1 Woche 'Betriebsurlaub' auf Ibiza!?

Hallo,

angenommen der Inhaber einer Arztpraxis möchte zum 1-jährigen Praxisjubiläum mit allen Angestellten und seiner Frau für eine Woche nach Ibiza fahren - er bezahlt.

Können die Angestellten dazu verpflichtet werden?
Ist es möglich da die Praxis in dieser Zeit geschlossen sein wird, unbezahlten Urlaub zu nehmen?
Kann der Arbeitgeber diesen „Jubiläumsurlaub“ vom Jahresurlaub der Angestellten abziehen?
Wie sieht das aus mit den „Arbeitszeiten“ (es wäre so, dass wirklich JEDE freie Minute mit dem Team u. Chef verbracht werden müsste. Zu Hause haben wir auch irgendwann „Feierabend“)?!

Zwei und eine Unentschlossene (alle drei kinderlos und ohne zwingende „häusliche“ Verpflichtungen) wollen nicht mitfahren, die anderen würden schon gerne. Es herrscht also auch keine Übereinstimmung, so dass man sagen könnte, dass dieser „Urlaub“ ganz gestrichen werden soll.

Ich bzw. wir wären für Antworten sehr dankbar,
Selina

angenommen der Inhaber einer Arztpraxis möchte zum 1-jährigen
Praxisjubiläum mit allen Angestellten und seiner Frau für eine
Woche nach Ibiza fahren - er bezahlt.

Hallo Selina, ihr (zumindest die Nichtmitfahrenwollenden) scheint das nicht für so ne gute Idee zu halten(?)

Können die Angestellten dazu verpflichtet werden?

Zum mitfahren oder zum Urlaub machen in der Zeit? Zum mitfahren: nein. Zum Urlaub machen: ja. (ob da Annahmeverzug in Frage kommt, wenn der Praxisinhaber die Praxis schließt, wenn er nach Ibiza fährt wäre die Frage, aber in der Realität wird da meist erwartet, dass das Personal eben Urlaub macht)

Ist es möglich da die Praxis in dieser Zeit geschlossen sein
wird, unbezahlten Urlaub zu nehmen?

Klar.

Kann der Arbeitgeber diesen „Jubiläumsurlaub“ vom Jahresurlaub
der Angestellten abziehen?

Warum sollte er nicht können? Wenn er euch den Urlaub nicht zusätzlich „schenkt“, würde das wohl letztendlich darauf hinauslaufen, dass der reguläre Urlaub zu nehmen ist.

Wie sieht das aus mit den „Arbeitszeiten“ (es wäre so, dass
wirklich JEDE freie Minute mit dem Team u. Chef verbracht
werden müsste. Zu Hause haben wir auch irgendwann
„Feierabend“)?!

Arbeitszeit im Urlaub? Ääähm…

Es herrscht also auch keine
Übereinstimmung, so dass man sagen könnte, dass dieser
„Urlaub“ ganz gestrichen werden soll.

Wie sieht das der Arzt denn selber? Der wird vermutlich, weil die ein oder andere seiner Kräfte da nicht mitfahren mag, nicht auf seinen Urlaub verzichten. Oder?

MfG

angenommen der Inhaber einer Arztpraxis möchte zum 1-jährigen
Praxisjubiläum mit allen Angestellten und seiner Frau für eine
Woche nach Ibiza fahren - er bezahlt.

Hallo Selina, ihr (zumindest die Nichtmitfahrenwollenden)
scheint das nicht für so ne gute Idee zu halten(?)

Nein, absolut nicht. Das gesamte Team kann weder ihn noch seine Frau ausstehen. Scheinbar wissen die anderen 3-4 noch nicht, auf was sie sich da einlassen (und fahren mit --> weil kostenlos…! Dieses absurde Phänomen kennt man ja).

Können die Angestellten dazu verpflichtet werden?

Zum mitfahren oder zum Urlaub machen in der Zeit? Zum
mitfahren: nein. Zum Urlaub machen: ja. (ob da Annahmeverzug
in Frage kommt, wenn der Praxisinhaber die Praxis schließt,
wenn er nach Ibiza fährt wäre die Frage, aber in der Realität
wird da meist erwartet, dass das Personal eben Urlaub macht)

hierzu kurze Ergänzung. Es soll ja ein Betriebsurlaub sein, also nichts Privates. Frage war daher, ob er es so hinstellen könnte dass er sagt: Normaler Weise müssten Sie alle arbeiten, stattdessen wird aber in Urlaub gefahren. Denen, die mitfahren wird dann kein Urlaub abgezogen, die anderen müssten dann halt unbezahlt nehmen… Ist wie´s aussieht nicht so leicht zu erklären…
Frage war: Kann er uns zwingen statt zu arbeiten, mit in Urlaub zu fahren (widerspricht ja im Prinzip unserem „Aufgabengebiet/Berufsbezeichnung“)
Klar, wenn die Praxis zu ist, können wir nicht arbeiten. Ist auch okay soweit. Wenn ich es richtig verstehe haben diejenigen, die mitfahren also Pech, wenn sie den Urlaub vom Jahresurlaub abgezogen bekommen?

Ist es möglich da die Praxis in dieser Zeit geschlossen sein
wird, unbezahlten Urlaub zu nehmen?

Klar.

Also nochmal: Es kann keine negativen Konsequenzen haben für die, die nicht mitfahren (wg. "Arbeits"verweigerung o.Ä.)!? Kündigung aus dem Grunde des Nichtmitfahrens wäre nicht rechtens!?

Kann der Arbeitgeber diesen „Jubiläumsurlaub“ vom Jahresurlaub
der Angestellten abziehen?

Warum sollte er nicht können? Wenn er euch den Urlaub nicht
zusätzlich „schenkt“, würde das wohl letztendlich darauf
hinauslaufen, dass der reguläre Urlaub zu nehmen ist.

Da meinte ich den derjenigen, die mitfahren. Aber ja, wenn sie unbedingt wollen, ist´s dann ihr Pech… :wink:

Wie sieht das aus mit den „Arbeitszeiten“ (es wäre so, dass
wirklich JEDE freie Minute mit dem Team u. Chef verbracht
werden müsste. Zu Hause haben wir auch irgendwann
„Feierabend“)?!

Arbeitszeit im Urlaub? Ääähm…

Meinte ich für den Fall, dass er uns arbeitsrechtlich dazu verpflichten kann mit in Urlaub zu fahren. Als Argument sozusagen, dass wir nicht alles tun müssen, was er so möchte und organisiert…
Habe mich missverständlich ausgedrückt.

Es herrscht also auch keine
Übereinstimmung, so dass man sagen könnte, dass dieser
„Urlaub“ ganz gestrichen werden soll.

Wie sieht das der Arzt denn selber? Der wird vermutlich, weil
die ein oder andere seiner Kräfte da nicht mitfahren mag,
nicht auf seinen Urlaub verzichten. Oder?

Er soll ja auch nicht auf seinen Urlaub verzichten. Es ist sozusagen von ihm festgesetzt worden, dass zum Praxisjubiläum das gesamte Team zusammen in Urlaub fahren „muss“. Würden alle sagen, dass sie nicht möchten, würde er ihn vermutlich etwas angesäuert streichen und nicht fahren und die Urlaubsregelung wäre wie gehabt. Aber 3-4 würden ja gerne, der Rest eben nicht. Wie schon mehrfach erwähnt ging es um die Frage, ob er uns verpflichten kann mitzufahren und diesen Urlaub als Arbeitszeit auslegen kann.

Liebe Grüße nochmal und danke,
Selina

hierzu kurze Ergänzung. Es soll ja ein Betriebsurlaub sein,
also nichts Privates. Frage war daher, ob er es so hinstellen
könnte dass er sagt: Normaler Weise müssten Sie alle arbeiten,
stattdessen wird aber in Urlaub gefahren. Denen, die mitfahren
wird dann kein Urlaub abgezogen, die anderen müssten dann halt
unbezahlt nehmen… Ist wie´s aussieht nicht so leicht zu
erklären…

Also auf deutsch: denen die mitfahren werden die Tage „geschenkt“. Und die die nicht mitfahren müssen ja dann zwangsweise auch Urlaub nehmen (die können die Praxis ohne den Arzt ja nun nicht betreiben…und was sollen die die Zeit dort absitzen)

Frage war: Kann er uns zwingen statt zu arbeiten, mit in
Urlaub zu fahren (widerspricht ja im Prinzip unserem
„Aufgabengebiet/Berufsbezeichnung“)

Nein! (das schrieb ich doch schon)
Das wäre ein kurioser Vertrag, der euch „zwingen“ würde euren Arbeitgeber überall hin zu begleiten.

Wenn ich es richtig verstehe haben
diejenigen, die mitfahren also Pech, wenn sie den Urlaub vom
Jahresurlaub abgezogen bekommen?

Nö, wenn man das als Betriebsurlaub deklariert ist das völlig okay. Wenn man es gegenüber den Mitfahrenden sieht mags ungerecht sein, aber den Arzt zwingen, den Nichtmitfahrerinnen ebenfalls die Tage zu „schenken“ könnt ihr nicht.

Also nochmal: Es kann keine negativen Konsequenzen haben für
die, die nicht mitfahren (wg. "Arbeits"verweigerung o.Ä.)!?
Kündigung aus dem Grunde des Nichtmitfahrens wäre nicht
rechtens!?

Lass es mich mal so sagen, unter Umständen (kommt auf die Mitarbeiteranzahl an) habt ihr alle keinen Kündigungsschutz und da bräuchte sich der Arzt nicht mal die Mühe machen einen Grund für ne Kündigung zu finden.

Wie schon mehrfach erwähnt ging es um die Frage, ob er
uns verpflichten kann mitzufahren und diesen Urlaub als
Arbeitszeit auslegen kann.

Nein, kann er nicht.

MfG

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Hallo Selina,

blöde Situation, das. Scheffe fühlt sich wie der fette Gönner (und das isser ja eigentlich auch) und Ihr alle steht mit mehr oder weniger betretenen Mienen rum und wisst nicht, wie Ihr aus der Sache heil rauskommen sollt ohne den Kerl vor den Kopf zu stossen :wink:

Nun ist’s ja bei „normalen“ (sprich eintägigen) Betriebsausflügen durchaus so, dass die Leute, die nicht mitkommen an dem Tag eben normal arbeiten bzw. Urlaub nehmen. Da herrscht aber bei Euch ne andere Situation, da es sich zum einen um eine ganze Woche handelt und Ihr zum anderen ohne Scheffe nicht arbeiten könnt.

Und da gleich meine erste Frage: wäre es denn möglich, dass Ihr Nicht-Mitfahrer in dieser Zeit wirklich arbeitet? Vielleicht sowas wie „Inventur“ oder so? Keine Ahnung, ob das realistisch ist :wink: Oder könntet Ihr Überzeit abbauen, so dass Ihr nicht Urlaub „opfern“ müsst?

Ansonsten würde ich sagen, dass Euch nix anderes bleibt, als das als „Betriebsferien“ zu betrachten und eventuell auch in dieser Zeit Urlaub zu nehmen. Sehr vieles wird wohl auch im Ermessen von Eurem Scheffe liegen… Wie ist das denn im Normalfall geregelt? Also, wenn Scheffe normal im Urlaub ist? Müsst Ihr dann auch frei machen?

Können die Angestellten dazu verpflichtet werden?

Zumindest nach Gesetz nicht :wink: Wie es sich moralisch verhält ist eine gaaanz andere Sache…

Wie sieht das aus mit den „Arbeitszeiten“ (es wäre so, dass
wirklich JEDE freie Minute mit dem Team u. Chef verbracht
werden müsste. Zu Hause haben wir auch irgendwann
„Feierabend“)?!

Naja, so gesehen arbeitet Ihr ja dort auch nicht :wink: Aber ich verstehe es schon - im Alltag siehst Du die ungeliebten Nasen wenigstens am Abend nimmer *fg*

Übereinstimmung, so dass man sagen könnte, dass dieser
„Urlaub“ ganz gestrichen werden soll.

Hmm, die Entscheidung ob mitfahren oder nicht ist wohl Geschmackssache von jedem einzelnen. „Einer für alle - alle für einen“ ist hier eher ein Fall für die drei Musketiere als für Euch :wink: Sprich, es ist doch nicht schlimm, wenn ein paar Leute mitkommen und ein paar andere lieber daheim bleiben wollen.

Ich glaube, ich in Deiner Situation täte mir einen unaufschiebbaren Termin in just diese Woche legen, der mir eine Teilnahme absolut unmöglich macht (*schluuuchz-schaaade*) und dann fragen, ob ich vielleicht 2-3 Tage arbeiten kann (irgendwas wird ja liegen geblieben sein *fg*) und die restlichen 3-2 Tage dann meine Überstunden abbummeln :wink: Wie ehrlich man ist, hängt wohl auch von der Situation ab, denn schon die „persönlichen Gründe“ können gegen Dich verwendet werden…

Was ich auf keinen Fall täte wäre mitfahren ohne dass ich es eigentlich will. Genauso würde ich auf keinen Fall meine Kollegen in die eine oder andere Richtung beeinflussen - die sollen selber entscheiden und mir dann nicht hinterher die Schuld in die Schuhe schieben.

*wink*

Petzi

PS: Anekdote am Rande

Petzi-Scheffe: „Leute, wir machen unseren Betriebsauflug nach Paris. Eine Woche! Oder wollt Ihr lieber nach London? Rom? New York? Termin steht noch nicht fest“

Sekretärin 1: Oh jajajaja *hopst auf Scheffes Schoss*
Sekretärin 2: Zu dumm, aber egal an welchem Termin, da hat doch meine Omma ihren 80ten. *strahlt wie ein Honigkuchenpferd*
Petzi: guckt in die Luft und denkt an das morgen zu überreichende Kündigungsschreiben
Werksstudent: Mist, da hab ich bestimmt Prüfungen. *wird rot beim Lügen*
seriöser Kollege: Ich betrachte es meine Pflicht, Ihnen, der Firma, Gott und dem Vaterland gegenüber, mitzukommen. *salutiert zackig*
anderer Kollege: Das ist zu teuer als Geschenk, das kann ich nicht annehmen. *ist als einziger glaubhaft*
Vize-Scheffe: Keine Sorge, ich komme nicht mit. Termine, Sie wissen schon. *kann sich ein Grinsen nicht verkneifen*
Putzfrau: ich nichtswürdiger Wurm würde mich schämen mitzukommen *guckt noch verlegener als sonst schon*

Isch schwööööörs, es war genau so. Wohin die Bande dann gefahren ist weiss ich nicht, ich hab ja wie erwähnt (ganz unabhängig davon, übrigens) am nächsten Tag gekündigt *fg*

‚Betriebsurlaub‘ auf Ibiza??? Ja
He, Selina,
ihr kennt ihn doch nur in seinem Beruf.
Da muß er vielleicht den ‚Harschen Macho‘ spielen.

Könnte sich aber als sehr umgänglicher Mensch erweisen,
so er denn mal die Chance dazu erhält.
Könnte auch sein, daß er das ‚Klima‘ spürt.
Und könnte auch sein, daß er das ändern möchte.

Also, gebt ihm (und euch) die Chance dazu.

Vielleicht habt ihr euch auch nur gegenseitig ‚aufgeschaukelt‘ in
eurer Einstellung ihm gegenüber. Es gibt ja zwei Gruppen.

Meine Erfahrung ist, daß -wenn man mit Leuten spricht-
sich ein ganz anderes Umfeld aufbaut - und man oft verblüfft feststellt,
daß da auch ein Gegenüber ist, der angenehm ist.
Und er sorgt schließlich immerhin für euer Gehalt (plus diesem Bonus),
was nicht immer einfach ist.

Meine Empfehlung - alle mitfahren - und mal alle Fünfe gerade sein lassen.
Gruss - digi (aEg)

He, Selina,
ihr kennt ihn doch nur in seinem Beruf.
Da muß er vielleicht den ‚Harschen Macho‘ spielen.

Leider kennen wir alle ihn schon sehr gut (ich kannte ihn vor der Praxiseröffnung auch privat).

Könnte sich aber als sehr umgänglicher Mensch erweisen,
so er denn mal die Chance dazu erhält.
Könnte auch sein, daß er das ‚Klima‘ spürt.
Und könnte auch sein, daß er das ändern möchte.

ER möchte gar nichts ändern. Das Praxisklima ist in Ordnung und wir kommen alle relativ gut miteinander aus. Problem ist, dass er lügt wenn er den Mund aufmacht und wirklich IMMER maßlos übertreibt. Wir können seine Lügenstorys schon nicht mehr hören. Seine Frau tatscht uns immer an und redet mit uns, wie mit Kindergartenkindern. Sie ist einfach zuckersüüüüüß.
Weiterhin ist es für mich persönlich einfach eine Sache des Wollens. Ich will einfach nicht mit meinen Kolleginnen u. Chef in Urlaub fahren.

Also, gebt ihm (und euch) die Chance dazu.

Vielleicht habt ihr euch auch nur gegenseitig ‚aufgeschaukelt‘
in
eurer Einstellung ihm gegenüber. Es gibt ja zwei Gruppen.

Wir haben uns nicht aufgeschaukelt und sind uns untereinander auch nicht böse oder sowas. Jeder akzeptiert ganz einfach die Meinung des anderen. Zu ihm und seiner Frau haben wir ALLE die gleiche Meinung. Nur, dass die einen zugunsten eines kostenlosen Urlaubs seine Lügen hören möchten und die anderen eben nicht.

Meine Erfahrung ist, daß -wenn man mit Leuten spricht-
sich ein ganz anderes Umfeld aufbaut - und man oft verblüfft
feststellt,
daß da auch ein Gegenüber ist, der angenehm ist.
Und er sorgt schließlich immerhin für euer Gehalt (plus diesem
Bonus),
was nicht immer einfach ist.

Lieb gemeint, aber das weiß ich alles. Es ist eben einfach Tatsache, dass wir ihn gut genug kennen (auch in der Freizeit).

Meine Empfehlung - alle mitfahren - und mal alle Fünfe gerade
sein lassen.

Die lasse ich lieber zu Hause gerade. Und wenn ich es nicht muss, werde ich definitiv nicht mitfahren (meine Kolleginnen u. Assistenzarzt auch nicht)
Dieser Urlaub wäre für mich/uns schlicht und ergreifend keine Entspannung. Was nicht heißt, dass unser Chef boshaft o.Ä. ist.

Liebe Grüße nochmal :smile:
Selina

Ohne jetzt den Artikel et al hier zu wiederholen:
Hat denn keine® von euch den A… in der Hose,
sich ihn (und sie) mal allein ‚zur Brust zu nehmen‘?
Ich muß schon sagen, ihr seid ‚Weicheier‘. :smile:
Nicht wörtlich nehmen, ich kenne keinen von euch.
Dieses Wort war also die verständliche? Kurzversion.

Aber ehe ich so weitermachen würde,
würde ich einfach ein offenes, ehrliches und emotionsfreies Wörtchen reden.
So wie ihr miteinander umgeht, so geht’s doch nicht auf Dauer.
Der Urlaub ist doch dabei vollkommen Nebensache - vielleicht ein Aufhänger.
Ihr möchtet doch auch morgen noch stressfrei antreten.
Und jeder möchte doch im Grunde auf die Reise - wenn… ja wenn.
Manch einer wäre sehr froh, ein solches Angebot annehmen zu können;
eurer Fa gehts doch gut demnach.
Und ‚das bißchen Chef‘ könnt ihr euch schon zurechtbiegen. :=)
Der schaut doch dämlich, wenn plötzlich? einige mauern,
dann macht er sich Gedanken - in die falsche Richtung.
Ich glaube nicht, daß das den ‚Fehlenden‘ zum Wohle gereicht.

Vielleicht gerade weil niemand was sagt,
gerade deswegen meint er so sein zu müssen/können.
Es hat sich so eingebürgert.
Und - wer sagt schon seinem Chef, daß er ein A…leuchter ist?
Er selber merkt es (jetzt) garnicht (mehr).
Also muß eine® es ansprechen und auftischen.
Glaube mir, es geht.
Ich war auch ‚so ein ähnlicher Typ‘ - bis man es mir gesteckt hat.
Ich bin dankbar dafür, und mir gefällt die Welt jetzt viel besser. :smile:

Noch was Wichtiges:
eine ‚Meute‘ johlt gemeinsam,
aber wenn die Hand zum Schwur gehoben werden müsste,
dann ist ‚keiner da‘.

Nochmal viel Erfolg und Gute Reise wünscht - digi (aEg)
Sorry wenn ich mich hier so intensiv einmische.
Die Welt (Republik) wird nur dann überleben,
wenn wir gemeinsam am selben Strang ziehen.

Hallo nochmal,

es gibt gar keinen Grund, sich so über unsere Situation zu ärgern :smile:
Ich habe keine Probleme damit, ihm zu sagen dass ich nicht mitfahren werde und warum. Weiterhin wollen ja einige mit, daher können wir nicht geschlossen sagen, dass der Urlaub ausfallen soll (die wären dann stinkelig, dass ihnen der Urlaub durch die Lappen geht).
Wir untereinander gehen gut und offen miteinander um.

Es ging hier auch nie darum, Ausreden für das nicht-mitfahren-müssen zu finden, sondern ich/wir wollten lediglich wissen, ob er uns aufgrund von Umbenennung des Urlaubs zur Arbeitszeit „zwingen“ kann mitzufahren. Das ist schon alles.

Ich wollte keine derartige Diskussion anregen. Allerdings hast Du Recht damit, dass in vielen Dingen immer alle meckern und keiner den Mumm hat, den Mund aufzumachen. Solange der Mut zur Wahrheit fehlt, erklärt sich jeder, der schweigt dazu bereit, „weiterzuleiden“.

Also, nochmal viele Grüße,
Selina

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