Wo ich immer wieder drüber stolpere ist die Kommasetzung bei folgenden Satztypen:
„Worüber ich mich am meisten ärgere [,] ist [,] dass ich es mir nicht merken kann.“
Okay, das Komma vor dem ‚dass‘ muss sein, das ist klar.
Aber wie sieht es mit dem ersten Komma aus?
Sprechtechnisch empfinde ich nämlich auch dort ein Komma.
Wie ist die richtige Schreibung? Ein oder zwei Kommata?
„Worüber ich mich am meisten ärgere [,] ist [,] dass ich es mir nicht merken kann.“
Wie ist die richtige Schreibung? Ein oder zwei Kommata?
Zwei Kommata; der Nebensatz: „Worüber ich mich am meisten ärgere“ ist als Subjektsatz das Subjekt zu „ist“. Da es aber dennoch ein Nebensatz ist, wird ein Komma gesetzt.
„Worüber ich mich am meisten ärgere [,] ist [,] dass ich es
mir nicht merken kann.“
solche Satztypen wie dein Beispiel versuche ich zu vermeiden, weil ich sie sprachlich und optisch nicht schön finde - ich versuche, sie anders zu formulieren.
Hier würde ich z.B. schreiben: „Worüber ich mich am meisten ärgere ist die Tatsache, dass ich es mir nicht merken kann.“ Solche Umformulierungen gehen nämlich schneller, als in einer Grammatik herumzuwühlen.
wenn es denn nicht darum geht, ob ein oder ob zwei Kommas gsetzt werden sollen, sondern darum, das erste Komma zu vermeiden muss der Subjektsatz nominalisiert werden.
Etwa so:
Das Ärgerlichste an der Sache ist für mich, dass …
mit meinem eigentlichen Einwand hat Dein Posting wenig zu tun, deswegen ist mir etwas unklar, was Du mir sagen willst.
Sowohl X als auch Y sind kaum sichtbar.
ist das echt so richtig? Das hätte ich garantiert falsch
gemacht:
Sowohl x als auch y ist kaum sichtbar.
Verstehe ich das recht, daß Du meinst, daß in einer „weder-noch“-Konstruktion das „sind“ richtig, dagegen in einer „sowohl-als auch“-Konstruktion falsch wäre?
Mir ging es nicht um die ist/sind-Problematik, aber egal…
(Dick und dünn,
unterstrichen oder nicht, davon habe ich keine Ahnung.)
Ob nun Format-Begriffe oder anderes – Variable haben nunmal den Vorteil, daß jeder das einsetzen kann, was er kennt.
Mein Glück: Ich muss nicht immer alles richtig machen.
Ich hoffe für Dich, Deine Kundschaft sieht das genauso…
Diese Formulierung würde bei mir nicht durchgehen.
Wenn ich ernsthaft bin: bei mir auch nicht.
Entweder: Weder X noch Y sind gut/deutlich sichtbar. oder: Sowohl X als auch Y sind kaum sichtbar.
Das ist ganz richtig!
In einer humorigen Situation aber ist es mir schon möglich, eine doppelte Verneinung bzw. eine Verneinung und eine Einschräkung nebeneinander zu stellen.
Mia haom no nia koa Bia ned drunka!
Mit dir hanni no nia koi Fraid kaum ned ghett!
Dass ich es mit der zweiten Korrktur an Pit nicht bierernst meinte, dürfte an meinem Text zu erkennen gewesen sein; auch für dich, wenn du denn gewollt hättest.
Doch ist es beruhigend zu wissen, dass dein wachsames Auge über dem Forum schwebt!
Wer (außer Dir) spricht so?
Was ist das für ein Dialekt, bei dem zwischen „nie/kein“ und „kaum“ nicht unterschieden wird?
Dass ich es mit der zweiten Korrktur an Pit nicht bierernst
meinte, dürfte an meinem Text zu erkennen gewesen sein; auch
für dich, wenn du denn gewollt hättest.
Netter Versuch der Verdrehung, aber ich bezog mich gar nicht auf die zweite Korrektur an Pit.