1 x, 3 x oder 5 x?

Hallo zusammen,Wie ist

man hört ja oft, dass man 3 x täglich was essen sollte, oft hört man auch, dass man 5 x täglich oder alle 3 Stunden was essen sollte, damit es keine Insulinspitzen gibt und der Körper bei (zu) wenigen täglichen Mahlzeiten bei jeder Mahlzeit denkt, dass e jetzt stundenlang nichts bekommt und er aus genau dieser Mahlzeit so viel wie nur eben geht rauszieht und sicherheitshalber Fettpolster anlegt?

Wie ist in diesem Zusammenhang die Aussage zu verstehen, dasals man s der Körper bei zu wenigen Mahlzeiten auf Sparflamme arbeitet?

Oder ist es schlichtweg egal, wie oft man am Tag Mahlzeiten zu sich nimmt? Hauptsache, es ist ausgewogen und gesund und man nimmt weniger kcal zu sich, als man verbrennt, damit man nicht zunimmt!?

Gibts dazu aktuelle unabhängige Studien, Untersuchungen …?

Grüße

Grundsätzlich sollte man essen, wenn man Hunger hat - und zwar so lange, bis man gesättigt ist.
Außerdem sollte man darauf achten, dass man nicht mehr Kalorien aufnimmt als man verbraucht.

Um für einen niedrigen Blutzucker- und Insulinspiegel zu sorgen, sollte man darauf achten, nicht zu viele KH zu essen und statt dessen mehr von den lebenswichtigen Nährstoffen Eiweiß und Fett sowie Gemüse, Salat und etwas Obst.

Ich esse meist 3 mal richtig - und ab und zu eine Zwischenmahlzeit, weil ich keine großen Mengen essen kann.

Guten Morgen!

Hallo zusammen,Wie ist

man hört ja oft, dass man 3 x täglich was essen sollte, oft
hört man auch, dass man 5 x täglich oder alle 3 Stunden was
essen sollte, damit es keine Insulinspitzen gibt und der
Körper bei (zu) wenigen täglichen Mahlzeiten bei jeder
Mahlzeit denkt, dass e jetzt stundenlang nichts bekommt und er
aus genau dieser Mahlzeit so viel wie nur eben geht rauszieht
und sicherheitshalber Fettpolster anlegt?

Insulinspitzen entstehen nur, wenn man „Nahrungsmittel“ zu sich nimmt die industriell bearbeitet wurden.
Geschichtlich bertrachtet reagiert unser Körper tatsächlich so, dass er jegliche überschüssige Energie als Reserve anlegt. Das ist auch vernüftig, da er früher nicht wusste, wann das nächste mal Energie zugeführt wird.

Oder ist es schlichtweg egal, wie oft man am Tag Mahlzeiten zu
sich nimmt? Hauptsache, es ist ausgewogen und gesund und man
nimmt weniger kcal zu sich, als man verbrennt, damit man nicht
zunimmt!?

Das entscheidende ist, dass man seinem Körper „Lebensmittel“ zuführt. Je natürlicher um so besser funktioniert der Stoffwechsel. Das liegt an der langsamen Aufspaltung der „Lebensmittel“. Damit regelt sich der Insulinspiegel langsam und auf die entsprechende Energiezufuhr.
Unser Körper ist ein Wunderwerk. Ernährt man sich natürlich, bekommt man die richtigen Signale zur Energie Aufnahme.

Gibts dazu aktuelle unabhängige Studien, Untersuchungen …?

Grüße

Interresante Beiträge liefert Dr. Schnitzer.
Gruß

Moin,

Insulinspitzen entstehen nur, wenn man „Nahrungsmittel“ zu
sich nimmt die industriell bearbeitet wurden.

aha, wenn ich also 100 g Honig, oder ein kg süßes Obst esse, gibt es keine Insulinspitze?

Das entscheidende ist, dass man seinem Körper „Lebensmittel“
zuführt. Je natürlicher um so besser funktioniert der
Stoffwechsel.

Das ist schöne Ökoromantik!

Das liegt an der langsamen Aufspaltung der
„Lebensmittel“. Damit regelt sich der Insulinspiegel langsam
und auf die entsprechende Energiezufuhr.

Das auch.

Unser Körper ist ein Wunderwerk.

Das wiederum stimmt.

Ernährt man sich natürlich,
bekommt man die richtigen Signale zur Energie Aufnahme.

Was bitte ist ‚natürlich‘?
Und was sind die richtigen Signale?

Wie gesagt, das klingt alles sehr nach Ökoromantik.

Gandalf

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Hi Gandalf,

Das ist schöne Ökoromantik!

ein Stern für dieses schöne Wort!

Anja

Hallo Poolnudel,
meinst Du den Schnitzer, von dem der DGE dringend abrät?
Grüße
Almut

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Moin,

Insulinspitzen entstehen nur, wenn man „Nahrungsmittel“ zu
sich nimmt die industriell bearbeitet wurden.

aha, wenn ich also 100 g Honig, oder ein kg süßes Obst esse,
gibt es keine Insulinspitze?

Nein!

Das entscheidende ist, dass man seinem Körper „Lebensmittel“
zuführt. Je natürlicher um so besser funktioniert der
Stoffwechsel.

Das ist schöne Ökoromantik!

Ich habe Verständnis für deine Sehnsucht nach Romantik.

Was bitte ist ‚natürlich‘?
Und was sind die richtigen Signale?

Fang langsam mit dem Hören auf dich selbst an. Nicht so schnell das verwirrt.:wink:

Wie gesagt, das klingt alles sehr nach Ökoromantik.

Gandalf

Gruß

Es ist egal wie oft man Mahleiten zu sich nimmt, wenn die Energiezufuhr stimmt dann passt es.
Unvorteilhaft ist es wenn man nur einmal am Tag ist, aber es erfüllt trotdem seinen Zweck.

Mahlzeit,

Insulinspitzen entstehen nur, wenn man „Nahrungsmittel“ zu
sich nimmt die industriell bearbeitet wurden.

aha, wenn ich also 100 g Honig, oder ein kg süßes Obst esse,
gibt es keine Insulinspitze?

Nein!

gibt es dafür auch belastbare Belege?
Auch wenn Du es nicht magst, aber keine der Germanischen Medizin oder von Herrn Dr. Schnitzler.

Fang langsam mit dem Hören auf dich selbst an. Nicht so
schnell das verwirrt.:wink:

Tut mir leid, aber den Dumpfsinn den der Herr Schnitzler verbreitet, kann ich nicht so recht ernst nehmen.
Ich bin jetzt etliche Jahrzehnte alt geworden und esse, was ich meine essen zu müssen. Bisher bin ich damit sehr gut gefahren, habe keine Beschwerden und fühle mich wohl.
Wobei ich durchaus auf das höre, was mein Körper mir sagt.
Wenn er mal sündigen will (essenstechnisch) dann lass ich das auch mal zu. Man muss auch gönnen können und wer nicht genießt, ist ungenießbar.

Diäten jedweder Art (nicht nur die Sachen von Herrn Schnitzler) halte ich für überflüssig wie einen Kropf. Es sei denn, eine konkrete medizinische Indikation liegt vor.

Gandalf

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Guten Tag,

Moin,

Insulinspitzen entstehen nur, wenn man „Nahrungsmittel“ zu
sich nimmt die industriell bearbeitet wurden.

aha, wenn ich also 100 g Honig, oder ein kg süßes Obst esse,
gibt es keine Insulinspitze?

Nein!

nun ja, das kann leider so ganz nicht stimmen. Natürlich schießt einem raffinierter Industriezucker schneller ins Blut als selbst Honig, welcher aus verschiedenen Zuckern besteht; eine Insulinspitze wirds trotzdem ergeben.

Um auf den OP zurückzukommen:
wenn es dir möglich ist, mehrmals am Tag kleinere Mahlzeiten zu dir zu nehmen - mach mal das, schlechter ist es sicherlich nicht. Jedenfalls hilft es etwas, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Viel wichtiger ist allerdings, WAS man zu sich nimmt. Isst du 10x Schokolade am Tag, wirst du vmtl 10 Blutzuckerspitzen - und analog dazu auch 10 Insulinspitzen haben :wink:

http://de.wikipedia.org/wiki/Glykämischer_Index
http://de.wikipedia.org/wiki/Glykämische_Last
http://www.fitnessschmiede.de/basics-ernaehrung/glyk…

Diese Seiten und weiterführende Links geben zumindest einen kurzen Einblick in die Thematik, mfg

Mahlzeit,

nun ja, das kann leider so ganz nicht stimmen. Natürlich
schießt einem raffinierter Industriezucker schneller ins Blut
als selbst Honig, welcher aus verschiedenen Zuckern besteht;
eine Insulinspitze wirds trotzdem ergeben.

das was Du jetzt Industriezucker nennst, interpretiere ich jetzt mal als Saccharose, also ein Disaccharid. Honig hingegen besteht aus Invertzucker einer Mischung aus (theoretisch) gleichen Mengen Glucose und Fructose, also Monosaccaride.
Nun ist der Glykämische Index von Saccarose etwa 70, der von Honig etwa 80, sprich, der Blutzuckerspiegel steigt bei Honig schneller.

Oder hab ich das falsch in Erinnerung.

Gandalf

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Nope, wird schon stimmen. War der Meinung, dass der Begriff Industriezucker auch Einfachzucker wie Glucose beinhält, da spielt mir wohl die Erinnerung einen Streich :wink:

Insulinspitzen entstehen nur, wenn man „Nahrungsmittel“ zu
sich nimmt die industriell bearbeitet wurden.

Der Unterschied zwischen ‚industrieller‘ Bearbeitung und der Zubereitung in der heimischen Küche ist im wesentlichen der, dass in industriellen Verfahren größere Mengen i.d.R weit schonender verarbeitet werden. Demzufolge müsste man, um Insulinspitzen zu vermeiden, auf sämtliche bearbeitete Lebensmittel verzichten.

Nun ist das Leben ausschließlich von Rohkost für die wenigsten Menschen erstrebenswert und für die meisten Menschen nicht möglich, da z. B. tägliche achtstündige Arbeit einen Energiebedarf erzeugt, der sich in den verbleibenden 16 Stunden (Schlaf ist für Rohköstler unnötiger Luxus) durch das Mümmeln roher ungeschälter Karotten und ungespritzter Zitronen nur schwer decken lässt.

Bezogen auf den Blutzuckerspiegel ist es daher für die meisten Menschen weit sinnvoller, mehrere kleine Mahlzeiten ‚industriell‘ gefertigter Lebensmittel zu sich zu nehmen, als auf Rohkost umzusteigen. Gesunde Ernährung ist aber weit mehr, als die Vermeidung von Insulinspitzen. Eine pauschale Aussage, wenige große oder mehrere kleine Mahlzeiten seien gesünder, lässt sich daher nicht treffen.

Gruß

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Hallo,

Das ist leider so nicht korrekt. Es macht einen Unterschied, wie oft man welche Mahlzeit am Tag und wann zu sich nimmt.

Liebe Grüsse

Anja