehnen? Bei einem Fenster hat sich ein Riss bereits von der oberen Innenseite der Laibung nach außen auf die Fassade ausgedehnt.
Hat jemand wertvolle Tipps?
Hift es vielleicht, wenn wir die Risse mit Acryl wasserdicht machen und mit der Hausfarbe
darüber streichen?
Der VWS wurde erst letztes Jahr im Sommer 06 angebracht …
über den Ecken von Öffnungen [Fenster, Türen etc] ist die Textileinlage zusätzlich im Winkel von 45° zur Textileinlage senkrecht und waagerecht zu verarbeiten.
Erstmal danke für den Hinweis. Es wurden tatsächlich keine „Pfeile“ an den Fensterecken angebracht. Das Problem ist eben, dass IN den Laibungsecken bereits Risse entstanden sind, welche sich nun nach oben schräg auf der Fassade ausbreiten.
Wie meinst du das, mit den nochmal verputzen?
Den Putz an den Ecken der Fenster abschlagen und dann das Gewebe (lt. deiner Skizze) einfach „obendrauf“ -auf das darunterliegende Gewebe- mit Armierungsspachtel aufbringen?
Oder muss ich die ganze Fassade deshalb neu verputzen lassen? Sieht man die Ausbesserung danach noch?
(Immerhin ist es noch nicht einmal ein Jahr her, seit der Anbringung des VWS… Farbliche Unterschiede sieht man vielleicht nicht so sehr, wenn man NACH Ausbesserung nochmal mit der Hausfarbe darüberstreicht.
Den Putz an den Ecken der Fenster abschlagen und dann das
Gewebe (lt. deiner Skizze) einfach „obendrauf“ -auf das
darunterliegende Gewebe- mit Armierungsspachtel aufbringen?
Oder muss ich die ganze Fassade deshalb neu verputzen lassen?
Sieht man die Ausbesserung danach noch?
Da hab ich doch glatt was für meine (noch kommende) Bruchbude und deren Sanerung gelernt - wahrscheinlich hätt ich’s auch einfach nur überlappen lassen . . .
Also momentan ist es uns nicht möglich, an allen Fensterecken den Putz abzuschlagen, um pfeilförmige Gewebestücke anzubringen.
Kann man diese Haarisse nicht anders in den Griff kriegen? Z.B. durch Überstreichung oder mit Feuchtraum-Versiegelung oder ähnliches. Dadurch, dass diese Spannungsrisse an den Fensterlaibungen bereits entstanden sind, müsste doch die Rissbildung an diesen Stellen abgeschlossen sein, da die Spannung entladen ist. Oder liege ich da völlig falsch?
Was kann ich also tun, außer einer Sanierung mit
Komplattanstrich hinterher?
Also momentan ist es uns nicht möglich, an allen Fensterecken den Putz abzuschlagen, um pfeilförmige Gewebestücke anzubringen.
Kann man diese Haarisse nicht anders in den Griff kriegen? Z.B. durch Überstreichung oder mit Feuchtraum-Versiegelung oder ähnliches. Dadurch, dass diese Spannungsrisse an den Fensterlaibungen bereits entstanden sind, müsste doch die Rissbildung an diesen Stellen abgeschlossen sein, da die Spannung entladen ist. Oder liege ich da völlig falsch?
Was kann ich also tun, außer einer Sanierung mit
Komplattanstrich hinterher?
Kann man diese Haarisse nicht anders in den Griff kriegen?
Z.B. durch Überstreichung oder mit Feuchtraum-Versiegelung
oder ähnliches. Dadurch, dass diese Spannungsrisse an den
Fensterlaibungen bereits entstanden sind, müsste doch die
Rissbildung an diesen Stellen abgeschlossen sein, da die
Spannung entladen ist. Oder liege ich da völlig falsch?
Die Spannung [Kerbspannung] tritt permanet wieder auf.
Was kann ich also tun, außer einer Sanierung mit
Komplattanstrich hinterher?