Hallo,
welche Vor- und Nachteile hat ein 1. oder 2. Wohnsitz? Wenn der 1. Wohnsitz während des Studiums nicht bei den Eltern ist, kann man dann über die Eltern versichert sein (Haftpflichtversicherung usw.)? Hat es irgendwelche Auswirkungen auf die Freibeträge, wenn man nicht mehr bei den Eltern gemeldet ist? Oder ist es zu empfehlen 1. Wohnsitz in der eignen Stadt und 2. Wohnsitz bei den Eltern?
Viele Grüße
Chrissi
Hallo,
[MOD] Vollzitat gelöscht
nur für die Meldebehörden ist wichtig, ob man in Stadt A Hauptwohnung und Stadt B Nebenwohnung anmeldet oder andersherum. Auch für Studenten gilt das Meldegesetz. Wo die vorwiegend benutzte Wohnung ist, dort ist auch die Hauptwohnung anzumelden. Sollte dies der Studienort sein, kann bei den Eltern Nebenwohnung gemeldet bleiben, vorausgesetzt, man wohnt auch ab und zu dort.
Hauptwohnung: Dort erhält man die Lohnsteuerkarte für das nächste Jahr, beantragt Perso und Pass, ist dort wahlberechtigt, auf eigene Person zugelassene Fahrzeuge müssen auf Hauptwohnung umgemeldet werden.
Meistens gibt’s für Studenten irgendwelche Anreize, z. B. Gutscheine für öffentl. Verkehrsmittel usw., wenn Hauptwohnung angemeldet wird.
Für eine Mitversicherung bei den Eltern ist normalerweise unwichtig, ob Haupt- oder Nebenwohnung (bei Zweifeln einfach Versicherung fragen).
Als Student ist man normalerweise volljährig; den sogenannten Kinderfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte erhalten die Eltern also über das Finanzamt, wobei eine Studienbescheinigung und evtl. Bescheinigungen des Studenten über Erwerbseinkommen vorgelegt werden muss, das hat also mit Haupt-/Nebenwohnung gar nix zu tun.
Grüsse Sid